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Makro Objektiv M 9040

admin

Admin
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15 Mai 2002
Beiträge
5,230
Leica scheint ein Makro Objektiv für das M-System herauszubringen. Ein M 4,0/90. Scheint klein und leicht zu sein. Hier ein paar Fotos von der Leica Seite, allerding nicht vom offiziellen Teil. Es gibt noch keine offizieklle Bestätigung. Der CEO hat allerdings schon letztes Jahr auf der Photokina in einer Präsentation zu 15 Leica Usern dieses Objektiv erwähnt.

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(Dieses Bild kann natürlich nicht in dem der rein textbasierten e-mail gesehen werden, sondern nur im Forum selber. Bitte klickt dafür auf den Link ganz unten in der e-mail)
 
Es ist normalerweise nicht meine Art, über Dinge zu diskutieren, über die ich nur wenig bis keine Ahnung habe. Auch wenn das bei diesem Objektiv der Fall ist, so möchte ich durch meinen Beitrag anregen, dass ihr über dieses Objektiv auch eure meinung sagt. Ich möchte euch hiermit meine (vorläufige) Meinung zu diesem neuen Makro-Objektiv mittteilen.

Viele M-Fotografen sind der Meinung, dass man Makrofotografie am besten mit anderen Systemen durchführen sollte. Sie mögen durchaus recht haben, aber darüber will ich hier nicht sprechen.

Wenn man dieses neue Elmar einmal vergleicht mit dem entsprechenden R-Objektiv, dem APO-Makro-Elmarit-R 2,8/100mm, so ist man zunächst tief enttäuscht. Das Makro-Elmar-M ist lichtschwächer, kein APO-Objektiv und erlaubt nur einen Abbildungsmaßstab von 1:3.

Trotzdem meine ich, dass dieses Objektiv (natürlich nur für die wirklichen M-Freaks) ein echter Leckerbissen darstellt. Von der Konzeption her ist eine Leica-M-Kamera-Ausrüstung ein Werkzeug, das man überall mitnehmen sollte. Daher sind nicht nur die Kameras sondern auch die Objektive wesentlich leichter als die entsprechenden R-Kameras bzw. Objektive. Der Leica-M-Fotograf entscheidet spontan, welches Foto er macht, daher muss er seine Ausrüstung zu Hand haben, ihre Komponenten müssen leicht sein. Meine eigene M-Ausrüstung besteht aus 3 Kameras und 9 Objektiven. Meist nehme ich die ganze Ausrüstung (auch bei Spaziergängen) mit.

Ausgehend von diesem Gedanken ist es richtig, dass Leica das neue Elmar 90mm anbietet, bei dem die Lichtstärke relativ gering ist und bei dem nicht anbedingt der Anspruch erhoben wird, dass ein Abbildungsmaßstab von 1:1 möglich sein muss.

Für den Leica-M-Fotografen ist es schon ein Fortschritt, wenn er in seiner Nahgrenze bei 90mm-Objektiven nicht mehr auf 1m angewiesen ist.

Einige von euch werden mich jetzt fragen: "Wirst du dir denn nun dieses Objektiv selber zulegen?" Meine Antwort ist: "Gegenwärtig nein!". Der Grund ist zum einen, dass ich nun auch kein Krösus bin und zum anderen meine ich, dass meine M-Ausrüstung komplett ist; denn mehr kann ich in meinem Rucksack nun ganz bestimmt nicht tragen.

Gruß Jochen
 
Endlich wird ein alter Vorschlag umgesetzt. Mir wäre Brennweite 75mm mit Lichtstärke 2,8 lieber, aber das ist rein persöhnlich. Maßstab 1:3 klingt nicht nach Rekorden, reicht aber in der Praxis aus. Denn wer fotografiert draussen mit 1:2 oder noch größer? Die Tiefenschärfe wird ab 1 :2 äußerst gering. Da hilft auch das Abblenden kaum weiter, da geht nur die Verschlußzeit in den Keller. Apo oder nicht, bei Lichtstärke 4.0 sollte dies keine Rolle spielen, Unterschiede sind wahrscheinlich nicht sichtbar. Für Naturfotografen eine Alternative, eine leichte Ausrüstung zusammen zu stellen. uwe
 
