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Komplett schwarze EOS 50E

Canonfantom

Bringt häufig das Frühstück mit
Mitglied seit
1 Okt 2003
Beiträge
1,367
Hallo,

in Frankreich habe ich eine gebrauchte EOS 50E mit komplett scharzem Gehäuse erstanden.

Nach meinen Nachforschungen wurde die sonst überall mit schwarz-silbernem Gehäuse angebotene EOS 50E nur in Japan (als EOS 55) und in wenigen Ländern oder nur einem Land in Europa (eben Frankreich) angeboten.

Auch in den USA gab es keine schwarze Version dieser Kameras und die Amerikaner ärgerten sich, weil sie nicht extra nach Frankreich reisen wollten.

Im Canon-Museum gibts wie üblich keine Angaben zu den Sonderversionen und die Suchergebnisse auf französischen Internetseiten sind zwar häufig (über 400 Ergebnisse), mir aber doch zu anstrengend zu lesen.

Deshalb meine Frage: Ist jemandem schon einmal eine schwarze EOS50E oder 50 begegnet oder hat jemand weitere Infos (Stückzahlen etc)?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

LG, Thomas
 
Hallo Thomas,

ich hab zwar keine Ahnung von der 50E, möchte Dir aber zu Deinem Fang recht herzlich gratulieren: Glückwunsch und viel Freude mit der 50E!

Viele Grüsse
Marc
 
Hallo,
eine schwarze EOS50E oder 50 habe ich selbst noch nicht gesehen
aber in einer Fachzeitschrift mal gelesen das die Kamera
nur in wenigen Ländern angeboten wird.

Gruß Rolf
 
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten. Ich war auch selbst überrascht, als ich sie in einem Fotogeschäft im Gebrauchtregal sah. Auf den ersten Blick fiel sie nicht auf, weil sie von weitem einer EOS 30 ähnelt.

Statt 290 Euro, wie auf einem Kamera-Aufkleber zu lesen, bekam ich sie sehr viel billiger, weil sie defekt war. Wie oft bei diesen Kameras war der kleine Plastikhaken im Inneren abgebrochen, mit dem die Rückwand verriegelt wird. Und ohne geschlossene Rückand ist eine Kamera ja praktisch wertlos.

Es dauerte einige Zeit, bis ich später in Deutschland auch das nötige Ersatzteil gefunden hatte. In Frankreich hatte mir der Händler noch die Adresse eines sehr freundlichen Mechanikers gegeben, der allerdings nur noch zwei dieser kleinen Plastikteile vorrätig hatte und sie mir nur überlassen wollte, wenn er sie auch reparieren dürfte, für 50 Euro. Alternativ hätte ich eine noch intakte normale 50E aus seinem Fundus kaufen können, um das Teil dort auszubauen. Das wollte ich der Kamera nicht antun.

Zurück in Deutschland bekam das Ersatzteil dann für knapp unter 20 Euro, den Einbau erledigte ich selbst, er dauerte drei Minuten, jetzt funktioniert sie wieder wie neu.

Falls es wirklich noch jemanden interessiert (Infos zur EOS50E gibts ja zuhauf), hier einige Angaben zur Kamera:

Die EOS50E, eine analoge Kleinbildkamera, kam 1995 auf den Markt (im gleichen Jahr erschien auch die erste digitale Spiegelreflex mit Canon-Gehäuse) und war das erste Modell mit E-TTL(1)-Blitzsteuerung.

Sie bot eine erstaunlich umfassende Ausstattung fürs Geld einschließlich verbesserter Augensteuerung.

IF6S2902EOS50E-black_klein-Thielefoto.JPG

Zur Ansicht: Schwarzes und chromfarbenes Gehäuse der EOS 50 E im Vergleich.

Für Diskussionen sorgte die Gehäusegestaltung. Die 50E (ohne Augensteuerung EOS50) erschien nach acht Jahren EOS-Geschichte mit rein schwarzen oder dunkelgrauen Gehäusen als erste EOS (die Jubiläums-EOS 10 ausgenommen) wieder mit dem in den 60er und 70er Jahren üblichen Chrommantel. Der schwarz-weiße Retro-Look kam durchweg gut an. Weitere Chrommodelle (wie die 500N) folgten seitdem.

