Erfahrungsbericht Takumar A 2,8/28mm
Ich habe bewusst den Begriff "Erfahrungsbericht" statt "Test" gewählt,weil es meine subjektive Meinung ist und ich nicht mit lustigen,bunten Grafiken und abfotografierten Siemenssternen dienen kann. Im Grunde müsste man auch mehrere Objektive testen,um Serienstreuungen auszuschließen
Beschreibung:Vor der K-Bajonett Ära hatten Pentax Objektive einen M42 Anschluß und durften der klangvollen Namen "Takumar" tragen.Damals stand auch noch "Ashahi Pentax" auf den Spiegelreflex Kameras.
In der 1980er Jahren entschloss sich Pentax eine kostengünstige Objektivreihe vorzustellen,ähnlich wie Nikon.Im Gegensatz zu den günstigen Nikon Objektiven,die sich "Serie E" statt "Nikkor"nennen mussten,durften die "Billigobjektive" den traditionsreichen Namen "Takumar" tragen.Der wesentliche Unterschied zu den normalen Pentax Objektiven besteht darin,dass die Takumare eine MC statt eine SMC Vergütung haben.
Es gibt zwei Versionen:Takumar A mit A-Blendenring und einer Version ohne A am Blendenring,die sich Takumar Bayonett nennt.
Verarbeitung:Trotz dem Ruf ein Billigobjektiv zu sein,ist die Verarbeitung sehr gut.Der Blendenring und der Objektivtubus ist aus Metall gefertigt.Der Fokussierring ist ausreichend breit und lässt sich geschmeidig drehen.Die Blendenzahlen und die Entfernungswerte sind eingraviert.Sogar eine Tiefenschärfenskala ist vorhanden (Blende 4-22).
Bildqualität:Getestet wurde das Objektiv an einer K20D.Wenn man bedenkt wie wählerisch die K20D bezüglich der Objektivwahl ist,erzielt man erstaunliche Ergebnisse.
Bei Offenblende sind die Aufnahmen (natürlich) nicht optimal,d.h.die Aufnahmen sind etwas flau und wenig kontrastreich.Ab Blende 4 schon deutlich besser und ab Blende 5,6 in meinen Augen richtig gut.
Chromatische Aberrationen sind in der 100% Ansicht bei Blende 2,8 sichtbar und ab Blende 5,6 ganz verschwunden.
Die Farbwiedergabe ist natürlich und von meiner Seite gibt es da nichts zu kritisieren.Im normalen Fotoalltag spielten Verzeichnungen keine Rolle.
Trotz fehlender SMC Vergütung konnte ich keine extremen Überstrahlungen bzw Geisterbilder feststellen.
Fazit:Alles andere als ein Billigobjektiv.Die Verarbeitung ist sehr gut und die Bildqualität kann sich sehen lassen.Als kleines,leichtes Back-up Objektiv ist es ideal.Mit Filtergröße 49mm und 180g passt es in jede Fototasche.
Eigentlich war ich auf der Suche nach einem FA 2,8/28mm.Falls überhaupt eines angeboten wird,muss man horrende Preise zahlen.So suchte ich nach einer MF Alternative.
Ich konnte das Takumar A 2,8/28mm für unter 50 Euro ergattern.Zu diesem Preis kann man bedenkenlos zugreifen.
Ich habe bewusst den Begriff "Erfahrungsbericht" statt "Test" gewählt,weil es meine subjektive Meinung ist und ich nicht mit lustigen,bunten Grafiken und abfotografierten Siemenssternen dienen kann. Im Grunde müsste man auch mehrere Objektive testen,um Serienstreuungen auszuschließen
Beschreibung:Vor der K-Bajonett Ära hatten Pentax Objektive einen M42 Anschluß und durften der klangvollen Namen "Takumar" tragen.Damals stand auch noch "Ashahi Pentax" auf den Spiegelreflex Kameras.
In der 1980er Jahren entschloss sich Pentax eine kostengünstige Objektivreihe vorzustellen,ähnlich wie Nikon.Im Gegensatz zu den günstigen Nikon Objektiven,die sich "Serie E" statt "Nikkor"nennen mussten,durften die "Billigobjektive" den traditionsreichen Namen "Takumar" tragen.Der wesentliche Unterschied zu den normalen Pentax Objektiven besteht darin,dass die Takumare eine MC statt eine SMC Vergütung haben.
Es gibt zwei Versionen:Takumar A mit A-Blendenring und einer Version ohne A am Blendenring,die sich Takumar Bayonett nennt.
Verarbeitung:Trotz dem Ruf ein Billigobjektiv zu sein,ist die Verarbeitung sehr gut.Der Blendenring und der Objektivtubus ist aus Metall gefertigt.Der Fokussierring ist ausreichend breit und lässt sich geschmeidig drehen.Die Blendenzahlen und die Entfernungswerte sind eingraviert.Sogar eine Tiefenschärfenskala ist vorhanden (Blende 4-22).
Bildqualität:Getestet wurde das Objektiv an einer K20D.Wenn man bedenkt wie wählerisch die K20D bezüglich der Objektivwahl ist,erzielt man erstaunliche Ergebnisse.
Bei Offenblende sind die Aufnahmen (natürlich) nicht optimal,d.h.die Aufnahmen sind etwas flau und wenig kontrastreich.Ab Blende 4 schon deutlich besser und ab Blende 5,6 in meinen Augen richtig gut.
Chromatische Aberrationen sind in der 100% Ansicht bei Blende 2,8 sichtbar und ab Blende 5,6 ganz verschwunden.
Die Farbwiedergabe ist natürlich und von meiner Seite gibt es da nichts zu kritisieren.Im normalen Fotoalltag spielten Verzeichnungen keine Rolle.
Trotz fehlender SMC Vergütung konnte ich keine extremen Überstrahlungen bzw Geisterbilder feststellen.
Fazit:Alles andere als ein Billigobjektiv.Die Verarbeitung ist sehr gut und die Bildqualität kann sich sehen lassen.Als kleines,leichtes Back-up Objektiv ist es ideal.Mit Filtergröße 49mm und 180g passt es in jede Fototasche.
Eigentlich war ich auf der Suche nach einem FA 2,8/28mm.Falls überhaupt eines angeboten wird,muss man horrende Preise zahlen.So suchte ich nach einer MF Alternative.
Ich konnte das Takumar A 2,8/28mm für unter 50 Euro ergattern.Zu diesem Preis kann man bedenkenlos zugreifen.