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Versuche mit Achromat

Floetenspieler

Gold CI-Pate
Mitglied seit
29 Jan 2013
Beiträge
5,819
Moin, moin.
Beim Makro-Workshop in Zingst konnte ich ein wenig mit dem Achromaten experimentieren.
Nun habe ich mir einen zugelegt und hier sind die ersten Ergebnisse.

Alle Bilder mit Tamron 90mm und Achromat +5.

#1 Innenleben einer Akelei
_small_IMGP9850_1_DxO.JPG


#2 Küchenschelle nach nächtlichem Regen
_small_IMGP9852_2_DxO.JPG


#3 Tropfen am Oleanderblatt
_small_IMGP9853_2_DxO.JPG


#4
_small_IMGP9856_1_DxO.JPG


Kritik gerne gehört.

Viele Grüße
Christiane.
 
Hallo Christiane,

die ersten Versuche sind doch schon recht ordentlich

Bei diesen Maßstäben wird es mit der Fokussierung schon recht schwierig
Bild 3 ist dafür ein gutes Beispiel, ich kann keinen richtig scharfen Punkt erkennen

Bild 2 gefällt mir am besten, da hast Du in meinen Augen einen guten Schärefepunkt gefunden

Arbeitest Du vom Stativ aus und fokussierst manuell?

Auf jeden Fall wünsche Dir viel Spaß bei den weiteren Versuchen

Viele Grüße

Ludwig
 
Sa mal Christiane, der Achromat verkürzt die Brennweite? Und wie weit blendest du ab? Es sind so künstlerisch angehauchte Bilder, aber so richtig scharf sind sie nicht? #2+3 gefallen mir am besten, schöne Motive und schöner Bildaufbau!

Gruß Andreas
 
Hallo Christiane, dass der Fokuspunkt nicht immer optimal getroffen ist, stimmt schon. Aber vielleicht gerade deshalb finde ich #3 besonders gelungen. Das Bild strahlt eine angenehme Weichheit aus.

Gruß Uwe
 
Ich denke solche Aufnahmen gelingen nur mit einem Makroschlitten zuverlässig? Alternativ wäre vielleicht mit Non-AF-Linsen wegen der geringeren Steigung des Fokusdrehrings eine saubere Fokussierung machbar. Mit AF-Optiken halte ich das eher für Zufallstreffer, weil die für den schnellen AF eine große Steigung im Drehring haben und dazu für die Leichtgängigkeit bei dieser Steigung ein entsprechendes Spiel.
 
Alternativ wäre vielleicht mit Non-AF-Linsen wegen der geringeren Steigung des Fokusdrehrings eine saubere Fokussierung machbar. Mit AF-Optiken halte ich das eher für Zufallstreffer,
Moin Jürgen,
grundsätzlich ist das eine gute Idee. Dieses Makroobjektiv allerdings hat eine sehr geringe Steigung und lässt sich sehr gut manuell fokussieren. Man muss mit dieser Kombination sehr genau hinsehen und erkennt im Sucher nicht unbedingt viel. Ich habe mit LiveView ganz gute Erfahrungen gemacht.

Christiane, die Bilder gefallen mir! Zum Sezieren taugen sie nicht, aber das sollen sie ja auch nicht.
 
Hallo Christiane, die Experimente find ich durchaus gelungen.
Mir erschließt sich nur noch nicht der Sinn des Einsatzes einer zusätzlichen Nahlinse am Makroobjektiv, wenn der Abbildungsmaßstab nicht auch über "Makro", also 1:1 hinausgeht. Deshalb meine Frage: Wie nah an 1:1 waren die hier gezeigten Bilder schon? Kommt man für (gefühlt) noch näher ran nicht mit einer Ausschnittvergrößerung (nur Makroobjektiv ohne Nahlinse) besser?
Eine Nahlinse war für mich bisher eher ein preiswerte Lösung, um mit Nicht-Makro-Objektiven bis an den Makrobereich heranzukommen.

Grüße
Andreas
 
Hi Christiane,

aufgrund der Gestaltung und weil es das einzig "scharfe" Motiv ist spricht mich die #4 an.

Wenn man aber mal die Schärfe beiseite lässt ist die #3 das eigentlich herausragende Motiv. Es hat, wie letztens bei einem deiner anderen Bilder wieder so eine Zen-Anmutung. Schön.

Dieter
 
der Sinn des Einsatzes einer zusätzlichen Nahlinse am Makroobjektiv,

Hallo Andreas.
Mit dem Einsatz des Achromaten kann ich wesentlich näher an das Motiv herangehen.
Was ich im Makro-Workshop mitbekommen habe: gestalte das Bild so, dass Du hinterher möglichst wenig bis garnicht schneiden musst. Insofern ist der Einsatz für mich sinnvoll.

Viele Grüße
Christiane.
 
mir gefallen die Bilder !

Aber was zum Teufel ist ein Achromat? Irgendwo hatte ich mal ein Buch mit griechischen Sagen..........:uhoh:
 
Irgendwo hatte ich mal ein Buch mit griechischen Sagen..........:uhoh:

Werner, du dachtest an Kronos, den Vater des Zeus... er entmannte den eigenen Vater mit einer Sichel und fraß seine anderen Kinder aus Sorge, dasselbe selbst zu erleiden!

Mögen dir die Götter dieses Schicksal ersparen, Gruß Andreas
 
Werner, ein Achromat ist eine Nahlinse, die so korrigiert und beschichtet ist, dass sie keine Farbfehler produziert - chromatische Aberrationen genannt, daher leitet sich der Name ab.
 
Ja, aber eigentlich Simpelobjektiv, erfunden im 18. Jhdt., später in der Fotografie abgelöst vom Anastigmaten, aus dem wiederum Tessar, Heliar usf. hervorgingen. Als Nahlinse auf ein hochwertiges heutiges Objektiv draufgeschnallt kannst du zwar näher ran, aber die optischen Eigenschaften dürfte es nicht gerade verbessern. Aber das ist ja wohl auch nicht der Sinn der Sache.

Gruß Andreas
 
Als Nahlinse auf ein hochwertiges heutiges Objektiv draufgeschnallt kannst du zwar näher ran, aber die optischen Eigenschaften dürfte es nicht gerade verbessern. Aber das ist ja wohl auch nicht der Sinn der Sache
Exakt. Um in den Bereich jenseits 1:1, was das Makro ja liefert, vorzustoßen, ohne gleich Unsummen auszugeben, ist das gut geeignet. Und so extrem verschlechtern sich die optischen Eigenschaften ja nicht.
 
...ah, ich denk das waren die Argonauten. Verwechselt. Tschuldigung.

Danke für die Infos !
 
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