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HDR Projects platin

yocori

Bringt häufig das Frühstück mit
Mitglied seit
2 Aug 2011
Beiträge
1,359
Im Chip.de Adventskalender gibt es heute 13.12.2014 o.g. Softwarevollversion als Gratisdownload ( gegen Registrierung :rolleyes: )
 
Den chip Kalender verfolge ich auch und habe diese HDR SW mal installiert. Mein erster (aber sehr oberflächlicher Eindruck): zuviele Schnick-Schnack Effekte und umständlicher "Expertenmodus". Statt alle Regler in einem Menüfenster zu haben muss man auf mehrere Effekte klicken und kann diese dann (teils) manuell ändern. Über die erzielbaren Ergebnisse kann ich noch nichts sagen aber ausser dass es kostenlos ist, kann ich auf den ersten Blick keine Vorteile gegenüber Photomatix erkennen.
Gruß
Manfred
 
zuviele Schnick-Schnack Effekte und umständlicher "Expertenmodus"

Na so ziemlich genau das hat mich dazu bewogen kein einziges HDR-Programm mehr zu nutzen, hatte sowohl HDR Projects als auch Silver Projects und selbst die Payware "Photomatix HDR" hier im Einsatz - es geht irgendwie deutlich einfacher ohne den ganzen Kram mit Lightroom.

HDR ist allerdings auch Geschmackssache, wer es kräftig mag ist mit vielen dieser Tools gut bedient :)

:z04_bier01:
 
Na so ziemlich genau das hat mich dazu bewogen kein einziges HDR-Programm mehr zu nutzen, hatte sowohl HDR Projects als auch Silver Projects und selbst die Payware "Photomatix HDR" hier im Einsatz - es geht irgendwie deutlich einfacher ohne den ganzen Kram mit Lightroom.

HDR ist allerdings auch Geschmackssache, wer es kräftig mag ist mit vielen dieser Tools gut bedient :)

:z04_bier01:

Man kann mit Lightroom HDR-Bilder machen?

Grüßle
Jojo
 
dem einem gefällts dem anderen nicht - so ist das halt, hab grad mal das HDR-porjects-platin ausprobiert und für das eine oder Andere ist es schon brauchbar.
aber nur HDR wäre auch langweilig. Bei mir darf es erstmal auf der Platte bleiben :z04_yes:
 
Man kann mit Lightroom HDR-Bilder machen?

Dazu müsste man erst mal feststellen, was man unter HDR "verstehen" will und was HDR eigentlich ist. Die Dynamik in einem RAW Foto ist schon so sehr groß.
Ob nun HDR oder DRI oder was man auch sonst dazu sagen will - es ist im Prinzip nichts anders als ein Foto, was einen sehr großen Dynamikumfang hat.
Wenn man nun mal überlegt, was eines dieser HDR Programme macht, dann erkennt man schnell, dass es nichts anderes ist als die Lichter der dunklen Fotos und die Tiefen der hellen Fotos zu verrechnen.
Wenn man nun in Lightroom die Lichter nachbelichtet und die Tiefen abwedelt kommt man locker auf 2-3 Blenden in beide Richtungen, das reicht dicke aus.
Aber das ist ja ein anderes Thema - dafür sollten wir den Thread hier nicht kapern ;)

:z04_bier01:
 
Letztens hat bei 'kwerfeldein' sich auch jemand nicht gerade schmeichelhaft über HDR Bilder in der Landschaftsfotografie ausgelassen (http://kwerfeldein.de/2014/11/24/positionen-zur-landschaftsfotografie/?=).
Vielleicht lesen zu wenige den Blog oder aus einem anderen Grund. Aus den Kommentaren kann man schließen, dass dies nicht nur auf Zustimmung traf.

Hab auch noch eine Version Photomatix Pro, aber ewig nichts mehr damit gemacht.
 
Moin Carsten,

danke für den Link. Ein wunderbarer Artikel.

ein dauerhaftes Anstreben eigener Ideen abseits des Mainstreams wird in sozialen Netzwerken kaum beachtet oder honoriert.

Besser kann man es kaum ausdrücken.


Grüße,

Heiner
 
Kitsch oder Mainstream oder wie auch immer man das zu diffamieren versucht ist genauso wenig ein (negatives) Qualitätsmerkmal wie Individualität! In beiden Richtungen gibt es viel Müll, wenig herausragend Gutes, und noch weniger Highlights – ähnlich wie bei einem Eisberg der größte Teil unter der Wasserlinie ist. Über die eine oder andere Richtung zu schimpfen oder lästern finde ich daher ausgesprochen beschränkt.

