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Von verdorrten Gras, Zweigen, Ästen und Stöckern - Südafrika , der siebte Besuch....

traveler

Bringt häufig das Frühstück mit
Wir genossen den nächsten Morgen mit einem ausgiebigen Frühstück .
Ich machte noch einige Bilder von den Besuchern rund um das Haus, ging nochmals zum Hide.
Aber vor zehn Uhr , war es dann so weit, alles gepackt und es ging zurück zur Hauptstraße.
Über einen längeren Umweg , mit zwei neuen Strecken die wir befuhren , wobei wir auf 30km nicht ein Tier sahen ! -
ging es zum Phalaborwa Gate .

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Raus aus der Naturblase und zurück in die normale Welt.
Nicht ohne , das wir eine Pause am Bushveld Restaurant, das gleich am Gate liegt, einlegten.
Hier bekamen wir auch unseren Zugangscode für das Wildlife Estate in Hoedspruit, wo wir wieder das Bush House angemietet hatten.
Diesmal für vier Nächte.

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Der Code kam prompt und so fuhren wir nach dem Essen aus Phalaborwa hinaus.
Nach den Tagen des Dahingleitens , sich nun wieder an die schnellere Fahrweise gewöhnen, passierten wir die Zufahrt zur Cassart Lodge
und schwenkten ein in südlicher Richtung nach Maruleng/ Hoedspruit.
Erinnerungen kamen auf, als wir am Zaun des Balule West Nature Reserve und dem Eingang dort vorbei fuhren.
Hier hatten wir 2013 unseren ersten Aufenthalt im Greater Kruger...... lang ist es her.

Am Estate ging alles problemlos, die Zufahrt war uns ja bekannt.
Das Haus bezogen und festgestellt, das die Wohnzimmergarnitur ersetzt wurde, durch eine schöne Lederkombi.
Sonst war es wie wir es gewohnt waren, sauber, alles da - also perfekt für die letzten Tage.
Nur der Busch um das Haus war ganz anders, - was für ein Wunder- keine grüne Wand sondern tief einsichtig.
Nach dem Einkauf im Supermarkt nutzte ich noch die Chance, das ich den Wagen mal richtig abspülen konnte am Haus.
Was kam da für eine rot braune Suppe aus den Ritzen,- der Staub der letzten Wochen !

Die nächsten Tage waren wir am Abend immer zum Essen im Hat&Creek, "das" Restaurant in Hoedspruit.
Es gibt sicherlich auch noch andere, wenn man sich auf tripad... mal umschaut, aber hier haben wir immer gut gegessen.
Die Speisekarte ist reichhaltig und abwechslungsreich, also warum wechseln.

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Fast alles, was uns im Garten dort besuchte.........

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SA 334 recht nah.... -- keine drei Meter trennte mich von dem Waerzenschwein, als es unsere Terrasse besuchte.
Meine Frau hatte sich schon hinter die Glasschiebetür verzogen und ich stand noch davor.....bereit zur :z04_Flucht:

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traveler

Bringt häufig das Frühstück mit
Was machten wir noch in den drei Tagen ?

Zum einen, benutzten wir einen Vormittag zum Shopping und schlenderten durch die kleinen Geschäfte.
An dem nächsten Morgen , ging es im Estate auf einen Gamedrive und der war nicht schlecht !

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Am Sonnabend besuchten wir den Famstall Markt, den wir im Februar verpasst hatten
und das war es dann auch schon,- den Rest der Zeit haben wir die Liegen am Haus genossen und uns über die tierischen Besucher erfreut,
die über das Grundstück schlichen oder gar bis ganz dicht an uns heran kamen,- einmal so nah, das meine Frau sicherheitshalber hinter die Glastür ging.
Auch für mich, der noch stehen blieb vor der Tür, war das eine ganz neue Erfahrung.... ( s.o. )

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Am letzten Nachmittag, fuhr ich nochmals zu den Wasserlöchern hier im Estate.
Ich wollte diese letzte Gelegenheit nutzen, auf Libellentour zu gehen.
Auf Hinfahrt zu dem Teil im Estate, traf ich auf die "Kollegen", die für Sicherheit im Estate zuständig sind und zwar die die Geschwindigkeitsbegrenzung
überwachen.
Am Hide angekommen konnte ich mich austoben und fuhr danach noch an das andere Wasserreservior , wo ich mich an Flugaufnahmen heran wagte.
Ich genoss diese Zeit noch sehr, aber die Sonne sank immer tiefer und damit hieß es den Rückweg anzutreten zum Haus .

