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Test Tamron SP 70-300 Di VC USD

Rangefinder II

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Mitglied seit
11 Jan 2008
Beiträge
17
Hallo aus der Hauptstadt,

ich hatte jetzt Gelegenheit, das neue Tamron, dessen Canon-Version ja viel später nach der Nikon-Variante lieferbar war, zu testen. Nach dessen sich ja praktisch gegenseitig im Lob überschlagenden Tests in diversen Zeitschriften war ich gespannt, ob der Anschluß für unsere Kameras ähnlich gute Erlebnisse liefert...ich nehme mal mein Fazit vorweg: Das Objektiv war eine Dreiviertelstunde nach dem Auspacken bereits wieder auf dem Weg zur Post!

Ich weiß ja nicht, warum ich immer wieder auf die Versprechen der Fremdhersteller hereinfalle, aber sowohl zuvor bei meiner Nikon D300 als auch jetzt an der Canon EOS 7D waren die Originale immer um solche Längen besser, daß sich jede Diskussion um Preis-Leistung verbot. Dank Fernabgabegesetz zwar unproblematisch, aber die Frage warum es überhaupt noch Firmen wie Tokina, Tamron und Sigma gibt, hat sich mir immer mehr aufgedrängt...

Ich testete das Tamron gegen mein 4/70-200 IS USM, wie gesagt nach den Tests der Nikon-Variante durfte ich hier ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwarten. Die längste Brennweite wurde am Canon-Zoom mit dem 1.4xExtender erreicht, was mir bisher tolle Ergebnisse geliefert hat. Die gegenüberliegende Backsteinfront mit vielen Details, Blumenkästen, einem Zinkdach vor weißem Himmel etc. liefert mir immer sehr schnelle Vergleiche...und was soll ich sagen: Das Tamron war in allen Brennweiten und Blenden dem Canon bei Offenblende deutlich sichtbar unterlegen. Über alle Vergleiche flauere Bilder, geringere Auflösung und heftige CA's sorgten dafür, daß der Retourenschein schnell ausgefüllt war. Einzig bei Blende 11 und längster Brennweite konnte das Tamron mit dem Canonzoom+Extender mithalten. Eigentlich schade, suchte ich doch gerade ein schönes kompaktes Telezoom mit Verwacklungsschutz als Alternative zum doch längeren Canon...der IS vom Original läuft übrigens sehr viel ruhiger als beim Tamron, dessen VC ganz schön ruckelt, die Ergebnisse sind aber o.k.

Nun gut, dann warten wir mal ab, was das neue graue Canon-Zoom leistet, das ja identische Daten hat und im März kommt. Allerdings wird dies das Dreifache kosten, ich glaube aber jetzt bereits der Preisunterschied zum Tamron wird gerechtfertigt sein.

Ein schönes Wochenende!
 
Das eine und andere mal frage ich mich ob und wenn wie und wann Canon hier mitspielt???

Wer die Frecheit besessen hat Platikkameras wie eine T 50 und co. für teures Geld anzubieten, und Yogurtbecher wie ein Ef 50 mm immer noch anbietet, in mancher Hinsicht aus meiner Sicht eine Zumutung, sollte sich befleißigen zu alten Tugenden zurück zu finden.

Derartigen Schrott sollte man ignorieren, dann regelt der Markt den Rest. Dieselbe Frechheit war es die alten schönen und hochwertigen FD Linsen ins digitale Abseits zu verdammen. Andere Hersteller haben das elganter gelöst.

Aber so lange man als hersteller weiß daß Kunden existent sind, die immer das neuste kaufen, weil....., funktoniert das System.

Duchsichtiger oder aber kurzsichticher Beitrag des Threatstarteters. Werde mir das kritisierte Obejektiv daraufhin mal ansachauen.
 
HiHi, da hab ich doch gleich mal zu Beginn mit meinem Bericht so richtig ins Schwarze getroffen ;-)

@Richard: Eine tolle Funktion beim Texten im Forum ist, daß man seine Zeilen vorher nochmal auf Rechtschreibfehler hin überprüfen kann, das macht das Lesen ein Stückchen einfacher weil man nicht so viel raten muß, was der Autor nur bloß meinte...

