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EM und Winder

ctueni

Läuft öfters hier vorbei
Ganz, ganz dunkel kam es wieder. Ich hatte einmal eine EM mit Winder (keine Ahnung wie der hieß).
Da es als Student heftig klemmte, und ich mir einbildete, dass ich neben meiner FT3 endlich einmal eine Schnappschußkamera werden sollte, kaufte ich um kleines Geld eine EM mit Winder. Das Ding lief zunächst einmal gar nicht so schlecht. Für anspruchsvolle Aufnahmen hatte eh meinen Nikkormaten (was für ein komischer Name, an dem Ding ist NICHTS autoMATisch).
Die kleine EM fand nach einem Jahr ihr Ende, da der Verschluß hing, und man auf Garantie nichts fand. Also verkaufte ich sie schweren Herzens um kleines Geld, und kam erst Jahre später in den Genuß einer Kamera mit Zeitautomatik und Motordrive.
Gibt es hier irgendjemanden im Forum der jemals eine EM besaß oder noch besitzt?
 
A

Arothaus

Hallo,
ich hab mir für wenig Geld eine EM als Zweitbody zu meiner FE2 gekauft. Die EM war die Kamera zu den "E" Objektiven (die z.T. gar nicht so schlecht waren) und war eher auf das untere Marktsegment ausgerichtet, quasi die erste Nikon Consumer Kamera. Wobei sie im vergleich zu den heutigen Plastik Gedöns noch ganz solide wirkt (ist auch innen viel Metall verbaut). Ich benutze meine EM eigentlich fast gar nicht und überlege ob ich sie meiner Freundin vermache und mir als Zweitboy eine FM zulege. Man hat doch recht wenig Eingriffsmöglichkeiten, da sie nur die Zeitautomatik hat. Man kann etwas "mogeln" dadurch dass man am ASA Rädchen dreht aber sonst ist man der Kamera und ihren Messwerten "ausgeliefert". Sie ist dafür schon kompakt und leicht. Ach ja, der Winder müsste ein MD-E gewesen sein. Es gab eine ganze Reihe "E" Zubehör für die EM (Objektive, Winder, Blitz).
Das tolle an der EM ist ihr kleiner Preis, da sie von den meisten Nikon-Benutzern links liegen gelassen wird. Bei ebay gibts mit etwas Glück den Body für unter 20 Euro.
Gruß,
Andreas
 

ctueni

Läuft öfters hier vorbei
Ich muss gestehen, dass ich als stolzer Besitzer einer FM3a+MD-12, FE-2+MD-12, FM-2 und eben erwähnter FT3 die EM auch nicht mehr vermisse. Übrigens: ich würde mir lieber eine FM-2n zulegen. Ehrlich gesagt benutze ich sie nicht, wenn ich mit 2 Gehäusen unterwegs bin eher mit FM3a und FE-2, da mir der Umstieg von Belichtungsautomatik zu rein manuell schwer fällt, wenn ich beide Kameras umhängen habe (vergesse einfach bei der FT3, die auch eine zeitlang als 2.Gehäuse nutzte, die Zeit einzustellen). Wenn man 2 sonst so gleiche Kameras mithat, ist die Versuchung noch größer. Der Vorteil der FM ist halt, dass sie battereiunabhängig ist. Das ist die FM3a aber auch. Wenn Du ein so großer Fan dieser Baureihe bist, würde ich mir eher eine neue FM3a nehmen. Die hält die nächsten 25 Jahre ohne Reperatur durch. Ich für meinen Teil finde, dass diese Baureihe das allerbeste ist was nicht nur Nikon, sondern die Fotoindustrie für den Hobbybereich entwickelt hat. Die Dinger sind robust, ohne Bedienungsanleitung sofort zu bedienen, noch heute in den Verschlusszeiten sehr schnell, abnehmmbare Rückwand, Motoranschluß, sehr heller Sucher und das ganze leistbar. Was will man mehr? Die Nikons F bis F6 sind super, aber halt Profigeräte. OK eine Leica M ist was tolles, aber eben nicht so vielseitig. Leica R klobig und teuer, Canon pfui. Der Rest ist sowieso uninteressant.
Aber immerhin hatte die EM ein Metallbajonett, was viele heutige Kameras gar nicht mehr haben. Die spätere FG hatte sogar ein Zeitrad. Aber irgendwie sind die diese Kameras heute schon wieder reizvoll. Alleine die Kompaktheit! Ein 2,8/45mm dazu wäre toll. Wenn ich mir aber eine FG ersteigere (jetzt erinnere ich mich wieder, die EM hat nur A,B oder X) läßt mich meine Frau ins Irrenhaus einweisen...... Aber vielleicht riskiere ich es, da es einen unerfüllten Traum noch gibt und der heißt F3 HP/T.
 
