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Problem mit Brennweite

Shikey

Aktives Mitglied
Mitglied seit
27 Feb 2009
Beiträge
68
Hallo Leute,

bin neu hier und habe zu meinem Problem nix gefunden (SuFu benutzt). Mein Problem ist, ich weiß zwar aus der Bedienungsanleitung welche Brennweite meine Kamera hat. Also der Bereich ist mir klar, aber welche genaue Brennweite habe ich bei welchem Zoom?

Ich habe eine Canon Powershot S5IS mit einem Bereich von 6.0-72.0 laut Beschriftung auf der Kamera.

Liebe Grüße Christoph
 
Hallo Christoph,

herzlich willkommen im Forum.

Dein spezielles Kameramodell kenne ich nicht aus eigener Anschauung, deshalb hier nur eine allgemeine Antwort.
Bei manchen Kameras ließ/lässt sich die Brennweite oder eine annähernde Angabe im Infobereich des Monitors auf der Rückseite anzeigen (unterschiedliche je nach Programmart).

Außerdem wird bei fast allen Kameras die bei der Aufnahme benutzte Brennweite in den Aufnahmedaten angezeigt, die bei jeder Aufnahme mit abgespeichert werden (Zeit, Blende, Farbagleich, Empfindlichkeit, Auflösung, Brennweite etc).

Das lässt sich bei manchen Modellen schon bei der Wiedergabe anzeigen, bei anderen erst im Dateiviewer/PC.

Wenn du diese Brennweitenangaben vergleichen willst mit Angaben in Fotobüchern oder in der Galerie, dann ist es wichtig zu wissen, dass die meisten Angaben in umgerechneten Kleinbildbrennweiten (mm bezogen auf Kleinbildfilmformat) erfolgen. Die Angaben aus den kameras mit kleineren Sensoren (wie deiner mit 6-72mm) müssen erst hochgerechnet werden, um vergleichbar zu sein. Es gibt ein halbes Dutzend verschiedene Sensorgrößen. Die 6 mm dürften (jetzt grob geschätzt) so um die 32mm Kleinbild /+/- 5mm) entsprechen. Der bekanteste Verlängerungsfaktor ist der von 1,3 für Digitale Spiegelreflex mit Aufnahmesensor im APS-C-Format. Je kleiner die Kamera, desto kleiner der Sensor und desto größer dieser Faktor (5x und mehr).

LG Thomas
 
Danke das hat mir schonmal sehr geholfen. Habe ich noch nie gesehen, mit der Brennweitenangabe in den Bildeigenschaften.
 
Ich muss da jetzt doch noch was hinzufügen. Habe da mal den eigene Umrechnungsfaktor versucht zu errechnen. Komme da auf einen Faktor von 6,45. Kann das sein? Hier ließt man immer von Faktoren im Bereich von 1 bis 2. Da leigt meiner ja weit drüber, deshalb gehe ich mal davon aus, dass ich mich verrechnet habe. Kann mir da nochmal geholfen werden, möchte meine Bilder mit anderen Vergleichen und auch Tipps aus Büchern nutzen.

Mein Sensor hat laut Beschreibung die Ausmaße von 1/2,4". Die Errechnete Diagonale liegt bei 6,6.

Gruß Christoph
 
Da liegst Du falsch mit Deinem Umrechnungsfaktor von 6,45!

Original-Brennweite 6.0-72.0 mm, in äquivalent 36mm Kleinbild 36-432 mm ist genau der Faktor 6!

Wird auch Crop-Faktor genannt.
 
Jaja, ist schon erschreckend wie hoch der Crop-Faktor von Compakten ist. Um so erstaunlicher, wie gut die Bilder damit werden (können).
 
Jaja, ist schon erschreckend wie hoch der Crop-Faktor von Compakten ist. Um so erstaunlicher, wie gut die Bilder damit werden (können).

Wenn man damit umgehen kann sind die Bilder sehr gut. Verwende die immer noch, obwohl ich mir mittlerweile eine EOS 500D zugelegt habe.
 
Junge, Junge,

fast ein Jahr weiter und dann kommen noch Antworten! :z02_respekt:

Also der sogenannte Crop-Faktor hat mit der Bildqualität nichts zu tun. Er gibt aber einen Hinweis darauf, wie man die Schärfentiefe von Bildern, oder auch Blendeneinstellungen von anderen Kameras bewerten kann.

Eine Kompakte mit einem Crop-Faktor von 6 erreicht gegenüber einer Crop-Kamera (z.B. meine EOS 40D mit 1,6) mit einer eingestellten Blende 8 die gleiche Schärfentiefe, wenn die Kompakte auf eine Blende von 8 * 1,6 / 6 = 2,13 eingestellt wird.
Darum haben Aufnahmen von Kompakten mit z.B. Blende 5,6 so eine enorme Schärfentiefe ( = Blende 21 bei einer 1,6er Crop-Kamera).
Eine Crop-Kamera mit Blende 21 zeigt aber schon wieder die sogenannte Beugungsunschärfe, so daß man bei Landschaftsaufnahmen mit 1,6er Crop-Kameras selten über Blende 14 geht.

Freistellen (scharfer Vordergrund und unscharfer Hintergrund) geht besser mit Crop-Kameras und noch größeren Sensor-Formaten, wie z.B. Vollformat (= Kleinbildgröße) viel besser, Kompakte eigenen sich dagegen wegen ihrer hohen Grund-Schärfentiefe besser für Makros!

Gruß
Gerd
 
also der sogenannte Crop-Faktor hat mit der Bildqualität nichts zu tun.

Ja, hast Du völlig recht, aber der Crop Faktor ist doch immer ein -zumindest indirekter- Hinweis auf die Sensorgröße. Und es macht schon einen Unterschied, ob ich 10MP auf einem APS-C Sensor mit 24x16mm (CP 1,5) oder enen CCD-Chip einer Kompakten mit 7,2x4,8mm (CP 5,0) unterbringen muß. Hinsichtlich der Größe der einzelnen Pixel, die Menge (Menge? *LoL*) des darauf fallenden Lichts macht das schon Unterschiede. Das durch die Anhebung der ISO enstehende Rauschen wird dann durch Software wieder bereinigt und dann kann ich aus dem Sensorbild (ca. 7x5mm !!) Poster drucken. und DAS finde ich schon erstaunlich.
 
Hallo Tomcat13,

da mußt Du eigentlich anders herum beginnen:

Wenn ein Poster die Größe A x B hat, was ist dann ein sinnvoller Betrachtungsabstand? Welche Auflösung muß das Poster dann haben, damit bei diesem Betrachtungsabstand alles, was man erkennen kann, scharf abgebildet ist. Daraus ergibt sich dann die Pixelanzahl für einen Foto-Sensor.

Oder: warum werden Großplakate nicht in 300 DPI-Auflösung ausgedruckt?

Gruß
Gerd
 
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