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Nikon D70 und n Zoom

mee

Mitglied
Hallo zusammen

Ich hab schon seit fast der ersten Stunde die D70 mit dem 18-70 Objektive und bin recht zu frieden.
Doch seit längerem wollte ich n etwas stärcheren Zoom. Da bin ich auf ein paar Lösungen gestossen, wo ich nicht weiter weiss und hoffe Ihr habt da so ne Idee ...
Ich hab mir das 55-200 von Nikon angesehen und das sieht etwas zu sehr nach "Plastik" aus und etwas wackelig, dabei wäre das Gewicht recht toll. Das Sigam 18-200 wäre auch noch ne alternative, jedoch hab ich keine Ahnung mit Sigmas.
Was könnt Ihr mir empfehen, was sind Eure Erfahrungen?

Herzlichen Dank an alle.

Lieben Gruss
Oliver
 

mee

Mitglied
Wow, die sehen echt gut aus.

Ist das Dein einziges Zoom oder weisst Du gerade, was der Unterschied ist zwischen diesem und dem von Sigma?

Lieben Gruss
Oliver
 

ollige

Mitglied
Hallo Oliver,

ich kann Sebastian voll zustimmen, das Nikkor 28-200mm G ist wirklich in Ordnung!

Ich hatte vorher das Sigma 28-200 und dieses nach ausführlichem Testen wieder verkauft. Das Nikkor ist zwar teurer, aber den Mehrpreis ist es wert!

Viele Grüße,
Olli
 

virgil

Bleibt öfters zum Abendessen
Hallo Oliver,

da Du bereits das 18-70er bestitzt würde ich Dir - als weiterführende Ergängzung Deines Brennweitenbereiches - ein 70-300 ans Herz legen. Es ist federleicht und bringt Dir - inkl. Crop-Faktor - bis zu 450mm. Wiewohl - die Nachteile sollen hier auch nicht verschwiegen werden. Es muss (wie eigentlich jedes Objektiv) abgeblendet werden und zwar: bis 200mm auf f/5.6 und danach auf mind. f/8 - was hervorragende Lichtverhältnisse bedingt. Für um die € 100,- bist Du dabei - also kein grosser finanzieller Aufwand.

Weiters würde ich Dir raten, gerade von so "immer drauf"-Superwummen die Hände zu lassen. Auch wenn es verlockend erscheint sich - defacto einen Objektivwechsel ersparen zu können - Fakt ist, dass Zooms die einen so enormen Brennweitenbereich abdecken in keiner Disziplin wirklich gute Ergebnisse liefern. Auch das 28-200 ist nicht so der Heuler. Man bedenke, dass Du hier eine Brennweitenüberschneidung kaufst, die Dir einen nutzbaren Bereich von lediglich 130mm mehr zur Verfügung stellt (28mm sind als Weitwinkel in den meisten Fällen zuwenig).

Was die Drittmarkthersteller betrifft (Sigma, Tamron, Tokina und Co) so ist zu sagen, dass hier der niedrigere Preis mit Bedienungs- und Verarbeitungsdefiziten erkauft wird. Dies spiegelt sich auch im Gebrauchtmarkt wieder. Viele Anfänger springen auf den Zug "warum das teuere Zeug kaufen, wenn's doch billiger auch geht" um dann - nach einigen Monaten - besagtes "billige Zeug" zu verkaufen (mit hohem Verlust) um sich dann das "gute Zeug" zu kaufen - mein Rat: erspar Dir diesen unnötigen und geldvernichtenden Umweg. Wie Olli erwähnte - Nikon ist teuerer aber dafür auch in 9 von 10 Fällen sein Geld wert (ausgenommen sind dabei aber die sog. Consumer-Objektive wie das von Dir erwähnte 55-200, welches - abgesehen vom Nikon-Label nichts mit dem "guten Zeug" gemeinsam hat!).

Fotos die mit dem 18-70 bzw. 70-300 entstanden findest Du hier:
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Weiterführende Info's zur D70 findest Du hier:
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Cheers
Virgil
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"..the high quality JPEG images looked far superior to the RAW files ..." Rob Sheppard, Outdoor Photographer
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agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo,
ich hab einen Test von Chip Video/Digital zu Hause. Hier hat das Nikkor 28-200 G ED ziemlich gut abgeschnitten, besser als das Nikkor 70-300 G.

