Hallo liebe SIGMA Freunde,
eigentlich poste ich ja in einem anderen Forum, habe mich aber jetzt doch mal angemeldet, weil hier von einem (etwas ruppigen) Kollegen ein Thema angerissen wurde, in das ich selber viel Mühe investiert habe....
und das ich für durchaus wichtig halte.
Zunächst mal stimmt es ja, dass unsere Kameras im High ISO Bereich so ihre "Mucken" haben ..... das dürfen sie auch, denn sie liegen in anderen Dingen nunmal besser als die Bayer-Kisten .... wir wissen das!
ANDERERSEITS...:
Wenn man sich etwas Mühe gibt, dann braucht man vor hohen ISOs nun auch nicht die Scheu zu haben, die so manchem immer wieder suggeriert wird. Da der genannte Kollege irgendwie "stumm" bleibt, und nicht erläutert, wie er seine zweifellos ordentlichen 1600er "gebaut" hat, will ich hier mal zeigen, wie ich das mache .... die Ergebnisse, die ich da gesehen habe sind nämlich problemlos reproduzierbar.
Bei Tageslicht ist ISO 1600 am einfachsten, das Motiv mit der Spielkarte und dem Würfel schon schwieriger aber .....und da hat Euer Chef wohl recht ... am schwierigsten sind Motive mit ausgeprägten Schattenbereichen und absolutem Schummerlicht .... die dunkele Kneipe eben. Und das geht auch ....schaun wir mal:
}
Belichtung: Schummerlicht bei orangem L&enschirm ....
ISO 1600 (33 DIN)
Blende 4,5
Verschlusszeit 1/15s
Ich verwende hier mal den SPP3.0 Konverter, obwohl es für den HIGH ISO Bereich bessere Lösungen gibt, weil den nun jeder kennt. Wir kennen das, die Photos kommen flau, und zeigen das typische Rauschverhalten. Das Luminanzrauschen ist Dank SPP3.0 erträglich, das extrem niederfrequente RGB-Rauschen schon auffällig und störend.
-Weißabgleich sorgfältig optimieren .... sehr fummelig, weil das L&enlicht extrem rötlich ist.
-Belichtung feinabstimmen .... passt hier
-Kontrast anheben
-Schatten etwas dämpfen
-Volle Schärfe anregeln!!! Sehr wichtig! erkläre ich später
So ..... was nu stört, ist eine Gelbüberflutung, die sich in SPP nicht ausregeln lässt, das extremniederfrequente RGB-Rauschen (die Flecken) und das leichte Luminanzrauschen .... der blaue Seestern ist viel zu blass, so sieht er nicht aus, der Rotkanal (Dose) zu kräftig (nicht übersteuert, das ist wichtig .... also RGB Histogramm in SPP beachten)
Photoshop:
}
Nun müssen folgende Anpassungen sein:
- Gelbtöne Sättigung -40%
- Blautöne Sättigung +40%
- Rottöne Sättigung -10%
Abspeichern!
So .... nun passen die Farben ... trotz sehr schwieriger Beleuchtung: Was immer noch suboptimal ist, sind Luminanz- und RGB-Rauschen. Das Bild ist mir auch immer noch zu "flau" ....
Was man nun benötigt, ist die Software Arcsoft Darkroom, ohne die ich alles Weitere nicht hinkriegen könnte. DARKROOM hat die einzige DENOISE ENGINE, die ich kenne, die mit dem extrem niederfrequenten RGB-Rauschen der "Foveon-Extremschwachlicht-Problemphotos" zurechtkommt!
Neben der Entrauschung nehme ich in DARKROOM eine weitere Kontrastanhebung vor, die ich jetzt mal "überspringe".
Nun .... ich kenne was das Entrauschen von Photos angeht nichts besseres, als diese Software!!! Luminanz- und RGB-Rauschen lassen sich separat aussteuern und auch vergrößert beurteilen. Die Detailerkennung funktioniert erstklassig, solange die Aufnahme "scharfe Kanten" aufzeigt. Darum war es auch in SPP unbedingt nötig, die Aufnahme zu schärfen. Die dadurch verursachte Zunahme des Luminanzrauschens wird hier wieder rückgängig gemacht. Das Ergebnis finde ich nun sehr ordentlich, wenn man bedenkt, dass das ein Photo gewesen sein soll, das mit 'ner SIGMA gar nicht möglich sein soll.
Das Thema ist noch viel umfangreicher und interessanter, als ich das jetzt hier "mal eben schnell" zeigen kann. Ich bin sehr sicher, dass vieles von dem, was ich hier außerhalb der kamera "schöngerechnet" habe bei den ANDEREN marken kameraintern abläuft .... nicht rauschende Photozellen gibbet nämlich nicht .... auch nicht bei Bayer-Sensoren!
