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Ausstellung World Press Award

Ham Gamdschie

Gold CI-Pate
CI-Pate
Mitglied seit
27 Apr 2010
Beiträge
7,398
Moin zusammen.

Bis zum 09.06.2013 werden die prämierten Photos des diesjährigen World Photo Award im Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr gezeigt. Der Eintritt ist frei.


Im Anschluss geht die Ausstellung auf Wanderschaft, in welchen Städten sie zu sehen sein wird, ist mir nicht bekannt...


Weitere Informationen hier:

http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/hamburg/worldpress227.html



VG Jan
 
Moin Jan + Matthias,
danke für die Infos. Ich bin Anfang Juli in Berlin, das passt genau :z04_discosmilie:

Gruß, Gerd
 
Hallo.

Vorwürfe zur (meines Erachtens ziemlich offensichtlichen) Manipulation tauchen natürlich auch auf - es wurde auch Zeit:

http://www.spiegel.de/kultur/gesell...-soll-photoshop-verwendet-haben-a-899807.html

Über die Korrektur der Helligkeitswerte könnte ich noch hinwegsehen (das war auch analog schon immer übliche Praxis), sollte es aber wirklich zu einer inhaltlichen Bearbeitung der Gesichter gekommen sein, war's das wohl für den Fotografen.

Übrigens habe ich diesen Verdacht auch bei einigen anderen Bildern, die in diesem Jahr einen Preis gewonnen haben. Mindestens bei einem weiteren meine ich sehr deutlich eine Anhebung des Lokal- und Mittelkontrastes zu erkennen (möglich z. B. mit "Klarheit" oder Tools wie "Topaz Detail" oder NIK).

Grüße
Matthias
 
Hallo Ludwig.​
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Interessant finde ich in diesem Fall, dass der Fotograf ja nicht einmal bestreitet, die Bearbeitung vorgenommen zu haben. Dies war bei den zurückliegenden Fällen anders, soweit ich weiß. Jetzt stellt sich die Frage, ob diese HDR-artige Bearbeitung zulässig ist, wenn man dokumentarisch fotografiert.​
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Diese Frage geht meines Erachtens weiter, als die Diskussion bisher geführt hat. Es ist nicht mehr die Frage, ob Nachbearbeitung hingenommen wird, sondern wieviel. Sollten die Gesichtsausdrücke wirklich verändert worden sein, ist m. E. die Grenze unstrittig überschritten. Wurde "nur" die Lichtsituation ausgeglichen, da der Kamerasensor vom herrschenden Kontrast überfordert war, ist die Sache nicht so leicht zu beantworten.​
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Viele Grüße​
Matthias​
 
Hallo Matthias,

ich stelle auch die Frage wie man in so einer Situation die Zeit für eine Belichtungsreihe hat

Auf den Ausgang bin ich auf jeden Fall gespannt

Dumm für World Press Photo das die Jahrbücher schon gedruckt sind

Mein Exemplar müsste demnächst eintreffen

Viele Grüsse

Ludwig
 
Moin,

Interessant finde ich in diesem Fall, dass der Fotograf ja nicht einmal bestreitet, die Bearbeitung vorgenommen zu haben. Dies war bei den zurückliegenden Fällen anders, soweit ich weiß. Jetzt stellt sich die Frage, ob diese HDR-artige Bearbeitung zulässig ist, wenn man dokumentarisch fotografiert.

Ein Pseudo-HDR (also aus einem einzigen RAW) ist für mich kein Widerspruch zu einem dokumentarischen Photo. Hier wird nur versucht, die in der Ausgangsdatei vorhanden Bildinformationen zur Anzeige zu bringen und Unzulänglichkeiten der restlichen Verarbeitungskette auszugleichen.

Bei einer Belichtungsreihe wäre es schon schwieriger, weil unter Umständen eine Situation gezeigt wird, die es so in Wirklichkeit nie gegeben hat.

Grüße,

Heiner
 
Moin Moin,

Wurde "nur" die Lichtsituation ausgeglichen, da der Kamerasensor vom herrschenden Kontrast überfordert war, ist die Sache nicht so leicht zu beantworten.
​

wenn ich es richtig verstehe, wurden lt. Update des vom Spiegel zitierten Artikels von extremtech.com tatsächlich nur die üblichen Kontrastanpassungen durchgeführt.
Für HDR braucht man bekanntlich nicht unbedingt 2 oder 3 Einzelaufnahmen, sondern kann sich diese Vorlagen zum Verrechnen leicht mit ACR & Co. selbst generieren.
Und wenn dem so ist, ist das für mich legitim und hat mit Manipulation nichts zu tun.

Auch eine Reduzierung auf s/w wird i.Ü. nicht als Manipulation bezeichnet, ebensowenig wie das zu Analogzeiten übliche Abwedeln/Nachbelichten oder die Wahl von hartem oder weichen Papier!

VG, Gerd

P.S. Generell kann echtes HDR - ebenso wie Panoramen - natürlich zur Manipulation von Fotos benutzt werden, da hier ja wirklich Teile verschiedener Aufnahmen zu einem neuen Gesamtbild verrechnet werden und große Bereiche der Einzelaufnahmen nicht mehr in diesem Endergebnis auftauchen.
Hier ist die Grenze aber sicher fließend, denn wenn man sich wirklich nur auf die Bewältigung des Helligkeitsumfangs beschränkt.... ?

P.S.2: Heiner war schneller.
 
Ein Pseudo-HDR (also aus einem einzigen RAW) ist für mich kein Widerspruch zu einem dokumentarischen Photo. Hier wird nur versucht, die in der Ausgangsdatei vorhanden Bildinformationen zur Anzeige zu bringen und Unzulänglichkeiten der restlichen Verarbeitungskette auszugleichen.
Das sehe ich exakt genauso. Das entspricht nichts anderem als Abwedeln und Nachbelichten in derDuKa.
Eine nicht sichtbare Montage von Mehrfachbildern halte ich bei diesem hektischen Geschehen in einer emotionell aufgeladenen Atmosphäre ohnehin für ausgeschlossen.

Gruß
Wolf
 
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