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PowerShot als Ergänzung zu IXUS ?

sapi

Rookie
Mitglied seit
10 Mrz 2010
Beiträge
4
Hallo zusammen

Ich habe seit Jahren Kameras der IXUS-Serie und bin auch, für den "normalen" Gebrauch, damit sehr zufrieden. Ergänzend möchte ich mir jetzt eine Kamera der PowerShot-Serie anschaffen, bin jedoch mit der Auswahl ein wenig überfordert und bin mir auch nicht sicher, ob die Qualität der Fotos im Vergleich zu meiner IXUS den Kauf "rechtfertigen". Eine Spiegelreflexkamera möchte ich zum jezigen Zeitpunkt nicht und hoffe, dass ich mit einer Kamera aus der PowerShot-Serie eine Zwischenlösung zwischen Spiegelreflex und IXUS hätte.

Ich mache meist Fotos von Hunden beim Hundesport im Freien oder in Reithallen (mit Kunstlicht) und auch sonst knipse ich ganz häufig Hunde beim Spielen, rennen etc.

Da ich eher ein Anfänger bin hoffe ich, dass mir jemand ein paar Tips zu Modell geben kann oder auf was ich beim Kauf achten soll.

Vielen Dank
 
Hi,

muss es eine Canon sein? Lumix FZ-28 soll sehr gut und kompakt sein. Ich hatte mal eine G-9 in der Hand und fand das Ding wie einen Klotz und sehr unhandlich!

Grüße
Frank
 
Hallo Frank

Danke für Deine Antwort. - Ja, ich bin schon eher auf Canon "eingefahren" und würde mich eher schwer tun, auf einen anderen Hersteller zu wechseln.

Gruss
Sapi
 
Hallo Frank

Ich bin seit einigen Jahren mit einer Canon IXUS unterwegs, kenne die Software von der Kamera sowie auf dem PC, hatte nie Probleme und bin wirklich super zufrieden und desshalb möchte ich weiterhin bei der Canon bleiben.

Gruss
Sapi
 
Hi Sapi,

das verstehe ich gut! Das ist ja mal eine Referenz!

Ich nutze auch eine IXUS (95). So richtig super finde ich sie aber nicht. Daher hatte ich nachgehakt...

Viel Spass weiterhin damit, Grüße
Frank
 
Hi Sapi,

mit der Auswahl des richtigen Modells ist man schnell überfordert, weil ja alle paar Monate neue auf den Markt kommen und die älteren (aus den vergangenen zwei Jahren etwa) auch nicht viel schlechter sind.
Deshalb vielleicht etwas Grundsätzliches: Spielende Hunde und ähnliches sind schon sehr anspruchsvolle Motive. Entscheidend ist hier die Reaktionszeit derKamera bis zum Auslösen und die Deutlichkeit bei der Aussschnittwahl, um das Motiv zu verfolgen.
Da gibt es ja zwei grundverschiedene Möglichkeiten: Entweder den Blick durch den Sucher direkt am Auge (egal ob Kompakt oder Spiegelreflex oder Bridge-kamera) und den Weg über das Rückseiten-Display, wo man die Kamera immer etwas am ausgestreckten Arm halten muss.
Meine persönliche Erfahrung ist die, dass man mit der Kamera am Auge (weil sich der Drehpunkt nahe an der Körperachse befindet) viel schneller, direkter, akkurater und intuitiver dem Motiv folgen kann als wenn man die Kamera 30 Zentimeter weit von sich hält (man denke an Eislaufpirouetten). ich habe schon etliche kameras durchprobiert und das war für mich immer das entscheidende Kriterium. Deshalb scheiden für mich auch die Kompaktkameras aus, die nur noch ein Display haben und keinen Durchsichtsucher mehr. Denn der spart zudem Strom.
Bei einigen Canon-Modellen (z.B. einigen Pro S) gibt der Sucher den Blick auf einen kleinen Monitor frei, der das Bild mit geringer Verzögerung wiedergibt. Ein Durchsichts- und auch ein Spiegelreflexsucher zeigt dagegen immer alles in Echtzeit.

Nach langem Suchen und überlegen habe ich mir als Ergänzung zur Spiegelreflex eine Canon Powershot G-5 zugelegt, die sehr schnell reagiert, günstig zu bekommen ist (ab 100 Euro). Serienbilder erlaubt und beide Suchertypen hat. Neuere Modelle (G-6 bis G-11) sind teilweise besser, vor allem bei der Auflösung, aber auch viel teurer. Mit einer G-5 lassen sich passable Din-A-4-Bilder ausdrucken/belichten. Auch viele Journalisten nutz(t)en die G-Serie als unauffällige Zweitkamera.
Das Gehäuse ist natürlich keine Hemdtaschenkamera, aber immer noch kleiner als die Pro-S-Gehäuse, die fast so groß sind wie kleine Spiegelreflexgehäuse, z.B. 500D oder ältere 350D, 400D etc.
Die optische Leistung der G-Kameras und der Pro-Modelle (die S1 hat ein L-Objektiv) ist schon sehr gut, bei den Ixus bin ich nicht so 100-prozentig überzeugt davon.

Wenn es keine gravierenden Gründe dagegen gibt, wäre eine DSLR (Spiegelreflex) für diese Art der Motive eigentlich die bessere Lösung. Auch mit der Schärfentiefe (Unschärfe im Hintergrund) lässt sich mehr erreichen als bei den Kompaktkameras.

Das Beste wäre, du suchst dir jemanden, der dich die kamera mal ausprobieren lässt. Alles was in den vergangenen zwei , drei Jahren auf den markt kam, ist ausgereift genug. Auch die frühen DSLR-Modelle ab EOS 10D sind von der Leistungsfähigkeit up to date. Der Pixelwahn bedeutet nicht, dass die Bilder besser werden. Die einzig wirkliche Verbesserung ist das Verringerte Bildrauschen. Mit ISO 400, wo es bei allen kameras erträglich ist, bekommt man aber schon fast alles hin.

LG Thomas
 
Hallo Thomas

Vielen, vielen Dank für Deine detaillierte Erklärung. Das sind wirklich unglaublich wertvolle Tips und jetzt weiss ich wirklich, wo ich ansetzen muss/will.

Nochmals vielen Dank und Gruss
sapi
 
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