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NIKON 801s anleitung bitTEEE

Hallo ,hab eine 801s ersteigert und möchte geren sportfotopahie machen .welche einstellungen muiß ich aufd er kamera amchen ,bzw kann mir jemand eine kurze info über die programmtsate mode ,iso drive undmetasten machen? oder wer von euch hat ncoh eine betriebsanletung zu hause liegen der er nichtmehr bruacht ...
 

zwitsch

Läuft öfters hier vorbei
Hi Silverio,

Du hast 3 Programm-Modi:
P: normales Programm, standard,
PD: Programm, welches bei kurzen Brennweiten grosse Blenden+lange Belichtungszeiten, bei langen Brennweiten kleine Blenden+kurze Belichtungszeiten wählt, wegen Verwacklungsrisiko
PH: Hi-Speed-Programm, welches immer die kürzestmögliche Verschlusszeit nimmt und dabei die Blende also voll geöffnet lässt, dies bis 1/500s. Bei höheren Lichtwerten werden dann auch grössere Blenden genommen.

Von daher würde ich bei Sport PH, eventuell auch PD nehmen, das hàngt von der Sportart ab (100m Lauf, Kegeln, Schach, ... ;-) )

Auswählen: bei gedrückter MODE-Taste das Rad drehen. (geht bei den anderen 3 Tasten genauso)

Die ISO-Taste wählt die Empfindlichkeit manuell von 6 bis 6400 (glaub' ich) oder automatisch, dann staht auch DX in der Anzeige. DX steht in der Reihenfolge vor der 6. Wenn bei DX-Einstellung der DX-Code der Filmpatrone nicht gelesen werden kann, wird ISO 100 genommen. (könnte sein dass dann DX auch blinkt, weiss ich aber nicht sicher).

Die Drive Taste regelt Auslösepriorität und Filmtransport:
S: single. Für jedes Foto muss separat der Auslöser gedrückt werden. Kann nicht scharfgestellt werden, dann wird nicht ausgelöst.
CL: Continuous Low Speed. SerienbildModus mit Schärfepriorität. Jedes Bild wird scharfgestellt, erst dann wird ausgelöst. Kann nicht scharfgestellt werden, dann wird nicht ausgelöst.
CH: Continuous High Speed. SerienbildModus mit Auslösepriorität. Es wird ausgelöst mit etwa 3 Bilder/s. Zwischen 2 Aufnahmen wird solange scharfgestellt, bis der Film zum nächsten Bild transportiert wurde, dann wird sofort wieder ausgelöst egal ob das Bild scharf ist oder nicht.

Die ME-Taste Multiple Exposure erlaubt die Mehrfachbelichtungen zu erstellen, bis zu 9 Auslösungen auf dasselbe Bild können gemacht werden. (Allerdings auch mehr, wenn man zwischendurch den Zähler immer wieder 'hochschraubt').

Viel Spass mit deiner 801s !

Ciao,
zwitsch
 
Hallo,

erstmal Danke für Erklärung, aber was kann der kl.schalter auf der Vorderseite? M S C !!..die letzten Bilder die ich amchet waren zwar scharf aber alle den gleichen dunklen ton und 'Pixelig' ?
ich verwendete einen 800 ASA:
sollte ich nicht für Sport einen 1000er nehmen ?
 

dupk

Läuft öfters hier vorbei
Die M-, S-, C-Tasten stehen für die verschiedenen Fokussiermöglichkeiten.

M=Manual, also Handfokussierung am Objektiv,

S= ?Sharpness-Priority?, Schärfepriorität, der Auslöser gibt erst zur Belichtung frei, wenn das Objekt im Fokussierpunkt scharf gestellt ist.
Meist benutzte und sicherste Methode für scharfe Bilder!

C=?Continous-Priority?, Auslösepriorität, der Auslöser gibt frei, auch wenn das Objekt nicht scharf gestellt ist.

Bei der englischen Buchstabenbedeutung bin ich mir nicht ganz sicher, aber die deutschen Begriffe stimmen.