Grüße und schöne Photos
Klaus
eigentlich poste ich ja in einem anderen Forum, habe mich aber jetzt doch mal angemeldet, weil hier von einem (etwas ruppigen) Kollegen ein Thema angerissen wurde, in das ich selber viel Mühe investiert habe....
und das ich für durchaus wichtig halte.
Zunächst mal stimmt es ja, dass unsere Kameras im High ISO Bereich so ihre "Mucken" haben ..... das dürfen sie auch, denn sie liegen in anderen Dingen nunmal besser als die Bayer-Kisten .... wir wissen das!
ANDERERSEITS...:
Wenn man sich etwas Mühe gibt, dann braucht man vor hohen ISOs nun auch nicht die Scheu zu haben, die so manchem immer wieder suggeriert wird. Da der genannte Kollege irgendwie "stumm" bleibt, und nicht erläutert, wie er seine zweifellos ordentlichen 1600er "gebaut" hat, will ich hier mal zeigen, wie ich das mache .... die Ergebnisse, die ich da gesehen habe sind nämlich problemlos reproduzierbar.
Bei Tageslicht ist ISO 1600 am einfachsten, das Motiv mit der Spielkarte und dem Würfel schon schwieriger aber .....und da hat Euer Chef wohl recht ... am schwierigsten sind Motive mit ausgeprägten Schattenbereichen und absolutem Schummerlicht .... die dunkele Kneipe eben. Und das geht auch ....schaun wir mal:
Belichtung: Schummerlicht bei orangem L&enschirm ....
ISO 1600 (33 DIN)
Blende 4,5
Verschlusszeit 1/15s
Ich verwende hier mal den SPP3.0 Konverter, obwohl es für den HIGH ISO Bereich bessere Lösungen gibt, weil den nun jeder kennt. Wir kennen das, die Photos kommen flau, und zeigen das typische Rauschverhalten. Das Luminanzrauschen ist Dank SPP3.0 erträglich, das extrem niederfrequente RGB-Rauschen schon auffällig und störend.
-Weißabgleich sorgfältig optimieren .... sehr fummelig, weil das L&enlicht extrem rötlich ist.
-Belichtung feinabstimmen .... passt hier
-Kontrast anheben
-Schatten etwas dämpfen
-Volle Schärfe anregeln!!! Sehr wichtig! erkläre ich später
So ..... was nu stört, ist eine Gelbüberflutung, die sich in SPP nicht ausregeln lässt, das extremniederfrequente RGB-Rauschen (die Flecken) und das leichte Luminanzrauschen .... der blaue Seestern ist viel zu blass, so sieht er nicht aus, der Rotkanal (Dose) zu kräftig (nicht übersteuert, das ist wichtig .... also RGB Histogramm in SPP beachten)
Photoshop:
Nun müssen folgende Anpassungen sein:
- Gelbtöne Sättigung -40%
- Blautöne Sättigung +40%
- Rottöne Sättigung -10%
Abspeichern!
So .... nun passen die Farben ... trotz sehr schwieriger Beleuchtung: Was immer noch suboptimal ist, sind Luminanz- und RGB-Rauschen. Das Bild ist mir auch immer noch zu "flau" ....
Was man nun benötigt, ist die Software Arcsoft Darkroom, ohne die ich alles Weitere nicht hinkriegen könnte. DARKROOM hat die einzige DENOISE ENGINE, die ich kenne, die mit dem extrem niederfrequenten RGB-Rauschen der "Foveon-Extremschwachlicht-Problemphotos" zurechtkommt!
Neben der Entrauschung nehme ich in DARKROOM eine weitere Kontrastanhebung vor, die ich jetzt mal "überspringe".
Nun .... ich kenne was das Entrauschen von Photos angeht nichts besseres, als diese Software!!! Luminanz- und RGB-Rauschen lassen sich separat aussteuern und auch vergrößert beurteilen. Die Detailerkennung funktioniert erstklassig, solange die Aufnahme "scharfe Kanten" aufzeigt. Darum war es auch in SPP unbedingt nötig, die Aufnahme zu schärfen. Die dadurch verursachte Zunahme des Luminanzrauschens wird hier wieder rückgängig gemacht. Das Ergebnis finde ich nun sehr ordentlich, wenn man bedenkt, dass das ein Photo gewesen sein soll, das mit 'ner SIGMA gar nicht möglich sein soll.
Das Thema ist noch viel umfangreicher und interessanter, als ich das jetzt hier "mal eben schnell" zeigen kann. Ich bin sehr sicher, dass vieles von dem, was ich hier außerhalb der kamera "schöngerechnet" habe bei den ANDEREN marken kameraintern abläuft .... nicht rauschende Photozellen gibbet nämlich nicht .... auch nicht bei Bayer-Sensoren!
Grüße und schöne Photos
Klaus