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Gleiche Farben fürs Forum – FAQ / Anregungen / Meinungen / Diskussion

Danke, vielleicht kapier ich es dann...
 
Hallo Jan,

danke für Deine Mühe! Ich bin dabei mein System diesbezüglich aufzurüsten. Langsam zwar, und die Kurzarbeit beschleunigt das nicht gerade, aber ich bin dabei. Und ich möchte auch Nägel mit Köpfen machen, sprich Geld in die Hand nehmen dafür. Deswegen interessiert mich das gerade besonders, sauge alles auf was ich gerade lernen kann. An dieser Stelle auch nochmal ein dickes Dankeschön für die Links an anderer Stelle, durch die ich mich gerade durcharbeite. Schließlich wäre es bei knapper Kasse fatal, das Geld für falsche Entscheidungen zum Fenster raus zu schmeißen. Aber es ist zum Glück noch Kasse da, so dass ich mir etwas leisten kann.

Viel wichtiger aber ist, dass wir uns beim nächsten Treffen wiedersehen, gesund natürlich! Deswegen drücke ich Dir und Deiner Familie alle Daumen, dass Corona an Euch ausser einem kurzfristigen Gewinn durch Hamsterkäufe (und hinterher verdorbener oder beim Kunden durch falsche Lagerung vergammelter Ware = Zusatzverkauf) spurlos vorüber zieht! Bleib' gesund, und achte auf Dich und Deine Familie!
 
An dieser Stelle auch mal ein wenig Input von mir.

Wem ist das nicht schon passert? Du lässt ein Bild ausdrucken, was an Deinem Monitor toll aussah, und hinterher hat das ausgedruckte Ergebnis einen Farbstich.

Verhindern lässt sich das auf einfachste Art und Weise, wenn Du ein Probebild bei diesem Dienstleister drucken lässt, das neben Deinen Monitor klebst, und den Monitor so einstellst wie das Bild ist. Das ist die einfachste Form der Kalibrierung, nämlich "auf Sicht".

Problem: unterschiedliche Größen druckt der auf unterschiedlichen Druckern. Also kann das bei einem anderen Ausgabeformat wieder ganz anders aussehen! Deswegen stellen manche Anbieter das ICC-Profil ihres Druckers online. Hat Dein Monitor jetzt auch ein ICC-Profil, dann kannst Du Das abgleichen. Das ist Farbmanagement. Du siehst vorher, was hinterher kommt!

Wie das jetzt im Forum funktionieren soll, das erschließt sich mir noch nicht. Da bin ich auf Jans Ausführungen gespannt!
 
das neben Deinen Monitor klebst, und den Monitor so einstellst wie das Bild ist. Das ist die einfachste Form der Kalibrierung, nämlich "auf Sicht".

Und hier ist der Begriff „Kalibrierung“ sogar passend; denn Du stellst ja Deinen Monitor ein: Helligkeit, Gama, Weißpunkt, Kontrast. Je nachdem welche Möglichkeiten Dein Monitor bietet.

Das hat aber noch nichts mit Farbmanagement zu tun und führt keinesfalls zu farbverbindlichkeit...


Deswegen stellen manche Anbieter das ICC-Profil ihres Druckers online. Hat Dein Monitor jetzt auch ein ICC-Profil, dann kannst Du Das abgleichen.

Da kommen wir der Sache schon näher: Profile sind das Entscheidende; hier aber auch nur halbrichtig dargestellt...

Der Anwender gleicht gar nichts ab. Die Profile (man braucht immer 2) sind wenn Du so willst die Sprachen der Farben, das Farbmanagementmodul ist der Übersetzer; ganz einfach ausgedrückt.

