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Schärfentiefe bei Aufnahmen

  • Ersteller Ersteller Copula
  • Erstellt am Erstellt am
C

Copula

Hallo an alle Dynax 5 D Nutzer,
dieses Problem habe ich beim Makrofotografieren
Ich nutze ein 180 mm/5,6 Makroobjektiv von Sigma tritt immer wieder folgendes Problem auf ich setze den Schärfepunkt z.B auf den Kopf einer Libelle bekomme das Schärfesignal im Display und trotzdem liegt in 95 Prozent der Aufnahmen immmer etwas hinter dem anvisierten
Schärfepunkt.
Kann es sein das ich verkehrte Einstellungen habe in der Messfeldauswahl?
Folgende Einstellung benutze ich im Moment Großer AF-Bereich und Spot
Blende je nach Lichtverhältnisse zwische 5,6 und 11. Kann mir jemand seine eigenen Erfahrungen über dieses Problem mitteilen.
Oder bin ich einfach unfähig?

96171.jpg
 
Hallo und willkomen im Minoltainfo.de Forum!

Das Bild sieht leider allgemein nicht sehr scharf aus. Es ist schwierig anhand des Bildes zu urteilen.

generell solltest Du bei kritischen Aufnahmen wie Makro entweder nur manuell fokussieren oder nur mit dem zentralen Messfeld. Aber manuell ist besser. Schon ein kaum wahrnehmbarer Wind bringt das Objekt der Begierde aus dem Schärfebereich.

"immmer etwas hinter dem anvisierten Schärfepunkt. "

Ich weiss nicht genau, was du damit meinst. Es wird immer etwas hinter dem Schärfepunkt zu sehen sein. Die Tiefenschärfe ändert sich ja graduell, nicht schlagartig. Wenn Du den Hintergrund noch mehr "verschwommen"/abgehoben haben möchtest, musst Du entwedrer mit grösserer Blende fotografieren (bspw. 2.8) oder näher an das Objekt rangehen (das wirkt sich noch deutlicher aus). Wenn Du aber schon beim Mindestabstand des Objektivs angelangt bist (ich weiss nicht, wie der bei Deinem Objektiv ist), dann wird es mit dem Objektiv schwierig...

P.S: Bei Blende 11 wirst Du gar nichts mehr selektiv scharf/unscharf fotografieren können...
 
Hallo hape,

ich habe Deinen beitrag etwas ändern müssen, weil die Formatierung der Zahlen anscheinedn von Deinem E-Mail Programm zerhackt wurde...

Bzgl. leichter Wind: Doch, das manuelle Scharfstellen hilft da enorm. Du fokussierst auf einen Punkt und belässt es bei dieser Schärfeeinstellung. Dann löste Du aus, am besten mehrere Bilder je Sekunde. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwischendurch bspw. die Libelle auf einem der Bilder in dem richtigen Schärfepunkt "wieder zurück" kam, ist sehr hoch. Wenn Du aber alle AF Messfelder aktiv lässt, wird die Kamera immer versuchen, neu scharfzustellen. Der AF läuft dann sozusagen dem bewegten Objekt hinterher uid Du erzilest ein wesentlcuh geringere Ausbeute.

Wegen der 2.8: das hatte ich nicht bedacht. Wenn also kein anderes Objektiv zur Verfügung steht, oder keine Verringerung des Abstandes möglich ist, wird es schwierig.

kannst Du nochmal den Tiefenschärfebereich nur für Blende 11 des Sigma Objketivs hier schreiben?

Dr Tiefenschärfevereich ist zwar für jedes Objektiv und mit jedem Abstand zum Objekt unterschiedlich, aber es hilft schon, einzugrenzen. Auch gibt die Zahl nicht unbedingt das wieder, was man auf dem Bild wirklich sieht. Es ist ja nicht alles nach x cm wirklich verschwommmen
happy.gif


@ Hans Peter: Hast Du das Bild mit Stativ gemacht? Welche Verschlusszeit?
 
<font face="arial,helvetica">

Oh oh, vielleicht hätte ich nicht per Mail antworten sollen.

Hallo Hans-Peter,

eventuell hast Du ein Focusing-Problem bei Deiner Kamera/Objektiv Kombination. Gehe mal auf folgenden Link:

http://www.focustestchart.com/chart.html

Hier geht es zwar um eine Nikon D70, aber es ist übertragbar. Mit dem Testchart kannst Du herausfinden ob ein solches Problem vorliegt.

Ich habe das Objektiv auch, allerdings an einer D7D und habe nichts feststellen können. Bsp. siehe unten, aber auch nur 1 aus 24, die restlichen Bilder waren auch nichts – allerdings war kein „Vorbeifokusieren“ dabei. (Aufnahme mit eingebautem Blitz)

@ Dirk:
Schon ein kaum wahrnehmbarer Wind bringt das Objekt der Begierde aus dem Schärfebereich.

Da hilft auch kein manuelles fokussieren.

Wenn Du den Hintergrund noch mehr "verschwommen"/abgehoben haben möchtest, musst Du entwedrer mit grösserer Blende fotografieren (bspw. 2.8) oder näher an das Objekt rangehen (das wirkt sich noch deutlicher aus). Wenn Du aber schon beim Mindestabstand des Objektivs angelangt bist (ich weiss nicht, wie der bei Deinem Objektiv ist), dann wird es mit dem Objektiv schwierig...

Es handelt sich um ein 180 mm/5,6 Makroobjektiv von Sigma. Dabei ist also Blende 2,8 etwas schwierig zu erreichen, außerdem bei Makroaufnahmen auch unsinnig.

P.S: Bei Blende 11 wirst Du gar nichts mehr selektiv scharf/unscharf fotografieren können...

Schön wär’s. Die Tabelle gilt für Kleinbild, aber für alle Brennweiten.

Grüsse HaPe

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Admin hat Beitrag nachträglich nach oben geschoben und zerstückelten ersten Versuch damit ersetzt

96176.jpg
96177.jpg
 
<font face="arial,helvetica">Hallo Dirk,

Bzgl. leichter Wind
Alles klar, meine Antwort bezog sich nur auf den Wind. ich fokusiere in solche Fällen auch manuell.

Wegen der 2.8
Wer will denn Makroaufnahmen mit Blende 2,8 machen? Hier wird um jeden 1/10mm Schärfentiefe gekämpft (siehe Tabelle).

Tiefenschärfebereich nur für Blende 11 des Sigma Objketivs
Der Tiefenschärfevereich ist zwar für jedes Objektiv und mit jedem Abstand zum Objekt unterschiedlich
Die Tiefenschärfe ist im Makrobereich unabhängig von Brennweite, Hersteller usw. Sie ist nur abhängig von Abbildungsmaßstab und Blende. s. auch: http://www.mhohner.de/formulas.php#mag

Hier habe ich gerade gelernt dass dieses Objektiv bei nächster Einstellung seine Brennweite von 180mm auf 122mm verringert. Wow!

Hast Du das Bild mit Stativ gemacht? Welche Verschlusszeit?
Ich habe Hans-Peter so verstanden: Er hat ein Fokussierproblem (wahrscheinlich Front/Backfocusing).
immer etwas hinter dem anvisierten Schärfepunkt
Dabei hilft ihm kein Stativ, keine Verschlusszeit und keine Tiefenschärfe (klar, die kann ein Focusing-Problem event. "vertuschen")
 
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