Hallo, Letzte Woche Freitag hatte ich in Stuttgart bei einer H=C3=A4ndler-Hausme= sse Gelegenheit, das neue (erste und bisher einzige funktionst=C3=BCchtige Macro-Elmar-M 4/90) in die Hand zunehmen und auch = ein paar Probeaufnahmen zumachen. Das Handling jedenfalls ist sehr gut, das Objektiv ist klein und leicht-< 250g, ohne Brille bis 0,76 cm fokussierbar, wenn man die Brille ansetzt muss man das Objektiv auf dem Kopf stehend in= s Bajonett setzen und dann den Tubus so drehen, das die Blendenskala wieder von oben ablesbar ist. Mit Brille fokussierbar nur von 0,76m bis 0,5m, di= e Brillenoptik sorgt dann f=C3=BCr die n=C3=B6tige Verg=C3=B6=C3=9Ferung de= r Messbasis und den Parallaxenausgleich. Auf jeden Fall eine enorme Bereicherung des M-Systems, ich glaube, das is= t der Tod f=C3=BCr meine Nikon SLR mit Micro-Nikkor. Auch der Preis ist f=C3=BCr Leica Verh=C3=A4tnisse in Ordnung: das Objekt= iv soll =E2=82=AC1200 und die Brille ca. =E2=82=AC800 kosten. gr=C3=BC=C3=9Fe stefan
 
Hallo,

hab mir heute mal das macroelmar zeigen lassen, und festgestellt, daß es doch ziemlich leicht und enorm kompakt ist. und der relativ günstige preis (1149,-) hat mich auch erstaunt. jedenfalls habe ich überlegt, ob ich nicht mein summicron-m 90 zu gunsten dieses objektives verkaufen sollte. zumal das 2/90es ziemlich groß und schwer ist(für ein m-objektiv), und mich dies manchmal ziemlich stört (so eine schöne kleine kamera, die ein angemessenes gewicht hat, und dann so ein brocken von objektiv vorne dran). vielleicht denke ich auch, daß bei portraits so ein kleines unscheinbares objektiv wie das macroelmar angebrachter wäre, und das "opfer" nicht so verschrecken würde, wie so ein richtig großes, nicht zur größe der kamera passendes, objektiv.
Aber da kam mir heute auch in den Kopf, daß es mal ein sehr kompaktes 2.8/90 gab. was ich gerne wissen möchte, ist, ob sich jemand mit den abbildungsqualitäten ALLER M-90er auskennt, und mir sagen kann inwiefern sich ein wechsel aus den oben genannten Gründen lohnen würde (insbesondere für die bildqualität). zur info mein 90er hat die seriennummer 329... und ist, glaub ich, daß letzte vor dem apo-asph.

sebastian
 
Hallo Sebastian,

vergleichen wir zunächst einmal:
beim Summicron 90mm kannst du maximal 1m rangehen, beim Elamar (ohne Brille) 70 cm. Dies spricht für das Elmar. Auch das Gewicht spricht für das Elmar, aber nicht die Lichtstärke. Ich finde, man braucht ein Porträtobjektiv mit hoher Lichtstärke, damit man auch einmal im Inneren eines Gebäudes ohne Blitz ein Proträt schießen kann und außerdem ist es manchmal spannend, wenn man die Schärfentiefe sehr stark reduzieren kann.

Falls du nicht ein zusätzliches lichtstarkes Teleobjektiv besitzt (z.B. das Summilux 1,4/75mm), würde ich auf keinen Fall dein 90er Summicron gegen ein 90er Elmar eintauschen. Überlegenswert wäre noch, beide zu behalten.

Ein besonders kompaktes 90er ist das schwarze Tele-Elmarit 2,8/90mm von 1974-2002 (220g schwarz). Aber auch dieses Objektiv hat seine Nahgrenze bei 1 m.

Gruß Jochen
 
Hallo Sebastian,

ich habe noch vergessen, dir zu sagen, dass dein Summicron aus dem Jahr 1984 stammt. Dieses Objektiv ist die vorletzte Version (vor dem Apo asph). Die Bildqualität ist nur bei offener Blende etwas schwächer, was bei Porträts aber nicht stört.

Ich gehe davon aus, dass das neue Makro-Elmar noch besser ist (weil es ene neue Objektivrechnung ist). Die Leica-Leute lernen ja eben immer was dazu! -)

J.
 