Und weil das so ist, sehe ich auch Chancen für das Foren-Projekt ;)

Gebt mir bitte ein paar Tage, ich skripte den ersten Teil des Tutorials in freien Momenten und wenn ich mal Ruhe brauche so „nebenher“, dann gehts ans Ausformulieren; ist alles nicht mal eben so, soll ja auch was taugen und zu was führen ;)


Gruß Jan
 
Gebt mir bitte ein paar Tage, ich skripte den ersten Teil des Tutorials in freien Momenten und wenn ich mal Ruhe brauche so „nebenher“, dann gehts ans Ausformulieren; ist alles nicht mal eben so, soll ja auch was taugen und zu was führen ;)

Mach's nicht zu kompliziert, ich will es ja auch verstehen.
 
ich denke ich hab es kapiert.
Man darf da nur nicht zu kompliziert ran. Wenn mann da so viel drüber weiß wie der Jan, kann das schwer fallen.
Ich habe mal einem Kunden die Funktion eines FI-Schalters erklärt. Sagt mein Kollege hinterher: "Das war so aber nicht ganz richtig." "Mach nix", war meine Antwort "aber meine Ausführung hat er verstanden".

Ich denke bei dem Thema sollte man einfach mal nur mit der Kalibrierung des Monitors anfangen. Das machen die meisten hier, mehr brauchen viele nicht, dann kommt man zu Thema Profiling. Oder wie das heißt.
Will dem Jan jetzt aber nicht (mit meinen "Halbwahrheiten") in die Karten pfuschen.
 
Ich denke, Jan und ich sind gar nicht sooo weit auseinander, nur an den treffenden Begriffen fehlt es mir.
 
Ich denke bei dem Thema sollte man einfach mal nur mit der Kalibrierung des Monitors anfangen.

Sorry, Werner, aber das und andere Kommentare in entsprechenden zeigen, dass Du es eben nicht kapiert hast...
 
Wer keine Hardwarekalibrierung durchführen kann, für den gibt es das DQ-Tool vom Photoindustrie-Verband. Hier kann man zumindest die Monitorhelligkeit und den Kontrast optimaler einstellen, dies ersetzt aber keine Monitorkalibrierung.
Zumindest habe ich dadurch ein paar Jahre deutlich bessere Ergebniss im Druck gehabt, also keine zu dunklen Bilder, oder zu helle etc.
Eine Farbkalibrierung ist m.E. nur per Hardware möglich, da das Kalibrierungs-Messgerät (z.B. der Spyder) den Monitor nach gewissen Refernzvorgaben misst, und Abweichungen durch Vorgaben an die Grafikkarte entsprechend ändert.
Das muss entsprechend in gewissen Abständen gemacht werden, da auch ein Monitor mit der Zeit an Helligkeit verliert, und durch das Kalibrieren dies ausgeglichen wird.
 
Ich denke bei dem Thema sollte man einfach mal nur mit der Kalibrierung des Monitors anfangen.

Sorry, Werner, aber das und andere Kommentare in entsprechenden zeigen, dass Du es eben nicht kapiert hast...

Das sehe ich anders. Vielleicht werfe ich das Kalibrieren mit dem Profil durcheinander. Das mag sein. Mein Monitor hat ein Profil, mehrere, die ich Umschalten kann. Der Monitor hat die entsprechenden Farbprofile RGB, sRGB ab Werk hinterlegt. Die Betriebssoftware übernimmt es und ich kalibriere den Monitor mit dem Sensor nach sobald er sich meldet. Meine Bildbearbeitungssoftware arbeitet entsprechend mit.
Mehr brauche ich nicht, da ich keinen Drucker habe.

Dank deiner Info habe ich den Firefox nun auch noch umgestellt. Betriebssystem, Monitor, Software, was soll ich da falsch verstanden haben?
 
Ein Spyder macht keine „Hardwarekalibrierung“!

Ein Spyder misst das individuelle Farbprofil eines Monitors aus und schreibt das ins CMM des Rechners, damit ein „Übersetzer“ da ist...


Gruß Jan
 
Das sehe ich anders.


Kannst Du gerne, das macht es aber nicht richtiger.

Natürlich kannst Du an Deinem Monitor auch gerne die Profile einstellen, die er mitbringt; damit passen die Farben aber nicht automatisch, Werner.

Dein Rechner - oder besser gesagt die Anwendungsprogramme - brauchen das Profil des Monitors, egal ob er Hardwarekalibrierbar ist, oder nicht!