V.a. hatte das 28-200mm KEINE Ausreisser hinsichtlich Auflösung, Vignettierung und Verzeichnung. Während das 70-300 ab 200 mm schwach wurde.

70-300mm: Wenn, dann würde ich mich für die teuere D ED Version entscheiden, wg. der geringeren Ausprägung von Farbsäumen ab 200mm.

Ciao Sebastian
 

topaxx

Läuft öfters hier vorbei
Als Ergänzung zum 18-70 würde ich auch eher zu einem 70-300 oder vielleicht sogar zum 70-200/2.8 tendieren.

Beim 300er würde ich persönlich ein Nikon vorziehen. Ich hatte längere Zeit das Sigma 70-300/4-5.6 APO 2 Macro, dass nicht wirklich schlecht ist, aber gegen das Nikon 70-300/4-5.6 D ED , dass ich dann später kaufte keine echte Chance hatte, insbesoondere bei Offenblende und/oder am langen Ende war das Sigma hoffnungslos unterlegen. Langsam waren beide, da keins der beiden über einen AF-S bzw. HSM-Antrieb verfügt. Das war ein Grund dafür, dass ich auch das Nikon wieder verkaufte und durch ein SIGMA 100-300/4 EX HSM ersetzte, dass schnell ist und bei Offenblede schon knackscharf. Es ist aber auch groß, schwer und relativ teuer.

Beim 200er Zoom geht natürlich nix über ein Nikon AF-S 70-200/2.8 G VR, eine echte Träinse, aber auch heftig teuer (UVP > 2000€!). Günstigere und ebenfalls lichtstarke Alternative: Sigma 70-200/2.8 EX HSM DG (ca. 850-900€). Nachteil: Offen nicht so sehr scharf (eher weich!) und natürlich kein VR, dafür aber auch mit schnellem HSM-AF-Antrieb. Darunter gibt's dann noch die 55-200er von SIgma und Nikon, die aber deutlich niedriger angesiedelt sind (qualitativ und preislich). Viele schwören auf das Sigma weil es sehr kompakt, leicht und billig ist und eine brauchbare Bildqualität liefern soll. Ich kenne es persönlich nicht, aber Sebastian hatte mal eins, vielleicht kann er ja ein paar Worte dazu sagen.

Das Nikon 28-200 G habe ich auch und ich benutze es sehr, sehr gerne, allerdings nicht als Ergänzung zum Kitobjektiv (da habe ich das Sigma 100-300/4), sondern als leichtes Gepäck bei sonntäglichen Spaziergängen. Es ist sehr klein, sehr leicht, sehr vielseitig und selbst bei Offenblende scharf, kann aber beim Abblenden noch zulegen. Wie allle Zoioms dieser Preisklasse hat es natürlic mit der fehlenden Lichstärke und einem relativ langsamen AF zu kämpfen. Ich war anfangs auch skeptisch ob der vielen positiven Berichte im Netz, wurde nach dem Kauf jedoch sehr schnell überzeugt, keinen Fehlkauf getan zu haben. Ich mag das 28-200 sehr! Aber wie gesagt: Nicht als Ergänzung zum Kitobjektiv sondern als kleine "Allzweckwaffe".

Eine weitere ALternative wäre ein gebrauchtes Nikon 70-210/4-5.6 (D) oder ein 70-210/4. Das sind teilweise bis zu 20Jahre alte Nikkore, die es schon länger nicht mehr neu zu kaufen gibt, die aber wegen ihrer sehr robsuten Bauweise auch heute noch in gutem Zustand zu bekommen sind und ansprechende optische Leistung bieten. Mit Glück bekommt man Ersteres (ohne "D") für 100€ bei Ebay, für die "D"-Variante oder das mit durchgängiger Lichtstärke muss man mindestens 50€ mehr einplanen, eher etwas mehr. Achtung: Die Version mit variabler Lichtstärke ist ein Schiebezoom! Das ist nicht jedermanns Sache und führte auch bei mir nach kurzem Testen zum Verkauf der Optik.