Gruß
Dirk

PS: Nikon bietet online für Deine SLR keine Handbücher zum Download an, aber es gibt die Handbuchhandlung unter
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, die für Nikon die Dinger offiziell als Nachdruck vertreibt. (teuer)!
 

dupk

Läuft öfters hier vorbei
Zur zweiten Frage:
Bei analogen SLR spricht man nicht von Pixeln, sondern von Korn.
Das sichtbare Korn bei Deinen Foto's stammt von der mit 800 sehr hohen ASA.
Je höher die ASA, desto größer das Korn, sprich, daß Korn wird sichtbar.
Bei ASA 50-200 gibt es bei normalen Fotoabzügen fast keine störende Körnung, ab 400 merkt man es, ab 800 merkt man es deutlich.
Bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen ist dieser technisch-bedingte Effekt oft sogar gestaltungstechnisch gewünscht.
Benutze einen ASA 200 oder 400 und es wird besser.
Da Du bei Sportaufnahmen schnelle Verschlußzeiten brauchst kommt eigentlich nur ein lichtstarke Objektiv in Frage.
Unter F=2.8 wird es kritisch, besser 1.8 oder 1.4.
Allerdings kosten diese Objektive bedeutend mehr Geld.

Der dunkle Ton könnte auf eine Unterbelichtung hindeuten, kann man aber so nicht weiter klären.
Man müßte die Bilder und die Aufnahmedaten sehen.

Gruß
Dirk
 
HI

vorweg danke für alles. ich habe in 1.4-5.6g 70-300 objektive ist das ok?? also sollte ich einen 400 asanehmen.welchen vorteil hat dann ein asa 800 oder höher ?? kann man diese fotos sehr groß ,vergrößern ??
ich fahre am sa und so auf ein supermotorennen und möchte gerne 2 freunde dei dort mitfahren ein bischen fotogrphieren .also asa 400 den kl schalter auf S und dieprogrammtaste sonlage drücken bis PH-steht seh ich das richtig ??

soll ich dir ein bild zeigen ?? kannstd u dann sagen was flasch war??
 
es tut mir leid aber ich bin noch ein neuling auf dem gebiet ..bite ein wenig geduld mitmir..
ich bin eben ein kl motorsportler und fotoprahieren war immer schon ein kl hobby ,zwar nur mit einer digicam aber nach einemrennen wo von 120 digifotos 10 bruachbar waren hab ich beschlossen das ich was machenmuß. ein arbeitskollege hat mir dann die 801s vorgeschlagen .nun hab ich eine mit einer 300 objektive .
 

dupk

Läuft öfters hier vorbei
hast du wirklich ein "G-Objektiv" an Deine 801 angesetzt?
Die funktionieren erst ab der F-80, wegen der Blende.
Die Blende wird bei dieser Version elektronisch von der Kamera gesteuert.
 
ja hab ich ..aber die kamera war komplett verstellt habs jetzt ein wenig eingestelt einen 400er film gekauft und werd dann mal am sa und so das supermotorennen fotograhieren .dann meld ich mich ncohmal..danke
 

zwitsch

Läuft öfters hier vorbei
Hi Silverio.

Noch zwei Sachen, bevor du zum Rennen gehst:

1. Dein 70-300G-Objektiv wird auch an der 801s funktionieren, allerdings wirst du weder im A-Modus (das heisst mit Blendenvorwahl) noch im M-Modus (das heisst komplett manueller Modus) knipsen können, weil dieses Objektiv keinen Blendenring mehr hat. In den 3 Programm-Modi (P, PD, PH) und im S-Modus (das heisst mit Verschlusszeitvorwahl) kannst du unbesorgt arbeiten, denn hier steuert die Kamera-Elektronik die Blende über einen kleinen Hebel, bzw. Mitnehmer.

2. 'schwierigere' Sache:
Da sich deine Motive ziemlich schnell bewegen, wirst du den AutoFokus schalter auf C stellen müssen. Wenn er auf S (single) steht, wird zwar scharf gestellt, allerdings wird sich der Fokus NICHT mehr verstellen, auch wenn sich das Motiv (Motorrad) bewegt. Der Fokus wird also nicht nachgeführt. Bei der C-Einstellung (continuous) wird kontinuirlich fokussiert, das heisst, solange du den Auslöser halb gedrückt hälst. Sobald du den Auslöser aber durchdrückst, wird das Bild sofort geschossen, ob's nun scharf ist oder nicht. Das ist am Anfang schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Dann noch eine Richtigstellung:
Die Filmtransport-Auswahl (Drive S, CL, CH) entscheidet NICHT über Schärfepriorität oder Auslösepriorität, diese Aufgabe übernimmt der Autofokus-Wahlschalter. Die Filmtransport-Auswahl entscheidet lediglich über Einzelbild-Modus (S) und Serienbild-Modus (CL mit 2 Bilder/Sekunde und CH mit 3,3 Bilder/Sekunde) In meinem ersten Posting hatte ich die beiden Sachen verwechselt. Sorry.

