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Sigma Zoom VI oder welche Alternative

grünerT70

Aktives Mitglied
Mitglied seit
9 Feb 2010
Beiträge
55
Hallo,
ich bin sowohl neu hier, als auch hinter meiner T70. Nun suche ich ein nettes Tele- oder Zoomobjektiv (auch hier bin ich noch sehr unentschlossen), was ohne Aufwand auch mit einem 2X Converter gute Bilder macht.
Fotogafieren will ich quasi beim Spazierengehen, also spontan und bin aber jemand, der sehr gerne vorbereitet ist.
So - nun endlich die Frage:
Ich schwanke zwischen:
Sigma Zoom IV 75-200 1:2,8-3,5
Sigma FD 80-200 3,5-4,0
Sigma Zoom III 75-210 3,5-4,5
Tamron 80-210 3,8-4 CF Tele Macro BBAR MC
Canon FD 4/80-200 (ist die Lichtempfindlichkeit zu schlecht für Converter?)

oder doch "nur" eins mit fester Brennweite:
Canon FD 4/200.
Von der Lichtempf. her und dem optischen Zustand amliebsten das Sigma Zoom IV, vom Preis her lieber eines der anderen Sigma, oder Tamron, laut Forum CANON FD original!!! :)
Die Preise liegen alle zwischen 35 und 119 Euro. Und bevor ich alle mit übermäßiger Textlänge verschrecke - - - vielen Dank und ich hoffe, das Thema paßt hierrein und wurde noch nicht X-mal besprochen, aber meine Suche war nicht erfolgreich. :(

PS: Bei Zoom - lieber Zoom und Focus mit einem "Ring" oder getrennt?

Schönen Gruß;
Christian.
 
Hatte ich noch vergessen:
Gratuliere zum Erwerb der T70. Sie bietet ja auf den ersten Blick etwas viel Plastik, hat aber wie ich meine, nicht zu Unrecht einen Design Preis gewonnen. (Oder wars die T50?) Ich überlege derzeit mir auch eine an zu schaffen.

Zu deiner Objektivfrage kann ich Dir leider keinen Tipp geben.

Gruß Jürgen
 
Zu den sog. Fremdobjektiven kann ich keine Aussage machen.

Das Canon Zoom FD 1:4,0 80-200mm, gleich ob in der alten Chromringausführung oder als FDn ist optisch hervorragend und inzwischen sehr preiswert erhältlich. Es hat damals in Testberichten reglemäßig als bestes Objektiv abgeschnitten, und andere Zoomobjektive - deutlich - distanziert. Von daher würde ich die Fremdobjektive ausschließen. Auch ich habe dieses Objektiv, in der stabileren Chromringauasführung, und es ist wirklich hervorragend. Was gegen dieses Objektiv spricht, ist die verhältnismäßig geringe Lichtstärke, die mit Konverter nochmals abfällt. Aber wenn dir diese Lichtstärke ausreicht, und Du sprichts ja auch das sehr gute 200mm in 1: 4,0 an, spricht im Prinzip nicht gegen diese Linse.
Wenn ich auf Tour in den Wald gehe, nehme ich hingegen das 1:4,0 100mm Makro und das 1:2,8 200 mm Tele und den Originalkonverter mit. Das Zoom bleibt meistens zu Hause, da ich gerne mit geringer Schärfentiefe spiele, zudem hat man dann für den Konverter Lichtreserve. Aber das ist sicher auch eine Frage der jeweiligen Vorliebe.
Alternativ kann man auch das 85 mm mitnehmen, wenn wenn man keine Makros macht. Auch diese Objkektive von Canon sind absolut top, egal mit welcher LIchtstärke.

