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Historische Fotografien auf Metallplatten

Pixelkarl

Kennt den Türsteher
Mitglied seit
4 Dez 2009
Beiträge
525
Heute bekam ich von einem Bekannten vier Fotografien die sich auf einer dünnen Metallplatte (eventuell Messing) als Trägermaterial befanden.
Die Platten sind ca. 6 x 8 cm groß. Die Fotos sind sehr blass und auch sehr dunkel.
Hat jemand eine Ahnung, welche Technik dahinter steckt und wie das ungefähre Alter sein könnte?

Hier die Scans.
Unbenannt-1.jpg


Gruß, Karl
 
Das könnten Ferrotypien (Trockene Kollodium-Emulsion typisch auf asphaltbeschichteten Eisenplatten (Name!); Man kann natürlich auch ein anderes Medium nehmen) sein, ein Direktpositivverfahren: Die Bilder schätze ich auf die 1920er, das würde passen.

Gruß
Wolf
 
hi
wie der Wolf schon geschrieben hat, ist das eine Ferrotype, hier gibt es mehr darüber zu lesen
http://en.wikipedia.org/wiki/Ferrotype
ein durchaus experimentierfreudiges Medium neben der Glasvariante
 
Moin,

ja, dürfte die Ferrotypie sein. Die Kollodium-Nassplatte auf Glas nennt sich dann Ambrotypie.

Dir Ferrotypie ist halt im Endeffekt ein "echtes" Direktpositiv, das Bild entsteht direkt auf dem dunklen Trägermaterial. Die Ambrotypie benötigt hingegen durch den durchsichtigen (Glas)träger einen zusätzlichen dunklen Hintergrund in der Präsentation...

Witzig, dass diese Bilder gerade jetzt hier auftauchen, ich beschäftige mich momentan intensiv mit diesem hoch interessanten Verfahren. Eine Quelle für die Chemie und schwarz eloxierte ist Alu-Platten aufgetan, fehlt fast nur noch Geld und Zeit (in der Hoffnung, dass das mit meiner ollen 9x12 Balgenkamera machbar ist)...

Großer Nachteil an diesen Verfahren: sau teuer ;)


Gruß Jan
 
Es sind mit Asphalt beschichtete Eisenbleche.
Also tatsächlich Ferrotypie.
Danke für eure Antwort.


Gruß, Karl
 
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