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HibiskusSpinne 31

kjh

Da fällt uns kein Titel mehr ein
Mitglied seit
14 Jan 2008
Beiträge
6,310
D200, Balgen mit Rodagon 75mm in Retrostellung, fullframe
Vergrößerung ca. 3:1, ;-)
Grüsse, Klaus

141310.jpg
 
Wahnsinn, was die Kombi mit Balgen so alles ermöglicht.

Nutzt Du den PB-6 oder Novoflex?

Helmut
 
Gute Bildaufbau und schönes Licht.

Welche Vorteile hat es das Objektiv in Retro stellung zu verwenden?
 
Da werden wir ja jetzt alle einen Balgen anschaffen müssen.

Gruß Eberhard
 
Eberhard,ja Balken ist gute Sache,allerdings damit umzugehen ist nicht leichter als mit dem Makroobjektiv.

Ich würde allen die sich ein Balgen überlegen zu kaufen ,ans Herz legen, vorher gute Erfahrungen mit dem Makroobjektiv zu machen,ansonsten kann man sehr schnell enttäuscht werden,denn über 1:1 wird die Sache komplizierter.
 
@Roman,
die Retrostellung erlaubt einen größeren Abbildungsmaßstab bei gleichem Balgenauszug. Bei Objektiven, die nicht für 1:1 gerechnet sind, steigt normalerweise auch die Schärfeleistung.
Ein Nachteil ist aber die starke Streulichtempfindlichkeit, weswegen man für eine gute Abschattung des Objektivs sorgen muss.
Wie Du sagst, wird jenseits von 1:1 alles schwieriger, Wind, Beleuchtung, Vibrationen - aber es ist auch eine spannende Sache.
Ich komme mit meinen Gerätschaften jetzt bis etwa 5:1, das ist normalerweise das Gebiet für teure Lupenobjektive.
Die Babyspinne unten ist bei ca. 4,5:1 gemacht, im Blatt sieht man dann auch schon die Feinstrukturen.

@Helmut,
da ich ja keine Kamerafunktionen übertragen muss und der Balgen keinen optischen Beitrag liefert, reichte in diesem Fall ein alter Exakta-Balgen, der einfach modifiziert wurde. Bajonettringe raus und gegen Nikonbajonett und M39 Gewinde ausgetauscht. Das Bild unten zeigt den Aufbau.
Von links nach rechts: alte M42 Zwischenringe, die als Streulichtblende dienen sind über einen M39 Adapter auf das Objektivgewinde geschraubt. Das Objektiv hat ein 40,5mm Filtergewinde und ist mit einem 40,5/49 Ring über einen Retroadapter am Balgen montiert, der einen aufgeschraubten T2/Nikonbajonett-Ring trägt.
Die paar Ringe haben etwa 40 EUR gekostet und der alte Balgen wurde in der Bucht für 20 EUR ersteigert.
Nicht vergessen darf man natürlich ein schweres Stativ und einen Einstellschlitten, denn freihändig geht hier nichts mehr.
Grüsse, Klaus

141358.jpg


Babyspinne 4,5:1
141359.jpg
 
Hallo Klaus,

da hab ich großen Respeckt vor Bild und Technik!

Gratuliere zu diesen Bildern

Gut Licht, Richard
 
Hallo Klaus,

dem "Respekt" kann ich mich nur anschließen.
Aus eigenen mittelmäßigen Erfahrungen mit diesen Abbildungsmaßstäben stellt sich mir hauptsächlich die Frage nach der Ausleuchtung. Blitz? Langzeitbelichtung mit Reflektor? Wie?

"Groß" ist ja nun wirklich kein Problem. Aber das ganze auch noch scharf und schön ausgeleuchtet hinzubekommen.. Hut ab!

Grüße,

Axel
 
Hallo Klaus,
angesichts der Bastelei darf man wirklich keine zwei linke Hände haben.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das reizt mich schon.

Gruß Eberhard
 
Danke Richard, Axel und Eberhard,

die Technik ist eigentlich nicht so aufregend, mit ein bißchen Kreativität und Bastelei ist das relativ schnell zusammengebaut. Man muß nur überlegen, welche Adapterringe man braucht. Ausser einem kleinen Schraubenzieher und ein wenig Komponentenkleber war am Balgen nichts zu machen. Der Balgen den ich erworben habe, heißt Klappbalgen und ist von Beroflex. Die werden gelegentlich versteigert, Preise zwischen 5 und 40 EUR.
Zufällig hatten die Exaktabajonettringe den gleichen Durchmesser wie der Nikon/T2 Adapter. Damit war das Auswechseln in einer Minute erledigt.

Das Licht ist die ganz andere Sache, aber da kann Roman wahrscheinlich viel mehr zu sagen als ich. Mit (direktem) Blitz und Sonne kommt man eigentlich gar nicht zurecht, die besten Ergebnisse hatte ich mit weichem Licht. Gestern war ideal, bewölkter Himmel, windstill.
Scheint die Sonne, sorge ich mit einem weissen Schirm für Schatten, ist das Objekt zu dunkel, muss man aufhellen. Die Tageszeit ist eigentlich auch ganz wichtig, morgens und abends ist das Licht am besten. Abends habe ich auch schon mal mit einer Taschenl&e das Objekt aufgehellt, fällt gar nicht auf, da die Farbtemperaturen ähnlich sind.
Die beiden Fotos hier waren mit f16 und 1/10, bzw 1/5s gemacht mit SVA
Wirklich ganz wichtig ist ein stabiles Stativ, daran würde ich nie sparen, mein Gizzo ist jetzt schon 20 Jahre alt, aber das hält ein Leben lang.
Ich bin ja eigentlich kein Makrofotograf, aber gelegentlich macht das schon grossen Spaß.
Grüsse, Klaus
 
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