ja, ich stimme dir voll und ganz zu! Da hauen einem schon so manche Gedanken durch den Kopf. Das soll, muß auch so sein. Zumindest bei denkenden Menschen.
Meine Intension war eine Andere. Ich fange mal so an: Es gab da eine kleine Geschichte, später, zu meinem Bild.
Irgendjemnd fand das Bild sehr ansprechend, gut gemacht, sehr ausdrucks stark, etc. und fragte mich wo ich das Bild denn gemacht hätte. Ich sagte es.
"Oh", was die Antwort, "da war ich auch schon, aber das habe ich nicht gesehen".
Da Bild entstand in einem kleinem Raum, man konnte einen Schalter drücken, dann wurde die Glasplatte erleuchtet und eine Stimme erzählte wie er im Lager ankam.
Während ich zuhörte habe ich mir das Bild angeschaut und dann beim zweiten durchgang das Foto gemacht, daß meine Gedanken in diesem Moment festhalten sollte.
Ich kann verstehen, das Du beim ansehen der Bilder immer wieder den Geruch die Gedanken erfährst. Aber ich, als Betrachter der Bilder erfahre es nicht.
Und ich denke, daß gerade bei einem solchen Thema eben diese Gedanken mit dem Bild ausdruck finden sollten. Ich kenne ja deine Gefühle zu dem Bild nicht. Ich seh nur das Bild.
Es natürlich hart aber hast Du mal daran gedacht aus all den Bildern, aus all den Gedanken und Gefühlen ein einziges Bild zu machen?
Ein Bild, aus einem Chaos von Bildern, die die Angst, den Schrecken, das Unvorstellbare dem Betrachter dermaßen um die Ohren haut, das er voller Entsetzen den Blick nicht abwenden kann.
Ist nur eine Idee. Um Bilder die jeder schon mal gesehen hat so zu zeigen wie er sie noch nie sah.
**Aber Vorsicht. Ist ein heißes Thema. Als ich noch Bücher schrieb, da standen hinterher nicht nur leere Weinflaschen rum, sondern auch mir die Tränen in den Augen**
Will sagen, wenn man sich mit sowas beschäftigt kann einem das ganz schön an die Nieren gehen. Und evtl. auch mit in die Tiefe reißen.
Oder aders gesagt: Es gibt Themen, die sollte lassen.