Gruß
Jürgen
 
Über die eine oder andere Richtung zu schimpfen oder lästern finde ich daher ausgesprochen beschränkt.

Er schimpft primär nicht über eine bestimmte Stilrichtung. Es geht mehr darum, dass (letztlich in sehr vielen Genres der Photographie) aus seiner Sicht zu wenig Entwicklung, zu wenig Innovation, zu wenig Eigenständigkeit existiert. Das bringt dieses Medium aber nicht weiter. Wenn man sich mal im Netz umsieht, hat man in vielen Fällen das Gefühl, dass die "Kreativität" in Wirklichkeit nicht beim Photographen liegt, sondern bei den Softwareentwicklern, die immer neue, ach so tolle Filter und Programme entwickeln.

Das andere ist eine aus meiner Sicht zweifelhafte Dynamik, die sich in vielen sozialen Netzwerken entwickelt. Es werden immer die selben Bilder-Typen "geliked", was wiederum dazu führt, dass immer nur solche Bilder gezeigt werden. Wenn man außerdem nicht genügend positives Feedback von den anderen bekommt ("Tolles Bild", "Schönes Motiv", ...), dann bekommen die anderen Ärger und man "liked" deren Bilder aus Rache dann auch nicht. Und so werden Bilder gelobt, die vielfach einfach nur schlecht sind, oder eben die tausendste (quasi identische) Version irgendeines Motivs. Das alles bringt die Photographie in keiner Weise weiter, sondern führt im besten Falle nur zu Mittelmaß. Die meisten, die auf flickr oder FC Photos beurteilen, sind vermutlich gar nicht (mehr) in der Lage, ein wirklich gutes Bild zu erkennen. Zumindest dann nicht, wenn es stilistisch nicht dem Mainstream entspricht.

Grüße,

Heiner
 
Das andere ist eine aus meiner Sicht zweifelhafte Dynamik, die sich in vielen sozialen Netzwerken entwickelt. Es werden immer die selben Bilder-Typen "geliked", was wiederum dazu führt, dass immer nur solche Bilder gezeigt werden. Wenn man außerdem nicht genügend positives Feedback von den anderen bekommt ("Tolles Bild", "Schönes Motiv", ...), dann bekommen die anderen Ärger und man "liked" deren Bilder aus Rache dann auch nicht. Und so werden Bilder gelobt, die vielfach einfach nur schlecht sind, oder eben die tausendste (quasi identische) Version irgendeines Motivs. Das alles bringt die Photographie in keiner Weise weiter, sondern führt im besten Falle nur zu Mittelmaß. Die meisten, die auf flickr oder FC Photos beurteilen, sind vermutlich gar nicht (mehr) in der Lage, ein wirklich gutes Bild zu erkennen. Zumindest dann nicht, wenn es stilistisch nicht dem Mainstream entspricht.

Exakt diese Aussage trifft den Kern zu 100%

Der Neid ist für mich auf vielen Plattformen mit Bewertungssystem und Galerievoting immer wieder ein Grund dort an keinem Voting teilzunehmen. Habe ich mehrfach gemacht und festgestellt, dass dort im Voting Bilddiskussionen bis zur absoluten Absurdität geführt werden, teilweise mehr peinlich als alles andere, so hab ich diese Funktion dort gesperrt (FC).


@HDR:

HDR kam ja vor einigen Jahren in Mode und ich hatte mir zu der Zeit, war Anfang 2010, die erste Kamera mit Belichtungsreihenautomatik gekauft, zunächst Piturenaut und später Photomatix genutzt - die Ernüchterung kam aber allmählich und die Beliebigkeit von z.B. bonbonfarbenen Landschaftsbildern mit einer Übersättigung der Farben wurde mir sehr schnell bewusst, hatte da dann irgendwie kein Interesse mitzuhalten.

HDR nenne ich ja lieber DRI und das bedeutet heute für mich eine Aufnahme, die mir das an Dynamikumfang zeigt, was meine Augen sehen können, auch die Farben dürfen dem entsprechen, was ich sehen kann und auch ausreichende Sättigung besitzen. Das ist für mich DRI, genau dafür stelle ich mir die Kamera so ein, dass Farben und Belichtung stimmen - und auch wenn meine Fotos kräftig wirken in der Farbgebung, die sind schon so vor Ort gemacht, grade das ist die Option im Menue, die eine moderne Kamera in der Farbabstimmung schon macht, nicht nur Weißabgleich muss stimmen, auch die Farbanpassung ist immens wichtig vor Ort, das garantiert dann später, wenn der Bezug zu Licht und Farbe vor dem PC nicht mehr so frisch ist, eine passende Entwicklung.

