Ich bin neu in diesem erlauchten Gremium, habe erst zwei Fragen gestellt und denke, ich könnte vielleicht mit einem etwas grösseren Beitrag aufwarten.
Dr. Otto Croy schrieb vor über 40 Jahren in seinen "Meditationen eines Abgebrühten" beim Fotografieren werde alles auf "Narrensicher-heit" berechnet, doch vor "Narren" gebe es keine Sicherheit. "Sie kommen auf die unglaublichsten Sprünge, vor denen nichts sicher ist und über die nichts vorausgeahnt werden kann."
Er erwähnt unter anderem dieses Beispiel, das er in einem Fotogeschäft erlebt hat: Eine ältere Dame – offenbar Deutsch-Amerikanerin – holte sich ihren entwickelten 6x6-Rollfilm ab, der von den Rändern aus starke Verschleierungen zeigte. Ihre Enttäuschung war gross. Der Fotoverkäufer wusste keine bündige Erklärung dafür, bis sie schliesslich sagte: "Beim Weiterspulen sehe ich durch das kleine Fenster schlecht. Ich muss dann immer die Rückwand aufmachen, um mich in den Zahlen nicht zu irren."
Leider habe ich gelegentlich auch solche Narrheiten produziert. Es ist noch nicht so lange her, habe ich mit einer F5 einen Film zum zweiten Mal belichtet. Vor Jahren habe ich gemeint, den Schuss des Lebens in einer FE zu haben. Während einer Feier in einer Ost-schweizer Kirche flankte ein Schweizer Bundesrat im Pensionsalter kurzentschlossen und elegant über die Abschrankung vor den Kirchen-bänken. Ich war sicher, ihn im Kasten zu haben, eilte nach Hause, um den Film zu entwickeln ... nur war keiner drin. Viele Jahre später holte ich aus einem Farblabor einen Rollfilm ab, der leer war. Es konnte nicht anders sein: ich hatte ihn verkehrt herum in eine Mamiya RB eingefädelt.
Der allergrösste fotografische Blödsinn war es, als ich vor gut 30 Jahren, die Rolleiflexen kamen damals aus der Mode, meine Rolleiflex T für ein Trinkgeld verscherbelte. Wenig später habe ich sie dann doch vermisst, weil sie, um ein Lieblingswort von Dr. Otto Croy zu verwenden, auch ihre "Meriten" hatte.
Dr. Otto Croy schrieb vor über 40 Jahren in seinen "Meditationen eines Abgebrühten" beim Fotografieren werde alles auf "Narrensicher-heit" berechnet, doch vor "Narren" gebe es keine Sicherheit. "Sie kommen auf die unglaublichsten Sprünge, vor denen nichts sicher ist und über die nichts vorausgeahnt werden kann."
Er erwähnt unter anderem dieses Beispiel, das er in einem Fotogeschäft erlebt hat: Eine ältere Dame – offenbar Deutsch-Amerikanerin – holte sich ihren entwickelten 6x6-Rollfilm ab, der von den Rändern aus starke Verschleierungen zeigte. Ihre Enttäuschung war gross. Der Fotoverkäufer wusste keine bündige Erklärung dafür, bis sie schliesslich sagte: "Beim Weiterspulen sehe ich durch das kleine Fenster schlecht. Ich muss dann immer die Rückwand aufmachen, um mich in den Zahlen nicht zu irren."
Leider habe ich gelegentlich auch solche Narrheiten produziert. Es ist noch nicht so lange her, habe ich mit einer F5 einen Film zum zweiten Mal belichtet. Vor Jahren habe ich gemeint, den Schuss des Lebens in einer FE zu haben. Während einer Feier in einer Ost-schweizer Kirche flankte ein Schweizer Bundesrat im Pensionsalter kurzentschlossen und elegant über die Abschrankung vor den Kirchen-bänken. Ich war sicher, ihn im Kasten zu haben, eilte nach Hause, um den Film zu entwickeln ... nur war keiner drin. Viele Jahre später holte ich aus einem Farblabor einen Rollfilm ab, der leer war. Es konnte nicht anders sein: ich hatte ihn verkehrt herum in eine Mamiya RB eingefädelt.
Der allergrösste fotografische Blödsinn war es, als ich vor gut 30 Jahren, die Rolleiflexen kamen damals aus der Mode, meine Rolleiflex T für ein Trinkgeld verscherbelte. Wenig später habe ich sie dann doch vermisst, weil sie, um ein Lieblingswort von Dr. Otto Croy zu verwenden, auch ihre "Meriten" hatte.