A

Arothaus

Die FM3a ist mir zu teuer, bin noch Student. Eigentlich komme ich auch mit einem Body aus, ich mach fast nur sw. Ich benutze ganz gerne neben der Nikon noch Meßsucherkameras (russische Contax und Leica Kopien) und damit fahr ich ganz gut. Wenn ich demnächst irgendwo investiere, dann nur noch ins Mittelformat.
 

ctueni

Läuft öfters hier vorbei
Ja, das habe ich hinter mir, das Studentenleben. Da klemmt es öfter mal.
Leica IIIa verwende ich auch manchmal, Erbstück vom Großvater, großartige Kamera f. SW.
 

chris

Läuft öfters hier vorbei
Hallo Christian!

Ich besitze zwar auch AF-Kameras, habe aber deswegen Nikon gewählt, weil AF- und MF-Modelle kompatibel sind. Bei mir tritt nämlich das Problem auf, dass ich bei zu viel AF-Verwendung (natürlich inklusive allen Komforts, den diese Kameras bieten) zu "knipsen" beginne, das heißt, ich verlasse mich komplett auf die Kamera bez. deren Belichtung und beginne auch, die Bildkomposition zu vernachlässigen. Einfach draufhalten und abdrücken halt. Dann nehm ich wieder einmal eine meiner F2 oder FM-2 und "komponiere" meine Bilder wieder, was sich dann ganz allgemein positiv auf meine Bilder auswirkt (auch auf die mit den "Automatischen" gemachten). Außerdem macht es einfach Spass, so ein altes Stück Mechanik in Händen zu halten und zu benutzen. Irgendwie bin ich auch stolz auf die Bilder, die "ich" gemacht habe, das heißt ohne irgendeine Automatikunterstützung. Andererseits gibt es auch Fotos, die ohne all den Automatikkomfort nich zustande gekommen wären. Besonders hinsichtlich Blitz bin ich schon sehr froh über all die Neuerungen, wobei meiner Meinung nach gerade hier Nikon führend ist. Also ich möchte beides nicht missen. Nur bei Digital zögere ich noch. Aber auch das kommt noch.

LG Chris
 

ctueni

Läuft öfters hier vorbei
Das stimmt, blitzen selbst mit TTL ist im ERgebnis unbefriedigend. Da lob ich mir die FM3a, die im Gegensatz zur FE-2 eine Blitzreduktionstaste hat. Das ist sicher nicht so perfekt wie D-TTL, aber in den meisten Fällen reicht es. Man muss halt nur wissen, wann man es einsetzt. Auch der von 400 auf 1000 ISO erweiterte Meßbereich ist eine große Hilfe, da man damit mehr Korrekturmöglichkeiten nach oben hat. Aber ich gebe Dir recht, bei der FM-2 ist das Blitzen nicht sehr befriedigend.
Digital kaufe ich erst dann, wenn es keine Filme mehr gibt.
 

heavensgate

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Hallo Christian,

die EM fällt auch genau in meine Foto-Anfängerzeit. Ich hatte mich mit diversen Prospekten (hatte damals noch jeder Hersteller !) "bewaffnet" und schwankte (soweit ich mich erinnere) zwischen der EM, Fujica AX-5, Minolta XD-5 und Pentax ME Super.

Ich wollte gerne die Nikon EM. Trotzdem wurde es leider die Pentax, weil mein Vater als Spotmatic-Besitzer dafür plädierte (später kam die Pentax Super-A dazu).

Ich war trotzdem glücklich, mit der Pentax im Kunstunterricht einen Fotokurs belegen zu können. Damals gab es in der Schule sogar eine Dunkelkammer mit 6 Vergrößerungsgeräten ! Heute stehen dort sicher PC´s...

Im letzten Jahr kam ich dann mit rund 25-jähriger Verspätung - eBay sei Dank - doch noch zu einer EM ! Leider ohne Rückspulkurbel - davon stand natürlich nichts in der Artikelbeschreibung...

Bei näherer Betrachtung hält die EM allerdings nicht ganz das, was ich mir damals von ihr versprochen hatte. Verarbeitung und Qualität sind zwar OK, die Ausstattung ist aber Nikon-unwürdig. Während die E-Objektive meines Erachtens zu Unrecht einen zweifelhaften Ruf genießen, wird sich Nikon wahrscheinlich nicht so gerne an das "Experiment EM" erinnern.

Viele Grüße
Markus
 

goetz

Aktives Mitglied
Das 2,8 100 mm E Objektiv ist eine schöne Portraitbrennweite, das ich nicht missen möchte und es hatte den Vorteil bezahlbar zu sein. Wie es heute ist ??
 

dr_mabuse

Läuft öfters hier vorbei
Hallo, ich hate mal eine EM 1991 gebraucht gekauft. nach kurzer zeit begann die Belichtungssteuerung zu spinnen, was sich an der tanzenden Messnadel bemerkbar machte.

Ein Problem dieser Bauserie, da die Widerstandsschleifbahn noch nicht versiegelt war (verbessert bei der FG und FG-20).

