Hallo Tina,
ein Image Stabilizer ist schon eine feine Sache, aber er ist auch nicht für jedes Motiv geeignet.
Entscheidend ist, dass der IS nur das Wackeln bzw. Zittern des Fotografen und damit der Kamera und des Objektivs ausgleichen (egal ob er fest steht oder beispielsweise in einem vibrierenden Flugzeug sitzt). Das funktioniert recht gut und erlaubt erstaunliche Effekte, man kann noch längere Belichtungszeiten (bis zu 1/8 oder 1/15 Sek.) aus der Hand halten. Damit lassen sich z.B. ohne Stativ Stadtszenen fotografieren, in denen die Gebäude scharf sind, aber die Menschen verwischt umherhuschen.
Der IS kann also das Objektivzittern ausbügeln, aber nicht das Zittern oder Wackeln des Motivs. Bei Fußballfotos z.B. hilft der IS, das Verwackeln des Hintergrunds und vieler Randfiguren zu verhindern, doch die Schützen mit Ball im Mittelpunkt des Bildes halten sie nicht schärfer fest als ohne IS. Dafür ist nach wie vor eine kurze Verschlusszeit wie 1/500 oder 1/1000 nötig.
Sehr gut geeignet ist ein IS jedoch für Mitziehaufnahmen, beispielsweise von einem schnell fahrenden Auto vor verwischtem Hintergrund. Dafür braucht das Objektiv aber einen IS mit verschiedenen Modi, zum Mitziehen (vertikal oder horizontal) ist Mode 2 einzustellen.
Alternativ drehst du die Empfindlichkeit (ISO-Einstellung) der Kamera um zwei bis drei Stufen hoch, das hilft auch gegen Verwackeln und erspart vielfach den IS. Die 500D hat ausreichend Reserven bei der Bildqualität.
LG Thomas