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Robustheit und weltweiter Service

R

Raysz

Hallo,
meine Frau und ich wollen für unsere Reise nach Asien per Wohnmobil von Pentax zu Canon oder Nikon wechseln. Wir stellen uns eine gebrauchte analoge (f90x / eos 50) und eine digitale (d70/eos 300) und einen Satz guter Objektive vor. Für uns sind entscheidend die Robustheit und der weltweite Service.
Habt Ihr da Erfahrungswerte und kennt Geschichten von Canon/Nikon?
Freue mich über jede Nachricht!
Jochen
 

simonstucki

Läuft öfters hier vorbei
Hallo

Ich weiss nicht was für eine Pentax Kamera ihr besitzt aber ich glaube nicht das die vorgeschlagenen Kameras viel robuster sind. Auch die beiden analog Kameras die du in Erwägung ziehst sind aus Plastik. Wenn du auf Robustheit grossen Wert legst, so solltest du eine Nikon F (3,4,5,100) oder irgend eine mechanische Nikon oder eine Eos 1,3,5 kaufen. Die sind meines Wissens alle recht robust (die robusteste von diesen ist sicher die Nikon F3 jedoch auch die einfachste (kein AF, aber kompatibel mit den Nikon AF Objektiven welche nicht G's sind, keine Spotmessung, nur 1/80s X-Sync).

Über den weltweiten Service kann ich nichts sagen, weiss nur das Nikon generell den besseren Service als Canon hat.

Mit freundlichen Grüssen

Simon Stucki

PS: Ich habe leider noch keine Nikon Kamera, aber ich dachte wenn so lange niemand antwortet dann schreib ich halt was ich gelesen habe.
 

rapaselet

Rookie
Hallo Jochen,

zum Thema Robustheit kann ich nur zu den teureren Modellen von Nikon und Canon raten. Bei der Modellauswahl F90X/EOS50 ist aus meiner Sicht die deutlich robustere Kamera die Nikon. Ich habe mit der F90X jahrelang fotografiert und sie auf verschiedenen Trekkingtouren in Nordskandinavien dabei gehabt. Totale Feuchte und robuster Umgang haben der Aufnahmequalität keinen Abbruch getan. Die EOS50 kenne ich von Fotofreunden und beurteile sie nur von meinem Eindruck her.
Bei skandinavischer Kälte (-30°C) hat meine Nikon fast wie bei Normaltemperatur gespielt. Mein Freund mit seiner Pentax konnte nicht einmal die erste Auslösung durchführen.

Gruß
Werner
 
R

Raysz

hallo,
die f90x ist doch aus Metall, oder?
Danke für die Hinweise, wir sind jetzt gespannt auf die d70...
Lieber Gruß
Jochen
 

jsiegi

Mitglied
Hallo,

ich benutze seit längerer Zeit die F100 von Nikon bei diversen Kajaktouren in Skandinavien. Bis jetzt hat die Kamera mich nicht im Stich gelassen. Und da jetzt viele dem digitalen Fieber verfallen sind, gibts die bei Ebay schon recht günstig und in guter Qualität und bis auf eine Spiegelvorauslösung vermisse ich eigentlich nichts an dieser Kamera.

Gruß
Jens
 

john_doe

Läuft öfters hier vorbei
@Jens: Nur mal so nebenbei: Wie bewahrst du deine Fotoausrüstung während einer Kajaktour auf?
Bei meiner letzten Kanutour in Schweden (Stora Lee, Foxen, Leelang)habe ich einfach die komplette Fototasche in einen wasserdichten Sack gepackt; der Nachteil dieser Lösung ist eben, dass man sehr, sehr lange braucht, um die Kamera oder ein benötigtes Objektiv herauszuholen.
Wie bewahrst du deine Ausrüstung auf? Gibt es auch normale Fototaschen, die 100% wasserdicht sind?
 

haime

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo John,
sorry, wenn ich mich einmische... Ich verpacke meine Ausrüstung bei Kajaktouren auch in der Fototasche und dann in einem Wasserdichten Ortlieb- Sack (kennst Du bestimmt). Auch wenn ich im Tauchurlaub bin und dort mit einen Schlauchboot übers Meer gehüpft wird, hat sich die Kombination Tasche + wasserdichtem Sack bestens bewährt. Schnell verfügbar ist die Ausrüstung natürlich nicht, da hast Du recht.
Es gibt von Lowe einen absolut wasserdichten Fotorucksack (DryZone) und wenn der Preis Dich nicht abschreckt und Du regelmässig Kajaktouren machst ist er evtl. interessant für Dich. Und Ortlieb bietet auch ein paar wasserdichte Fototaschen an.