Ich hatte noch Garantie und bekam sie von Nikon Service repariert. Danach bekam sie meine Freundin, mit der ich mittlerweile auseinander bin. Ich hatte auch den Winder MD-E, der sehr leise, handlich und praktiscvh war. Als Drittkamera habe ich mir dann vor 3 jahren erneut eine zugelegt, gebraucht bei ebay. Funktioniert gut bis auf die Batterieanzeige und das Schaumgummi von der Rückwanddichtung, das nach 14 Jahren genauso zerkrümelt wie bei meiner FA und FM-2. Die Belichtungssteuerung klappt gut. Ich habe mittlerweile den MD-14 dazu, der ist sehr laut und schnell, aber sieht an dem eleganten Gehäuse sehr klobig aus.

Für einen preiswerten Einstieg ins Nikon-System würde ich heute eher die FG empfehlen, die hat immerhin schon Blitz-TTL-Messung, manuellen Betrieb, Zeitautomatik und Programmautomatik-Einstellung. Gibts bei Auabay so ab 120Euro. Aber auch hier auf krümelde Dichtungen achten.

Gut Licht ! Jochen
 

antonio

Mitglied
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snief, bei meiner alten EM bewegt sich die Anzeige des Belichtungsmessers nicht mehr. Batterien sind neu. Nicht mal die Batterieprüftaste zeigt was an.

Weiss da jemand Rat ?

gruss

Antonio
 

Martina

Gesperrt
Jepp, ich hab meine EM auch noch.
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War Mitte der Achtziger meine erste (gebraucht). Nach 10 Jahren mußte ich den Gehäusedeckel abkleben, um Lichteinfall zu verhindern. Reparatur unangemessen teuer. Das war dann doch nicht mehr das Gelbe vom Ei.

Mag sie trotzdem nicht wegschmeißen. So wartet sie auf Wiederbelebungsversuche. Oder aufs Museum.
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Antonio, vielleicht wär das was: aus zweien eine machen?

LG
Martina
 

dr_mabuse

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Das Wertvollste an einer insgesamt noch gut erhaltenen EM ist die Widerstands-Schleifbahn für den Blendenabgriff. Dieser geht nach ein paar Jahren kaputt und wird seit Jahrewn nicht mehr hergestellt. Typisches Symptom ist das Zittern der Belichtungsmessernadel, sobald man den Blendenring auch nur leicht berührt. Wenn das bei Deiner noch nicht soweit ist, lohnt sich das Aufheben oder das Anbieten zum Ausschlachten. Der Lichteinfall liegt vermutlich an bröselig gewordenen Schaumgummidichtungen und lässt sich mit einem neuen Satz Dichtungsstreifen, wie z.BV: bei Eb@y angeboten, beheben. Ansosntebn versuchs mit Schutzlack über dem Gehäuse. mfg jochen
 
M

Mickman

Bei mir war auch die EM der Einstieg in die SRL-Welt. Habe ich damals von meinem Opa geschenkt bekommen. Weiß aber nicht mehr, wie lange ich Sie hatte.

Auf jeden Fall viel länger hatte ich dann meine nächste Kamera, die FE2. Dann Mittelformat, aber wieder verkauft.

Einen Ausrutscher auf die Nikon F801 musste ich leider auch mitmachen. Ekelhafte Kamera :-(

Bin dann über Canon G1 zur Digitalfotografie.
 

Martina

Gesperrt
Dank dir für den Tip, Jochen!
So kann ich mein altes Schätzchen ja vielleicht doch reanimieren. Die mißt nämlich immer noch einwandfrei.

LG
Martina
 

antonio

Mitglied
Hi,

hm ich habe ja zwei davon
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. Eine sollte der Junior für seine ersten Gehversuche bekommen. Das mit dem Lichteinfall habe ich auch mit besagten Dichtungen gut hinbekommen. Und genau da (so meine Vermutung) ist wohl zuviel Propanol an die falsche Stelle geraten.

Die alten Dichtungen kriegt man sonst kaum ab.
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gruss
 

christianp

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Hallo Michael!

Was war denn an der 801 ekelhaft? Ich hatte die auch mal. Kann mich aber an nichts Negatives erinnern.

Gruß

Christian
 

franku

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Die F801 war meine erste AF-Kamera. Ich kann mich auch nicht an Nacheiliges oder Ekelhaftes erinnern. Sie war im Gegenteil immer zuverlässig und hat gute Ergebnisse geliefert.

Gruss Frank
 
A

Arothaus

@Antonio:
Bist Du sicher dass die Batterien in Ordnung sind? (Auch "neue" müssen nicht frisch sein) Oder dass sie nicht falsch herum sitzen? Wenn die Batterieanzeige nicht funktioniert würde ich nicht auf einen Defekt am Belichtungsmesser schliessen. Evtl. müssen auch nur die Kontakte gereinigt werden.

Übrigens vermisse ich eine Batteriekontrollanzeige bei der FE2 wirklich. Naja, zur Not hab ich immer eine Ersatzbatterie dabei.

Gruß,
Andreas
 

antonio

Mitglied
HI,

nö. die Batterien sind schon richtig drin. Ich habe auch zwei verschiedene verwendet. Irgendwas scheint der Apparat ja einzustellen, aber man kann es nicht kontrollieren. Es kommt auch kein Piep bei Unterbelichtung...

gruss

Antonio
 
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