Alles andere finde ich dann eindeutig der Rubrik "Digitale Kunst" zugehörig, hat aber weniger mit Fotografie, dem Malen mit Licht, und mehr mit Basteln oder Malen mit Rohdaten zutun.

@ Jürgen

Und das Beliebige und den Mainstream kritisiere ich nicht mal, warum sollte ich das auch kritisieren, dann müsste ich ja auch in die ganzen Lebensmitteldiscounter laufen und mich über das identische Warensortiment beschweren, was nicht mal ansatzweise so schmeckt, wie die auf der Packung aufgedruckten Lebensmittel eigentlich schmecken müssten, aber man ist mit diesen ganzen Emulgator-Oxydationsmittel-Farbstoff-Verdickungsmittel-Aromen-Geschmack ja jahrelang geimpft worden von der Industrie, da ist das eben heutzutage mal lecker so.
Das Erlebnis kommt dann nur bei den wenigen an, die mal zum (leider langsam aussterbenden) Lebensmittel-Fachbetrieb laufen und dann wirklich auf den Geschmack kommen und wenn diejenigen dann sagen, dass der Kram vom Discounter nicht besser schmeckt, dann ist das ja keine Kritik an denen, die sich eine Fertigpizza in den Ofen schieben anstelle den frischen Hefeteig ausrollen, ich esse ja auch beides ;)

jm2c

:z04_bier01:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mittlerweile nicht mehr, Dirk. Ich lebe zum Glück ländlich, der Hofladen ist nebenan, und durch die Kinder habe ich den Spaß am Kochen entdeckt.

Gruß
Jürgen
 
...was mich stört, ist die "unterschwellige" Diskussion über was ist ein GUTES Foto ? Primär eins welches MIR gefällt. Es darf anderen gefallen oder auch nicht. (Es gibt natürlich das sogenannte Schönheitsempfinden ( ändert sich gesellschaftlich auch immer mal ) oder allgemein, mehrheitlich anerkannte Merkmale z.B. bzgl von Symmetrien ( Gesicht), goldener Schnitt (Foto) oder Schrittmaß ( Treppenstufen) welche als angenehm empfunden werden.) Diese primäre Entscheidung "MIR gefällts" wird m.M.n vielfach in Fotoforen mißachtet . Die Auslebung persönlicher Empfindlichkeiten nimmt da schon manchmal groteske Züge an, ebenso die Agressivität der "Argumentation" im Schutz der Anonymität des Internet. Ich kenne einige die deshalb sich zurückgezogen haben oder ihrem Hobby nur im stillen Kämmerlein frönen bzw. bis zur Aufgabe des Hobbys. Nein, es muss mir nicht alles gefallen was andere zeigen, dies darf ich dann in ordentlichen Worten auch in einem Forum sagen - nur verlangen oder erwarten, das der andere so fotografiert das es mir gefällt, dass kann ich nicht. Gleiches mit der "Weiterentwicklung" - heißt "weiter" auch immer = besser ? M.M.n. nicht. Es gibt Erstlingswerke die auch nach Jahren der "Weiterentwicklung" nicht mehr erreicht wurden. Ist doch aber auch nicht schlimm. Wenn ich denke mein Bild könnte technisch gesehen besser sein ( Schärfe,Belichtung, ectr.) kann ich fragen "wie hättet ihr in dieser Situation (muss ich ggf. beschreiben) die Aufnahme gemacht" ? Ich kann lernen - wenn ich will. Finde ich Fotos gut die anderen nicht gefallen oder mach ich Fotos die anderen nicht gefallen, bin ich damit automatisch eine Person non-grata ? Vielleicht wäre eine Rubrik "schlechte" Fotos eine Idee mit der ein Teil der Meinungen relativiert werden.

und übrigens: wenn MIR ein Foto gefällt sag ICH das - denn Lob erfreut den Mensch, wenn MIR ein Foto nicht gefällt halte ICH manchmal auch einfach den Mund.
 
