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Entfernungsinformationen

C

Cetwagner

Die Übertragung der Entfernungsinformationen durch die mit einem -D-gekennzeichneten Objektive wird kameraintern verarbeitet. Wofür wird diese Information verarbeitet? Vorstellen kann ich mir, dass es Sinn macht, wenn mit Blitz gearbeitet wird und Blitz, Kamera und Objektiv zusammenarbeiten. Vielleicht taucht der gemessen Entfernungswert auch in den EXIF-Daten auf. Weiss jemand mir weitere Beispiele für den Nutzen dieser -D-Objektive zu geben? Dann wüßte ich vielleicht bald zu entscheiden, ob ich beim Kauf weiterer Festbrennweiten auf die günstig angebotenen AF's oder die doch etwas teureren AF-D's zurückgreifen werde.
Grüße ins Forum
und Danke an Eberhard und Steffen,
Thomas
 

gs2

Läuft öfters hier vorbei
Wie bereits gesagt, dient die D-Information nachweislich der Blitzsteuerung und kann bei korrekter Handhabung zu teils merklich besseren Ergebnissen führen.

Fragwürdig bleibt allerdings, wie gut oder schlecht Fremdhersteller mit dieser von Nikon nicht veröffentlichten Schnittstelle umgehen können.


lg Gerhard
 

ralf_b

Mitglied
Hallo Thomas,

bei Objektiven, die ich baugleich sowohl als D- als auch als non-D bekommen kann, halte ich es persönlich folgendermassen:

Wenn ich davon ausgehe, dass ich das Objektiv oft mit Blitz einsetzen werde, ist mir die D-Funktion wichtig. Sie hat dort Vorteile, wie Gerhard schon sagte. Das gilt insbesondere für Objektive, die ich für Portrait od. Makro einsetzen möchte.

Bei allen anderen Objektiven ist mir die D-Funktion nicht so sonderlich wichtig, da profitiere ich gerne vom geringeren Preis der non-D Versionen. Daher habe ich z.B. folgende Festbrennweiten gezielt als non-D erworben: 2.8/24, 2/35 und 1.8/50. (Vorsicht beim 2.8/28, da ist die D-Version besser, da optisch neu gerechnet!).

Gruß
Ralf
 

docfritz

Mitglied
D und G haben nichts mit der Übertragung der Entfernungs- oder Brennweiteninformation an die Kamera zu tun. Sowohl D, als auch G-Objektive übertragen genau die gleichen Informationen an die Kamera. Einige Antworten hier im Forum sind da leider nicht ganz richtig! Der einzige Unterschied ist: D Objektive haben einen Blendenring zum Einstellen der Blende am Objektiv. G Objektive haben keinen Blendenring und bekommen die Blende von der Kamera vorgegeben.

Viele Grüße Fritz
 

cw7

Aktives Mitglied
Hello,

hmmm - ab der D werden doch die Entfernungsinformationen mitgegeben.
Es war zwar nicht leicht (wieder) zu finden, aber ich habe meinen link mit dem Objektivglossar dann doch noch gefunden (leider viel zu unübersichtlich die Nikon Seite, obwohl sie sehr viele, sehr gute Infos (versteckt) hält).

Hier ist eine super Schnellreferenz über der 'Kürzel' der Nikkors:
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christian
 

krautrock07

Läuft öfters hier vorbei
> Stimmt, habe ich heute auch erstaunt bei Nikon im Supportbereich gelesen. Hier noch ein direkter LINK:
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54302781&p_spÏ9zcmNoPTEmcF9ncmlkc29ydD0mcF9yb3dfY250PTI5JnBfc2VhcmNoX3RleHQ9JnBfc2VhcmNoX3R5cGU9MyZwX3Byb2RfbHZsMT04MSZwX3Byb2RfbHZsMj1_YW55fiZwX2Nhd F9sdmwxPX5hbnl_JnBfcGFnZT0x&p_li=

pardon der LINK geht nicht. Auf der Supportseite nach D-Nikoren suchen, dann werdet Ihrs schon finden.

Grüsse Knut
 

docfritz

Mitglied
Hallo Christian,

das Nikon Support Center schreibt dazu folgendes:

Titel: Was ist ein AF-G Objektiv?

Was ist ein Nikon AF-G Objektiv und wie unterscheidet es sich von einer Nikon AF-D Optik?

Anfangs waren lediglich günstigere Nikon Einsteiger-Objektive als AF-G-Typ verfügbar. Seitdem hat Nikon jedoch bereits viele neue AF-G-Nikkore vorgestellt, darunter unter anderem das professionelle AF-S VR70-200mm F2.8G IF ED. Nikon wird auch weiter damit Fortfahren neue und weitere AF-G-Objektive über die ganze Nikon Palette hinweg vorzustellen. Der einzige Unterschied zwischen AF-D und AF-G-Nikkoren liegt darin, das G-Nikkore keinen mechanisch verstellbaren Blendenring mehr haben. Erhebungen haben ergeben, dass nur noch wenige Profis überhaupt die mechanische Verstellmöglichkeit nutzen, da die elektronische Blendensteuerung wesentlich genauer und feiner abgestuft arbeitet. Anders als bei der mechanischen Verstellung, die nur ganze Blendenschritte erlaubt, unterstützt die feinere elektronische Steuerung das Einstellen von 1/3 Blenden/Lichtwerten. Die Vorteile liegen in der viel genaueren Belichtungssteuerung.