Offenbar verlangte der Markt aber auch nach schwarzen Gehäusen (unauffälliger, mehr profimäßiges Aussehen), weshalb in kleiner Zahl auch komplett schwarze EOS 50E produziert wurden. Näheres weiß ich wie gesagt noch nicht, bin aber sehr gespannt, ob jemand von Euch noch eine Info-Quelle weiß.

LG, Thomas
 
Hallo Thomas,

dann mal herzlichen Glückwunsch zu deiner nun intakten
schwarzen EOS 50E.
Dein Beitrag war sehr interressant für mich, da ich mich nie
mit diesem Typ beschäftigt hatte.
Ich selbst hatte einige Jahre die EOS 30 mit der ich
hochzufrieden war.
Gruß Rolf
 
Glückwunsch!

"Black is beautiful!" :daumenhoch_smilie:
Glückwunsch zur "Schwarzen"! Ich beneide Dich darum.
Die "schwarzen Besonderheiten" aus der A-Serie sind Dir sicher
bekannt?

Ich bin neugierig geworden, ob ich etwas mehr über die schwarze EOS 50
herausfinden kann.

Gruß
Bruno
 
Dankeschön, Bruno.

Das macht mich jetzt neugierig.

Welche meinst du denn? Die schwarzen Versionen von AE-1, AE1P, AV-1 und AL-1 ? Die habe ich. Oder meinst du etwa eine helle A-1 (reine Spekulation)?

Es gibt ja aus der Medizinsparte (Ophtalmologie) einige umgebaute Versionen für Spezialzwecke wie die "F-A" (steht am Anfang meiner Beiträge, aber schwer zu erkennen), die "F-R" und "F-Rb" sowie die späteren EOS-Versionen (wo mir die Jagd dann aber zu aufwändig wurde), die Radarfallenkameras, Postkameras (für Zählerstände) und die frühen Röntgenkameras auf Kleinbildbasis. Da ist ein Überblick aber schwer zu bekommen.

Gruß, Thomas
 
Ich mag meine 50E so silbern wie sie ist. Da kann ich sie von oben leicht von der 30 im Fotorucksack unterscheiden. Außerdem fällt dank der silbernen Farbe der kleine Kratzer auf dem Blitz nicht so auf.

Hat die schwarze 50E den gleichen Gurt wie die Silberne? Schließlich gibt es ja zu jedem Kameramodell einen eigen Gurt, zumindest bei den EOS-Typen. Mal so nebenbei: Ist das eigentlich frevelhaft, eine T90 mit einem EOS-Gurt auszustatten? :crazy:

Grüße
Volzotan
 
Die Schwarzen

Dankeschön, Bruno.

Das macht mich jetzt neugierig.

Welche meinst du denn? Die schwarzen Versionen von AE-1, AE1P, AV-1 und AL-1 ? Die habe ich. Oder meinst du etwa eine helle A-1 (reine Spekulation)?

.....

Gruß, Thomas


Hallo, Thomas!

Mist (Entschuldigung!), mir ist eben mein ganzer vorbereiteter Beitrag durch die automatische Abschaltung ins virtuelle Nirwana verschwunden.

Deshalb nur noch in Stichworten:

Deinen Nicknamen kann ich mir jetzt auch schon besser erklären: Wie ein Phantom jagt er "CANON" nach. :z04_discosmilie:

Yes, diese "Schwarzen" meinte ich zunächst. Haben wegen des "Profilooks" sogar Aufpreis gekostet. Es wurde keine schwarze AT 1 gebaut (hat mir CANON bestätigt), nachdem ich die lange gesucht hatte. (Über eine "helle" A 1 habe ich allerdings auch noch nichts gehört :D.

Eine Generation vorher gabe es auch schon "Schwarze": FT / FTb (n), noch etwas zurück die schwarze PELLIX.

Meine "älteste Schwarze" ist jedoch eine CANONFLEX RP mit einem ebenfalls völlig schwarzem Objektiv. Wenn man der einschlägigen Lieratur Glauben schenken darf, dann ist das schon ein kleines Schätzchen.

CANON ist einfach genial.
Und wenn man weiß, daß die Firma KWANON in diesen Tagen im Bezug auf den Kamerabau ihr 75jähriges Firmenjubiläum feiert, sollte dies
KW(C)ANON doch eine Überraschung wert sein. Es sei denn, die globale Kommerzialisierung würde tatsächlich über der Erhaltung traditioneller Werte und Verpflichtungen triumphieren. Dann tragen wir Verbraucher und User dieses Forums aber auch einen Teil Schuld daran.