Gruß
Udo
 

virgil

Bleibt öfters zum Abendessen
@ Sebastian - Chip ist sicherlich auch eine der verlässlichsten Quellen in Sachen Fotografie ;-)

Wenn Du mir dann bitte noch die Farbsäume, sowie die Probleme in Sachen Auflösung, Vignettierung und Verzeichnung anhand meiner Fotos zeigen könntest, könnte ich vielleicht noch was dazulernen - lieben Dank.

Dass das 70-300 ab 200mm schwächelt (=weich wird) ist auch dem ED zueigen und ich weis echt nicht woher eigentlich die Mär kommt, dass das ED besser sei - dieses Gerücht scheint sich extrem hartnäckig zu halten, wird aber durch ständige Wiederholung nicht stichhaltiger.

Cheers
Virgil
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agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
@Virgil: Über Farbsäume des 70-200 G haben sich div. Anwender in div. Foren beklagt.

Deine Fotos mit Testergebnissen zu messen ist verwegen. Getestet wird ja nicht nur bei schönem Wetter, sondern AUCH mit Extrem-Einstellungen wie offene Blende bei 70 und 300 mm.

Zitat Chip Foto-Video 05/2005: "Brauchbare Vign. und wenig Verzerrung; deutlicher Randabfall im Telebereich."

Es ist sicher das Geld (max. 150 EUR) Wert.

Gruß Sebastian
 

topaxx

Läuft öfters hier vorbei
Das ED, dass ich hatte hat definitv weniger Farbsäume als ein G, dass ich mal kurz testen konnte. OK, nicht aussagekräftig (Serienstreuung), deckt sich aber mit der Erfahrung, die einige Kollegen eines anderen Forums (Besitzer des 70-300G) bestätigten. Einhellig sind die der Meinung, dass das ED eindeutig besser sei, nicht nur, was Farbsäume angeht, sondern auch bei Offenblende und eben am langen Ende. Die Frage ist nur, ob dieses "Bessersein" den 2,5-3-fachen Preis rechtfertigt.

Und, lieber Virgil, die Mär, dass das G gleichwertig ist, wurde ja von unserem Freund Ken Rockwell in die Welt gesetzt, ohne beide wirklich getestet zu haben. Hast Du das getan? Nicht? OK, ich auch nicht wirklich, aber ich hatte das ED und einige Kollegen das G und es wurde eben von diesen mein kurzer Eindruck bestätigt, dass das ED besser sei (hinscihtlich der Farbsäume und der Schärfe bei Offenblende).

Solange mir niemand plausibel erklären kann, dass das nicht der Fall ist, bleibe ich auch bei meiner Meinung. Da nutzt es auch nix, wenn Du das in Deiner doch recht überheblichen Art gebetsmühlenartig zum Besten gibst.

Gruß
Udo
 

mee

Mitglied
Ich hab mir zu beginn der Frage, welches Objektive, auch das 70-300 angesehen, aber das ist eben schon n rechtes "Rohr" und wenn ich da länger auf Reisen bin, dann brauch ich da ganz ne andere Ausrüstung, bez. muss anders reisen.

Danke viel mals für Eure Tipps. Ich werd mir def. nochmals das 70-200 ansehen und mal gucken, was es sonst noch für alternativen gibt.

Gruss
Oliver
 

virgil

Bleibt öfters zum Abendessen
@ Udo - mir Überheblichkeit zu unterstellen finde ich nicht i.O. - hättest Du meinen Erfahrungsbericht gelesen wüsstest Du, dass ich beide Objektive zum Testen hatte. Auch will ich Dich garnicht vom Gegenteil überzeugen - jeder soll mit dem glücklich werden, was er als gut und richtig befindet. Aber ich kann nun mal nicht haben, wenn Newbees hier unnötigerweise Geld aus der Tasche gelockt wird und das scheint mir mit dem ewigen G vs. ED der Fall zu sein.

@ Sebastian - nun, würde ich Testchats ablichten, wäre Deine Aussage völlig korrekt - ich beziehe mich auf real-life-shots wo die von Dir erwähnten Nachteile sich nicht zeigen. Insofern ist mein Vergleich nicht verwegen sondern naheliegend.