Grüße und gut Licht

Richard
 
Erst mal Danke für die Reaktionen.
Spontan? Mit 200er, 2 fach Konverter und evtl. Stativ?
Ich will für den Anfang viele Möglichkeiten mit möglichst wenig Objektiven und natürlich bezahlbar und natürlich nur das Beste vom Beste und . . . :z04_sabber:.
Daher dachte ich, ein Zoom wäre schon die richtige Richtung. Hab neben dem Standard Canon FD 50 / 1,8 noch ein Soligor 28 / 2,8 (war dabei), ein schönes und super preiswertes (ich hoffe Ihr sagt nicht "zu recht!" :z04_head_wall:) RMC Tokina 24 / 2,8 (ich liebe Weitwinkel, aber da was für mich bezahlbares zufinden hat schon gedauert) und ein Vivitar 28 - 135 / 3,5 - 4,5 (ich befürchte mein erstes Lehrgeld).

Extra Dank an Dich Richard - das mit der Schärfentiefe ist ein Argument; was ich natürlich auch nicht wußte. Das ist quasie meine zweite Fotoliebe neben den Weitwinkelaufnahmen - geringe Schärfentiefe . . . :z04_herz:
Wie ist denn das genau mit Zoom und Schärfentiefe?
Also doch lieber ein 100/4 und ein 200/4, aber dann sollte ja ein 80mm auch nicht fehlen und dann bin ich doch bei vielen Objektiven angekommen (für meine Verhältnisse).
. . . Ihr merkt, dass "Grün" bezieht sich keines Falls auf die T70.

A1user, was für ich bei der T70 so super finde, dass sie einem schon viele Einstellungen abnimmt - wie ich finde gut - und trotzdem MF hat.

Danke, Gruß und unfallfreies Schnee-Eis-Stapfen...
Christian.
 
NA gerne.

Du mußt dir erst mal klar werden, was Du fotografieren willst. Davon hängt die Objektivwahl ab. Damit Du einen weiteren Einstieg findest, kauf dir, die gibt es auch als Taschenbuch, "Die neue Fotolehre" von Andreas Feininger. Ein feines Buch. Gibt es auch schon mal "bei e...".

Die alten FD Objektive von Canon sind - generell - gut, da kannst Du bei e... gute Schnäppchen machen. Das 1,8 85 mm von Canon ist ein sog. Portraitobjektiv, hohe Lichtstärke, bei Offenblende schon sehr scharf und dazu eine geringe Schärfentiefe,d.h Du kannst damit spielen.

Das 100 mm in 1:4,0 ist ein Makroobjektiv, es ist aber auch ohne jede Einschränkung für die "nomale" Fotografie zu verwenden. Wenn Du mit dem Gedanken spielst Makros zu schießen, inverstiere in dieses Objektiv. Ich habe es "bei e..." für knapp € 80 geschossen, in neuwertigen Zustand, und ich nutze es oft, auch für normale Fotos.

Und wenn Du im übrigen nicht zuviel investieren willst, kauf dir dort auch das Canon Zoom in 1: 4,0 80-200mm. Also das sog. Zweiringzoom, daß es schon mit dem alten Chromring gab. Aus dieser Zeit gibt es auch noch ein 28-50mm in 1:3,5 und ein 1:2,8-3,5 35-70mm, auch die sind top. Wenn ich mcih recht erinnere, haben diese Objektive damals d.h. Ende der 70 Jahre, um bzw. über 1000 DM gekostet. Und die waren ihr Geld wert. Ich habe diese Objektive auch und kann sie uneingeschränkt empfehlen. Nachteil dieser alten Zoomobjektive ist generell die geringere Lichtstärke, das muß man festhalten.Diese älteren Objektive mit dem Chromring sind meiner Meinung nach hochwertiger als die FDn Objektive, also die ohne den Chromring. Wobei das 200mm in 1:4,0 optisch besser sein soll als das alte Objektiv, da es neu gerechnet und eine sog. Innfokussierung hat, was auch unbestreitbare Vorteile hat.
Man hat bei den späteren FDn Objktiven, das sind die ohne den Chromring und ohne die Bezeichnung SC oder SSC, auch darauf geachtet, das diese den gleichen Filterdurchmesser haben, was sicher auch Vorteile hat, bei de Anschaffung von Spezialfiltern sparst Du so erheblich Geld.

Aber lies dich erst mal ein, das rate ich dir wirklich,bevor Du Geld investierst, und überlege vor allem, was Du fotografieren willst.