....Mein erster (aber sehr oberflächlicher Eindruck): zuviele Schnick-Schnack Effekte und umständlicher "Expertenmodus". Statt alle Regler in einem Menüfenster zu haben muss man auf mehrere Effekte klicken und kann diese dann (teils) manuell ändern. Über die erzielbaren Ergebnisse kann ich noch nichts sagen aber ausser dass es kostenlos ist, kann ich auf den ersten Blick keine Vorteile gegenüber Photomatix erkennen.
Gruß
Manfred


Lieber Manfred,

"Nichts für ungut!",
es ist ja schön, wenn Du/Sie schon zugibst/zugeben, dass es ein "sehr oberflächlicher Eindruck" ist, aber wäre es nicht fairer, sich einen vernünftigen Eindruck zu verschaffen und dann auch sachlich und in Kenntnis der Dinge zu posten? Dem uninformierten und wissensdurstigen Leser wird ansonsten ein falsches B Bild vermittelt.


HDR projects - in den verschiedenen Versionen - nutze ich gern und häufig. Gerade die oben monierte Möglichkeit über Regler einzugreifen ist positiv hervor zu heben. Denn damit gibt es unzählige separat nutzbare Filter für dieses Eingreifen!


Allerdings setzt dies voraus, dass man sich ein wenig mit dem Programm beschäftigt und auskennt. Die "Bedienungsanleitung" von Franzis-Programmen ist zugegebenermaßen eher schwach, die angebotenen, überwiegend kostenfreien, webinare allerdings sind ausgesprochen hilfreich!


Wem dies gerade zu Anfang noch zu kompliziert erscheint oder zeitaufwändig erscheint, kann die vielen presets verwenden, welche im Vergleich zum Ausgangsbild (selbst wenn keine Belichtungsreihe vorliegt) schon hervorragende Ergebnisse und - wer es mag - auch Sondereffekte bringen.


Aus meiner Sicht: Klare Empfehlung für HDR-Enthusiasten, die bereit sind, auch ein wenig Einarbeitung zu investieren für hervorragende Ergebnisse!


Gruß in die Runde und einen gutes Fest und einen guten Jahresausklang!
 
Lieber Wiedehopf, es tut mir leid, wenn ich Dir als überzeugten HDR projects Nutzer auf den Schlips getreten bin.
In meinem post habe ich ja deutlich gemacht, dass ich mich nicht eingehend mit dem Programm beschäftigt habe, ich wüßte aber nicht, weshalb ich mir nicht erlauben dürfte - mit diesem Hinweis - meinen Eindruck zu der SW hier kundzutun.
Es gibt (nicht nur zur Fotografie) dermassen viel SW, dass man ziemlich viel Zeit investieren müsste, wollte man sich eingehend mit jedem Programm beschäftigen, welches möglicherweise einen Mehrwert beinhaltet. Wenn ich schon nach wenigen Minuten erkenne, dass eine SW für mich keinen Vorteil gegenüber einem bestehenden Programm bietet (in diesem Fall Photomatix) dann verschwende ich keine Zeit darauf, mich näher damit zu befassen.
Das braucht ja Andere nicht davon abzuhalten, ich habe lediglich meine persönliche Meinung geäussert.
Gruß
Manfred
 
Lieber Wiedehopf, es tut mir leid, wenn ich Dir als überzeugten HDR projects Nutzer auf den Schlips getreten bin.

Nein, überhaupt nicht, das ist schon OK! Passt sch'o!
So schnell trittst Du mir nicht auf den Schlips
- vor allem auch nachdem ich mich mittlerweile im Ruhestand befinde und keine Schlipse mehr trage
;--))
Besten Gruß und nix für ungut!
WIEDEHOPF
 
...was mich stört, ist die "unterschwellige" Diskussion über was ist ein GUTES Foto ? Primär eins welches MIR gefällt. Es darf anderen gefallen oder auch nicht. (Es gibt natürlich das sogenannte Schönheitsempfinden ( ändert sich gesellschaftlich auch immer mal ) oder allgemein, mehrheitlich anerkannte Merkmale z.B. bzgl von Symmetrien ( Gesicht), goldener Schnitt (Foto) oder Schrittmaß ( Treppenstufen) welche als angenehm empfunden werden.) Diese primäre Entscheidung "MIR gefällts" wird m.M.n vielfach in Fotoforen mißachtet . Die Auslebung persönlicher Empfindlichkeiten nimmt da schon manchmal groteske Züge an, ebenso die Agressivität der "Argumentation" im Schutz der Anonymität des Internet. Ich kenne einige die deshalb sich zurückgezogen haben oder ihrem Hobby nur im stillen Kämmerlein frönen bzw. bis zur Aufgabe des Hobbys. Nein, es muss mir nicht alles gefallen was andere zeigen, dies darf ich dann in ordentlichen Worten auch in einem Forum sagen - nur verlangen oder erwarten, das der andere so fotografiert das es mir gefällt, dass kann ich nicht. Gleiches mit der "Weiterentwicklung" - heißt "weiter" auch immer = besser ? M.M.n. nicht. Es gibt Erstlingswerke die auch nach Jahren der "Weiterentwicklung" nicht mehr erreicht wurden. Ist doch aber auch nicht schlimm. Wenn ich denke mein Bild könnte technisch gesehen besser sein ( Schärfe,Belichtung, ectr.) kann ich fragen "wie hättet ihr in dieser Situation (muss ich ggf. beschreiben) die Aufnahme gemacht" ? Ich kann lernen - wenn ich will. Finde ich Fotos gut die anderen nicht gefallen oder mach ich Fotos die anderen nicht gefallen, bin ich damit automatisch eine Person non-grata ? Vielleicht wäre eine Rubrik "schlechte" Fotos eine Idee mit der ein Teil der Meinungen relativiert werden.