Darüber hinaus ist die Gewichtsersparnis ein weiterer Pluspunkt. G-Nikkore übertragen ebenso wie D-Objektive Entfernungsinformationen zur Kamera, um die 3D-Matrixmessung zu ermöglichen. Das nicht vorhandensein eines Blendenrings beeinflusst lediglich die Kompatibilität des Objektivs mit bestimmten Kameras älterer Bauart. [Ende]

Viele Grüße Fritz
 

cw7

Aktives Mitglied
Servus Fritz,

Ja - bezüglich Entfernungsinformation unterscheiden sich D und G nicht.
Beide übertragen die Information.

wie ja in dem von dir geposteten Support Center Beitrag zu lesen ist:

...G-Nikkore übertragen ebenso wie D-Objektive Entfernungsinformationen
zur Kamera, um die 3D-Matrixmessung zu ermöglichen...

Ich glaube wir haben aneinander vorbeigeredet. ;-)
lieben gruß
christian
 

nikodemus

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo,
hier ein paar Erläuterungen zu Abkürzungen für Nikon-Objektive, die ich kürzlich zusammengetragen habe:

(U. a. aus:
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)

Kürzelglossar:

AF = Autofocus

AFD = Autofocus mit eingebautem Chip im Objektiv

AF S = Autofocus mit im Objektiv eingebautem Motor (für schnelleres Scharfstellen)
Der Autofokus wird von einem Silent-Wave-Motor gesteuert

ASP = Asphärische Linsen: Gestatten die Beseitigung von Koma und anderen Abbildungsfehlern. In Weitwinkelobjektiven eignen sie sich zur Korrektur der Verzeichnung.

CRC = Automatischer Korrekturausgleich: Charakteristisches Merkmal des CRC sind "Floating Elements", das sind Objektivglieder, die bei der Fokussierung axial verschoben werden und dadurch die Abbildungsleistung bis in den Nahbereich konstant halten.

D = Abstandsinformation: D- und G-Nikkore melden Nikon AF-Kameras die Einstellentfernung.
D- und G-Nikkore melden Nikon AF-Kameras die Einstellentfernung. Damit werden fortschrittliche Verfahren wie 3DMatrixmessung und 3D-Multi-Sensor-Aufhellblitz möglich.
Wie bei G-Nikkoren üblich kommt das AF-S 18–70 mm ohne Blendenring aus. (Mit dem Einstellrad des Kamerabodys lässt sich die Blende auf Drittelstufen genau bestimmen.)
Die G-Nikkore zeichnen sich durch besonders einfache und sichere Bedienung aus, die Blende wird ausschließlich über die Kamera gesteuert.
Anmerkung: Die folgenden Kameras übernehmen das Abstandssignal von D- und GNikkoren: Belichtungsautomatik: F5, F100, F90/F90X, F80, F70, F65, F60, F55, F50, PRONEA S, PRONEA 600i, Baureihe D1 und D100. Blitzsteuerung: F5, F100, F90/F90X, F80, F70, Baureihe D1 und D100.
(Anmerkung: Hier ist wohl die D70 inzwischen hinzuzufügen, HS)
DC = Defocus Image Control: Diese Objektive gestatten die gezielte Einführung sphärischer Aberration im Vorder- bzw. Hintergrund. Hierzu besitzt das Objektiv einen getrennten DC-Ring.

DX = DX-Nikkore sind speziell auf die Größe der Bildsensoren in Nikons digitalen Spiegelreflexkameras zugeschnitten (DX-Format).
Diese kompakten und leichten Objektive wurden speziell für das DX-Bildformat der digitalen Spiegelreflexkameras D1-Serie und D100 konstruiert.

ED = ED-Glaslinsen (Extra-low Dispersion) verringern die chromatische Aberration und optische Brechungsfehler auf ein Minimum
Die sogenannten Farbfehler enstehen durch unterschiedlich starke Brechung der Wellenlängen auf ihrem Weg durch eine Glaslinse.

EV (0 bis EV 20) = ''Exposure Value'', zu deutsch Lichtwert, LW.

G = Objektiv übermittelt eingestellte Entfernung an die Kamera
(Die G-Nikkore sind „preisgünstige“ Objektive.)

IF = Innenfokussierung: Zur Fokussierung wird lediglich ein kleines Objektivglied im Inneren der Fassung verschoben. So bleiben Baulänge und Schwerpunkt stets gleich und gewährleisten eine kompaktere und leichtere Gesamtkonstruktion.

M/A = M/A Betriebsart: AF-S Nikkore bieten die Betriebsart M/A, in der praktisch verzögerungsfreier Übergang von automatischer zu manueller Fokussierung möglich ist.

RF = Hintergrundfokussierung: Bei der Nikon Hintergliedfokussierung erfolgt die Scharfeinstellung durch interne Verschiebung des letzten Objektivglieds. Dadurch ergibt sich eine schnellere und gleichmäßigere automatische Scharfeinstellung.

SIC = Super-NIC: Zur weiteren Steigerung der optischen Leistung verwendet Nikon eine Mehrschichtenvergütung, die Streulicht und Blendenreflexe auf ein Minimum reduziert. Die Anzahl der Vergütungsschichten, die jeder Linse aufged&ft werden, hängt vom Linsentyp ab.

SWM = Silent-Wave-Motor: Jedes der Nikon AF-S Nikkore ist mit einem SWM ausgerüstet, der Ultraschallschwingungen in Rotation umwandelt. Diese wird für präzise und superleise automatische Scharfeinstellung genutzt.

VR = Verwacklungsreduzierung: Das VR-System veringert Verwacklungsunschärfe und gestattet den Einsatz von bis zu drei Blendenstufen (achtfach) längere Verschlußzeiten.

Grüße,
Heinz
 
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