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Der Abreisetag stand nun an, ja, der schöne zweite lange Aufenthalt in diesem Jahr in Südafrika ging nun zu Ende.
Vor der Reise war eigentlich geplant, wie noch auf der ersten Karte angegeben, das wir den nördlichen Bogen über Polokwane fahren wollten.
Doch wie der Zufall es wollte, war die damalige Managerin von der Masodini Lodge aus dem Jahr 2015 auch in Hoedspruit gewesen,
sogar an unserem Ankunftstag und auch in dem gleichen Estate, nur wenige hundert Meter von uns entfernt.
Das bekam ich aber erst am Folgetag mit, als ich von ihr Bilder auf Facebook sah.
Wir sind über die Jahre immer mal wieder in Kontakt geblieben, sie hatte sich selbstständig gemacht und bot Reisen in das südliche Afrika an.
Wie auch immer, ich schrieb sie kurz an und bekam auch gleich eine Antwort aus Dullstroom, wo sie nun war.
Die Gelegenheit genutzt und nach der Fahrbahnsituation auf dem Weg gefragt.
Zitat: " Alles ok auf der Strecke, klar einige Potholes, aber ok - bis vor Dullstroom, da sind Löcher, da passt eine Kuh rein....."

Die Wettervorhersage für unseren Abreisetag war so gut, das wir den Weg nun doch so fuhren, als es vorher geplant war.
So ging es nicht nach Norden, sondern wieder einmal über den Abel Erasmus Pass - Ohrigstad - Mashishing ( Lydenburg)- Dullstroom - zur N4
Und ja , vor Dullstroom gab es die Schlaglöcher, doch an einem Sonntag, dort noch mit wenig Verkehr, konnte man gut ausweichen und immer noch mit 70-80km/h
unterwegs sein.
Nach einer Pause in Dullstroom, wo die Ausflügler, den Ort in Beschlag genommen hatten und nun auch auf der Rückfahrt waren, teilweise im Harakiri-Stil,
fuhren wir defensive weiter.

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Auf der N4 , in einer langen Baustelle mit 60 Km/h die nächste Runde, was den Fahrstil angeht.
Leider war ich als erster in die Baustelle eingefahren, also schön die 60 km/h gefahren, von wegen Laserkontrolle.
Das fanden die anderen Verkehrsteilnehmer hinter mir nun gar nicht lustig.
Die zweite Spur rechts war durch Poller abgetrennt und diente als Baustellenstraße und was passierte nun.....
Der Wagen hinter mir durchfuhr eine Lücke auf diesen Weg und überholte mich, wobei sein Beifahrer herum schrie, böse mich anschaute und mit der Hand gestikulierte.
Als er wieder vor mir einbog , nahm er fast einen der Poller mit.
Er rauschte zum Glück schnell davon und ich erhöhte mein Tempo etwas, da ja nun ein Wagen vor mir war.....
Ich war aber schon sehr froh, als die Baustelle bald ein Ende fand.
Bei der nächsten Fahrbahnausbesserung die dann folgte,fuhr ich so, das ein paar Autos vor mir waren .

Wie auch immer , wir gelangten sicher zum Airport, tankten den Wagen nun auf und gaben das Fahrzeug ab.
Die Schalter für unseren Flug waren schon geöffnet, - so konnten wir das Gepäck abgeben und suchten nach allen Kontrollen und dem Ausreisestempel,
ein Restaurant auf und überbrückten so die Zeit bis zu dem Abflug nach Istanbul.
Rückflüge , alle pünktlich und ohne Vorkommnisse.
Happy landing in Bremen, das Gepäck kam auch recht schnell ( In HH kann das auch mal schnell eine Stunde dauern...)
Hinüber in das Parkhaus gegangen und ab ging es nach Hause.


Gesamtfazit der Reise:

Alles in Allem, es war eine runde Sache.
Das was wir erhofft hatten, war zumindest in vielen Fällen eingetreten.
Der Busch war ganz anders, nicht nur , das die Farben fehlten und das Laub an den Bäumen und Büschen,
nein , die ungewohnte weite Sicht war es , die dem Gelände noch einmal eine ganz andere Ausstrahlung gab,
als zur grünen Saison.
Die zahlreichen Protestaktionen im Vorfeld und während der ersten Tage rund um den südlichen Teil des Krügers,
ließen in mancher Hinsicht, ein beklemmendes Gefühl aufkommen.
Das kannte ich so auch noch nicht.
Während wir im Kruger von all diesen Dingen weit entfernt waren und dort in unserer eigenen Welt lebten, gingen die Probleme
außerhalb ja weiter.

Kommen wir zum Thema Unterkünfte, die wie es sich herausstellte, in dem Kruger auf dem bekannten Niveau sich darstellten.

Nicht fehlerfrei,- ganz gewiss nicht - und mittlerweile auf einem Preisniveau, das eigentlich nicht konkurrenzfähig ist mit vielen Unterkünften,
die man außerhalb des Parks buchen kann.
Der große Vorteil bleibt aber, das man im Park schon ist und mit allen Unzulänglichkeiten, kann oder muss man sich halt arrangieren.
Grundsätzlich war das Parkpersonal bei den Anmeldungen überaus freundlich.
Gab es die schon aufgezeigten Probleme oder Mängel gingen die Schwierigkeiten los, weil sich im Endeffekt keiner weiter richtig kümmerte.
Nimmt man das hin und harkt das unter dem Begriff - afrikanische Lebensform....ab, dann wird das ein ganz entspannter Urlaub.

