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Für Leute die bewußt den FoveonSensor gewählt haben

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8 Jan 2008
Beiträge
112
...werden diese Informationen nichts Neues sein:

http://www.6mpixel.org/

Auch wenn die Aussagen dort vor Allem für Kompaktkameras gelten, ist der Gedankengang auf auf DSLR's übertragbar:
Nicht "mehr desselben" ist nötig, sondern qualitative Quantensprünge.
Warum den schön großen Sensor einer DSLR mit dem Bayer-Pattern verschwenden?
 
L*a*b schrieb am 18. September 2007 - 18:53 Uhr:

'Warum den schön großen Sensor einer DSLR mit dem Bayer-Pattern verschwenden?'

...,

Warum? Na weil es keinen Foveon-Sensor in der Größe gibt - ganz einfach.
Beim Sensor der SD14 wurde doch exakt das gleiche Vorgehen genutzt. Anstatt den Sensor zu vergrößern wurde lediglich die Pixeldichte erhöht. Man sieht also, auch mit einem Foveon-Sensor ist man den Gesetzen des Marktes unterworfen, ob es einem passt oder nicht. Sonst ist die Nische in der man ohnehin schon steckt bald so klein dass man sich das Hobby DSLR bei Sigma nicht mehr leisten kann oder will.
Das Beste was passieren könnte wäre wenn sich endlich mal einer der Big-Player im Kamerageschäft des Foveons annehmen würde, damit in dem Bereich endlich mal Brot und nicht nur Brötchen gebacken wird. Sigma allein wird sonst ewig dem Markt hinterher trippeln und zwar solange bis ihnen die Puste ausgeht.
Dummerweise hat man sich mit dem DP1-Desaster noch zusätzlich und überflüssigerweise selbst unter Druck gesetzt. Allerdings bin ich davon überzeugt das auch die DP1 (so sie denn jemals erscheint) ein Nischendasein wie ihre SD-Geschwister führen wird.
Mit ihrer festen Weitwinkel-f4-Linse hat sie im Segment der Point&Shoot Kameras keine Chance, da sind andere Tugenden gefragt. Auch der größere Sensor wird daran nichts ändern. Wenn schon Festbrennweite dann wäre ein 50mm Äquivalent wesentlich cleverer gewesen. Mit den geplanten Spezifikationen wird sie als Schönwetter-Landschaftskamera in den Regalen verstauben.
Was die 6MP-Diskussion anbelangt ... da wird der Stand von 2007 als einzig wahre Religion angepriesen. Wer weiss denn schon was in ein paar Monaten bzw. nächstes oder übernächstes Jahr sein wird. Der Digitalfotokram steht doch noch ganz am Anfang seiner Entwicklung.
 
Silvio schrieb am 19. September 2007 - 10:45 Uhr:

'Beim Sensor der SD14 wurde doch exakt das gleiche Vorgehen genutzt. Anstatt den Sensor zu vergrößern wurde lediglich die Pixeldichte erhöht. '
Exakt.
Ich stimme Dir nachdrücklich zu.
Ursprünglich wollte ich mir neben meiner SD10 eine SD14 zulegen.
Genau solche Sachen ließen mich den zuverlässigen Oldtimer SD9 nachkaufen.

Ich rufe es einmal in die "Wüste", um mir Luft zu machen:
Warum nur der doofe eingebaute Blitz?
Warum nur die unnötige JPEG-Option?
Warum nur das lahme SPP3 (Darkroom und PhotoStudio zeigen doch, daß es anders geht)?
Warum keinen größeren Foveon-Sensor?

So eine tolle Entwicklung von SD9 auf SD10 unnötig abgebremst...
z04_menno.gif
 
größere Sensoren sind auch wesentlich teuerer und Sigma will/muß vermutlich erstmal versuchen, Marktanteile mit einer nicht allzuteuren Kamera zu machen.

Das die SD14 kleiner geworden ist und Blitz un Jepg "spendiert" bekommen hat, könnte ein Zeichen sein, das eine größere "Profi"Kamera in Arbeit oder zumindest in Planung ist. Pentax, Sony und Olympus fahren im Moment die gleiche Strategie - erstmal eine "Kleine" für die Masse, und dann was "größeres" nachlegen.
 