Hallo Sebastian,
Ich kenne beide 2.0/90mm Objektive und bin beim apo geblieben. Das 2.8/90mm Tele Elmarit ist sehr handlich und optisch ohne Tadel.
Aber was Jochen über die Lichtstäke sagt, ist einfach Tatsache.
Nimm doch beide, fotografier und treff Deine Entscheidung später. Einfach an Hand Deiner Motive und Neigungen.
Manchmal ändert man doch auch einmal seine Interessen und Motive, dann war ich immer froh etwas nicht verkauft zu haben.
viele Grüsse von der stürmischen Ostsee uwe
 
Hallo Uwe,

danke für deine Tips. was das Neunziger betrifft, so werd ich wohl dem Ratschlag von Jochen(und deiner Beipflichtung) folgen, und das summicron 90 behalten. werd ich wohl ein wenig länger sparen müssen. denn ich habe mich schonmal geärgert als ich ein garnichtmal schlechtes nikonobjektiv(1.8/50 MF ) bei ebay fast buchstäblich verschleudert habe. also werd ich wohl noch weiter sparen (oder auf das nächste weihnachten warten) müssen... Was deine Meinung zu der künstlerisch/gestalterisch eingesetzten leichten Unschärfe betrifft, so will ich Dir nicht widersprechen. manche Bilder haben wirklich einen gewissen charme, wenn sie ein wenig "neblig" in bezug auf die schärfe sind. allerdings ziehe ich bei 99,9% aller meiner bilder maximale schärfe vor (ein grund, warum ich mich für leica entschieden habe), und so würde ich mir doch lieber ein summicron aktueller rechnung zulegen wollen. besonders interessiert mich hierbei die frage, ob es qualitative unterschiede zwischen der aktuellen version und der davor, die noch die gleiche "fingermulde" hat, wie z.b. ein 35er. vielleicht sind ja im neuen design die vergütungen verbessert worden, bze. in der mechanischen qualität hat sich was verändert, oder so... interessant ist natürlich auch die spekulation auf eine neurechnung des objektivs (ob da jemand näheres weiß?). versenkbar muß es ja nicht unbedingt sein, denn für eine profikamera sollte man schon in kauf nehmen, daß die optiken etwas größer sind. aber selbst das noctilux, welches das größte 50er ist, ist immernoch in einem akzeptablen größenrahmen, wie ich meine. und irgendwie trau ich den versenkbaren dingern nicht (bitte nicht überfallen wegen dieser äußerung, es ist eine rein subjektive, auch wenn alle objektiven argumente dagegensprechen), vorallem hätt ich angst vor meiner eigenen dummheit, die, wenn´s schnell gehen soll, das objektiv nicht richtig herauszieht. auch kann die rauszieh-zeit ein motiv erst verhindert. aber eine asph.-überarbeitung wär schon geil.

grüße aus dem regnerischen ddorf

sebastian
 
Hallo Sebastian,

bitte entschuldige, wenn ich mich jetzt hier melde, obwohl du Uwe angesprochen hast. Ich weiß, dass auch Uwe das entschuldigen wird.

Genau weiß ich jetzt allerdings nicht, was du mit der Fingermulde wie bei einem 35er meinst. Die 35er haben immer nur eine Fingermulde. Es gab einmal (1958-1980) ein Summicron 90mm mit (vielen) Fingermulden. Es handelte sich dabei um eine Doppel-Gauß-Konstruktion mit sechs Linsen. Hierzu gibt es wiederum zwei Versionen. Nur die zweite in Kanada hergestellte Variante (ab 1959) ist interessant (ab Seriennummer 1651001).
Diese Version hat nach meinen Unterlagen hervorragende Abbildungsleistungen. Die einzigen Nachteile sind eigentlich nur das hohe Gewicht von 685 g und die große Länge (keine Telekonstruktion).

Die Vergütung war natürlich nicht so gut wie die heutigen Objektiven. Ich glaube aber nicht, dass das so viel ausmacht.

