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Drucker Farbmanagement Software

Moin,

Mein letzter Versuch mit kalibriertem Monitor hat mich wieder zu sRGB zurückgeführt.

Die Aussage verstehe ich nicht. Was hast Du denn versucht? Und was heißt "zu sRGB zurück"?

Da ich manche Bilder auch anderen zukommen lassen wollte, die kein kalibriertes Farbmanagement verwenden, ging ich wieder auf sRGB-Profil zurück und überall waren die Farben wieder (ziemlich) das Gleiche.

Als Ziel-Profil für Bilder im Web oder auf unkalibrierten Monitoren ist sRGB durchaus sinnvoll. Alle Bilder von mir, die ich hier im Forum oder auch auf meiner Website zeige, sind immer in sRGB. Aber das beißt sich doch nicht mit einem voll-kalibrierten Workflow.

Grüße,

Heiner
 
Alle Bilder von mir, die ich hier im Forum oder auch auf meiner Website zeige, sind immer in sRGB. Aber das beißt sich doch nicht mit einem voll-kalibrierten Workflow.
Im Gegenteil! Vor dem Hintergrund, daß "sRGB"-Einstellungen, die man am Monitor wählt, fast nie mit der sRGB-Norm exakt übereinstimmen, ist auch bei der Bearbeitung von sRGB-Bildern volles Farbmanagement sinnvoll. Unabhängig davon ist sRGB m.M.n. völlig ungeeignet, wenn man etwas anspruchsvoller photographiert. Dieser Schmalspur-Gamut ist wirklich nur der kleinste, gemeinsame Nenner, der die Leistungsfähigkeit von modernen Kameras und Druckern regelrecht kastriert... Nicht einmal für's Web taug er wirklich, wenn ich überlege, daß ich alle Bilder, die ich hier zeige, vor der relativ colorimetrischen (!) Konvertierung nach sRGB in den Towerten nacharbeiten muß (besonders in den Tiefen), um den visuellen Eindruck einigermaßen zu erhalten und brutales Clipping zu vermeiden. Man könnte zwar argumentieren "nimm eine perzeptive Konvertierung", aber die richtet eine Menge Schaden in den Mitteltönen an und zum Schluß gibt es doch Clipping und massive Verluste...
Man kann es drehen und wenden wie man will: sRGB ist vor dem Hintergrund des heutigen Technikstandes völlig veraltet...

Gruß
Wolf
 
Hi,
nach den letzten Berichten hier, doch wieder auf Spyder-Profil zurück.
Alles noch einmal durchgespielt und nun scheint es zu funktionieren: LR-Export nach JPG mit Farbraum sRGB wird auch auf anderem PC mit den gleichen (fast gleichen) Farben angezeigt.

Mein Fehler (bis jetzt) war, daß ich nach einem Profilwechsel in Windows LR nicht geschlossen und wieder gestartet hatte. Andere Programme hatten sofort auf den Wechsel reagiert.

Nun kann ixh mich wieder auf das Ausdrucken konzentrieren, Ergebnisse folgen ...
 
Moin,

Man kann es drehen und wenden wie man will: sRGB ist vor dem Hintergrund des heutigen Technikstandes völlig veraltet...

Schon richtig. Aber solange man Bilder mit Leuten austauscht, die keine kalibrierten Monitore haben, und auch keine Ahnung von FM (also ca. 99% der Bevölkerung), kommt man halt kaum drum rum.

Mein Fehler (bis jetzt) war, daß ich nach einem Profilwechsel in Windows LR nicht geschlossen und wieder gestartet hatte. Andere Programme hatten sofort auf den Wechsel reagiert.

Ah, okay. Das ist natürlich eine böse Falle. Dann kann ich auch verstehen, was Du meintest.


Grüße,

Heiner
 
'n abend,

nicht dass mich hier jemand falsch versteht. Monitore zu profilieren ist absolut empfehlenswert. Jedenfalls dann, wenn man auf dem Monitor nicht nur Mails checkt, sondern irgendetwas mit Farben bastelt. Daran ändert auch colymp nix. Colymp dient einzig und allein dazu den Drucker zu kalibrieren, damit Hauttöne nicht nach Sonnenbrand aussehen oder das Rapsfeld wie Sonnenblumen. Wenn man kein Profi ist und seine Bilder zu proof Zwecken, farbverbindlich, selber drucken will, reicht der dieser "amateurhafte" Ansatz nach meiner Erfahrung aus.