Plastik-Linsen: Die haben sie alle im Programm, natürlich auch Canon - nur weiß ich das ja vorher und entscheide selbst, ob ich die haben will. Als ich noch mit Nikon fotografiert habe (meine Beiträge zu den Fremdherstellern, bei denen offenbar täglich Montag ist, haben zeitweise auch das Nikon-Forum gefüllt), waren meine Erfahrungen dort die gleichen. Und tatsächlich - da geb ich Richard sofort Recht - genauso wie es die guten alten FD-Linsen es sicher nicht verdient haben, von Canon von heute auf morgen zu Altmetall erklärt worden zu sein, so ist es auch bei Nikon schade, daß die alten manuellen Nikkore nicht bei allen Kameras aus dem Digi-Zeitalter zu verwenden sind.

Aber nun fotografier ich nun mal mit Canon und hab einfach mal beschrieben, was ich mit meiner ersten Fremd-Linse dort erlebt habe - die Geschichte geht also weiter.

Gut Licht!
 
Danke für den Hinweis Herr Oberlehrer. Werde mich befleißigen....
 
:z02_feedtroll:

Ein Vergleich zwischen Äpfeln und Wildschweinen: Das Tamron kostet rund 450 EUR und das Canon ist gut doppelt so teuer.

Grüße
Volzotan
 
Es gibt Leute, die heißen oder schimpfen sich Fotografen, oder meinen solche zu sein.

Es gibt Leute, die fotografieren, mit analoger oder digitaler Technik oder beidem.

Es gibt Leute, die knipsen Backsteinwände oder dergleichen und halten die Ergüssse in wohlfeinen Forenberichten fest.
 
Hallo Richard und Rangefinder II,

der Ton dieses Threads lässt inzwischen zu Wünschen übrig. Die Schreiber sollten wieder zum sachlichen Dialog zurückkehren bevor wir wegen Beleidigungen eingreifen müssen.
Kritische Äußerungen über Produkte (positiv wie negativ) sind erlaubt, da unsere User sich helfen und von den Erfahrungen anderer profitieren sollen, wenn die Beiträge sachlich bleiben.
Dieses Forum zeichnet sich durch einen freundlichen Umgangston aus und dabei soll es auch bleiben.

Gruß, Thomas
 
Tut mir Leid, Thomas, aber die Diskussion ging schon unsachlich los.

Mal ganz einfach: Es gibt bei Canon wie auch bei Tamron absolute Scherben, was Objektive anbetrifft. Aber deswegen alle Drittanbieter über einen Kamm zu scheren, ist nicht sachlich. Eben deshalb, weil auch Drittanbieter keine Billiganbieter sind. Gerade die guten und tollen Sachen kosten dort richtig Geld; Geld, was auch für ähnliche Canon-Gläser fällig würde.

Wer aber glaubt, ein 450EUR-Objektiv mit einem 900EUR-Objektiv vergleichen zu müssen, dann das 450EUR-Teil in Grund und Boden zu verdammen und daraufhin die Existenz aller Drittanbieter grundsätzlichin Frage zu stellen zu müssen, der muß sich nicht wundern, wenn seine Glaubwürdigkeit in Frage gestellt wird.

Deshalb nochmals meine Forderung an die Gemeinschaft: :z02_feedtroll:

Und meine Forderung an die Moderatoren: Schließt die Diskussion. Das gibt sonst nur Tränen.

Grüße
Volzotan
 
Danke Volzotan, das wollte ich doch wohl zum Ausdrück bringen.

Du hast sicher auch Recht, Thomas, die Sachlichkeit blieb auf der Strecke, nur so hat es schon begonnen, siehe Volzotans Beitrag. Aber eine Beleidigung vermag ich nicht zu erkennen. Damit sollte es genug sein.

Ausreißer in der Qualität gibt es überall, wer weiß ob das durch Rangefinder "getestete Tamron" nicht auch ein ebensolcher Ausreißer war. Ich habe vor 30 Jahren für teures Geld ein FD 20mm Canon gekauft, daß ich 2 Wochen nach Erwerb nach Willich schickte. Die Bilder wiesen einen auffälligen Farbstich auf, die Schärfe war absollut in Ordnung. Wie ein Vergleich mit 2 weiteren Objektiven des gleichen Typs dann zeigte, wies mein Objektiv eine gänzlich andere Färbung der Linsen auf.
 
Wahnsinn, nun guck ich nach ner Woche mal wieder auf meinen Beitrag...das gibt Stoff für eine Drei-Stunden-Klausur psychologischer Erstsemester. Immer wieder spannend: Täter-Opfer-Retter-Kreislauf, Vier-Ohren-Theorie der Kommunikation, Sender-Empfänger-Modell...sehr ergiebig ;-) Und dabei war es doch nur ein Tatsachenbericht...

