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M42 an F801s

thomlange

Mitglied
hallo gemeinde,
ich brauche mal eure hilfe. ein guter mensch hat mir ein älteres m42-pentacon-/praktica-tele vermacht, welches ich gern an der 801s betreiben möchte. meines wissens nach gibt es mehrere adapter dafür, die aber nicht alle gleich gut geeignet sein sollen (unendlicheinstellung e.t.c.).
kann mir jemand von euch einen guten hinweis geben???
danke schon mal
 

andreas_h

Läuft öfters hier vorbei
Eigentlich kann das nicht funktionieren, weil das Auflagemaß der Nikon (46,5mm)größer ist als bei M42 (45,5mm).

Selbst wenn der Adapter selbst keine Dicke hätte (also ganz im Bajonett verschwinden würde) ließe sich ein so adaptiertes Objektiv nicht auf Unendlich stellen.

Es gibt aber bei einigen Objektiven die Möglichkeit, die Entfernungseinstellung zu umzujustieren daß sie hinreichend weit über Unendlich hinausfokussieren um mit dem Adapter immer noch auf Unendlich zu kommen.

Weitere Infos kann man unter "Russentonne" im Web finden. Diese Objektive werden recht häufig an Nikons adaptiert. Wo es sie gibt, gibt es auch die Adapter.

Um welches Objektiv geht es denn? Bei einigen Praktika-Objektiven gibt es noch einen anderen Weg, wenn sie auch an die P-Six adaptierbar waren.

Grüße
Andreas
 

thomlange

Mitglied
hallo andreas,
vielen dank für deine schnelle antwort; ich habe tatsächlich vergessen zu sagen, daß es um das 5,6/500 geht. Der stark konische m42-ansatz lässt sich vom tubus trennen, so daß du ca. auf höhe der hinteren linse kommst. die optiken sind -glaube ich- vorwiegend für 6x6 zum einsatz gekommen (penti-six).

mfg th.l.
 

chris

Läuft öfters hier vorbei
Hllo Thomas!

Ich hatte einmal ein Meyer 4/200 mit M42-Gewinde an meine MF-Nikons montiert. Das funktionierte damals mit einem Adapter, den ich mir bei Foto Brenner besorgt hatte. Diesen gibt es glaube ich immer noch. Das mit dem Auflagemaß stimmt, deshalb hat dieser Adapter eine Linse eingebaut, die wie ein ca. 1,3x-Konverter wirkt. Dabei hast Du fast keinen Licht- und Qualitätsverlust. Erkundige Dich mal bei Foto Brenner. Ich habe übrigens noch ein Meyer 5,6/500, allerdings mit T-2-Anschluss. Funktioniert an F4 und F90 in M und A mit Arbeitsblendenmessung.

LG Chris
 

andreas_h

Läuft öfters hier vorbei
Hallo Thomas,

das Pentacon 500mm ist ein Objektiv, bei dem sich eine Adaptierung auf jeden Fall lohnt, wenn es gut erhalten ist. Das Objektiv liefert wunderbar kontrastreiche Aufnahmen.

Der technisch saubere Weg ist, einen P-Six-Anschluß für das Objektiv zu besorgen (ebay?) und dann von P-Six auf Nikon zu adaptieren. Letzeren Adapter gibt es häufig bei ebay. Der P-Six-Anschluß wird einfach anstelle des M42-Anschlusses angesetzt, den Du ja schon abgenommen hast. Die Anschlüsse von 4/300 und 5,6/500 sind, wenn ich mich richtig erinnere, austauschbar. Vielleicht erleichtert das die Suche.

Ein Adapter mit zwischengeschaltetem Linsensystem ist auf jeden Fall eine Veränderung des optischen Systems. Ich würde mit Leistungseinbußen rechnen, und dann wäre der Sinn der ganzen Aktion eigentlich nicht mehr gegeben. Ich glaube auch nicht daß die noch zu bekommen sind.

Vielleicht gibt es aber auch eine Abkürzung. Wenn Du einen einigermaßen begabten Feinmechaniker kennst, dann sollte der eigentlich in der Lage sein, aus dem M42-Anschluß und einem T2-Adapter einen Nikon-Anschluß zu bauen.

Grüße
Andreas
 

thomlange

Mitglied
Vielen Dank

den Schreibern.
@ Chris: In's optische System wollte ich so wenig wie möglich -sprich eigentlich gar nicht- eingreifen (was den Adapter mit der Linse betrifft). Bleibt bei allen anderen M42-Nikon-Adapter-Lösungen das Problem, daß die optische Anpassung auflagebedingt nun mal nicht stimmt (Unendlicheinstellung). Ich habe in den letzten Tagen viele Sites gelesen und einiges dazugelernt...

@ Andreas: Das, was Du schreibst, verdichtet sich mit dem, was ich inzwischen auch herausgefunden habe. Den Adapter Psix-Nikon kriegt man zwar auch nicht hinterhergeschmissen; aber es gibt ihn immerhin. Und der originale Psix Objektivansatz sollte hier auch zu beschaffen sein. Und die sauberste Lösung ist es wohl wirklich.

Euch beiden besten Dank
Thomas Lange, HGW
 
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