Jetzt noch eine prinzipielle Überlegung:
Wenn bei der Kompaktdigicam soviel Schrott dabei war, so lag das bestimmt zum grossen Teil an der Trägheit vom Autofokussystem und der damit verbundenen Auslöseverzögerung. Der Umstieg auf Spiegelreflex ist daher eine gute Entscheidung, weil hier die Auslöseverzögerung (je nach Objektiv und Einstellung) sehr viel kürzer ist. Allerdings geht der Filmverbrauch am Anfang schön ins Geld. Wenn du dann das Geld von der F801 und einem Jahr Filme + Entwicklung + Abzüge zusamenrechnest, kommst du locker auf den Preis einer guten, gebrauchten D70. Dabei hast du bei der D70 zusätzlich den sofortigen Lerneffekt, das heisst, du musst nicht auf deine Ergebnisse warten, sondern siehst sofort auf dem Display, was Sache ist. Und die guten Bilder kannst du immer noch zum Fotoladen bringen um 10x15 bis 50x75er Abzüge zu bekommen. Ich habe im vergangenen Jahr etwa 12000 Bilder gemacht, wenn ich die alle als Papierabzug hätte bezahlen müssen... pfff... das wäre locker eine brandneue D70s geworden.

Viel Glück und gut Licht beim Rennen!
Ciao,
zwitsch
 

lars_s

Kennt den Türsteher
He zwitsch,
bitte ein bischen Vorsicht mit der Gegenüberstellung der Kosten für Analog- und Digitalfotografie! Du scheinst hier wie so viele die selbe Milchmädchenrechnung aufmachen zu wollen, bei der die Kosten für eine Anzahl von x-Digital-Auslösungen 1:1 auf die Kosten der Analogfotografie übertragen werden. Das ist natürlich Quatsch!
Die "Hemmschwelle" auf den Auslöser zu drücken, liegt bei der Digitalen natürlich zunächst aus Kostengesichtspunkten viel niedriger als bei einer Filmkamera und daher hätte ein Amateur, der heute mit einer Digitalen die von dir genannte Anzahl von 12.000 Bildern macht, es im Analogen Zeitalter wohl nur auf einen Bruchteil dieser Auslösungen gebracht. Ich rechne hier eher mit einem Verhältnis von 1:10 (Auslösungen analog/digital), so dass man dann in unserem konkreten Beispiel eben nur auf einen Vergleichswert von etwa 30 36er-Filme pro Jahr kommt und nicht auf etwa 300. Wenn man jetzt noch die anderen Einsparmöglichkeiten in Betracht zieht, die auch die Analogfotografie bietet (z.B. zunächst nur Filmentwicklung + Indexscan und gezieltes Nachbestellen der gelungenen Bilder) und auch die Mehrkosten berücksichtigt, die die Digitalfotografie aufwirft (PC, Software falls nicht vorhanden, geringere Lebensdauer der D-SLR bedingt durch größere Anzahl "Testbilder"), dann steht die Digitalfotografie kostenmässig sicher immer noch gut da, aber wohl nicht mehr ganz so rosarot, wie das immer gerne propagiert wird.

Grüße

Lars
 

zwitsch

Läuft öfters hier vorbei
Hi, Lars.

So total milchmädchenhaft ist die Rechnung nun auch wieder nicht.

1. Ja, ich geb's ja zu, die Knips-Hemmschwelle liegt ein Stück tiefer. Aber 1:10 ist trotzdem zu weit in die andere Richtung. Ich hab bei mir nachgeschaut. In bild-mageren Jahren waren es nie weniger als um die 40 Filme pro Jahr, in den fetten 85 bis 120 Filme (Dia's und Fotofilme zusammen wohlgemerkt).

2. Sparen kann man schon, indem man nur entwickeln lässt, Allerdings kenne ich hier in meiner Gegend kein Labor oder Laden, das Index-Print macht OHNE zugleich auch die Papierabzüge zu machen. Ein Index-Scan kommt ja auf CD, setzt also auch einen PC voraus... Und ein Index-Print reicht zwar um den Bildaufbau, nicht aber um die Schärfe korrekt zu beurteilen. Nachbestellen kann ich zwar auch, aber diese Abzüge sind wesentlich teurer als die die Erstabzüge.