Hallo Klaus,
ich hoffe mal, daß Du mit Deiner Vermutung richtig liegst. Denn ich kann mich nicht so recht mit der SD14 anfreunden, weder vom Handling her ( hatte sie heute mal beim Händler in der Hand), noch von der ganzen Aufmachung inkl. der Probleme von denen man so liest.
Da lobe ich mir doch meine SD10
lol.gif
.

Gruß

Jörg
 
Hallo,
auf einer amerikanischen Homepage habe ich gelesen, dass der Foveon-Chip als 22MB-Digital-Rückteil von irgendeinem Mittelformatkamera-Hersteller zum Einsatz kommen solle. Dann hätte Foveon ja den gewünschten Markt.
Gruß aus Stuttgart
Harald
 
Harald schrieb am 19. September 2007 - 22:49 Uhr:

'Dann hätte Foveon ja den gewünschten Markt. '

...,

nein. Ganz einfach weil die Kosten des Mittelformatsegmentes für den Consumer bzw. Hobbymarkt keinerlei Relevanz haben. Die Bodys rangieren im fünfstelligen Euro-Bereich und dann habe ich noch kein Objektiv. Wieviele Hobbyisten leisten sich so etwas?
Mit den Big-Playern meine ich Canon oder Nikon. Die sollten sich mal des Foveons annehmen. Da käme dann mal richtig Schwung in die Sache.
Sigma alleine wird den Sensor nie aus seiner Nische heraus bekommen.
Die SD14 ist doch schlicht das Paradebeispiel. Mit internem Blitz und jpeg-Engine macht man Konsessionen an den Massenmarkt ... aaaaber ... in dem Preissegment gibt es wahrlich besser ausgestattete Modelle. Und so trippelt Sigma allein mal wieder der Geschichte hinterher.
Man hätte die SD-Reihe so weiterführen sollen wie bisher, ohne allen Schnickschnack und stattdessen ein Modell im 4/3 Segment bringen sollen. Mitglied im Konsortium sind sie ja ohnehin. Ganz nebenbei hätten sie von den Seegnungen in dem Bereich profitieren können, z.B. Antidust, Antishake, Liveview, usw. usf. Da hätte man auch eine größere Zielgruppe ansprechen können.
 
L*a*b schrieb am 19. September 2007 - 19:26 Uhr:

'Ursprünglich wollte ich mir neben meiner SD10 eine SD14 zulegen.'

...,

ich hatte die SD14 nun zweimal zum testen zu Hause.
Resultat: meine SD10 steht nun im Schaufenster des Händlers und die SD14 habe ich aber auch nicht gekauft.
Das Sigma-Glas behalte ich noch bis Sigma eventuell einen SD14-Nachfolger präsentiert. Gefällt der mir wieder nicht wird das Kapitel Sigma endgültig geschlossen.
Für die Zwischenzeit habe ich mir eine Ricoh GX100 gekauft und übe mich derweil mal wieder ein wenig im Bereich der Street-Fotografie.
Zwei Dinge sind mir schonmal seeeehr positiv aufgefallen: Ich habe nun wieder "immer" die Kamera dabei und das ohne Schulterschmerzen. Zweitens, dank DNG-Raw habe ich die freie Auswahl bei den Raw-Konvertern um meine Bilder zu entwickeln.
 
Also zu der Ricoh äußere ich mich jetzt nicht...
wink.gif


Aber sonst sind wir einer Meinung: wer die größere Auflösung der SD14 nicht braucht, ist mit einer "alten" SD9 oder SD10 gut bedient.

Anbei noch erste Versuchsbilder mit der SD9. Die Photos habe ich nur minimalst nachbearbeiten müssen ("Auto" in SPP2.1 und "manuelle Tonwertkorrektur" in Photoshop). Als Objektiv hatte ich übrigens das Sigma 70-300/4.0-5.6 DG APO Macro Super II:



8186.jpg
8187.jpg
 
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