Wir haben uns in allen Camps wohlgefühlt, wobei in der Reihenfolge der besuchten Camps , dieses Mal , diese besonders hervorgehoben werden müssen:
Berg-en Dal ( gut), Lower Sabie (gut - sehr gut) , Satara (gut -sehr gut) und Shimuwini ( sehr gut).
Skukuza und Mopani, beide ausreichend, fielen aus den unterschiedlichsten Gründen da eher in ihrer Gesamtperformance ab.
Diese Bewertung bezieht sich nur auf die Ausstattung und den Sicherheitsstandart der Häuser in den jeweiligen Camps und in denen wir waren.

Die Casart Lodge und das Bush House , sind da auf einem ganz anderen Level und daher überhaupt nicht vergleichbar mit den Unterkünften im Park.

Nun zu dem Punkt, der Verpflegung im Park.
Wer wie wir, eher abends essen gehen, anstatt den Grill anzuheizen, kamen im Park bei 16 Übernachtungen ganz gut über die Runden.
Ob in Lower Sabie mit Mac&Bean oder in Skukuza/ Satara mit dem Cattle Baron /oder dem Station Restaurant, das passt alles prima.
Abstriche muss man hingegen in Berg-en Dal und Mopani machen, wo man mit der Tindlovu Kette ein kleineres und einfacheres Angebot vorfindet.
Ist man dort für 2 - 3 Nächte , lässt sich das auch händeln.

Und zum Ende, das so beliebte Thema , wo ist es am schönsten, wo findet hat man die besten Tiersichtungen... und, und...

Waren und sind wir weiterhin wir für die Reisezeit im Januar und Februar ein großer Befürworter für den nördlichen Teil des Kruger ( Mopani/ Shingwedzi),
war es diesmal ganz eindeutig anders.

Der Süden bis hinauf bis nach Satara war ganz klar die bessere Wahl gewesen, auch wenn es dort genau so sein kann, das es viel Leerlauf über den Tag gibt.
Dafür sind aber die Flächen viel offener , als nördlich von Olifants/ Letaba.
Wie es noch weiter im Norden aussah, kann ich nicht beurteilen, insbesondere was die Gegend um Punda Maria angeht.
Eine weitere Lehre aus diesem Besuch,- man möge sich sehr viel an den Wasserstellen orientieren, denn dort muss das Wild hin, solange es so trocken ist.
Mit dem einsetzenden Regen dreht sich das sicherlich ganz schnell und mit dem dann neuen grünen Gras und den frischen Blättern verteilen sich die Tiere wieder.
Außerdem war unsere Reisezeit noch so früh, das die Zugvögel noch nicht eingetroffen waren, was aber nicht heißt, das man nicht "birdern" kann.


Ich hoffe, mit den Texten und den Bildern konnte ich einen guten Überblick bieten, der aufzeigt, wie sich die Landschaft zeigte und was da so unterwegs war.


Meine letzte Bemerkung zu den Aussichten für uns Reisenden.

Auf Grund der Situationen mit der Stromversorgung, den nicht gehaltenen Versprechungen seitens der Regierungsvertretern , dem Sinken des Reallohns und
damit einhergehend des Verlustes der Kaufkraft im Zusammenhang mit der Inflation, sehe ich schwierige, wenn nicht gar sehr schwierige Zeiten auf das Land zukommen.

Bricht dem Land auch noch der Tourismus weg, dann wird es für viele ganz , ganz schwer.
Wenn man sich die Preise für die Unterkünfte, für den Mietwagen und die Flugpreise sich genauer anschaut,
dann stechen im Moment, die Mietwagenpreise besonders hervor.
Haben wir für den Staria Van von Hyundai keine 38,50 Euro pro Tag bezahlt, nun soll das Fahrzeug bei gleicher Mietzeitdauer im Februar und selbst für den nächsten September
mal eben 88,00 Euro am Tag kosten ( gleicher Anbieter / Vermieter).
Viel besser sieht das bei den SUV auch nicht aus.
Nicht einmal die Kleinwagen sind da noch günstig zu bekommen , die liegen nun auf dem preislichen Niveau, die wir für den Van bezahlt haben.

Das ist doch alles nicht mehr normal.....! - und wird dazu führen, das kürzer gereist wird oder das viele erst gar nicht mehr kommen werden.

In den Gesprächen die wir geführt haben, klang immer wieder durch, das die Buchungen in den PRG immer noch recht mau sind und alle hoffen,
das es bei ihnen wieder aufwärts geht.

Ob nun wie bei der Casart Lodge oder wie auch bei der Masodini Lodge, schaut man sich auf den Immobilienportalen mal hin und wieder um,
so stehen da so einige Unterkünfte um den Kruger herum bereits zum Verkauf .

Die Gründe dafür können vielfältig sein, aber mit dem Bauboom gerade in der Region Maruleng/ Hoedspruit , wächst der Druck noch gewinnbringender wirtschaften zu müssen.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das in naher Zukunft dort weiter entwickeln wird.
Es wird weiterhin ein Klientel geben, die die Preise klaglos schlucken werden, aber ob die Besucherzahlen auf Dauer zu erreichen sind, die benötigt werden?

Wie immer, wünsche ich uns allen ein schönes Fernweh .......

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