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Sigma 18200 vs Tamron 18200

hannemann

Mitglied
Hallo
ich will mir eine D50 zulegen und da mein Geldbeutel nicht so viel Geld für mehrere Objektive aufbringt suche ich ein Superzoom mit min. 18-200, wenn nicht sogar 28-300.
Daher ist mir in den Tests dieser Klasse das neue 28-300mm F3,5-6,3 DG Makro aufgefallen.
Mit einem UVP-Preis von ca 350€ und dafür laut Photomagazin sehr guter Optik würde mich interessieren, ob ihr dieses Objektiv für Sportfotographie empfehlen könnt (hauptsächlich Radsport)?
Wenn nicht, was habt ihr für Alternativen???
Danke!
 

agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo Johann-Christian,

alle deine o.g. Objektive sind relativ lichtschwach. Ich würde mit diesen auf ISO 400 gehen, damit du auf kürzere Belichtungszeiten gehen kannst.

Ich würde wegen des WW-Bereichs zu einem 18-200mm-Objektiv raten. Außerdem wirst du mit einem Obj. 3,5-6,3/28-300mm bei 300mm und Blende 6,3 vermutlich wg. der Verwacklungsgefahr/Bewegungsunschärfe bei zwangsläufig längeren Verschlusszeiten wenig Freude haben.

Gruß Sebastian
 

Steffen

Hat seine Zahnbürste bei uns
Hallo Johann!

Ich hatte das alte 28-300er von Tamron früher an meiner F70 und dann auch ein Jahr an der S2. Die Bildqualität war für den Zoombereich ok. An der S2 hat mich dann der fehlende Weitwinkel, wegen des Verlängerungsfaktors gestört.Ich habe mir daraufhin das Sigma 18-200 gekauft. Dessen Bildqualität war nun wriklich nicht der Brüller, hier kann ich nur abraten.
Ich fotografiere keinen Sport, aber ich denke grundsätzlich hast Du mit diesen Objektiven zwei Probleme:
1. Verhältnismässig schlechter und langsamer AF
2. Schlechte Lichtstärke, daher evtl. relativ lange Belichtungszeiten, was Du aber mit den Iso Einstellungen noch etwas kompensieren kannst.
Ich habe jetzt das 18-200er Vr von Nikon.
Vorteil ggü. Deiner Auswahl: Bildstabilisator, schnellerer Af und sehr gute Bildqualität für so ein Objektiv, besonders zum Sigma liegen Welten dazwischen.
Nachteil ist, das der Preis so bei 700,- liegt
Die Lichtstärke ist gleich.

Mal sehen, vielleicht kann Dir ja jemand noch was empfehlen, was besser geeignet ist und zu Deinem Budget passt.

Gruß Steffen
 

eberhard

Bleibt öfters zum Abendessen
Hallo Johann-Christian,
Tamron selbst hat das 28-300 als Reisezoom deklariert, mit durchschnittlicher Abbildungsqualität, in Richtung 300 mm nachlassend. Zur Lichtstärke wurde schon etwas gesagt. Ich hatte die Vor-Di II-Version an der D100.
Für Radsport, ein weitläufiger Begriff (Halle, Straße, Gelände ?) könnte ich mir dieses Objektiv nicht sonderlich vorstellen, auf Grund des langsamen AF.
Ich würde zu einer Zwei-Objektiv-Strategie tendieren.
D50 im Kit mit Nikon AF-S 18-55 kaufen für 100 € Mehrpreis.
Dazu das Nikon AF-S 55-200 für ca 240 €.