Zu den alten Vivitar Objektiven ist noch zu sagen, daß es da eine Serie gab, die nannte Vivitar "Serie 1" Objektive. Auch diese Objektive waren sehr gut.
Wenn Du Dias machst oder große Abzüge fertigen läßt, als nícht die 10x15 Bilder, laß grundsätzlich die Finger von den sog. Fremdobjekltiven, wobei es da auch Ausnahmen gibt, z.B die angesprochenen Vivitar Objektive. Billig gekauft ist da teuer gekauft, Du bist später nicht mehr zufrieden und kaufst dann wieder, und für die alte Tamron, Sigma oder Vivitar Scherbe bekommst Du nichts mehr. Dann spare lieber und inverstiere in ein Originalobjektiv.
 
Und noch mal Danke! :)
Nun werd ich nach dem Büchlein Ausschau halten und mich dann erstmal belesen, kann man auch viel besser bei Sparen - hier ist es ehe seit Tagen graugraugrau und nichts motiviert einen vor die Tür zugehen.
Nur noch mal abschliessend die Frage mit der Schärfentiefe - da kann man bei Zoomobjektiven keinen Einfluß drauf nehem, oder wie? :z04_975:
 
Bitte, gerne.

Vorweg folgendes:

Die sog. Schärfentiefe oder Tiefenschärfe ist zum einen abhängig von der Blende. Je kleiner die Blende, d.h je weiter Du das Objektiv abblendest, um so größer ist die Schärfentiefe. Wenn Du dir dein Normalobjektiv oder das Weitwinkel zur Hand nimmst, findest Du eine Skala zwischen dem Blendenring und dem Ring, mit dem Du scharf stellst ( auf letzerem findest Du eine Meter oder/und Fuß-Skala). Diese Skala zeigt Zahlen, z.B. außen die 22, dann eine 16 oder 11 usw. Das sind die Blenden. In der MItte ist bei den alten FD Objektiven ein oranger Strich gemarkt. Das ist genau der Punkt auf den Du scharf stellst.

Nehmen wir jetzt mal an, da? das Motiv 3 m entfernt ist. Das kannst Du auf dem Fokussierring ablesen (Meterskala). Wenn Du nun auf Blende 22 abgeblendst hast, kannst Du den Bereich abschätzen, der scharf abgebildet wird. Je weiter das Objekt weg ist, um so größer ist der Bereich, der scharf abgebildet wird. Umgekehrt gilt, je näher das Motiv sich befindet, um so geringer ist der Bereich. Im Makrobereich sind das u.U. nur mm.

Weiter gilt, daß dieser Bereich der Schärfentiefe bei gleicher Blende bei Weitwinkel- oder Superweitweinkelobjektiven größer ist als z.B. bei einem Normalobjektiv oder gar einem Teleobjektiv. Gerade bei einem Teleobjektiv ist daher, insbesondere bei weit offener Blende, also z.B bei 2,8 und einem 100mm oder 200mm Objektiv, dieser Bereich sehr gering.

Und es ist wichtig, daß Du die Schärfe genau auf den Bereich legst, der scharf sein soll. Bei Portaits ist das in der Regel das Auge, das gilt auch für Tierbilder, Schärfe also - grds. - auf das Auge oder die Augen legen.

Und dies gilt für Zoomobjektive genau so. Grds. gilt auch, daß eine sog. Festbrennweite in der Regel das schärfere Objektiv ist, und auch das lichtstärkere. Aber wie gesagt, die vorhin genannten Zoomobjektive stehen den Festbrennweiten nicht oder nicht nennenswert nach. Sie wurden für Profis bebaut und sollten so auch unseren Ansprüchen genügen.
 
GIB BEI E... in die Suchfunktion ein: Andreas Feiniger. Läuft in 5 Tagen ab, bisher kein Gebot, € 3,99
 
Super, Danke! Mit den Skalen auf den Objektiven war mir so weit schon klar, der Rest nicht und ich hatte vorhin verstanden, dass die Spielerei mit der Blende bei Zoom nicht diese Wirkung hat. Buch ist schon bestellt, mal nicht bei e... sondern bei a.... und sogar noch billiger.
Hab vielen Dank und bis die Tage!
Gruß, Christian.
 