Warten wir es ab!!:z04_photos:

Gruß
Bruno
 
Hallo alle zusammen,

@Volzotan:

Über die Gurte bei den Kameras habe ich nie Buch geführt. Die einzigen brauchbaren Gurte - für mich persönlich - waren die bei F-1, frühe A-Serie, T90 und 1er EOS. Alle anderen taugten nichts, wenn ich mich richtig erinnere. Ich habe sie abgemacht und durch obige Typen ersetzt.
Denn bei den Gurten ist mir wichtig, dass mir die Kamera nicht von der Schulter rutscht, wenn ichs eilig habe oder die Hände zum Schreiben brauche. Um den Hals hängen (am sichersten) geht dann nämlich nicht. Die frühen schwarzen F- und A-Gurte waren zwar dünn (es gab neben den schmalen Normalversionen zur A-1/AE-1 noch die selteneren, etwas breiteren Versionen für große Objektivköcher und die F-1-Gehäuse), aber die hatten wenigstens ein anfangs relativ griffiges Gummiteil, durch das der Riemen geschoben wurde. Allerdings wurde er mit der Zeit auch glatt gerubbelt Pro Jahr brauchte ich zwei bis drei Stück...
Diese Spielzeugstrippen an EOS-50, EOS-100, EOS 3000 etc in verschiedenen Farben sind Geschmackssache. Die Gummipünktchen oder Streifen darauf, die eine Rutschsicherung darstellen sollen, sind nach einem Wochenende verschwunden, es klebt höchstens an den Fingern.
Ich habe auch etliche gebrauchte Kameras (noch vor dem Internet) erstanden und da war eh nie ein Gurt dabei.

An meinen am häufigsten benutzten Kameras habe ich deshalb F-1-Gurte, OP/Tech-Gurte und die alten roten professional-Versionen von Canon-CPS, die man leider im Handel nicht kriegt.

Aber über das Thema habe ich schon einige Male hier im Forum geschrieben. Bis heute habe ich noch keinen nichtrutschenden Girt gefunden, obwohl ich schon viele Tipps bekommen und einiges durchprobiert habe, auch die amerikanischen OP Tech.

@Bruno:


Gratuliere zu der schwarzen Canonflex. Davon würde ich gern mal ein Foto sehen.

Ich suche übrigens auch noch etliche (etwa die Pellix), aber man muss sich auch mal bremsen. Immerhin habe ich auch noch die FTb in schwarz und eine schwarze RM, die auch kaum bekannt ist. Mehr fällt mir gerade nicht ein, ich sollte mir doch mal ne Liste machen....

Ich finde es übrigens toll, dass du dich mit den alten Kameras beschäftigst. Irgendwann Mitte der 80er Jahren habe ich hier bei einem Händler meine erste Canon mit Schraubgewinde M39 gesehen, und da wars passiert (es war ein VI-L mit 25mm-Linse). Zum Glück hat dann Peter Dechert sein Buch geschrieben, das etwas Licht ins Dunkel brachte (neben dem Canon-Jahrbuch 1986 mit der Modellübersicht). Kurz darauf kam auf einer Börse eine Canonflex (1959) dazu und seit dem ist neben den F-, A- und T-Kameras auch der ganze Rest etwa ab 1950 mein Steckenpferd, incl. 126, 110, Super 8, Normal 8 usw. (Hat jemand eine schwarze 7s oder P übrig??)

Die frühen Blitzgeräte finde ich ebenfalls sehr spannend.

Wir können uns da auch gerne mal per PM austauschen.

Ach, das Wichtigste hätte ich fast vergessen: Als vor etlichen Jahren unter dem Namen Voigtländer das Schraubgewinde wiederbelebt wurde und Leica digital wurde, habe ich mir erhofft, dass Canon in einem nostalgischen Anflug auch mal die Messsucherkameras mit Wechseloptik wiederbeleben könnte. Aber der einzige Anflug von Nostalgie bei Canon war bisher die EOS 50 in schwarz-silber, die mir sehr gefiel. man denke an Nikons sauteure Neuauflage (Nachbau/Replika) der frühen SP-Kameras. Hätte Canon auch gut zu Gesicht gestanden, aber der Preis....