In der Vergangenheit war das Versenken in der Tat ein Problem, die entsprechenden Objektive sind instabiler. Wenn ich allerdings mein modernes Elmar 50mm mit meinem Elmar 50mm von 1960 vergleiche, dann erscheint mir das moderne Elmar wesentlich stabiler zu sein. Leica hat offensichtlich bezüglich der mechanischen Konstruktion bei versenkbaren Objektiven dazugelernt. Übrigens versenke ich versenkbare Objektive so gut wie nie, da sie dann unnötigerweise verkratzen.

Gruß Jochen
 
Hallo Jochen,

leider gibt es ein kleines Mißverständnis, hab wohl vergessen zu schreiben, daß ich mit dem Summicron mit der "fingermulde" kein 90er sondern ein 50er meine. dummerweise liest es sich so, als wenn ich ein 90er meinen würde. habe nämlich in dieser mail direkt zu zwei objektiven stellung genommen. passiert in zukunft nicht mehr, werde brav nur noch auf die mails antworten, mit dem entsprechenden betreff, um verwirrungen vorzubeugen ;-)

gruß

sebastian
 
Hallo Jochen,
ich will jetzt nicht abschweifen, aber ich habe mir im Oktober ein Summicron 90mm (Canada) mit den beschriebenen Mulden zugelegt (No. 21512xx). Hast Du Informationen zu dieser Reihe? Das waere sehr wertvoll fuer mich!

Das Objektiv liegt eigentlich sehr schoen in der Hand, ist aber wie erwaehnt ziemlich lang, etwas schwergaengig und ragt deutlich weiter in den Sucher der M6 als mein anderes Summicron M 90mm (No.3222xxx). Das Gewicht ist kein wirkliches Problem, sondern gibt eher Stabilitaet.

Gruesse aus China! Die Zeitverschiebung nervt, weil ich oft einen ganzen Tag auf Feedback warten muss...:-(

Stefan
 
Hallo Stefan,

dein Objektiv ist Ende 1965 gefertigt worden. Es sind übrigens 1965 358 dieser Objektive produziert worden.

Das Objektiv besaß eine eingebaute Gegenlichtblende. Es war anfänglich nur verchromt, später (wann weiß ich nicht) auschließlich schwarz eloxiert. Es lässt sich ab 1 m fokussieren, bei Verwendung des abschraubbaren Objekrivkopfes an Visoflex ab 0,7 m.

Aus der Seriennummer folgt, dass es sich um die zweite (optisch bessere) Version handelt, die ausschließlich in Kanada gefertigt wurde. Wenn ich die MTF-Kurven richtig deute, dann besteht ein Meilenstein zwischen der ersten und der zweiten Version. Die Vignitierung bei offener Blende ist 0,9 Blendenwerte (das ist normal). Es gibt eine geringe tonnenförmige Verzeichnung. Bei offener Blende besteht eine gewisse Steulichtempfindlichkeit, die aber bei höheren Blenden wieder verloren geht. Die beste Leistung des Objektivs ist zwischen Blende 4 und 5,6 mit einer hervorragenden Abbildungsqualität. Am bemerkenswertesten finde ich , dass die Abbildungsleistung nur sehr wenig zum Rand des Bildes hin abfällt.

Du siehst, dass dieses Objektiv sehr gut ist - trotz des schon stolzen Alters. Vor Jahren hätte ich mir dieses Objektiv fast auch schon gekauft. Aber damals hatte ich die Informationen zu den Abbildungsleistungen noch nicht.

Ich hoffe, ich konnte dir hiermit helfen.

Gruß vom Westerwald nach China

Jochen
 
Lieber Jochen,
vielen Dank fuer die Info!!! Aufgrund des etwas schwierigeren Handlings habe ich bisher mein Summicron M 90mm der spaeteren Generation vorgezogen, werde das aber zwecks Vergleich in der Zukunft aendern. Wenn ihr Interesse habt, halte ich Euch gerne ueber die Ergebnisse auf dem laufenden.

Dass dieses Objektiv sehr gut ist, hatte ich schon vermutet. Damit scheint sich der Preis von EUR 750,- zu rechtfertigen. Beim den niedrigen Preisen, die bei Ebay erziehlt werden, war ich mir nicht mehr so sicher.

Vielen Dank nochmal fuer die sehr wertvollen Infos. Seit ich an diesem Forum teilnehme, habe ich unglaublich viel neues ueber meine Kamera gelernt. Es macht einfach Spass, hier jeden Tag reinzuschauen!

