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Bessa R2A und R3A

mab

Mitglied
Mitglied seit
8 Jan 2008
Beiträge
36
Hat jemand auf der Photokina mal die neue Bessa R2A oder die Bessa R3A (1:1 Sucherbild) mit Zeitautomatik in der Hand gehabt? Stimmt es, dass der Verschluss leiser ist als bei der Bessa R2?

Gruß aus dem sonnigen Berlin,
Markus
 
Hallo Markus,

ich habe mir die beiden Neulinge des Bessasystems auf der Photokina zwar nicht angeschaut. Ich meine allerdings dir trotzdem zu diesem Duett etwas sagen zu können.

Bei beiden Kameras handelt es sich erstmalig im Bessasystem um eine Messsucherkamera mit Zeitautomat mit einem Messbereich +1-19 eV (im Vergleich M7 -1-20 Ev. Weitere Daten: Verschlusszeiten: 8 bis 1/2000s (im Vergleich M7 32 bis 1/1000s); Mittenkontakt mit Syncronzeit von 1/125s (im Vergleich M7 TTL Blitzbelichtungsmessung mit Synchronzeit von 1/50s).

Die Bessa R2A hat einen 1:1 Sucher mit einer effektiven Messbasis von 37,0mm und die Bessa R3A hat einen 0,75x-Sucher mit einer effektiven Messbasis von 25,16mm (im Vergleich effektive Messbasen Sucher M 0,58x 40,18mm, M 0,72x 49,86mm, M 0,85x 59,1mm, M3 (0,91x) 62,33mm, Bessa T (1,5x) 53,7mm, neue Zeiss Ikon (0,74x) 55,9mm).

Leuchtrahmen der R2A: 35/90mm, 50mm, 75mm
Leuchtrahmen der R3A: 40/90mm, 50mm, 75mm

Preis beider Bessas je 700 Euro.

Ich selbst hatte eine Bessa T. Aus meiner Erfahrung heraus ist qualitativ eine Bessa oder die neue Zeiss Ikon, die wie die Bessa bei Cosina gebaut wird, mit einer Leica M nicht vergleichbar.

Abschließend möchte ich dich herzlich in unserem Forum begrüßen, dich aber auch bitten, dein Profil noch einmal zu überprüfen und zu ergänzen. Solltest du keine Leica besitzen, so wäre es gut, wenn du es in deinem Profil angibst.

Grüße aus dem Westerwald
Jochen
 
Hallo Jochen,

vielen Dank für die Begrüßung. Ich habe mein Profil mittlerweile durchgeschaut und ergänzt. Eigentlich bin ich ein Canon-User, der aber auch gerne zur Leica Minilux greift (meine Dabei-Kamera). Am liebsten fotografiere ich mit dem Canon EF 50/1,4 Menschen, die mir etwas bedeuten. Ich mag den Stil von Cartier-Bresson und habe von ihm einiges für meine Fotografie gelernt.

Lieben Gruß, Markus
 
Hallo,
ich habe mir die neuen Bessas bisher nur im web angeschaut. Interessant finde ich die Suchervergroesserung von 1:1 bei der R3A. Mich wuerde dabei interessieren, ob Voigtlaender das Problem der white outs geloest hat. Der Sucher meiner R2 ist zwar sagenhaft hell (besser als M6), aber so streulichtempfindlich, dass ich das Schnittbild oft schon einfach ignoriere.
Die Zeitautomatik lehnt sich an die M7 an, ich halte sie fuer nicht so wichtig.
Schoen umgesetzt finde ich den Rueckspulknopf, der beide Elemente der alten und neuen leica Systeme integriert (zumindest sieht es auf dem Photo so aus). Da hat offensichtlich jemand nachgedacht!

Insgesamt schliesse ich mich Jochen an: Die Bessas sind relativ preiswerte Alternativen zur leica, die Gehaeuse sind aber laengst nicht so kompakt und solide wie die der leica M. Ich halte sie als Zweitkamera fuer gut; wer allerdings von der leica traeumt, sollte besser noch etwas sparen und sich die leica spaeter zulegen. Sonst hat man nachher beide
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Gruesse, stefan
 
Hallo Forum,

seit dem letzten Beitrag zu diesem Thema ist ja nun auch schon einiges Wasser die Donau, Isar, Spree, den Rhein o.ä. runtergeflossen. Mich würde interessieren, ob sich mittlerweile Erfahrungswerte mit den Bodies bei euch gesammelt haben. Ich liebäugle z. Zt. ein wenig mit der R3a - hat jemand diese und die Minolta CLE schon benutzt. WIe waren Affinitäten und Diskrepanzen. Und zuletzt noch was: Kennt jemand einen Voigtländer-Händler in Berlin?
So, das war recht viel an Fragen von meiner Seite dieses Mal.
Ich freue mich auf hoffentlich rege Ressonanz und wünsche euch eine sonnige Woche.
LG, Tobias
 
Ich habe die R2A in grau für etwas über 500€ erstanden, kann aber noch nicht wirklich etwas zur Kamera sagen, da ich erst einen halben Film damit belichtet habe. Die Kamera macht für mich auf den ersten Blick einen haptisch ansprechenden Eindruck. Sie erscheint mir stabil und zuverlässig. Gut ist halt, dass die M-Objektive direkt dran passen. Das Verschlussgeräusch ist deutlich lauter als bei meiner M6 und klingt nicht so "leica-mäßig" satt - eher ein KLACK denn ein klick.
Der graue Lack scheint sehr leicht abzugehen. Bei meiner R2A ist bereits eine Schramme drin, obwohl ich vorsichtig mit meinen Kameras umgehe. Ansonsten ist mein erster Eindruck recht gut.

HerzlGrüße
Jürgen
 
Hallo Tobias,

heute halte ich von beiden Kameras nicht mehr sehr viel. Meine Bessa T (Schwester der beiden oben stehenden Bessas) ist mir beim Umfallen des Stativs "entzwei" gegangen, was bei einer Leica-M nicht passieren kann. Meine Minolta CLE zeigte irgendwann ein Problem mit der Elektronik, bei der mir keine Reparaturwerkstatt helfen konnte. Die Minolta CLE ist auch unter der Seite "andere Marken mit M-Objektivanschluss" ausführlich beschrieben worden.

Bei all diesen Leica-Kopien führt die geringe effektive Messbasis zur Verzögerung bei der Entfernungsmessung.

Lieben Gruß, Jochen
 
Hallo Jochen,

auch ich hatte Probleme mit der Elektronik meiner CLE und habe sie letztes Jahr erfolgreich bei einem Ex-Mitarbeiter von Minolta Ahrensburg, der Fa. Kamera Klinik Kembouche reparieren lassen. Ich kann zur Zeit aber nur mit der Telefonnummer dienen: 04102 / 677 433.

Eine weitere Werkstatt ist in Bad Schwartau, ebenfalls Ex-Minolta , die Fa. PeGo, Tel: 0451 / 693 42 33.

Ich hoffe, daß dir diese beiden Telefonnummen helfen.

Gruß, Thomas
 
Hallo Thomas,

vielen Dank für den feinen Tipp. Hiermit bietest du mir die Möglichkeit, die CLE wieder zum Leben zu erwecken!
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Lieben Gruß, Jochen
 
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