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AF Micro 60mm28D

niki

Mitglied
Ich habe mir das AF Micro 60mm/2.8D zugelegt.
Ist das aber normal, das bei größerem Abbildungsmaßstab verringert sich die Lichtstärke des Objektives?
Beim Abbildungsmaßstab 1:1 ist das max. 1:4.
 

werbespezi

Bleibt öfters zum Abendessen
Habe ich nie drauf geachtet, könnte aber in der nicht unbedeutenden Auszugsverlängerung liegen - beim Balgengerät muss die ja auch berücksichtigt werden.
 

eberhard

Bleibt öfters zum Abendessen
Hallo Holger,
Bei meinem Tamron 180/3,5 ist das ebenfalls der Fall. Im Aufnahmemodus A (Blendenvorwahl) ändert sich die vorgewählte Blendenöffnung von 3,5 automatisch auf 4,8 bei geringstem Aufnahmeabstand, also größtem Abbildungsmaßstab.
Das ist ja bei Macroaufnahmen keine Katastrophe, da man ja zu stärkerem Abblenden tendiert, um mehr Tiefenschärfe zu haben.

Gruß Eberhard
 

d70_lover

Gesperrt
Hallo!
Ist lgisch, da bei größerem Abbildungsmassstab (=kürzere Motiventfernung) der Objektivtubus sehr stark ausgefahren wird, was wiederrum eine Verringerung der ursprünglichen Lichtstärke bedeutet.
Gruß R.
 

artmano

Läuft öfters hier vorbei
Ich habe es mal mit einem AF-Minolta-Makroobjektiv (2,8/50 mm) ausprobiert - von unendlich bis Maßstab 1:1 immer Blende 2,8.

Folgerung: Wenn ein Objektiv bei längerem Auszug an Lichtstärke verliert, wäre es vom Hersteller ehrlicher, das irgendwie anzugeben. Bei Zoom-Objektiven hat man bei Varianz auch 2 Lichtstärkenangaben, um den Lichtstärkenbereich zu benennen.
 

niki

Mitglied
@Artmano
Ich bin von der Minolta gewechselt und genau das hat mich auch irritiert.
Mit den 2 Lichtstärkenangaben bin ich auch deiner Meinung.
 

beiti

Läuft öfters hier vorbei
Ich meine (und wenn ich falsch liege, bitte ich die Physiker um Berichtigung), daß die Brennweitenangabe eines Objektivs sich immer auf die Unendlich-Einstellung bezieht. D. h. wenn man ein 50-mm-Objektiv mit 3 mm Verstellweg einsetzt (entspricht rund 1 m Aufnahmedistanz) hat man bereits 53 mm Brennweite und dementsprechend eine andere Blende, in diesem Fall kriegt man z. B. f2.12 statt f2.0 (Blendenzahl = Brennweite : sichtbare Blendenöffnung).
Während diese Abweichung im normalen Entfernungsbereich vernachlässigbar ist, dürfte sie bei den starken Auszügen der Macros durchaus zum Tragen kommen. Immerhin ist die Elektronik moderner Objektive so "ehrlich", dann die korrekte Blende anzuzeigen. Früher mußten Macrofotografen nach Tabellen den Verlängerungsfaktor berücksichtigen.
Da diese Rechnung prinzipbedingt auf alle Objektive zutrifft, muß der Hersteller nicht unbedingt eigens drauf hinweisen.
Wenn bei Minolta eine durchgehende Blende angezeigt wird, muß das keineswegs der Tatsache entsprechen. Klärung bringen nur Testaufnahmen unter identischen Bedingungen, oder folgender Test: Kamera auf Blendenvorwahl. Zuerst Objektiv auf Unendlich stellen und anhand einer einfarbigen Fläche die Belichtungszeit ermitteln. Dann das Objektiv auf maximalen Auszug stellen und überprüfen, ob die gemessene Belichtungszeit sich verlängert hat. (Macht nichts, wenn das Bild dabei unscharf ist.)
 

artmano

Läuft öfters hier vorbei
Andreas (Beiti) hat recht, bei dem Minolta Macro wird zwar durchgehend Blende 2,8 angezeigt, aber die Lichtstärke verringert sich trotzdem bei vollem Auszug um ca 2 Blendenwerte.

Grüße, Artmano
 

rainerr

Aktives Mitglied
Hallo zusammen!
Nach langer Zeit analoger Fotografie mit Minolta und mehrjähriger Digitalfotografie mit verschiedenen Olympus-Kameras bin ich mittlerweile bei der D 70 gelandet und sehr zufrieden.
Nun will ich mir zur Standardoptik das Nikon 2,8/60 Micro zulegen. Es gilt ja als absolute Referenzoptik.
Darum meine Frage: Ist es im Vergleich zum 18/70 auch in der "normalen" Fotografie erkennbar schärfer oder handelt es sich um Qualitätsunterschiede, die sich mehr im meßtechnischen Bereich bewegen?
Ich will das Objektiv allerdings nicht nur im Macro-Bereich einsetzten sondern überwiegend zu anderen Zwecken.
Dann mir jemand helfen?
Danke im Voraus, Rainer
 

raio

Aktives Mitglied
2,8/60 mm scheint wirklich ein Spitzenobjektiv zu sein; es ist allerdings etwas zu bedenken: für Makroaufnahmen - egal ob digital oder analog - ziehe ich mein AF 105/2,8 vor, weil einfach der Arbeitsabstand größer ist und u. a. die Beleuchtung dadurch einfacher wird. Auch den Kleintieren muss man dann nicht so nahe auf den Pelz rücken. Ich tendiere sogar dazu, mir noch ein 180 oder 200 mm Macro anzuschaffen. Das 50 mm Macro von Sigma - auch ein Spitzenobjektiv - habe ich manchmal als Normalobjektiv gebraucht, tadellose Bildqualität. Für mein Dafürhalten ist die Brennweite 100 oder 105 als Macro universeller nutzbar; ob Nikon oder Sigma /Tamron, das ist qualitativ bei den genannten Objektive weitgehend akademisch. Gruß, Rainer
 

agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo Rainer, an einer D70 entspricht das Micro 2,8/60mm einem 90mm-Objektiv!
Ich hab mir dazu von Kenko einen guten Telekonverter x1,4 bestellt. Ich bin gespannt, wie der wirkt.

Ich hab allerdings "nur" das Sigma-Makro EX 2,8/50mm.

Gruß Sebastian
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theseus

Aktives Mitglied
Ich kann hier die Ansicht von Rainer nur unterstützen. An anderer Stelle habe ich bereits darauf hingewiesen. Das 105/2,8 ist für Makroaufnahmen in der freien Natur sicherlich besser geeignet wegen des größeren Arbeitsabstands. Absolut begeistert bin ich auch vom Sigma 180/3,5 Macro, das ich mir jüngst für einen Preis, der sogar unter dem für das 105/2,8 lag, ergattert habe. Echt traumhaft, das Ding! Einen Vergleich zum 200/4 von Nikon konnte ich bisher allerdings nicht anstellen, ich kann mir aber kaum vorstellen, dass es noch besser ist.
 

theseus

Aktives Mitglied
Hallo Sebastian, ist durch einen Konverter nicht, mal abgesehen von der Abnahme der Lichtstärke, eine Qualitätsverschlechterung zu befürchten?
 

karlm

Aktives Mitglied
Halloi
Bei guten Festbrennweiten kann fast kein Qualitätsverlust festgestellt werden.
Bei Zooms nimmt die Qualität jedoch viel stärker ab.
Mfg Karl
 
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