Die Firma will schließlich was Neues verkaufen, auch wenns alt aussieht. Ein M39-Anschluss wäre riskant, weil es da so viele alte Objektivschätze gibt, die auf den Wiedereinsatz warten. Vielleicht gäbe es eine qzasi Schraub-EFs-Variante, also eine, die mit vorhandenem nicht kompatibel ist. Irgendwann habe ich mal mit jemand von Canon über die Messsucher-Revival-Idee gesprochen, aber es gab nur Schulterzucken....

Gruß, Thomas

P.S.: Das fantom im Namen vorkommt, ist nur ein Wortspiel. Eigentlich ist das Wort Fan der Mittelpunkt.
 
Hihi, lustige Gurt-Diskussion.
Einen Op-Tech habe ich auch, hängt an meiner F-1N und ich bin recht zufrieden damit. Ansonsten mag ich gerne die breiteren Gurte, am liebsten diese knallroten aus fester Baumwolle mit Canon-Logo. Ich habe aber auch zwei schöne in rot-grau und schwarz-rot, an denen eine AE-1 und eine AE-1p befestigt ist.

Kürzlich habe ich mir auch aus Nostalgiegründen eine schwarze AE-1p zugelegt, kostete mich nur 35 Euro, leider musste ich sie dann aber für ein Vielfaches überholen lassen, aber jetzt funzt sie wieder einwandfrei.
 
Hallo TeeGee,

mal ernsthaft, rutschen diese roten Dinger (die mit den Schnellverschlüssen) nicht, da sie keine Rutschhemmung haben?
Ich weiß ja nicht was ihr so beim Fotografieren tragt. Ich habe meist eine Fotoweste mit Sympathex-Oberfläche an, und die sind leider sehr glatt. Wenn das Problem nicht so ärgerlich wäre, hätte ich es nicht zum Thema gemacht.
Die Op-Tech-Guirte sind im Prinzip sehr gut gemacht, sie sind breit und weich und haben Noppen gegen das Rutschen. Aber sie geben nach/federn, was ja ganz sinnvoll ist. Theoretisch. Aber wenn man im Dauerlauf einem Motiv hinterherläuft, schaukelt sich das ganze wegen dieser Federtendenz auf und "hoppelt" von der Schulter.
Wenn man eine schwere Fototasche (6 bis 9 kg) auf der einen Schulter hat, ein oder zwei Kameras auf der anderen Seite und die Hände nicht frei hat, um die Kamerariemen festzuhalten, dann ist es unangenehm, weil sie ständig abstürzen.
Deshalb wäre ich schon mal an Tipps gegen das Rutschen interessiert. Vielleicht gibt es ja wirklich brauchbare Trageriemen.
Mir wurden kürzlich Niggeloh-Kamerariemen empfohlen, testen konnte ich aber nur die dicken für Fototaschen, die für Kameras waren nicht vorrätig.

Gruß, Thomas
 
Also auf Sympathex oder ähnlichem Zeugs rutscht alles, deshalb habe ich mir abgewöhnt sowas zu tragen. Die anderen Szenarien, die du schilderst, treffen für mich nicht zu, daher habe ich da keine Probleme. Ich laufe auch nicht im Dauerlauf beim Knipsen, kann mir aber lebhaft vorstellen, dass da so einiges in Bewegung gerät. Das einzige, was ich nicht mag, sind diese dünnen Gurte, die original bei der A-Serie z. B. dabei waren, die sind mir zu windig und werden immer sofort ersetzt durch was Gewebtes.
Von Niggeloh-Riemen habe ich noch nie gehört.

Gruß,
Thomas
 
Guter Tip!!

Hi,

das Ding ist wirklich super (der Preis natürlich auch).
Danke für den Hinweis.

Satire ein:
Ich habe noch ein Koppeltragegestell von der Bundeswehr.
Das ist dem vorgestellten Gurtzeug sehr ähnlich, bietet aber die Möglichkeit zur Aufnahme weiterer Ausrüstungsteile (Notebook, Drucker etc.) und wird
zur Zeit praktisch unter der Hand verschleudert. :-))
Satire aus

Selbst verschiedene Ausführungen von Schulterholstern für Pistolen könnten unter diesen Gesichtspunkten in eine Betrachtung einbezogen werden.
 
Hm, Satire?
Dein Vorschlag ist gar nicht mal so abwegig... :cool:
 

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