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Wie funktioniert eigentlich das Canon IS

schottland

Mitglied
Mitglied seit
10 Jan 2008
Beiträge
12
Wie funktioniert eigentlich so

Wie funktioniert eigentlich so ein Image Stabilizer bei den Canon Objektiven?

a. technisch
b. praktisch

Vielen Dank für Aufklärung

Peter Storm
 
Hallo Peter

technisch: Im O


Hallo Peter

technisch: Im Objektiv sind zwei kleine Kreisel mit senkrecht zueinander stehenden Achsen. Bei Beschleunigungen des Objektivs entstehen auf die Lager der Kreisel Kräfte, die elektronisch ausgewertet werden. Diese Auswertung rechnet die besagten Kräfte wieder in Beschleunigungen um und kann über einen Integrator die Verschiebung der Ojektivachse (in zwei Richtungen, deshalb zwei Kreisel mit senkrecht stehenden Achsen) gegenüber der Ursprungsposition ermitteln. Über eine Verstellung (seitliche Verschiebung) von einer oder mehrerer Linsengruppen kann diese Verschiebung kompensiert werden. Das läuft alles in "Echtzeit" und ist winzig klein...

praktisch: Ich habe mit den beiden IS-Optiken EF 28-135mm USM und EF 300 1:4 L USM fotografiert und ziehe folgendes Fazit:
Vorteile: Du kannst freihändig etwa eine Blendenstufe (manchmal 2) schneller belichten also ohne IS, das gibt mehr Freiheiten bei unsicheren Lichtverhältnissen und macht besonders bei langen Brennweiten Sinn. Du kannst den Effekt beobachten, der IS arbeitet, solange der Auslöser halb gedrückt ist.
Nachteile: Das System braucht sehr viel Strom. Die IS-Objektive sind teurer.
Ich würde sagen: Wenn Du das nötige Geld hast und bei weniger Licht (Innenräume, Dämmerung etc.) noch mit 100er oder 200er Film ohne Blitz oder Stativ fotografieren willst, kann ich Dir die Objektive empfehlen. Ich gebe mein Geld lieber anders aus :-)

Gruss
Till
 
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