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Vergleich Digital Analog Informationen

geckoespresso

Läuft öfters hier vorbei
Als 'Fortsetzung' des Forums "Nikon Digital SLR » Nikon D100 » Erfahrungen Digitalfotografie":

Hier endlich einmal einige informative(!) Übersichten:

Vergleich der Auflösung von Filmen:
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und
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und
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Abzugsqualität von Analog und Digital:
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Gruß
Peter
 
H

Hdelijanis

Hallo Peter,

auch du oder (auch ich...wer weiss) wirst dir womöglich irgendwann eine Digitalkamera zulegen...
Trotzdem:
Ich kann den ganzen Hype um die Digitalkameras nicht ab...echt übel die Geschichte..
Wenn man sich die üblichen Fotohefte anschaut wie z.B. Colour Foto, die sind inzwischen ja schon jenseits von Gut und Böse...auch Fotomagazin, das zwar ab und zu sich noch `gequält` der Analogfotografie widmet, dort bekommt man immer mehr den Eindruck, dass die Digitalgeschichte das Nonplusultra sei..aber für wen..?
Diese Hefte sind zum Sprachrohr der Industrie geworden, die hier ihre neuen Produkte verkaufen. Selten ein objektiv kritischer Bericht, meist eine Lobhudelei die seinesgleichen sucht..
Diese Hefte sind halt auch abhängig von Info`s der Firmen ( Werbeseiten etc..)und dementsprechend fügen sie sich. Würden sie öfters eine Kamera verreissen, würden die Firmen sich beschweren. So schwimmt jeder auf der Woge der Abhängigkeit mit..Das dabei nichts kritisches mehr rauskommen kann, liegt klar auf der Hand..

Kann sich z.B. noch jemand an den APS Hype vor Jahren errinnern ? Dasselbe in blau..hochgehypet bis zum gehtnichtmehr..heute vergessen und mit kaum einem Wort bedacht..Dasselbe wird zwar mit Digital nicht passieren, dafür ist sie tatsächlich die Zukunft, aber das Gehype ist von übelster Sorte...
Hier noch eine interssante Bemerkung eines Fotomagazin Lesers in Ausgabe März/03
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Was mir auffällt
Verschlüsse waren seit eh und je entscheidende Konstruktionsmerkmale von Kameras.Angefangen bei Objektivdeckeln, die von Hand aufgesetzt wurden, über Schleudern-Rotations-und Schlitzverschluss bis zum Zentralverschluss. Immer wurde um Vor- und Nachteile der Konstruktion heiss gerungen, wurden Fortschritte bis zur 1/10 000 Sekunde gefeiert. Bei digitalen Kameras erfährt man über den `Verschluss` nichts mehr- es herrscht allgemeines Stillschweigen über Art, Funktion und Konstruktion. Haben sie überhaupt einen Verschluss ? Und wie `funktioniert` er ? Bei den technischen Daten meiner Camedia 2500L kein Wort zum Verschluss ! Irgendwie unwichtig, automatisch eben. Bei den meisten Kameras erfährt man nicht mehr ( will es vielleicht auch gar nicht mehr wissen), mit welcher `Zeit` fotografiert wird. Ein kleines Lämpchen blinkt oder nicht- ist mehr Information noch nötig ? Auch über Objektivblenden herrscht Stillschweigen. Arbeiten alle nur noch mit Offenblenden ? Bitte: ich denke es wäre an der Zeit, in einer so grossen Fotozeitschrift auch dieses Thema mal ein paar seiten zu widmen.
Klaus Kringel, via eMail (an Fotomagazin)

Antwort von Fotomagazin darunter..
Danke für die Anregung. Wir werden dieses Thema im Auge behalten. Die Redaktion
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Tatsächlich...? Das glaube ich weniger, da würden Schwachstellen zu Tage kommen und die kann man dem florierenden Geschäft, wo es bei vielen auch ums Überleben geht, nicht zumuten..Man beschmutzt nicht noch das eigene Nest, das man sich gerade wieder ausgebaut hat...