Und das Profil kriegen sie - bei Eizo - aus dem Colour Navigator, egal, ob Du die vorhandenen Profile nutzt oder diese selber nachmisst!

Mich hat die Software aufgefordert, eine Kalibrierung durchzuführen, bei der ja auch das Profil ausgemessen wird, obwohl auch mein Eizo hardwarekalibierbar ist

Ohne Profil, keine richtigen Farben!
 
Ein Spyder misst das individuelle Farbprofil eines Monitors aus und schreibt das ins CMM des Rechners, damit ein „Übersetzer“ da ist...

Sorry, nicht ganz richtig: natürlich werden auch Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben.

Wesentlich fürs Farbmanagement ist aber eben das ausgelesene Profil.
 
Ein Spyder macht keine „Hardwarekalibrierung“!

Ein Spyder misst das individuelle Farbprofil eines Monitors aus und schreibt das ins CMM des Rechners, damit ein „Übersetzer“ da ist...


Gruß Jan

Der Spyder ist das Messgerät, also Hardware. Wer keine "Hardware" Kalibrierung machen kann, da kein Spyder etc vorhanden ist ...
So war es gemeint.
 
....Mein Monitor hat ein Profil, mehrere, die ich Umschalten kann. Der Monitor hat die entsprechenden Farbprofile RGB, sRGB ab Werk hinterlegt. ....

Da ist aber ein Unterschied.
Der Spyder misst die Gammakurven der Farbkanäle (blau, grün, rot) und zudem die Raumbeleuchtung aus.
Bei meinem Monitor weichen die original-Monitorprofile auch teils erheblich ab, von dem Ergebnis der Kalibrierung mit dem Spyder.
Und wenn man ohne Hardwarekalibrierung sich nur auf die Monitoreinstellungen verläßt, kann es sein das der Monitor wieder zu hell oder zu dunkel eingestellt ist.
Aller 3? Monate werden zudem ja wieder die Farbkanäle überprüft, in den Monitorprofilen ist auch nicht berücksichtigt, dass ein Monitor an Helligkeit über Jahre verliert.
 
Wer keine "Hardware" Kalibrierung machen kann, da kein Spyder etc vorhanden ist ...

Sehr schwierig, das so auszudrücken. Hardwarekalibrierung heißt, dass die Kalibrierungsdaten in direkt die LUT des Monitors geschrieben werden; das kann aus dem Ergebnis der Messungen einer eingebauten Sonde oder einer externen Sonde (Spyder etc) erfolgen.

Ist der Monitor nicht hardwarekalibrierbar, werden die Kalibrierungsdaten, oder ein Teil davon, je nachdem welche Einstellmöglichkeiten der Monitor bietet, in die LUT der Grafikkarte geschrieben; ein kleines Hilfsprogramm - also Software- reaktiviert die Daten bei jedem Systemstart. Man spricht hier von der Softwarelalibrierung.

Hardwarekalibrierung hat also nichts damit zu tun, ob Hardware dafür verwendet wird. Daher ist der Sprachgebrauch in dem Zusammenhang schwierig und verwirrt nur - ebenso wie das ewige Wording der Kalibrierung, wenn eigentlich Profilierung gemeint ist...

Mal schauen, vielleicht schaffe ich es, heute Abend den ersten Teil zu schreiben...


Gruß Jan
 
Da ist aber ein Unterschied.

Ihr redet komplett aneinander vorbei und es wird diverses durcheinandergeworfen und / oder unpräzise und unvollständig wiedergegeben; z.B was der Spyder tut und was er nicht tut.

Und Werner hat tatsächlich einen hardwarekalibrierbaren und ab Werk eingemessenen Monitor (EIZO CS)

Ein PROFIL, dass z.B. ein Spyder ausmisst, braucht es trotzdem.

Ich überlege schon, ob ich mir wirklich die Mühe mit dem Tutorial geben soll; anscheinend liest eh keiner, was ich zu dem Thema so schreibe :z04_Flucht:


Gruß Jan
 
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