Gruß Eberhard
 

hannemann

Mitglied
danke!!! habt ihr erfahrungen mit obengenannten objektiven (AF-S 18-55 & AF-S 55-200)???
Und doch noch einmal: wegen der Handhabung...
Nachdem ihr mir alle vom sigma abratet - hat jemand erfahrung mut dem Tamron 18-200?
Sorry euch so zu nerven, aber als Schüler ist mein Budget leider recht klein
blush.gif





Bisherige Bilder von Radrennen auf meiner Homepage
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Alle mit einer Nikon Coolpix 3800 gemacht...
 

agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
Steffen Götz schrieb: "Ich habe jetzt das 18-200er Vr von Nikon.
Vorteil ggü. Deiner Auswahl: ... sehr gute Bildqualität für so ein Objektiv, besonders zum Sigma liegen Welten dazwischen."

Hallo Steffen,

woher beziehst du die Erkenntnis, dass das Nikkor VR um Welten besser sei als das von Sigma?

Wenn man den div. Tests glauben darf, sind beide etwa gleich gut bzw. mittelmäßig.

Schöne Grüße Sebastian
 

banty

Kennt den Türsteher
@Sebastian:

Lies doch einfach mal seinen Text, dann weisst du, woher er diese Erkenntnis hat.

Tests glaube ich nur sehr eingeschränkt, wenn es nach denen geht, sind die Suppenzooms auch regelmäßig "Super", "Testsieger", "Hervorragend"... Und das sind die definitv nicht.

Ciao Matthias
 

agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
@Matthias:
Genau das WOHER fehlt mir ja! Ggf. aus eigener Praxiserfahrung.

Bei FoMag steht beim Nikkor VR 18-200mm ein einfaches "sehr gut". D.h. übersetzt "gut", weil es bei denen noch ein "super" gibt.

Im Text steht, wie beim Sigma und beim Tamron sinngemäß: "Starker Abfall der Auflösung bei 200mm", was verständlich ist. Beim Nikkor steht dann noch, "Etreme Verzeichnung und deutliche Randabdunkelung bei 18mm. Die guten Auflösungsleistungen werden durch Beugungseffekte bei kleinen Blenden geschmälert". Hier wundert mich z.B., dass dieses Objektiv noch das Prädikat "Sehr gut" erhalten hat, vermutlich wg. der guten Verarbeitung und dem VR.

Ich hab ja dieses Nikkor selbst. Mit der Auflösung bin ich zufrieden, aber das mit der Verzeichnung und Randabdunkelung kann ich bestätigen.

Gruß Sebastian
 

Steffen

Hat seine Zahnbürste bei uns
Hallo Sebastian!

Ich habe das Sigma 1 Jahr benutzt, es ist ok, aber nicht berauschend.
Ich fotografiere keine Testcharts, sondern bewerte meine Bilder nach meinem persönlichen Sehen.

Nach meinen Erfahrungen, ohne diese über Zahlen belegen zu können:
Das Nikkor ist deutlich schärfer und zeigt weniger CAs. Das Sigma zeigte wie Dein 18-125er auf der linken Seite deutlich weniger Schärfe, als auf der rechten.

Und zu den Tests in diversen Magazinen muss man wohl nichts sagen, oder?! Ich geb da keinen Cent drauf, gerade nach Deinen obigen Zitaten. Den Test zwischen der D200 und der 20d konnte ich nicht nachprüfen, die beiden Zooms hatte/ habe ich, daher ist mir die Beurteilung des Sigma ein Rätsel. Aber Sigma schaltet auch mehr Anzeigen als Nikon... Ohne weitere Bewertung meinerseits.

Wie gesagt, die Eindrücke sind rein subjektiv und meine Meinung, aber vergleiche mal mit Deinem ehemaligen 18-125er und ich denke, Du wirst mir zustimmen. Und bei dem war der Zoombereich noch kleiner.

Gruß steffen
 

agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
@Steffen:
Danke, genau das wollte ich lesen.

Grundsätzlich haben Tests in Magazinen ihre Schwächen. Aber der Uschold, der z.B. fürs FoMag und für
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(DCTau-Test) arbeitet, hat schon 'ne Ahnung. Vor kurzem wurde im Canon-Forum (
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) über ihn gelästert. Dann hat er sich selbst in die Diskussion fachkundig und sachlich eingeschaltet und die Lästerer wurden immer stiller.