Glückwunsch, das wird dir weiter helfen. Lies dich da erst mal ein. Feiniger schrieb damals zu den Kameras, die dann mal eine Zeit- oder Blendenautomatik hatten: da fehlt nur noch die Motivklingel. REcht hat er

Mit den alten Knipskisten fotografiert man bedachter, und das gilt auch für das fotografieren mit Festbrennweiten. Aber die Zooms haben unbestreitbar auch Vorteile und damit ihre Berechtigung. Feiniger hat diverse Bücher geschrieben, ich kenne da noch die Farb Foto Lehre, auch die ist empfehlenswert, findest Du auc bei a..... und e....


Dann mal gut Licht und viel Spaß bei der Lektüre


Viele Grüße Richard
 
Hallo Christian,

bei Zooms kann man auch mit der Schärfentiefe spielen, nur nicht so ausgeprägt, weil (zumindest theoretisch) der Unterschied zwischen der kleinsten und größten Blende nicht so groß ist.

Ein Zoom bei Brennweite 50mm und Blende 3,5 hat einen viel schärferen (evtl. störenden) Hintergrund als ein 1,4/50mm voll geöffnet. Das 1,4er wiederum kannst du aber beliebig weit abblenden, um größere Schärfentiefe zu erreichen, während du das 3,5er nicht weiter aufblenden kannst, um eine geringere Schärfentiefe zu bekommen. Da ist eben bei 3,5 Schluss.

Wie oben schon zu lesen war, ein Zoomobjektiv ist flexibler beim Brennweiteneinsatz und wenn man möglichst wenig mitnehmen will und schnell reagieren muss. Eine Festbrennweite ist besser, wenn man flexibler mit der Belichtung und Schärfentiefe sein will, und genug Platz für mehrere Objektive hat.

Zoomobjektive haben theoretisch auch die Markierungslinien für die Schärfentiefe, aber wegen der Konstruktion können sie nicht bei jedem angebracht werden bzw. wären nicht vernünftig ablesbar.

Ob man ein Zoom mit einem Ring (Schiebezoom) oder mit zwei Ringen (Drehzoom) benutzt, ist vor allem eine Geschmacksfrage, aber auch eine der Einstellsicherheit.

Bei einem Schiebezoom kannst du Brennweite und Entfernung mit einem Handgriff verstellen, aber mit dem Risiko, dass du beim Verstellen der Brennweite eine mühsam gefundene Entfernung wieder verstellst. Außerdem rutscht bei Schiebezooms der Zoomring beim Tragen der Kamera schnell nach unten, sofern er keine Zoombremse hat (war bei Canon damals nicht üblich, gibts erst bei neueren Linsen).

Beim Zweiringzoom bleibt der jeweils andere Wert unverändert, was manchmal sicherer ist. Mir sind Zweiringzooms eindeutig lieber weil sicherer. Ich würde auch eindeutig nur original Canon-Objektive empfehlen und da vor allem das FD 4,0/80-200mm mit Chromring, alternativ das 4/200mm ohne Chromring oder das seltenere 2,8/200 (beide Versionen).

Ein Argument gegen Fremdobjektive ist für mich, dass das Feeling/Handling und die Einstellgeometrie sehr unterschiedlich sind, also die "Übersetzung" und Steigung beim Scharfstellen, der Gummibelag und die Anordnung des Blendenrings. Ich finde es störend, wenn man sich von Marke zu Marke umgewöhnen muss. Zudem gibt es einige Hersteller, bei denen sind die Zoomrinchtung beziehunsgweise der Unendlichanschlag genau entgegengesetzt der Canon-Drehrichtung. Das ist dann extrem ungünstig.

Mit dem Filterdurchmesser das ist vielleicht noch zu verkraften, die FDns haben zwar meist einheitlich 52mm, doch einige sind doch größer. Bei den alten FDs sind es vor allem 55 und 58mm, dazu einige mit 72mm.

