Dieter, einmal sah ich ein Bild mit dem Himmel von Teneriffa über London - abschreckend, genau das möchte ich vermeiden!
Das war absolut nicht mein Hinweis.
Ein Bild soll immer "nicht destruktiv" bearbeitet werden. Das geht nur, wenn jeder Bearbeitungsschritt jederzeit rückgängig gemacht werden kann. Für das gibt es die Ebenentechnik. Jeder Bearbeitungschritt geschieht auf seinem eigenem Layer oder Ebene. Das ist der eigentliche Sinn der Ebenen bei der Fotografie.
Nun können halt die Ebenen heute mehr. Trotzdem wird das Originalbild nicht durch die Bearbeitungen zerstört. Dies kann sehr weit gehen, wahrscheinlich so weit, dass ein komplett neues Bild ensteht. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts zu sagen.
ABER, deswegen muss man diese Ebenentechnik nicht "verteufeln" und "abweisen". Sie haben ihre Vorteile. Diese sollen auch genutzt werden. Jürgen, darauf will ich hinaus. Nutze die Ebenentechnik zu deinem Vorteil. Wie weit du sie einsetzen möchtest, ist dir alleine überlassen. Aber das ist auch kein Grund jedesmal darauf hinzuweisen, dass du diese Technik verabscheust. Das finde ich falsch und du vergibst dir wichtige Möglichkeiten für deine Kreativität der Bildbearbeitung.
Ach ja, dann noch einen Hinweis. Ich habe für Fritzi mal ein Mikro "wegeputzt". Da sie sich köstlich über diese Mikros "aufregen" kann. Aber die Mikros gehören zu Liveauftritten. Sie werden gebraucht, sind notwendig und können auch als Stilmittel eingesetzt werden. Man sieht es diesem Bild auch an, dass es nicht komplett ist. Ich habe auch nur das Bild für Fritzi gemacht und euch gezeigt. In Wirklichkeit ist das Bild mit Mikro raus. Aber du weisst auch, dass es immer wieder vorkommt, dass etwas ins Bild hineinragt, das dort nicht hingehört aber von uns übersehen wurde. Solche Kleinigkeiten, bei mir sind das dann "Restmikrofone" oder "Lichtschatten" oder Flecken auf der Leinwand die einfach weg müssen. Das ist dann der Vorteil der Ebenentechnik.
Dann noch ein Wort zu Cyanotypie. Es ist für mich einfach ein weiteres Mittel, sich kreativ mit der Fotografie auseinanderzusetzen. In die gleiche Richtung geht es mit der
Konstruktor oder
Instax später dann hoffentlich mit der revidierten
Kodak Retina. Wir werden es sehen.