Die Endnoten der Zeitschriften-Tests kann man vergessen, diese sind meist von wolhlwollen geprägt, aber im Text selbst steht meist konkreteres. Bei der Stiftung-Warentest sind die Noten von "sehr gut", "gut", "befriedigend" usw. gestaffelt. In anzeigabhängigen Magazinen beginnt die Wertung meist bei "hervorragend" oder "super". So erhält ein Objektiv in "test" als drittbeste Note ein "befriedigend" und in FoMag ein schönes "gut". Gemeint ist jedesmal das selbe. Der Admin des Oly-Forums sagte immer richtig "Tests muss man interpretieren können".

Man wird lachen, aber die Tests in test gefallen mir meist am besten. test war z.B. das einzige Magazin, dass den Leser darauf aufmerksam machte, dass der eingebaute Blitz der D70 die 18mm des Kitobjektivs NICHT voll ausleuchtet. Bei der D70s wurde das dann korrigiert. Vielleicht hat Nikon mitgelesen? ;-)

Zum Sigma 18-125mm wollte ich noch sagen, dass meins links UND rechts unscharf war. Ich hab auf meinem Foto nur die linke Hälfte des Bildes gezeigt. Ein anderes Exemplar war links extrem unscharf, da auch noch schlecht zentriert.

Du fotografierst keine Testcharts, OK. Aber Tester müssen das, um ein Objektiv auch bei Extrembedingungen zu testen. Darum schneiden ja die meisten Objektive bei der "allgemeinen" Nutzung gut ab, weil man z.B. bei Sonnenschein schöne Landschaften ablichtet und das selten bei offener Blende. Dann schreibt hier der ein oder andere Nutzer - ich teilweise auch -: "Also ICH bin dem Objektiv zurfrieden." Oder "Verzeichnungen und Vignettierungen korrigiere ich mit EBV". Davon kann und darf ein Tester nicht ausgehen, sondern muss das deutlich schreiben.

Schöne Grüße Sebastian
 

Steffen

Hat seine Zahnbürste bei uns
Hallo Sebastian!

Ich will die Tests ja auch nicht schlechter machen, als sie sind. Aber schon allein die komischen "Noten" sind doch bescheuert. Da wird ein schlechtes Objektiv getestet, weil man den Werbekunden aber nicht verlieren will, gibt man ihm ein "gut", weil das die schlehteste Note ist. Im nächsten Flyer eines Fotoversandes ist dann das Objektiv mit dem Siegel abgebildet. Und ein Einsteiger kann da leicht falsche Schlüsse ziehen. Zumal dann auch oft Äpfel mit Birnen verglichen werden. Ich persönlich halte es z.B. für blödsinnig immer z.B. Nikon und Canon zu vergleichen. Ok, es gibt immer Komplettneueinsteiger. Viele haben aber doch schon Objektive eines Herstllers z.B. Nikon. Für die ist es doch wesentlich sinnvoller die D50, D70, D200, D2X, D2H und S3 zu vergleichen, um zu wissen, welcher Body der richtige für denjenigen wäre. So einen Test habe ich aber noch nie gesehen, ist der so praxisfremd???

Ich habe mittlerweile 4 Informationsquellen:

1. diverse Fotomagazine, allerdings nur für einen groben Überblick, wie gesagt, die Bewertungen sehe ich kritisch

2. Die Naturfoto, da sind vergleichsweise wenig Tests drin, auf was spezielles wartest Du vielleicht ewig. Aber auch hier werden keine Charts fotografiert, sondern beschrieben, wie sich ein Objektiv bei einer bestimmten Aufgabe schlägt.