Bei den einfachen Filtern ist es sicher nicht so dramatisch. Wo die Kosten für Mehrfachanschaffungen ins geld gehen, wären die Polarisatinsfilter. Aber die kann man auch mit Adapter an mehrere Durchmesser anpassen, weil man für die Drehbewegung meist sowieso die Gegenlichtblende abmachen muss.

LG, Thomas
 
Hallo nochmal,
bei den Büchern würde ich vor allem die Canon-Bücher von Günter Richter empfehlen (vor allem zwischen 1970 und 1990), speziell das "Canon FD-Objektive in der Praxis". Auch seine Kamera-Bücher (alle Modelle von der F-1 bis zur T70/T90) geben einen guten Überblick.

Feininger ist ein exzellenter Erklärer für die Fotografie allgemein, seine Bücher (ab 1950) sind aber etwas altbacken illustriert und aufgemacht, Canon wird darin überhaupt nicht erwähnt. Es wäre also "nur" eine gute Ergänzugn zu einem Canon-System-Buch (z.B. auch: Richter: "Das große Canon-Buch", in meinen Auflagen ist die T70 aber nicht mehr enthalten, vielleicht gibt es ja noch neuere Ausgaben).


Wenn du richtig in die Fotografie einsteigen willst, ist auch die gelbe Kodak-Fotobuchreihe aus den 1980er Jahren interessant oder die über 12 Bände umfassende silberfarbene Time life-Reihe Fotografie aus den 1970er Jahren. Die gibts nicht für 1 Euro und sie wiegen auch einiges, also eher was zum Stöbern im Antiquariat oder zum Abholen. Dafür geht es darin um echte handgemachte Fotografie seit den Anfängen mit vielen erstklassigen Fotos..

LG, Thomas
 
Hallo Thomas,

nur schnell schon mal ein Dank auch an Dich! Hab´s grad nur überflogen, aber schon paar Schlauheiten gesehen, die mir noch unklar, bzw. nicht so recht bewußt waren. Einen schönen Gruß, Abend, Freitag und dann ab ins Wochenenden....
jut Nachtn!
:z04_123:
Christian
 
Moin Cristian,

Thomas hat das zutreffend beschrieben. Feininger steigt tief ein und schreibt kompakt. Da mußt Du genau lesen. Einen schnellen Überblick und Einblick findest Du, wenn Du dir für kleines Geld von Günter Richter "Das Canon AE-1 Reflexsystem" kaufst. Hast Du an einem Nachmittag gelesen und es gewährt dir, insbesondere dann auch für das Canon FD System, einen umfassenden Einblick. Vielelicht gibt es en solches Buch ja auch für deine T 70 von diesem Autor. Die anderen Bücher von Richter kenne ich nicht, aber Thomas weiß, wovon er spricht/schreibt. Feininger schreibt mit Tiefgang und sehr fundiert, aber eben nicht bezogen auf das Canon System.

schönes WE an Alle

Richard
 
Christian,
ich würde an deiner Stelle die Finger von Konvertern lassen. Die Dinger sind immer ein Kompromiss, was die Bildqualität angeht. Zudem verlierst du an Lichtstärke, gerade bei den Zooms, die oft auch nicht wirklich gut mit Konvertern harmonieren, da in ihnen eh schon relativ viele Linsen verbaut wurden und mit einem Konverter kommen dann nochmal welche dazu ...
Außerdem: was willst du direkt mit rund 400mm Brennweite? Vogelporträts im Flug? Das kannst du mit so einer Kombination eh vergessen. Da spare lieber auf ein richtiges 400er oder mehr. Mit Konverter macht von all den genannten Objektiven am ehesten das FD 2,8/200mm Sinn.

Noch etwas zu FD mit oder ohne Chromring: Das die alten mit Chromring besser sein sollen, ist eine gerne gepflegte Legende; wenn man mal überlegt, dass die alle vor 1979 gefertigt wurden, würde das ja heißen, dass Canon nach 1979 keine Fortschritte mehr gemacht hätte, was ja Quatsch ist. Die Chromring FDs sind sicher gut, aber die neuen FDs sind oft besser, vielleicht nicht unbedingt stabiler, aber dafür eben z. T. deutlich jünger, was bei Gebrauchtware ja kein Nachteil ist.