3. Ja, einen PC braucht man schon zur Nachbehandlung, Archivierung und so. Da Silverio ja dieses Forum mitverfolgt, bin ich davon ausgegangen, dass er bereits einen PC besitzt. Desweiteren ist (fast) immer ein Windows mit im Preis eines PC's mit dabei (linux ist kostenlos) und richtig gute Foto-Software gibt's auch ohne Geld (z. B. Gimp, IrfanView, 14a Rename, BRU, etc). Auf der CD im c't-Magazin war übrigens kürzlich eine ganze Reihe kostenloser FotoSoftware mit drauf.

4. Meine 801 habe ich 1990 gekauft, (etwa 550 Euro) war bis 2002 zwei mal in der Reparatur (zusammen etwa 250 Euro) und hat etwa 12*100*36 = 43000 Auslösungen auf dem Buckel. Im Moment queitscht der AF-Motor, so dass er wieder zu Nikon müsste, der neue Motor wird mir aber zu teuer im Vergleich zum Alter des Body's. Bei Reportagen in Kirchen, Natur, Kinder kann ich sie also nicht mehr benuzen. Meine F100 hat stolze 1500 Euro gekostet. Die D70 'nur' 1000 Euro (reicht zwar meines Erachtens nicht an die Verarbeitungsqualität de F100 heran). Da darf ja die D70 allein schon vom Preis her etwas weniger lange durchhalten. Ich bin ehrlich gespannt, wann die ersten Macken, Pannen und altersbedingten Abnutzungs-Erscheinungen auftreten werden. Inzwischen hat sie über ein Drittel der F801-Strecke geschafft.

Meine Abzüge bekomme ich (nur wenn sie von digitalen Quellen kommen) zwischen 10 und 18 Cent. Das sind zwar immer Sonderangebote, aber sie kommen periodisch wieder. So billig habe ich analoge Abzüge noch nie bekommen. Auf Anfrage sagte man mir, dass bei digitalen Quellen weniger menschliche Arbeit im Spiel wäre (Negativ-Streifen einlegen, Staub entfernen,...).

Zu guter letzt ist mir der direkte Lern- resp. AHA-Effekt sehr wichtig. Ich habe ihn 'damals' schmerzlich vermisst. Als notorischer Faulpelz habe ich nie gerne Bild-daten (Shooting Data) aufgeschrieben. Auch war es so, dass man, in der Programm-Automatik, oft mehr auf das Motiv achtgab, als auf die Daten im Display, und somit hatte man überhaupt keine Informationen zum Bild. Da war das Aufmachen der Filmtüte im Fotoladen spannender als jede Kinder-Überraschung! ;-)

Bei einer D-SLR kann man alle Daten im Nachhinein noch auslesen, man hat eine DIREKTE Bildkontrolle und miese Aufnahmen kosten somit (vom elektrischen Strom mal abgesehen) kein Geld mehr. Dass diese Bildkontrolle keine Spielerei ist, beweisen Foto-Journalisten, indem auch sie oft sofort kontrollieren, ob die Aufnahme gut genug geworden ist. (Man sieht's ja oft genug bei Veranstaltungen und in den Fernsehnachrichten).

Inzwischen sind wir absolut off topic...

Was mich letztlich aber intressieren würde wäre ein genauer Total-Cost-of-Ownership-Vergleich zwischen analog und digital. Wie weit liegen die beiden wirklich auseinander? In wieweit bin ich mit meiner Knipserei die Regel oder die Ausnahme?

...noch viel mehr off topic...


Ciao,
zwitsch
 

lars_s

Kennt den Türsteher
@zwitsch: von "total" milchmädchenhaft habe ich auch nicht gesprochen ;-). Aber du hast recht, mittlerweile sind wir off topic, deshalb nur noch als letzte Anmerkung, dass man zumindestens bei uns in Norddeutschland bei praktisch jedem Fotoladen (egal ob Fachgeschäft oder Discounter), auch wenn's nirgendwo explizit angeboten wird, Filmentwicklung + Indexprint ohne Abzüge bekommt, wenn man dies unter "Bemerkungen" auf die Tüte schreibt. Funktioniert bei Euch bestimmt auch, probiers einfach mal aus!

Grüße

Lars
 
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