Gruss,
Heiko
 

jsiegi

Mitglied
Hallo John

was die wasserdichte Aufbewahrung meiner Fotoausrüstung betrifft, so benutze ich dazu den wasserdichten Koffer von Peli. Diese Koffer bekommt man z.B. bei der Firma Globetrotter in Hamburg. Die Koffer sind sehr robust und absolut wasserdicht. Meiner ist vor ein paar Jahren bei einer Kenterung in Schweden mal ca. 200 m Flussabwärts geschwommen und meine Ausrüstung hat keinerlei Schaden genommen. Den Koffer welchen ich benutze hat das Aussenmaß von ca. 490 mm x 390mm x 170 mm und darin findet ohne Probleme meine für Skandinavien benutze Ausrüstung bestehend aus F100+Batteriefach MB15 mit angesetzten Objektiv 28-70, Blitz SB80DX, Macro 105 mm, Weitwinkelzoom 20-35, Telezoom 100-300mm oder 80-200 mm jeweils mit Sonnenblende, Filter, Batterien, ca. 20 Filme und Kleinkram Platz. Da die Koffer mit Schaumstoffpolster geliefert werden, kann der Innenraum frei gestaltet werden. Wenn ich mit den Kajak unterwegs bin (Prijon Kodiak), befestige ich den Koffer unter dem vorderen Gebäcknetz und sichere diesen mit zwei Spanngurten. Im Kanu (Old Town / Discouvery)ist die Unterbringung des Koffers kein Problem. Die Koffer gibt es in vielen verschiedenen Größen so das Du die entsprechend Deiner Ausrüstung auswählen kannst. Man kann auch einen Umhängegurt befestigen so das das Tragen bei "Landgängen" erleichter wird. Übrigens für das Fotografieren von Kajak aus benutze ich immer eine wasserdichte Sucherkamera von Canon A1. Das Teil ist zwar nicht mit einer SLR zu vergleichen aber für gute Schnappschüsse nicht schlecht und vor allem unverwüstlich.

Gruß

Jens
 

john_doe

Läuft öfters hier vorbei
Hi Jens,
so ein Koffer wäre schon eine feine Sache...aber billig sind die natürlich auch nicht gerade!
Das Problem bei einem Koffer ist, dass er eben recht sperrig ist. Bei meinem letzten Kanu-Urlaub habe ich zum Beispiel noch einen einwöchigen Backpacking-Trip durch Schweden und Dänemark angehängt und da wäre ein Koffer eher unpraktisch gewesen...
Beim Kanufahren habe ich auch auf dem Wasser meine F60 eingesetzt; das Risiko, dass sie ins Wasser fällt war aber recht klein, da wir unsere beiden Kanadier mit einer wohl durchdachten Konstruktion aus Holzstämmen zu einem Katamaran verbunden hatten (OK, sowas geht auch wirklich nur auf verhältnismäßig ruhigen Gewässern, andernfalls schwappt viel Wasser ins Boot). Auf diese Art konnte man sich im Boot sogar hinstellen.
 

carlos

Mitglied
Nikkon Service im Ausland.
Ich habe mir bei meinem letzten Deutschlandbesuch eine Nikkon D70 gekauft und musste leider hinterher vom Nikkon Kundendienst erfahren, dass z.B. die Garantie nur für das Land gültig ist, in dem die Kamera gekauft wurde. Nikkon bietet keine weltweit gültige Garantie an. Bei einer neuen Kamera ist dies besonders bei einem längeren Auslandsaufenthalt zu beachten. Desweiteren gibt es in ganz Brasilien nur ein autorisiertes Servicefachgeschäft. Ich denke mal, dass dies in Asien nicht sehr viel anders sein dürfte.
 

artmano

Läuft öfters hier vorbei
1.) Service in Brasilien und in Asien -
Da Nikon ebenso wie Canon ein asiatischer Hersteller ist, sollte die Service-Situation in Asien besser sein. Allerdings ist davon auszugehen, dass in jedem Land nur ein Service-Center ausgewiesen wird.


2.) Weltweite Garantie -
Dass eine in Europa gekaufte Kamera nur eine europäische Garantie aufweist, hat leider bei manchen Herstellern schon länger Tradition. So wollen die Hersteller den "grauen Import" verhindern - weiß Gott, warum.

