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Vergleich AFS 2.8/17-55 vs. 24-70 für z B D200 D300

bru_nello

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo,

mich würde mal der Vergleich dieser beiden Optiken interessieren.

Mir geht es dabei ausschließlich um die Bildqualität u. Handhabung und nicht um pro oder kontra Brennweitenbereich für APS-C Format.

HG

Ulli
 

faridrn

CI-Pate
Hallo Ulli,

meiner Meinung nach, die ein paar kleine Merkmale sind wie folgt:
- 24-70er ist schmäler und länger als 17-55er. Arbeiten ist angenehmer.Beide Objektive sind robust und stabil.
- die AFS-Geschwindigkeit finde ich gleich schnell.
- Bokeh bei 17-55er finde ich besser.
- bei 24-70er durch Startbrennweite von 24mm hat mann fast keine Vignetierung.
- bei Bildqualität kann ich ehrlich zur Zeit keine Aussage machen.
Die beiden sind für mich gleichwertig.
- Voll und DX-Format sind klar und natürlich wie gewöhnt 24-70er ist ca. 600.00 € teuerer.
- die folgende Bilder sind in fast gleichen Einstellungen (Blende, Max-Brennweite) aufgenommen.(die Bilder sind unbearbeitet, nur klein gestellt).
Gruß Farid

Bild1: Nikon 17-55, Zeit 1/250, Blende 2.8, ISO 400, Brennweite 55/ D200

161859.jpg


Bild2: Nikon 17-55, Zeit 1/250, Blende 2.8, ISO 400, Brennweite 55/ D200

161860.jpg


Bild3: Nikon 24-70, Zeit 1/250, Blende 2.8, ISO 320, Brennweite 70/ D300

161861.jpg


Bild4: Nikon 24-70, Zeit 1/640, Blende 2.8, ISO 320, Brennweite 70/D300

161862.jpg
 

kinabalu

Läuft öfters hier vorbei
hallo ulli und co,..

hat einer eine ahnung, wie sich das 24-70 bei analog kameras verhaelt(mit F100 oder F6)? ich stoebere schon lange im internet herum, aber finde nur berichte mit digitalkameras daruber.

gruss l. aus dem urlaub...
 

kinabalu

Läuft öfters hier vorbei

Es reden alle über das Objektiv so, als wenn es nur für Digital tauglich wäre. Ich stamme noch sehr aus der analog zeit und würde gerne wissen, ob es (für das Geld!) besser als Festbrennweite ist.
Vor gar nicht allzu langer Zeit behauptete man ja, dass Festbrennweiten nicht zu schlagen sind. Aber da haben selbst Leica-zooms das Gegenteil gezeigt.

Um auf den Punkt zu kommen, fotografiert damit jemand überhaupt analog? Wenn ich es hätte, würde ich es sicherlich machen, um zu sehen, wie Randschärfe bei 24mm, Vignitierung etc. etc. sich so auf den Bildern auswirken.

Im Zeitalter von Digital habe ich aber fast das Gefühl, dass niemand das mehr so interessieren würde. Wie schade,..

Gruß L. aus dem Urlaiub.
 

bru_nello

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo,

ich möchte das Thema gerne noch einmal aufgreifen (die Zeit ist reif ;-)

Würdet Ihr das 24- 70 oder das 17- 55 für D300 bevorzugen (auch unter Beachtung der Zukunftsperspektiven u. vorhandenem 12-24)? Ich denke ich kan mit den 24 resp. 36 mm WW als "fast immer drauf" gut leben

Ist das 24-70 mit den hoch gelobten 28-70 vergleichbar?

Wäre nett, wenn die, die beide/ alle drei Objektive an D200 oder D300 verglichen haben, ein statement dazu abgeben würden.

HG

Ulli
 

grauer_wolf

Gesperrt
Ich habe zwar weder das eine noch das andere, aber mal rein grundsätzlich:

Du hast schon ein 12-24er. Ich würde dazu kein 24-70 nehmen (ich würd's an Crop überhaupt nicht nehmen, aber das ist eine andere Sache), weil ich Zoomobjektive "auf Stoß" ausgesprochen ungünstig finde. Das führt dazu, daß Du in den Randbereichen nur noch am wechseln bist. Eine deutliche Überlappung ist handwerklich betrachtet entschieden günstiger, wenn schon der Brennweitenbereich lückenlos sein soll.

Gruß
Grauer Wolf
 

gor

Läuft öfters hier vorbei
Hallo Ulli,

ich kenne (leider) keines der beiden Objektive aus eigener Erfahrung, stehe aber vor ähnlichen Überlegungen, aus finanziellen Gründen muss der Kauf bei mir aber noch warten (habe eine D300).

