CI-Fotocommunity

Registriere Dich jetzt kostenlos!

Dadurch bekommst Du Zugang zu dem geschützten Mitgliederbereich, kannst beim Gebrauchtmarkt mitmachen und stellst nebenbei auch noch sicher, dass niemand Dir Deinen Wunsch-Usernamen wegschnappt.

Stativ nicht stabil genug?

Juergen64

Da fällt uns kein Titel mehr ein
Mitglied seit
14 Jul 2012
Beiträge
12,289
Nein, nicht wirklich, aber ich habe mal bewusst die Schraube nicht so fest angezogen beim Versuch, die Baustelle zu fotografieren:

#1 die moderate Version

_JWB1244.jpg




#2 schon etwas heftiger

_JWB1245.jpg



Die kreativen Profis wie Werner und Co. sind gerne aufgefordert, hier ihre Meinungen und Ideen anzubringen. Ich sende dafür auch gerne das volle RAW zu.

Gruß
Jürgen
 
Moin Jürgen,
ich bin zwar keiner der Kreativ-Profis, aber mir gefällt das zweite besser. Das erste Bild wirkt auf mich unruhig, das zweite ist eine sehr ansehnliche Lichtmalerei :)


Viele Grüße, Fritzi
 
na ja, nachteilig ist erst mal das du es dem Zufall überläßt wie das Bild wird. Man könnte anstatt der lockeren Schraube bzw. des wackeligen Statives es mit Zoom während der Aufnahme oder mit Mehrfachbelichtung kanalisieren. Bzw. Reproduzierbar machen. Sprich es bewußt herstellen.

Die Bilder lassen Raum für Versuche. Hier mal mit Lichter, Kontrast, Sättigung und der Schärfe gearbeitet.
_JWB1244-2.jpg


Ein interessanter Ansatz ist das schon. Zumal man das "technische Chaos" und der betriebene Aufwand auf modernen Baustellen sehr schön in Szene setzen kann.
Dem Betrachter wird durch das "Übermaß" mal sehr direkt vor Augen geführt was alles nötig ist um eben diese, unsere "moderne" Welt zu schaffen.
 
Moin Jürgen,

sicherlich ist Kunst und was dabei herauskommt ein nicht exakt definierbarer Begriff für die Fotografie und irgendwie auch immer eine Ansichtssache, da finde ich das zweite deutlich besser weil das Erste in meinen Augen zu wenig verwischt oder zu wenig fixiert ist. Nr.1 sieht in der Tat so aus wie ein "unbeabsichtigtes" Foto an nachsackendem, nickendem Kopf. Die Nachbearbeitung vom Werner ist mir dabei zu kräftig und würde den Verdacht erzeugen, dass da auch noch der Sensor defekt war :D

Das zweite Foto lässt viel Spielraum für Phantasie und Interpretation, durch die stärkere Taillierung der Spuren wirkt es auch schöner. Solche Effekte gefallen mir gut. :daumenhoch_smilie:

:z04_bier01:
 
Klar, nicht nur bei Kunst, sondern auch bei fotorealistischer Abbildung: das Ergebnis ist immer Geschmackssache! (Bin ich etwa auch ein Kunstwerk?) :eek: Von daher ist es zwar interessant zu erfahren wem oder genauer wie vielen das gefällt und natürlich auch die Gedanken bei der Betrachtung zu erfahren, aber weitere Ideen kommen durch konkrete Anregungen wie die von Werner.

Gruß
Jürgen
 
Bin ich etwa auch ein Kunstwerk?)
Zeitweilig. :proud:

würde den Verdacht erzeugen, dass da auch noch der Sensor defekt war
na dann, kann er sich ja endlich eine Pentax zulegen. :z04_photos:

Apropos kaputter Sensor. Da scheint was dran zu sein:
_JWB1245-1.jpg


Aber mal Spaß bei Seite:
Ich finde schon das man durch solche Techniken z.B. Chaos, Durcheinander, Verwirrung, etc. gut zur Geltung bringen kann. Dies ist ein Aspekt der Kunst, nicht immer alles so zu zeigen wie es ist, sondern auch wie man es fühlt, empfindet, gar in dem Moment erlebt hat. Und hierzu ist eine Technik des "Verwischen", Verzerren, etc. nicht nur legitim sondern manchmal auch unabwendbar.
Wenn wir mit dem Tele auf die Glasfassade eines Büroturmes halten, die Fenster mit der Brennweite zusammenrücken, ein Wirrwar von Reflexen gekonnt einfangen, nur um die konforme Moderne, die Käfighaltung in unseren Büros zu demonstrieren ist das ja auch nichts anderes.

Obiges Beispiel hat mich sehr an die Versuche von Panoramafan erinnert. Der hatte mal eine Strecke gemacht da wurde während der Belichtung die Brennweite geändert.
 
Das kam mehr durch Zufall: ich hatte erst an meinem 3-Wege-Neiger tatsächlich die eine Achse nicht richtig fest gemacht und sah wie die Kamera sich langsam nach unten bewegte - noch vor der Auslösung, aber das brachte mich auf die Idee das doch mal absichtlich zu machen. Querschwenks hab ich auch noch versucht, aber die sind weil manuell geschoben nicht so schön gleichmäßig geworden, eher ruckelig.

Gruß
Jürgen
 
Jürgen, dein erstes und die beiden Bearbeitungen des zweiten von Dicke sind meine favorites... da kommen Baustellenhektik und Betriebsamkeit am besten rüber, auch wenn es Nacht ist, aber schließlich brennt Licht....
 
Ich hab mal einen Versuch mit händischer Drehung der horizontal liegenden Kamera (in die Baumwipfel gerichtet) gestartet, ist aber auch nicht gleichmäßig abgelaufen.
 
Klar, nicht nur bei Kunst, sondern auch bei fotorealistischer Abbildung: das Ergebnis ist immer Geschmackssache! (Bin ich etwa auch ein Kunstwerk?) :eek: Von daher ist es zwar interessant zu erfahren wem oder genauer wie vielen das gefällt und natürlich auch die Gedanken bei der Betrachtung zu erfahren, aber weitere Ideen kommen durch konkrete Anregungen wie die von Werner.

Gruß
Jürgen

Hm :-) Kunstwerke sind ja oft Unikate, insofern ja schon gut, wenn ein Mensch ein Unikat ist und nicht einfach im Strom mitschwimmt.
Auf der anderen Seite ist ein Kunstwerk ja ein Erzeugnis künstlerischen Schaffens (laut Wikipedia). Na ja, kann man das Wort mit 3 Buchstaben als künstlerisches Schaffen bezeichnen? Wer weiß, wer weiß..... o_O

Liebe Grüße

Frauke
 
Das 2. Bild gefällt mir ein wenig besser, das erste macht mich ein bischen kribbelig.... aber das ist ja Ansichtssache :-)

Viele Grüße

Frauke
 
Zurück
Oben