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Bereitschaftstasche ür M6TTL

christian_f

Rookie
Mitglied seit
9 Jan 2008
Beiträge
2
Hallo

Ich würde gerne eure Meinungen und eigenen Erfahrungen über und mit einer Bereitschaftstasche für die M6 TTL mit 50mm Sumi erfahren.Habe vor mir so ein Teil zu kaufen.

Danke

mfg

Christian F.
 
Hallo Christian,

ich habe eine Zeitlang eine Bereitschaftstasche zu meiner Leica benutzt, als Regenschutz. Allerdings verwende ich die Bereitschaftstasche nun nicht mehr, da sie nur für manche Objektive verwendbar ist und sehr umständlich ist, wenn man viel mit Stativen arbeitet. Ich trage meine Ausrüstung normalerweise in einem Rucksack.

Gruß Jochen
 
Guten Tag.

Ich kann zwar keine Erfahrungen über die aktuelle M6-Bereitschaftstasche liefern,
allerdings besitze ich eine fast 40 Jahre alte, verchromte M2, die fast ausschließlich in einer Bereitschaftstasche aus hartem Rindsleder benutzt wurde und wird, und dies hat der Kamera sehr gut getan, sieht man die Gebrauchsspuren an der Tasche.
Mit der Bereitschaftstasche kann man die Kamera sehr gut umgehängt tragen, sie schlägt dann nicht so hart gegen den Körper, auch gegen Regen schützt sie.
Die Kamera wird dadurch natürlich etwas klobiger, aber sie ist dort einfach sehr gut aufgehoben.
Das Gerede, Gebrauchsspuren müssten auf einer Kamera zu sehen sein, kommt doch sowieso meistens von Leuten, die entweder mit Ihrer Leica angeben wollen, oder schon Spuren des Gebrauchs an Ihrem Gehäuse sehen, und nicht zugeben wollen, daß sie sich darüber ärgern.
Daß man nicht alle Objektive in Verbindung mit der Tasche nutzen kann, ist klar, aber es gibt zwei Ausführungen (großes und kleines Vorderteil), und für ein Summicron (mit Streulichtblende, umgedreht) reicht das aus.

Ich persönlich kann nur dazu raten, eine Bereitschaftstasche zu benutzen.


kleiner Hinweis: die Kamera sollte nicht die ganze Zeit in einer Ledertasche aufbewahrt werden, weil dadurch die Gefahr eines Pilzbefalles steigt, und Messingteile der Kamera oxidieren können.
 
Hallo Christian und Fabian,

obwohl ich gegenwärtig keine Bereitschftstasche benutze, bin ich auch kein Gegner davon. Eine Bereitschaftstasche ist eindeutig ein Schutz gegen Regen, Schmutz und Stoß. Wenn man nur ein Objektiv benutzt, ist sie sicherlich von Vorteil. Allerdings wird sie lästig, wenn man mehrere Objetive und vor allem ein Stativ benutzt.

Für Landschaftsaufnahmen verwende ich immer ein Stativ, da man nur mit einem Stativ die Ruhe aufbringen kann, die man für eine gute Bildkomposition benötigt. Bei Sonnenschein fotografiere ich gern mit dem Polfilter. Habe ich den für Landschaftsaufnahmen typischen Wunsch einer großen Schärfentiefe, muss ich so stark abblenden, dass ich trotz des Sonnenscheins gar nicht ohne Verwackelung aus der Hand fotografieren kann.

Gruß Jochen
 
Zu der Stativgeschichte noch mal ne Frage:
Bei der alten Bereitschafttasche ist ein Stativgewinde integriert, so daß man, natürlich nicht so flexibel wie nur mit der Kamera, Sative benutzen kann, ohne die Tasche zu entfernen.
Ist das mit der neuen Tasche nicht möglich?
Wäre Schade.
Zu: Schärfentiefe bei Landschaftsaufnahmen
Vielleicht habe ich den Beitrag falsch verstanden, aber bei Landschaftsaufnehmen liegen die fotografierten Objekte doch meißtens im Unendlichen; man muß also nicht abblenden, um Schärfentiefe zu erhalten, sondern nur, um die optimale Blende in Bezug auf Bildfehler und Modulation zu erhalten, und mit einem Leitz oder Leica-Objektiv kann man doch fast aus dem vollen Schöpfen, ohne relevante Einbußen zu hinnehmen zu müssen.
 
Hallo Fabian,

zu deiner ersten Frage:
Sicher ist auch heute noch bei den meisten Bereitschaftstaschen (auch bei der M-Tasche) ein Stativgewinde integriert, so dass man formal die Bereitschaftstasche bei einer Stativbenutzung nicht abnehmen muss. Aber es wird in einem solchen Fall zu einer sehr wackeligen Angelegenheit, weil in dem Außengewinde des Kugelkopfes das Innengewinde der Tasche, in dessen Außengewinde wiederum das Innengewinde der Kamera eingeschraubt ist.

Zur zweiten Frage: Schärfentiefe
Landschaftsaufnahmen sind nicht nur Aufnahmen, die im Unendlichen liegen. Stelle dir beispielsweise ein Foto eines Bachs in einem Wald vor. Die ersten Objekte dieses Bildes in vielleicht einem Meter Entfernung sollten in der Regel schon scharf abgebildet sein. Details im Unendlichen dürfen dann auch schon etwas unscharf werden. Oder denke an eine Blume, die sich in einer Hochgebirgslandschaft etwa 60 cm von dir befindet, die mit dem Gebirgsmassiv scharf abgebildet werden sollte (Diese Anforderung kannst du in der Regel nur mit einem Superweitwinkelobjektiv erreichen).

Ich muss dir rechtgeben, dass Leica-Objektive im Vergleich zu Objektiven anderer Marken gerade bei offenen Blenden ihre Vorteile haben. Aber ich möchte auch mit geschossenen Blenden mit meiner Leica fotografieren.

Gruß Jochen
 
@Christian: Wenn man nur gelegentlich eine sog. Bereitschafts-Tasche braucht (z.B. als Schutz gegen Druckbelastung in der Reisetasche), dann kann man auch eine preiswerte Leicas R-Tasche verwenden (passt!!). Auch der empfindliche Din-Einstellring auf der Rückklappe wird dadurch abgedeckt und vor Nässe/Sand geschützt.
Gruß
Giselher
 
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