CI-Fotocommunity

Registriere Dich jetzt kostenlos!

Dadurch bekommst Du Zugang zu dem geschützten Mitgliederbereich, kannst beim Gebrauchtmarkt mitmachen und stellst nebenbei auch noch sicher, dass niemand Dir Deinen Wunsch-Usernamen wegschnappt.

Unterschied Sigma 10528 EX DF und 105mm28 EX

konstantin

Mitglied
Liebe Community,

ich möchte mir gern ein 105er anschaffen und die Optik hauptsächlich an meiner S3 Pro für Portraitaufnahmen und ab und an Makroaufnahmen nutzen. Wer kennt die beiden Objektive und kann mich über den Unterschied aufklären? Design/Haptik, Verarbeitungsqualität etc. sind mir besonders wichtig. Von der Bildqualität her sollen sich die beiden ja nicht viel nehmen, oder ?

Vielen Dank und beste Grüße
Konstantin
 

stealth

Kennt den Türsteher
Hi Konstantin

Meines Erachtens sind das ein und das selbe Objektiv! DF wird wohl ein Schreibfehler sein, denn F und G liegen dicht beieinander. Und DG steht für digital optimiert (Vollformat).

Auf der Sigma Seite ist das Objektiv Kurz als 105mm F2,8 EX DG MAKRO genannt, als Objektivtyp steht dann 105/2,8 Macro EX DF.

Im Sigma Katalog findet sich keine Bezeichnung DF und ich kenne nur Bezeichnungen wie z.B. RF für Hinterlinsenfokussierung.

Ich hoffe, dass dir das weiterhilft. Übrigens, die EX Linsen haben alle ein ansprechendes Finish, die Objektive sind recht solide Konstruiert und fühlen sich gut an. Einzig die Streulichtblende an meinem 20/1.8 schnappte nicht mehr schön ein, nachdem ich sie hundert Mal abmontierte.

Gruss
M;los
 

konstantin

Mitglied
Hallo Milos,

du hast Recht. Es muss "DG" heißen. Aber dennoch gibt es ein Vorläuferobjektiv des "DG". Da hätte ich gern einige Infos zu.

Grüße
Konstantin
 

eberhard

Bleibt öfters zum Abendessen
Hallo Konstantin,
das Non-DG macht hervorragende Fotos, gibt es aber nicht mehr neu. Die DG-Variante (optimiert für digital) kenne ich nicht, dürfte aber kaum besser sein. Wenn du das "alte" gebraucht günstig erwischst, machst du keinen Fehler. Allerdings ist das DG neu auch keine überteuerte Linse.

Gruß Eberhard
 
M

Mickman

Ich habe auch ohne DG und bin absolut zufrieden. Ein vergleichbares Objektiv wirst du für den Preis nicht bekommen.

Was ich bei der Objektivbeschreibung von Sigma 105 mm ganz interessant finde, dass sie empfehlen, bei Portraitaufnahmen einen Weichzeichner zu benutzen. Denn das Objektiv ist wirklich rattenscharf. Kann ich bestätigen.

Wie dem auch sei: Für unter 400 Euro bekommst du nichst besseres. Auch nicht von der Bearbeitung und Kompaktheit her.

Grüße,
Michael
 

lars_s

Kennt den Türsteher
Ich hatte kurze Zeit das alte 105er EX von Sigma. Es machte gute Bilder, was mich jedoch massiv gestört und schließlich dazu bewogen hat, es wieder zu verkaufen, war die viel zu leichtgängige Umschaltung von AF auf MF. Da reichte schon eine leichte Berührung mit der Jacke oder das Ablegen der Kamera und der Ring sprang in die andere Position. Ergebnis: Egal, was man gerade vor hatte, der Ring stand garantiert immer gerade in der verkehrten Stellung...
angry.gif
Ich hab keine Ahnung, ob das nun eine Eigenart meines Exemplar war oder die ganze Serie betrifft (beim Sigma 2,8/28-70 DF war's besser aber auch nicht wirklich gut...), aber Nikon hat hier mit dem M/A-Umschaltring seiner Objektive definitiv die bessere Lösung am Start.

Grüße,

Lars
 

bru_nello

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo Lars,

damit hatte ich bisher noch nie Probleme.

????

das meine, 1: 2,8 105 D EX

LG

Ulli
 

konstantin

Mitglied
Hallo,

habe mir jetzt wegen des geringen Preisunterschiedes das neue 105er DG EX bestellt. Werde berichten.

Grüße
Konstantin
 

banty

Kennt den Türsteher
Hallo,

Auch wenn es jetzt zu spät ist: Nach meinem Wissen hat Sigma bei den "DG"-Versionen der Objektive die Hinterlinsen-Vergütung geändert, damit das Objektiv unempfindlich gegen Reflexionen vom Sensor wird. Ansonsten sind die Objektive unverändert gegenüber den "non-DG"-Versionen.

Ciao Matthias
 

nikodemus

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo,

alle Hersteller erläutern ihre Kürzel und werben damit. Bei Sigma liest sich das so:

"DG (Digital Grade) - Die digitalen SLR Kameras sind inzwischen fester Bestandteil des Marktes und Ihr Anteil wächst zunehmend. Wenngleich viele Objektive älterer Baureihen aufgrund des beibehaltenen Bajonettanschlusses der Kamera-Hersteller auch an den digitalen Boliden angeschlossen werden können, sollte diese Entscheidung überdacht werden.
Wo in der analogen Fotografie ein Film Ihr Motiv aufzeichnet, sitzt in der DSLR ein Sensor mit einer spiegelnden Glasoberfläche. Das Licht kann vom Sensor zur Rücklinse des Objektivs reflektiert werden und dadurch zu unerwünschten Reflexen und Qualitätsverlust führen. Dies verhindern wir bei den DG Objektiven mit unserer neuen, aufwendigen Mehrfachvergütung der Linsen.
Wo analog eine chemische Aufzeichnung stattfindet wird das Bild digital elektronisch gespeichert. Die Anordnung und Beschaffenheit der Pixelsensoren verlangt eine äußerst hohe Auflösung und eine spezielle Ausrichtung der einfallenden Lichtstrahlen. Dies erreichen wir bei den DG Objektiven mit unserem speziellen optischen Design, dessen Berechnungen die digitalen Ansprüche zugrunde liegen."

Grüße, Heinz
 

werbespezi

Bleibt öfters zum Abendessen
In diesem Zusammenhang:

hatte Gelegenheit, bei einer Canon Road Show mit einem Referenten zum Thema "digital optimierte Objektive" eine paar Informationen auszutauschen ...

Statement: wir müssen das auch machen, da die anderen damit werben - real gibt es im Normalfall, sofern keine anderen optischen Verbesserungen implementiert werden, dadurch keine sichtbaren Vorteile ...

Wenn ich die Bildergebnisse meiner Manuellfokus Objektive aus den 80er Jahren an der D200 anschaue, dann kann ich das bestätigen. Die Aufnahmen sind kontrastreich und scharf! Der Sensor kann sich optimal entfalten und ich denke, dass auch eine 16 MP D300 diese Optiken noch nicht in Verlegenheit bringen wird.

Bei den Nikon AF-D Nikkoren achte ich persönlich schon auf das D, da es mir das Optimum an Leistungsmöglichkeit beim Blitzen bietet ...

Schönen Abend

Helmut
 
Oben