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Ein Zahnarzt...

hofo100

Da fällt uns kein Titel mehr ein
Mitglied seit
29 Apr 2007
Beiträge
6,020
...hatte mich gebeten, Fotos für seine neu zu gestaltende hp zu machen. Heute haben wir dann erst mal Portraits von ihm gemacht, die Aufnahmen in der Praxis folgen noch. Ich habe mal eines der Bilder bearbeitet, und in dieser Form wird es vermutlich nicht Verwendung für die hp finden, aber ich dachte ich kann es ruhig mal hier zeigen und bin auf Eure Kommentare gespannt.

Wen die Technik interessiert: D4 mit 2,8/70-200VRII, 1/100s, f11, Elinchrom Studioblitz von vorne links mit Deep Octa Softbox, von vorne rechts Sunbounce Reflektor, und von rechts-hinten oben Elinchrom Sudioblitz mit Wabe zur Aufhellung der Haare. Bearbeitet in LR4 und CS4.

Gruß, Holger

20130316-_HOF8731_alt_.webp
 
beim "Heiteren Beruferaten" wäre mir Frisör spontan eingefallen.....:z04_Flucht:

zum Foto an sich - mir ist etwas die Bearbeitung zu viel, lenkt mich bei einem Portrait einfach ab, an sich kommt er sympathisch rüber, leidet aber offensichtlich an der Model/ Fotografenkrankheit mit dem Namen "wohin mit der Hand" da wäre bei mir ein Beschnitt von unten bis Mondbein fällig
 
Mir gefällt's, na ja, bis auf die heftigen Reflexe in den Augen, die immer wieder meinen Blick auf sich ziehen.
Der Ausdruck kommt aber ganz prima und sympathisch rüber, und warum die Ausarbeitung nicht mal so?

Viele Grüße
Klaus
 
Ne Holger, die Bearbeitung passt für mich hier nicht her. Viel zu hart und viel zu scharf. Aber das war bei deinem Self auch schon so.
Außerdem muss sowas in schwarz weiss!!:)
 
Moin Holger,

auch ich bin mit dem Ergebnis nicht ganz im Reinen.
Auf jeden Fall finde ich die Ausleuchtung sehr ausgewogen und passend. Ebenso gefällt mir der sympathische und offene Ausdruck.

Wie schon von Jack angemerkt, erscheint mir die gewählte Einbeziehung der Hand bzw. des Armes aber ebenfalls problematisch.
Ich habe allerdings keine Möglichkeit gefunden, dies durch Beschnitt zu korrigieren.

Mir gefällt's, na ja, bis auf die heftigen Reflexe in den Augen, die immer wieder meinen Blick auf sich ziehen.
Da bin ich voll bei Klaus, denke aber, dass sich das recht leicht in LR/CS beheben lässt.

Worüber ich besonders rätsele ist, warum Du als "Meister der offenen Blende" hier ein durchgängig knackscharfes Porträt hinlegst und den Fokus nicht auf die Augen legst?
Ich selbst halte gar nichts von einer Verallgemeinerung der Auffassung Frauenporträts = softig und Männerporträts = hart und scharf.

Und wenn die Kontraste doch so sein sollen, würde ich auch eher an eine s/w-Konvertierung denken.
Für die HP solltest Du auf jeden Fall ein Porträt mit Praxisbezug auswählen.

LG, Gerd
 
Danke für's Anschauen und Kommentieren. Vielleicht noch einige Anmerkungen zu den Kommentaren/Fragen:


Worüber ich besonders rätsele ist, warum Du als "Meister der offenen Blende" hier ein durchgängig knackscharfes Porträt hinlegst und den Fokus nicht auf die Augen legst?
....Für die HP solltest Du auf jeden Fall ein Porträt mit Praxisbezug auswählen.

... leidet aber offensichtlich an der Model/ Fotografenkrankheit mit dem Namen "wohin mit der Hand" ...

Ich hatte ja eingangs geschrieben, dass diese (harte) Bearbeitungsvariante wohl kaum auf der hp Verwendung finden wird. Wir haben bei dem shooting knapp 300 Aufnahmen gemacht mit wechselndem Hintergrund (weiss/schwarz) und verschiedenen Posen und Kleidung (bspw. weisser Kittel, grüner OP Kittel etc.). Daraus wird es dann ein einzelnes Bild auf die hp schaffen, aber da der webdesigner noch nicht so weit ist gab es leider keine klare Vorgabe hinsichtlich Farbgestaltung etc. Dieses Portraitbild soll dann auf die "about me" Seite kommen. Deshalb zum Einen kein künstlerisches Portrait mit selektiver Schärfe, sondern eben durchgehende Schärfe - ist halt mehr "business" Ansatz. Mein "Model" hatte sich auch diverse Seiten anderer Zahnärzte angesehen und er hatte selbst ein gewisses faible für Posen "mit Hand", und dann einem Text dazu im Sinne von "ich weiss was Ihre Zähne wünschen":). Mal sehen, was daraus wird.

...bis auf die heftigen Reflexe in den Augen, die immer wieder meinen Blick auf sich ziehen...

Interessanter Kommentar, zumal Gerd es auch so sieht. In allen Büchern über Studiofotografie, die ich gelesen habe, wird gerade wegen dieser schönen, großen, fast runden Reflexe, die tiefe achteckige Softbox als DIE softbox für Portraits empfohlen. Ich zitier mal aus der profoto Beilage in der aktuellen profifoto (S. 10):
Code:
..die einzigartige Form, die einen wunderschönen, natürlichen Reflex im Auge des Motivs setzt, erklärt die Beliebtheit dieser Softboxen...
 
Moin Holger,

... gerade wegen dieser schönen, großen, fast runden Reflexe, ...

ich habe ja noch nie im Studio fotografiert und beurteile das daher losgelöst von aller Werbung und eigener Erfahrung, also rein intuitiv und im Wissen, es selbst nicht annähernd so zu können!
Was die Wirkung oder Größe der Reflexe angeht - kann es auch damit zusammenhängen, welchen Abstand die Boxen vom Objekt haben?

Gruß, Gerd
 
Was die Wirkung oder Größe der Reflexe angeht - kann es auch damit zusammenhängen, welchen Abstand die Boxen vom Objekt haben?

Hat es:) - in diesem konkreten Fall war die Box ca 2m entfernt - je weiter weg, desto kleiner die Reflexe - ABER: je näher, desto weicher/schattenfreier die Ausleuchtung. Also wie meistens im Leben: es ist ein Kompromiss erforderlich, wenn man nicht ein 200qm Studio mit der kompletten Auswahl an Lichtformern zur Verfügung hat.

Gruß, Holger
 
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