Ich würde dir empfehlen, erst einmal mit deinen jetzigen Linsen klar zu kommen und dann von Fall zu Fall zu entscheiden, was du neu oder zusätzlich brauchst.
 
Tach zusammen!

Nun ist bald G.Richters Buch "T70" auf dem Weg zu mir; war ein guter Tipp und bei 3,50€ kann auch nicht viel schief gehen.

TeeGee; auch Dir sei gedankt. Hab über Vitamin B einen 2X Kenko quasi geschenkt bekommen und rein vom Durchgucken & scharf Stellen überzeugt er nur mit dem FD 1.8/50; sprich, ich konnte die Richtigkeit Deines Ratschlages gleich in der Praxis durch schlechtes Sehen bestätigt sehen....:lol:
Genauso stimmt, dass ich erst mal merken muß, was mir fehlt, also neben Wissen und Praxis. Erspart mir sicher die ein oder andere Fehlinvestition, auch wenn es sehr schwer ist, den "Jetzt wird eingekauft"-Hebel wieder auf "Noch nicht" zu stellen.
Komisch, bei meiner anderen Leidenschaft, Holzhandwerkern, hat das von allein funktioniert. Einfach anfangen und Erfahrung sammeln und dann Ausrüstung aufrüsten.
Nun gut, ein mehrfaches :z04_2171: und Dank Euch allen und wer noch mehr Schlaues oder Neues hat, oder nur bischen Schnacken will . . . immer raus... nee, rein ins Netz damit!
Euch allen einen schönen Abend und WE und und und, ach ja gut Licht (wenn ich den Gruß mal klauen darf...).
 
RMC Tokina 24 / 2,8 (ich liebe Weitwinkel, aber da was für mich bezahlbares zufinden hat schon gedauert) und ein Vivitar 28 - 135 / 3,5 - 4,5 (ich befürchte mein erstes Lehrgeld).


Ich habe mir als Alternative zum Canon ein Soligor 20mm 1:2,8 für knappe 40€ zugelegt und bin damit bisher zufrieden. Mit dem Original warte ich dann mal auf ein super Schnäppchen.
Viele Canon Objektive werden übrigens im Paket verkauft. Wenn man den Rest dann wieder einzeln abgibt, bleibt oft ein Objektiv "umsonst" hängen.:happy:


A1user, was für ich bei der T70 so super finde, dass sie einem schon viele Einstellungen abnimmt - wie ich finde gut - und trotzdem MF hat.


Ans Autofocus kann ich mich irgendwie auch nicht wirklich gewöhnen. Das liegt vielleicht zum Teil daran, dass meine Kameras und Objektive nicht die besten sind. (Eos 1000F, 3000N)
So furchtbar viele Einstellungen gibt es bei den alten Spiegelreflex dann doch nicht. Sich etwas mehr Zeit für ein Foto zu nehmen und dann auch direkt manuell einzustellen, wirkt sich nach meiner Erfahrung deutlich auf die Qualität der Fotos aus. Außerdem ist es gut zu wissen was die Kamera in den einzelnen Programmen genau macht, um dann ggf. zu korrigieren.
Für Fälle in denen es schnell gehen muss oder für Leute die sich damit nicht beschäftigen wollen, sind die Programme natürlich genau richtig.

Gruß Jürgen
 
A1user:...Ich habe mir als Alternative zum Canon ein Soligor 20mm 1:2,8 für knappe 40€ zugelegt und bin damit bisher zufrieden. Mit dem Original warte ich dann mal auf ein super Schnäppchen...

Na dann drück ich Dir die Daumen! Einen Abnehemer für Dein Soligor kennst Du jetzt schon mal...:)

Wo könnte man noch nach einem bezahlbaren 2,8/200 gucken?

Gruß Christian.
 
Wo könnte man noch nach einem bezahlbaren 2,8/200 gucken?

Schau bei ebay nach den abgelaufenen Auktionen zu diesem Teil, damit du in etwa die Preise kennst und warte dann da auf deine Chance. Es gibt aber auch im Netz viele Gebrauchthändler.
 
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