Gruß aus der saukalten Hauptstadt, speziell an meinen neuen Freund Richard - ich denke wir werden vielleicht noch den einen oder anderen Spaß hier zusammen haben ;-))

Stefan
 
Hallo,

Erfahrungen aus der Praxis sind immer hilfreich, können aber nur einen Trend vorgeben. Die Serienstreuungen sind leider bei fast allen Herstellern gegeben (Montagsobjektive kommen noch dazu). Deshalb würde ich immer (was bei Versand eben schwer möglich bzw. mit Umständen verbunden ist) ein ganz konkretes Objektiv im Laden testen und genau dieses Stück (wenn es die erwartete Leistung bringt) dann auch kaufen und nicht das, was im Regal daneben steht.

Es gibt auch Leute, die lassen sich beim Fachhändler beraten und kaufen dann doch per Versand, weil sie 15 Euro sparen können. Das halte ich für sehr unfair dem Fachhandel gegenüber. Aber das nur nebenbei.

Ich habe fast nur Original-Canon-Objektive, aber auch zwei Sigma-Objektive, und da habe ich fast kein Problem mit, sie sind ihr Geld wert.

Es ist ein Sigma 5,6/400 mm Spiegellinsenobjektiv mit FD-Anschluss Baujahr ungefähr 1982 mit sehr guter Schärfeleistung, das ich aber wegen der geringen Lichtstärke selten genutzt und bald um ein 4/200mm, später 2,8/200 ergänzt habe, allein wegen der Lichtstärke.

Das zweite ist ein Sigma 2,8/14mm mit EF-Anschluss, das hervorragend verarbeitet ist (Ganzmetall). Es hat auch eine schnelle Scharfstellung, aber die Sprünge beim Scharfstellen sind gerade bei dieser kurzen Brennweite störend.

Ich würde deshalb nicht von Fremdobjektiven abraten, aber man sollte es sich vorher wirklich ansehen und Testaufnahmen machen. Ausrutscher gibt es wie gesagt überall. Bei Canon gibt es schon seit gut 25 Jahren ebensolche Gurken in der Produktion, man muss eben gewarnt sein.

Deshalb sind hier praktische Erfahrungsberichte gewünscht, solange der Ton respektvoll gegenüber den anderen Usern bleibt.

Gruß, Thomas.
 
Hallo Thomas, das mit dem respektvollen Ton kann ich unterschreiben, denn schließlich hab ich ja auch nicht damit angefangen sondern eher versucht, es mit Humor zu nehmen, wenn offenbar jemand beim Schreiben nicht ... egal, Thema beendet.

Tatsächlich betrifft die Montags-Streuung ;-) auch mal die Kamera-Hersteller, aber ich habe meine negativen Erfahrungen fast immer NUR mit den Linsen von Sigma, Tamron und Tokina gemacht, seit ich digital fotografiere. In analogen Zeiten waren meine Lieblingsobjektive an der EOS-RT bzw. EOS-1 tatsächlich das Sigma 2.8/90 Macro AF (mit Metall-Tubus...) und auch das Sigma APO-Macro 5.6/400 AF, das ich mir nach dem Umstieg auf Nikon Mitte der 90er gleich auch dafür geholt habe. Hatte zu analogen Zeiten an der F4 und F100 niemals was Besseres - an der D300 war es allerdings Käse. Nach meinen vielen (Fehl-)Käufen zur D300 (alles zurückgeschickt, einen hektischen Test beim Händler mochte ich nicht), bei denen es sich praktisch nur um Fremdlinsen gehandelt hat, bin ich da etwas verkrustet in den Ansichten...man möge es mir nachsehen, aber so viele Zufälle waren dann doch zuviel.

Zugute halten muß ich es den Fremdherstellern, daß sie doch ein wenig innovativer sind, was die Zooms angeht. Ich oute mich hier mal, daß ich mir eines der Sigma-Weitwinkelzooms vielleicht doch noch mal anschaue bzw. gegen das EF 10-22 testen werde...wenn ich denn mal zum Entschluß komme, daß mir der Bildwinkel des 17-55 nicht mehr reicht.

Gruß aus dieser lausig kalten Stadt!

Stefan
 
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