und übrigens: wenn MIR ein Foto gefällt sag ICH das - denn Lob erfreut den Mensch, wenn MIR ein Foto nicht gefällt halte ICH manchmal auch einfach den Mund.
 
Die Diskussion über gute oder schlechte Fotografien im allgemeinen führt nur zur Verunsicherung der meisten Hobbyfotografen.

Jeder der einen Fotoapparat in die Hand nimmt und damit Bilder macht, erhofft sich von dem gemachten Bild in seiner Kamera, dass das Ergebnis so ausfällt, wie er das Motiv gesehen hat. Er würde wahrscheinlich nicht abdrücken wenn er kein für ihn gutes Bild erwartet, es sei denn, er hat keine Zeit für Überlegungen wie das Foto gestaltet werden sollte. Damit sind Schnappschüsse gemeint. Jeder hat seinen eigenen individuellen Geschmack was fotografische Ergebnisse anbelangt. Einfach zu sagen das Bild ist schlecht oder das Bild ist gut wäre zu einfach. Es sei denn man beurteilt nicht den Inhalt oder das Motiv sondern das technische Ergebnis. (Belichtung, Schärfe u.s.w.) Auch der Erinnerungswert von gemachten Fotos ist für die Beurteilung maßgebend. Und ob das Foto jetzt als gut oder schlecht von den Betrachter bewertet wird ist für den der das Foto gemacht im Normalfall uninteressant. Anders ist die Situation, wenn mit Fotos Geld verdient werden muss. Da gibt es dann natürlich alle Varianten der berechtigten oder unberechtigten Kritik und Beurteilung. Es ist wie in der Kunst, was ist gut und was ist schlecht oder was ist teuer oder was ist billig. Ja ich weiß, das ist sehr allgemein, hat aber sicher für die breite Masse Gültigkeit.

Gerhard
 
Moin.

Diskussionen pro/contra HDR und DRI entwickeln sich immer gleich ;)

Ich unterscheide zwischen HDR (high dynamic range) als "künstlerische Form", also der überzogenen Hochkontrastverrechnung um des Effektes Willen, die mir nicht zusagt und DRI = dynamic range increasement, also der Verrechnung mehrerer Aufnahmen, mit anschließendem, moderatem Tonemapping, um im Photo einen Tonwertumfang darzustellen, der den Dynamikumfang des Sensoren und der Ausgabegeräte übersteigt. Oberstes Ziel dabei ist ein augenrichtiges Rendering, also eine absolut natürliche Darstellung des Gesehenen im fertigen Bild.

Zur Verrechnung nutze ich durchaus die zur Verfügung stehenden HDR-Tools, allerdings nur, wenn diese die Möglichkeit bieten, ohne Tonemapping oder zumindest mit einem sehr neutralen Mapping auszugeben. Das eigentliche Tonemapping erledige ich dann in LR...

Gerade in der Landschaftsphotographie gibt es durchaus Situationen zur Genüge, in denen die Dynamik eines RAW allein nicht ausreicht. Normal kommen bei mir dann Grauverlaufsfilter zum Einsatz, manchmal aber eben auch DRI.

HDR ist allerdings für meine Photographie ausgeschlossen uMd eben diese Richtung ist es imho auch, die in o.g. Blog kritisiert wird.

Ein gutes DRI ist jenes, dem man das DRI nicht ansieht...

M2C


Gruß Jan
 
Diskussionen pro/contra HDR und DRI entwickeln sich immer gleich ;)

die Diskussion ist imho eher die des persönlichen Geschmacks - der eine mag es, der andere nicht - wäre auch nicht schön alle tickten gleich.
 
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