Cheers
Virgil
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joerg_9966

Läuft öfters hier vorbei
Wie lustig! Die immerwährende 70-300 Arie :)

Jungs, ich an Eurer Stelle würd das locker sehen!

Ich hatte das 70-300 G zum Testen und zwar nicht nur eins sondern einige! Im Vrgleich zu meinem einen 70-300 ED waren alle Gs wahrnehmbar schlechter!

und zwar in folgenden Punkten:

1. Farbsäume bei langen Brennweiten und offener
Blende bei harten Kontrasten im Motiv

2. Schärfeverhalten bei Brennweiten über 200mm
(aus meiner, zugegenermaßen subjektiven, Sicht
wird das G deutlich flauer bei steigender
Brennweite als das ED

3. Schärfeverhalten bei Offenblende
Mein ED (ich betone es hier, weil ich keine
anderen EDs probiert habe) zeichnet bei
Offenblende ausgesprochen scharf! Grundsätzlich
blende ich es bei Brennweiten unter 200 mm
niemals weiter als 5.6 ab! Mit den von mir
getesteten Gs habe ich ähnliche Schärfe erst
erreicht, wenn ich wenigstens auf 8 abgeblendet
habe!

4. Geschwindigkeit AF (subjektiv schneller beim
ED)


Die Bilder die ich bisher hier im Forum und in den meisten Galerien vom G gesehen habe, waren bei tollem Wetter mit Blende um 8 aufgenommen! Abgeblendet auf 8 kann man allerdings auch schon mit dem vielzitierten Flaschenboden scharfe Bilder hinbekommen!
Da die Lichtverhältnisse in Deutschland aber nicht immer toll sind, und ich viel freihand fotografiere stellt 5.6 für mich schon ein Problem dar, was ich nur aufgrund des niedrigen Gewichtes der Linse überhaupt zu akzeptieren bereit bin!

Wie gesagt meine Vergleiche kamen zustande, weil ich mir ne günstige Linse zulegen wollte und immer gelesen hab das 70-300 G wäre ja so toll! Gekauft und probiert, - zurückgeschickt!
Das ging 5-6 mal so! Das 70-300ED, was ich jetzt besitze gehörte damals noch einem Bekannten und stand mir als Referenz zur Verfügung.

Ich konnte mich nicht zugunsten des G entscheiden und wollte zunächst mal auf das AFS-55-200 warten! Der Zufall meinte es dann gut mit mir, und mein Bekannter bekam sehr günstig ein Sigma 100-300/4 und war bereit mir sein ED zum Preis eines neuen G (120 EUR) zu verkaufen!

Mittlerweile habe ich auch ein AFS-80-200/2.8 und ich muss sagen, dass sich das ED selbst hier im Vergleich (gleicher Brennweitenbereich) hinsichtlich Schärfe und Bokeh recht wacker schlägt!

Nun ja, dass solls mal von mir gewesen sein! Ich denke das wird weiterhin ein interessantes Thema sein, dass es zwar zu diskutieren lohnt, aus meiner Sicht jedoch nicht rechtfertigt, dass man sich in die Haare bekommt!

Im übrigen Virgil, finde ich Deine Beiträge insbesondere für Anfänger und Unschlüssige wirklich super! Ich wünschte ich hätte die Zeit, auch so umfassend, sachlich und einfach zu erklären! Just bei diesem Thema glaube ich allerdings, dass Du entweder das Glück hattest ein sehr gutes G oder das Pech, ein schlechtes ED zu erwischen!

Gruß

Jörg
 

virgil

Bleibt öfters zum Abendessen
@ Jörg - Dein Schluss bzgl. ED-Gurke vs. G-Ausnahme kann durchaus zutreffend sein. Ich denke, dass eine kontroversiell geführte Diskussion gut und wichtig ist - mit "in die Haare kriegen" hat dies indes nichts zu tun. Last not least - danke für die Blumen - die Zeit habe ich ohnehin bald nicht mehr, da sich nebst meiner hauptberuflichen Tätigkeit meine Fotoaufträge häufen (was mir ohnehin lieber ist weil's mehr Spass macht als vorm PC zu hocken und noch dazu Geld bringt :) ).

Cheers
Virgil
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