Da das DX-Format m.E. irgendwann verschwinden wird und auch die Preise für Vollformat-Kameras sinken werden, würde ich persönlich kein 17-55er zum derzeitigen Preis neu kaufen. Mein Händler vermutet zwar, das die Preise für DX-Objektive gerade im Profibereich in absehbarer Zeit nachgeben werden, trotzdem tendiere ich eher zum zukunftsträchtigeren 24-70er (wobei ich eigentlich ein 1:4/24-105 wie das von Canon vorziehen würde).

An Deiner Stelle würde ich beide Objektive selbst ausprobieren und dann entscheiden.

Beste Grüße

Georg
 

hohenheim

Läuft öfters hier vorbei
Hallo Ulli,
ich habe das 17-55 und bin damit sehr zufrieden. Im Hinblick auf die Zukunft schließe ich mich der Meinung von Georg an.

Wenn ich kein Objektiv hätte und eine Neuanschaffung erforderlich wäre, würde ich mich für das 24-70 entscheiden.

M.f.G.
Franz
 

banty

Kennt den Türsteher
Hallo,

Meine Meinung?

Ich besaß niemals ein 17 - 55 mm Objektiv und kaufte mir kürzlich ein 24 - 70 mm (allerdings von Sigma) als Ersatz für mein bisheriges 28 - 105 mm.

Ich fotografiere entweder "normal", dann verwende ich das 24 - 70 mm, oder "altes und neues Gemäuer", meistens mit dem 12 - 24 mm, oder "Dinge in der Ferne" mit dem 80 - 200 mm.

Ich habe überhaupt keine Probleme damit, dass sich die Brennweitenbereiche nicht überlappen. Denn ich fotografiere üblicherweise verschiedene Motive mit den verschiedenen Brennweiten.

Daneben fotografiere ich bei wenig Licht mit Festbrennweiten. Das ist ein anderes Thema.

Übrigens kaufte ich nach meiner ersten DSLR zunächst die 20 mm Festbrennweite und bin zwei Jahre mit dem 28 - 105 mm und der 20 mm Festbrennweite ausgekommen.

Mir (und meiner Ausrüstung) machen btw Objektivwechsel nichts aus.

Soweit meine Meinung. Wie Du fotografierst weiß ich nicht, welche Motive, welche Brennweiten Du hauptsächlich einsetzt. Und letztlich - stört es Dich, wenn Du mal das Objektiv wechseln musst?

Ciao Matthias
 

bernd6408

Läuft öfters hier vorbei
Moin, moin,
ich bin gerade in der Entscheidungsphase, ob ich mir für meine D80 das 17-55/2,8 oder das 24-70/2,8 von Nikon kaufen soll. Leider bin ich durch euere Beiträge auch nicht schlauer geworden. Das Objektiv soll die Ergänzung zum 70-200/2,8, VR werden.
LG
Bernd
 

grauer_wolf

Gesperrt
Die beiden Objektive unterscheiden sich stärker als man aufgrund der Brennweiten vermuten möchte. In der Praxis ist der Unterschied zwischen 55 und 70 mm (an Crop!) nicht wirklich gravierend. Aber zwischen dem Charakter einer 17mm-Brennweite und einer 24er schon:
Während 24 mm noch die Wirkung einer verkürzten Normalbrennweite zeigt ohne große dramatische Effekte und leicht zu beherrschen, ist 17 mm schon ein kräftiges Weitwinkel, entsprechend rund 25 mm an KB, mit der entsprechenden Anmutung der Bilder, und man braucht schon etwas Erfahrung, wenn die Bilder gut werden sollen. Schließlich geht es nicht schlicht darum, "mehr drauf zu kriegen", sondern um die gestalterische Wirkung.
Aber Erfahrung kann man sich erarbeiten und dann ist das 17-55 allemal universeller als das 24-70. Die Lücke zwischen 55 und 70 ist unerheblich und kann vergessen werden.

Mein Tip also: 17-55mm!

Gruß
Grauer Wolf
 

nikko

Bringt häufig das Frühstück mit

Da schließe ich mich an. Ich nutze das 70-200 und das 17-55 an der D300. Die 15 mm zwischen 55 und 70 vermisse ich nicht, mache aber viele Bilder zwischen 17 und 24.

Insoweit ist das 17-55 auch mein Tipp. Gebraucht müsste das für 800-900 Euro gehen.