Viele Grüße

Edgar
 
Bin über Eure erbitterte Diskussion zu Sinn und Unsinn von Colymp gestoßen. So weit ich die Angaben auf der Webseit verstanden habe, ändere ich ja nix an den Originaldaten des Bildes und kann es - soweit es farbrichtig ist - genau so gut bei einem Dienstleister mit einem "vernünftigen" Profil ausdrucken lassen. Ich hab bis vor kurzem selber mit ColorMunki gearbeitet, bis das Teil eingegangen ist (Flexible Leiterfolie gebrochen) Dabei gab es aber auch Schwierigkeiten - so sind mir Bilder auf meinem Canon immer wieder "abgesoffen", der Epson war da konstanter... Nichts gegen ein durchgängiges Farmanagement - wenn ich für einen entsprechenen Dienstleister arbeite, der das braucht und anwendet. Es gibt überraschend wenige!
Wenn ich mit Colymp aber die Drucke erreiche, die ICH mir vorstelle, dann ist alles getan - über Geschmack läßt isch ja bekanntlich streiten und ICH habe das Bild gemacht und muß daher wissen, wie es aussehen soll! (Ein profilierter Monitor mit einigermaßen kontrolliertem Umgebungslicht ist auch für mich ein absolutes Muß!)
Viele Grüße
deedee1605
'n abend,

nicht dass mich hier jemand falsch versteht. Monitore zu profilieren ist absolut empfehlenswert. Jedenfalls dann, wenn man auf dem Monitor nicht nur Mails checkt, sondern irgendetwas mit Farben bastelt. Daran ändert auch colymp nix. Colymp dient einzig und allein dazu den Drucker zu kalibrieren, damit Hauttöne nicht nach Sonnenbrand aussehen oder das Rapsfeld wie Sonnenblumen. Wenn man kein Profi ist und seine Bilder zu proof Zwecken, farbverbindlich, selber drucken will, reicht der dieser "amateurhafte" Ansatz nach meiner Erfahrung aus.

Viele Grüße

Edgar
 
Moin,

Bin über Eure erbitterte Diskussion zu Sinn und Unsinn von Colymp gestoßen.

Erbittert doch hoffentlich nicht, eher engagiert. Zumindest hoffe ich, dass hier niemand das Gefühl hat, dass wir erbittert über einander her fallen.

So weit ich die Angaben auf der Webseit verstanden habe, ändere ich ja nix an den Originaldaten des Bildes und kann es - soweit es farbrichtig ist - genau so gut bei einem Dienstleister mit einem "vernünftigen" Profil ausdrucken lassen.

Da gehe ich doch stark von aus. Es wäre auch eine Frechheit, wenn dadurch irgendwas an der eigentlichen Bild-Datei geändert wird. Das passiert bei einem herkömmlichen Farbmanagement aber auch nicht.

Ich hab bis vor kurzem selber mit ColorMunki gearbeitet, bis das Teil eingegangen ist (Flexible Leiterfolie gebrochen) Dabei gab es aber auch Schwierigkeiten - so sind mir Bilder auf meinem Canon immer wieder "abgesoffen", der Epson war da konstanter...

Hm. Das wundert mich ein wneig. Bist Du Dir wirklich sicher, keinen Fehler gemacht zu haben? Ich habe selbst keinen Canon Drucker. Aber nach allem, was ich gelesen habe, sind sie nicht wirklich schlechter als Epson. Und mit Sicherheit zuverlässig.

Nichts gegen ein durchgängiges Farmanagement - wenn ich für einen entsprechenen Dienstleister arbeite, der das braucht und anwendet. Es gibt überraschend wenige!

Wer es nicht anwendet, arbeitet in der Regel mit sRGB. Und insofern kann man auch das in seinen Workflow einbinden.

Wenn ich mit Colymp aber die Drucke erreiche, die ICH mir vorstelle, dann ist alles getan

Das verstehe ich jetzt nicht. Du willst Bilder bei einem externen Dienstleister drucken? Was hat das dann mit einer Lösung wie Colymp zu tun?


Grüße,

Heiner
 
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