Gruesse aus einem kalten und verregneten Shanghai,

Stefan
 
ich möchte, auch nach so langer Zeit, doch noch mal auf den Inhalt , bzw. auf das Thema eingehen.

Auch ich überlege (mangels Masse bleibt es beim Überlegen) ob ich mir nicht an Stelle meines M-Summicron 90 das neue Macro M-Elmar 90 mit Brille zulegen sollte.
Für Portraits finde ich die Nahgrenze von 70cm optimal. Das ich dabei Blende 4 habe sogar von Vorteil, denn dann habe ich nicht nur die Wimpern scharf. Ich blende ja auch beim 2/90 oft auf Bl 4 ab um geringfügig Schärfentiefe zu erhalten, hier kann ich mit offener Blende arbeiten, es scheint mir nicht von Nachteil zu sein. Bei meinem 50er bin ich dagegen über Bl. 1,4 ganz froh.
Da ich fast zu 100% mit Tri-X arbeite, habe ich auch keine Probleme mit Bl. 4, auch innen. OK ich habe 2 Licht- bzw. Zeitwerte weniger, da ich aber 90 mm nur selten verwende, so what.
Ich würde es gern mal ausprobieren wollen, auch mit Brille, gerade weil ich fehlsichtig bin.
Ich glaube ich könnte mich mit diesem Objektiv anfreunden
Gruß
 
Hallo Joerg,
ich habe das Macro Elmar noch nie in der Hand gehabt. Mich wuerde aber vor allem interessieren, wie sich das Nutzen einer Sucherbrille auf das Sucherbild auswirkt. Ich hatte neulich mal ein 4/135 in der Hand und fand den "Tunnelblick" sehr stoerend. Vom Photo her scheint der neue Suchervorsatz allerdings nicht so klobig zu sein wie die alten Modelle. Ob so ein Konstrukt allerdings zur Handlichkeit Deiner M beitraegt, lasse ich dahingestellt.

Bei der Lichtstaerke teile ich Jochens Bedenken. Blende 4 ist bei Aussenaufnahmen ok, aber bei Innenaufnahmen sehe ich auch die Grenzen, die sie setzt.
Gruesse, stefan
 
Hallo zusammen,

ich überlege -bzw. habe mich fast schon entschieden- mir dieses Objektiv als Set mit Adapter und Winkelsucher zuzulegen.
Einerseits reizt mich seine Größe, mit der Anfangsblende 4 glaube ich leben zu können und das sich einem M'ler im Fall der Fälle auch mal Makroaufnahmen erschliessen spricht mich sehr an.
In diesem Thread hat es schon lange mehr kein Posting gegeben. Anlass für mich einmal nachzufragen, ob denn in der Zwischenzeit jemand von Euch dieses Objektiv besitzt und wie die Erfahrungen bezüglich Qualität und Handling sind.

Viele Grüße

Dieter
 
Hallo Dieter,

ich habe das ME samt Adapter seit etwa einem Jahr. Den Adapter nutze ich sehr selten, da ich kaum im Nahbereich fotografiere.

Das Handling mit dem Adapter ist mE einwandfrei. Ich stelle, wenn ich aus der Hand fotografiere, die kürzeste Entfernung ein und bewege die Kamera dann soweit vor oder zurück, bis das Motiv in die Schärfenebene kommt. Gewöhnungsbedürftig ist, dass nie nur das auf dem Bild ist, was ich mir vorgestellt habe. Dies bin ich als M-Nutzer zwar gewohnt, fällt mir beim ME mit Adapter aber am deutlichsten auf. Vermutlich liegt dies daran, dass ich den Adapter selten nutze.

Das ME selbst ziehe ich inszwischen dem AA 2/90 vor, außer ich benötige die Lichtstärke. Das Handling des ME ist angenehmer, es lässt sich deutlich weicher und schneller fokussieren. Hinsichtlich der Abbildungsqualität konnte ich keine erwähnenswerte Unterschiede feststellen. Sehr angenehm ist auch die kürzeste Einstellentfernung von etwa 70cm bei Portraits.

Ich gebe es jedenfalls nicht mehr her und kann es empfehlen.

Beste Grüße
Stefan
 
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