Grüße, Artmano
 

carlos

Mitglied
@Artmano (Artmano)

Nur leider ist das nicht unbedingt Kundenfreundlich. Sicherlich macht der eine oder andere ab und zu eine längere Reise. Kauft sich zu Hause eine neue Kamera für diese Reise und dann hat diese Kamera im Urlaub einen defekt. Ist man auf die Kamera angewiesen muss man diese dann trotz Garantie auf eigene Kosten reparieren lassen. Finde ich nicht sol toll!!!
 
M

Mickman

Unter diesen Umständen müsste es doch eigentlich möglich sein, dass man mit einer deutschen Quittung und Garantieschein bei Nikon eine internationale Garantiekarte erhält. Kann mir nicht vorstellen, dass es für Berufsfotografen, die viel unterwegs sind, diesen Service nicht gibt.
 

virgil

Bleibt öfters zum Abendessen
@ Michael - Pro's greifen auch auf den NPS zu und müssen nicht das gleiche Procedere wie Endkunden in Kauf nehmen.

@ Jochen - Sinn oder nicht Deines threads entzieht sich mir vollends. Für ein paar Wochen mit dem Wohnmobil herumzugurken bedarf es doch keinen Systemwechsel! Was sollte der auch bringen wenn man dann noch dazu auf Amateurgehäuse geht? Zuverlässig/Haltbar ist die Pentax genauso (oder nicht) wie die Mitbewerber und wenn Du ohnehin mit Backup-bodies arbeitest kann's Dir doch echt gleich sein ob da irgendwo ein Servicepartner vor Ort ist oder nicht. Zumal - wie schon erwähnt - Garantieleistungen vor Ort selbst zu bezahlen sind (eingeschränkte Garantie durch den Hersteller), Sprachprobleme, Zeitnot (irgendwann musst Du weiterfahren) uvm.

Bleib einfach bei Deiner Pentax - leg Dir noch ne *istD/Ds zu und hab nen tollen Urlaub.

Cheers
Virgil
 

mattes

Hat vergessen, wo er wohnt
Hallo.

Da es vornehmlich um ältere, gebrauchte Kameras geht, ist das Thema Garantie wohl nicht so wichtig.

Was Reparaturmöglichkeiten angeht, sehe ich bei analogen Modellen wenig Chancen, egal wo. Dafür sie sind eben robust und nahezu unzerstörbar - und dazu noch extrem günstig. Eine F3 (das damalige analoge Spitzenmodell und über 20 Jahre in Produktion) gibt unter 150 EUR. Wenn es moderner sein soll, würde eine F100 ganz gut passen (F4s und F5 sind dicke Brocken und bei einer Reise in tropischen Gegenden schon eine Belastung). Digital würde ich zu einer D700 raten. Die ist auch günstig zu haben, bietet gute High-ISO-Möglichkeiten, und die 12 MP Auflösung reichen für Drucke bis 60x90 cm.

Der Vorteil des Nikon-Systems ist m. E. die sehr weite Verbreitung, das gute und günstige Angebot auf dem Gebrauchtmarkt und die Austauschbarkeit der Objektive zwischen den Modellen, da es bei Nikon keinen Bajonettwechsel gab. AF(-S) oder VR funktionieren natürlich bei den analogen Kameras ohne AF nicht, klar, aber jedes Objektiv mit Blendenring lässt sich nutzen.

Grüße und einen schönen Urlaub
Matthias
 

JHartenstein

Kennt den Türsteher
Ich kenne Berufs-Fotografen,
die habe ihre besten Reisereportagen mit einer Asahi Pentax 67 gemacht - vor 40 Jahren - die Bücher davon gibt es noch heute.
Aber heute noch mit Analog auf Globetrottertour - die Globrtrotter, die ich kenne sind schon seit 10 Jahren digital unterwegs und haben aucuh nicht von größtmöglichen Unfällen damit berichtet. Sondern kein Ärger mit den Filmen / Temperaturen / Entwicklungen etc. Nur die Akkus wollen halt immer irgendwie geladen sein. Aber dazu gibt es ja allerlei Hilfsmittel, wenn keine Steckdose da ist.
Eine Pentax K1 ist heute keine schlechte Wahl. Ansonsten Nikon/Canon geht immer weltweit, auch ohne NPS / CPS.
 

Dicki

Da fällt uns kein Titel mehr ein
ich weiß auch nicht was das soll.
Die Pentax (K7 bis K1) haben ein robustes Metallgehäuse und sind allesamt abgedichtet. In der Preisklasse eher selten.
Somit ist die Eingangsfrage für mich nicht fassbar.
 
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