Dass DX irgendwann mal vom Markt verschwindet, interessiert mich im Moment noch nicht. Und wenn, dann wird die D300 nicht schlechter. Und wenn die hin ist und ich mir nur noch FX kaufen kann, werde ich einen DX-Fotografen finden, der mir das 17-55 abkauft. Vielleicht wird der Gebrauchtpreis dafür ja steigen, da im Falle der Einstellung von DX auch keine DX-Objektive mehr neu verfügbar wären. Wenn man mal stöbert, wird man feststellen, dass Nikkore, die es nicht mehr neu gibt, gute Preise erzielen. Daher mache ich mir erst mal keine Sorgen.

Gruß Nikko
 

Fotofabrikator

Hat vergessen, wo er wohnt

Das kommt ganz darauf an wie Du in Zukunft weiter machen möchtest. Das 17-55mm ist an einer D700/D3 oder sonstigen (zukünftigen) Vollformat- oder analogen Kamera nicht zu gebrauchen. Wenn Du also die Vollformattauglichkeit haben möchtest führt keine Weg am 24-70mm vorbei. Da hättest Du dann bei FX-Sensor ein schnes Weitwinkel. Verwendest Du in naher Zukunft noch APS-C Kameras (so wie Deine D80) bräuchtest Du im WW-Bereich wahrscheinlich noch etwas. Allerdings steht in Deinem Profil, dass Du auch das 18-200mm hast. Das ist zwar nicht mit dem 17-55 vergleichbar, aber wenn WW ohnehin nicht so wichtig für Dich ist hast Du schon ein Objektiv in diesem Bereich. Es hängt wirklich bei dieser Entscheidung ganz viel davon ab welchen Brennweitenbereich Du konkret benötigst und wie Deine Zukunft mit DX oder FX aussieht.
Ich persönlich habe mich bei dieser Frage für das 24-70mm entschieden, weil ich kein Geld mehr in DX-Objektive investieren will, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
Nun hast Du ja schon zwei konträre Meinungen. Entscheiden mußt Du selbst.

Gruß
Michael
 

grauer_wolf

Gesperrt
Da werfe ich doch mal das 17-35 in die Waagschale. In die Mitte dann noch ein lichtstarkes 50er oder, sehr universell, ein 60er Makro packen. Muß ja nicht alles auf einmal gekauft werden.
Die Lösung hielte durchgängig die Option FX offen...

Gruß
Grauer Wolf
 

virgil

Bleibt öfters zum Abendessen

Bernd,

schau - ganz einfach gesagt - die Jungs die völlig technologiegeil sind überlegen natürlich schon heute, daß sie morgen auf FX-Format umsteigen "müssen" und daher mit einem DX-Objektiv nichts mehr anfangen. Wennst dann noch knapp bei Kasse bist überlegst zwei Mal ob Du gleich die 1400er zusammensparst die das 24-70er kostet oder dazwischen noch 900er für ein DX-Objektiv verballerst.

Die Jungs, die mehr fotografieren und weniger jedem Trend hinterherlaufen, schert das wenig, weil weder DX-Gehäuse noch Objektive plötzlich unbrauchbar werden nur weil Nikon die erste Generation FX-Gehäuse auf den Markt geworfen hat.

In Deinem Fall würde ich empfehlen das 17-55er zu kaufen (va. in Verbindung mit dem 70-200VR), denn - wie schon erwähnt - die 15mm sind eh wertlos, während 24mm maximaler WW an einem DX-Gehäuse ein Schmarrn ist (schlicht unpraktisch).

Alles klar? :)

Cheers
Virgil
 

Fotofabrikator

Hat vergessen, wo er wohnt
Ganz einfach Virgil, weil diese Entscheidung und Überlegung nichts damit zu tun hat ob man immer dem neusten Trend hinterherlaufen muß, sondern wie man seine fotografische Zukunft plant. Z.B. wollte ich ursprünglich erst dann in eine DSLR investieren wenn Kameras mit Vollformat bezahlbar werden. Das wäre also für mich erst jetzt der Zeitpunkt gewesen. Nun habe ich doch früher damit angefangen und auch die Vorteile von DX schätzen gelernt, aber FX nicht aufgegeben. Ich plane vielmehr in Zukunft beides nebeneinander zu nutzen. Da DX-Objektive nicht für FX verwendbar sind, aber umgekehrt ist es fast eine finanzielle Notwendigkeit für mich nicht alles doppelt zu kaufen. Damit fallen DX-Objektive wo immer möglich aus meiner Planung heraus. Und genau aus dem Grund, weil ich eben nicht technologiegeil bin, und meine Objektive längerfristig behalten möchte habe ich mich für die Offenheit zu FX entschieden. Wie Du siehst ist Deine Vermutung schlicht falsch, sofern sie meine Überlegungen angeht. Aus welcher Motivation heraus andere Fotografen diesen Weg vielleicht gehen kann ich natürlich nicht sagen. :)

Gruß
Michael
 
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