3. Dieses Forum hier. Da gibt es Leute wie Dich, die sich viel Mühe machen, und Testbilder ins Netz stellen bzw. Erfahrungen kundtun. Ich würde niemals auf eine Person hören, derjemige kann immer ein Montagsgerät erwischt haben, aber insgesamt gibt sich doch ein ganz guter Überblick

4. Die Praxis, ich geh zu meinem Fotohändler und will das ding anfassen und hör dann auf meinen Bauch

Ich bin schon zweimal losgezogen, um mir nach Zeitungs und Forumsrecherche erst die D70 und dann die D200 zu kaufen. Tatsächlich habe ich damals die S2 und dann die S3 gekauft , weil sie mich dann doch mer überzeugten.

Neues Beispiel, ich suche ein langes Makro. Es gibt ein 180er von Sigma und von Tamron und ein 150er von Sigma. Alle haben gute Bewertungen, das Tamron ist so gar als bestes je getestetes Objektiv ausgezeichnet. Hier im Forum gibt es aber viele Nutzer des 150ers, die auch tolle Ergebnisse veröffentlichen. Daher tendiere ich zum 150er. Ich habe mir alle bei meinem Händler zur Auswahl bestellt und werde letztendlich nach Haptik entscheiden.

Gruß Steffen
 

hannemann

Mitglied
würdet ihr mir dann lieber zur Kombi aus Nikkor AF-S 18-55 & 55-200 raten im Vergleich zum Tamron 18-200 (welches nach eurer Ansicht wohl der Sieger zwischen Sigma und Tamron ist)???
Und was habt ihr für erfahrungen mit den beiden Objektiven?
 

agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
@Goetzebaecker: Was du schreibst kann ich weitgehend unterstreichen.

@Johann-Christian: Beim Vergleich zu Tamron und Sigma würde schon eher zur Kombination Nikkor 18-55 und 55-200mm raten oder noch eher zum Nikkor AF-S 3,5-4,5/18-70mm plus 70-300mm G oder D-ED.

Schöne Grüße Sebastian
 

banty

Kennt den Türsteher
@Sebastian:
Jetzt erklär mir bitte, wieso du aus dem ersten Post von Steffen nicht gelesen hast, dass er das Sigma selber hatte? Das habe ich die ganze Zeit nicht verstanden. In seinem späteren Post hat er dann beschrieben, _was_ genau er an dem Sigma schlechter fand, aber danach hattest du ja nicht gefragt.

Wo liegt hier das Kommunikationsproblem?

Ciao Matthias
 

agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
@Matthias: Für mich sind hier alle Fragen geklärt und hab keine weitere Fragen.

Gruß Sebastian
 

agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
@Matthias schrieb: "Verstanden habe ich das immer noch nicht."

Macht nix. Ich will mich aber auch nicht weiter erklären.

Gruß Sebastian
 

banty

Kennt den Türsteher
@Sebastian:

Mir macht es schon etwas, ich würde deine Frage gerne verstehen.

Sorry Sebastian, ich werde den Eindruck nicht los, dass du meine Aussage damals einfach nicht verstanden hast oder verstehen wolltest oder was auch immer. Du hattest gefragt, woher Steffen seine Kenntnisse bezgl. des Sigma-Objektivs vs. Nikon hat und ich hatte dir geschrieben, dass das im Ursprungsposting schon drin stand. Dort stand schon, dass er das Sigma selber hatte. In der neuen Antwort stand lediglich als zusätzliche Information, dass er das Sigma _ein Jahr lang_ hatte.

Aus deiner Reaktion kann ich nur entnehmen, dass du entweder das erste Posting von Steffen nicht richtig gelesen hast - und meine Aussage einfach ignoriert hast, oder dass du irgendeine zusätzliche Information haben wolltest, die mir aus deiner Frage nicht ersichtlich war.

So, und jetzt kannst du mein "Generve" vielleicht verstehen: Wenn dich meine Aussagen eh nicht interessieren, brauche ich dir auch nicht mehr zu antworten. Wenn es sich aber um ein Misverständnis handelt, hätte ich das gerne aufgeklärt.

Ciao Matthias
 
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