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Bildbearbeitung mit dem GIMP

simons

Aktives Mitglied
Mitglied seit
8 Jan 2008
Beiträge
87
Warum dieser Thread? Jeder der digitale Nachbearbeitung hört assoziiert damit automatisch Photoshop...Nur leider bin ich bei solchen selbstlaufenden Weisheiten immer skeptisch. Meistens verkauft sich nicht das beste Produkt am besten, sonder das, welches am aggressivsten in den Markt gedrängt wird.

Wer keine Lust hat viel Geld auszugeben und trotzdem eine leistungsfähige Software nutzen will die seinen kommerziellen Kontrahenten nichts nachsteht, sollte Mal den GIMP ausprobieren. Der Download ist kostenlos auf www.gimp.org für Linux und Windows.
Ich habe das Programm über das Wochende erstmals getestet und bin absolut begeistert. Die Algorithmen sind schnell und ungewöhnlich sauber, selbst Kratzerentfernung funktioniert tadellos (im Gegensatz zu meinen etwas älteren PS und Photopaint Versionen) Selbst vom Funktionsumfang steht es meinem Photshop 6.0 nichts nach, bietet eher deutlich mehr.
Ich kann wirklich nur jedem raten es mal auszuprobieren, als "Kostprobe" meine aktuellen Bilder "Die Welt..." sind damit nachbearbeitet.
Viele Grüsse aus dem matschigen Augsburg,
Simon
 
Es kann halt „nur" kein CMYK und kein Colormanagement, weshalb es für Print absolut unbrauchbar ist. Wer darauf verzichten kann, für den ist es aber eine gute Lösung.

Gruß

Frank
 
Hallo Frank,
ja, mag sein, doch wer macht denn hier aus dem Forum schon Print?! Der Peter bei der Arbeit - sonst niemand...Und wer hat denn überhaupt schon öfters mehrere Layer verwendet?! (nicht falsch verstehen, das kann der Gimp) und wer die ganzen Renderingeffekte?!(kann er ebenso)...Das ist so ähnlich wie das Brüsten über die Ausstattung eines Oberklassewagens: Alles drin was man nicht braucht, unzuverlässig wie der Teufel aber macht als Statussymbol ordentlich was her...was nützt mir also das Farbmanagement des Photoshops, wenn damit die Ergebnisse beim Nachschärfen schlechter sind. Was nützt mich da CorelPhotoPaint, wenn ich damit nur unscharfe JPEGs erzeugen kann?
Schelmischen Gruss,
Simon
 
Hallo Simon,

stimmt ja, wer diese essentielle Funktionalität nicht benötigt kann GIMP ja verwenden. Ich allerdings mache Print, daher ist GIMP für mich wertlos.
Wenn Du bei Photoshop schlechte Ergebnisse beim Nachschärfen erhältst machst Du wohl was falsch.
Zu der Qualität von Corel Produkten äußere ich mich lieber nicht.


Schöne Grüße

Frank
 
Na ja, so einfach würde ich die zweifellos auch für Amateure interessanten Features von PS CS nicht abtun.
Hier im Forum printen einige -ich z.B. auch DIN A 3+ mit dem Canan i9950 8 Farben- und da ist das PS schon sehr hilfreich.
Dann kann ich endlich meine mit 16 bit gescannten Bilder auch in dieser Tiefe bearbeiten und das Arbeiten mit den Ebenen eröffnet enorme Möglichkeiten usw, usw.
Wie kommst Du eigentlich darauf, dass das Nachschärfen das Ergebnis verschlechtere?
Natürlich gibt es noch viele Funktionen, die ich nicht beherrsche oder auch nicht brauche (das geht selbst Profis so), aber, weist Du, wenn man es sich leisten kann, sind manchmal sogar überflüssige Dinge, wie z.B. Leica-Kameras einfach wunderbar.
Ich hoffe nicht, dass die im Original-Leica-Forum immer wieder aufflackernde Neiddebatte nun auch hier Einzug hält.

Grüsse, Wolfram
 
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