Grüsse---Helmut
 

auctor

Läuft öfters hier vorbei
Guten Abend Helmut

Gut gebrüllt, Löwe. Auch wenn es etwas viel hypt.

Freundliche Grüsse
Carl
 

geckoespresso

Läuft öfters hier vorbei
Nachdem ich mir einen Überblick verschafft habe sehe ich das digitale Fotografieren nicht mehr so unkritisch. Punkte die mich stören:
- Der Preis: 1800€ für eine Kamera die in analoger Ausführung 500€ kostet (Als Super-Angebote:1600€ bzw. 400€). Wo gehen die 1300€ eigentlich hin? Das alles für den Sensor?
- Die sofortige Kontrollmöglichkeit am Display relativiert sich durch die schlechte Displaydarstellung (genaue Belichtung schwer abschätzbar). Dafür könnte man beliebig viele Belichtungsreihen machen, zugegeben.
- Brennweitenverlängerung (benutze oft mein 19 - 35 Zoom)
- Ästhetik: Grobkörniges ISO 1600 Film-Material gefällt mir besser als verrauschtes Digital-Äquivalent.
- Ich verbrauche 'nur' ca. 100 (Dia)Filme/Jahr. Sind mit Entwicklung ca. 350€ (kaufe 10er Packs mit Entwicklung). Daneben - aber selten - auch noch 1600 ISO SW Filme. Da kann in noch lange fotografieren und derweil die digitalen Preisstürze erst einmal abwarten.

Meine Lösung daher:
Habe mir eine Canon Powershot A60 zugelegt. Hat 2MPix und volle manuelle Kontrolle. Reicht zum knipsen allemal und Belichtungsexperimente mit Lerneffekt sind zukünftig umsonst. Hat nur 210€ gekostet und ist für mich daher ihr Geld wert.
Für mich der ideale Kompromiss um das Beste aus beiden Welten zu bekommen.
Und: Sofern man die korrekte Belichtung am Display erkennen kann lassen sich die gefundene Blende und Zeit auf meine Analog-Kamera übertragen. Quasi ein Belichtungsmesser für Extremsituationen.

Grüsse Peter
 
N

Norbert_traumer

hier habe ich mal ein schönes beispiel zwischen digitaler und analoger technik.
eins der fotos wurde mit der canon eos 300D fotografiert, das andere mit einer nikon f80 auf fuji sensia 100, danach mit dem epson 3170 eingescannt. beide fotos habe ich am gleichen tag gemacht. wer weiß welches digital, oder analog ist?

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N

Notyet

Hallo, eigentlich sind ja jetzt beide Fotos digital..... :) Ich vermute, dass das rechte Foto digital ist? Gruss Rolf
 

john_doe

Läuft öfters hier vorbei
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht den Hauch einer Ahnung habe, welches nun digital und welches analog aufgenommen wurde...

Allerdings verhindert die Tatsache, dass eben - wie Rolf schon sagte - beide Bilder digital sind, bzw. digitalisiert wurden einen wirklich objektiven Vergleich. Mach von dem Analog aufgenommenen einen DinA4-Abzug und drucke das digitale in gleicher Größe aus, dann kann man sie miteinander vergleichen...
 
N

Notyet

Hi, wann kommt die Aufloesung? Ich brenne schon auf das Ergebnis....... :)) Gruss Rolf
 

birgitt56

Mitglied
>hallöli, > hab mir deine sogenannten Vergleichsbildchen mal angesehen, da aber dein 3700ter Scanner offenbar nur 72 DPI bringt, oder du die Bilinformationen auf 72 DPI reduziert hast, zusätzlich beide Bilder in eines gepackt has t etc. kann das ja wohl kaum auch nur im entferntesten als Vergleich herhalten. Auch fehlen völlig Angaben über Brennweite, Blende etc. De ine Beispielbilder unterschreiten auf jeden Fall die Qualität eines schlechten Durschnittes bei weitem, es sei denn du legst Passbildformate als Standard zugrunde. ;-) Was allso sollen uns diese Bildchen sagen ? Das dein Scanner defekt ist oder deine Digikam genausoschlechte Ergebnisse liefert wie dein Scanner ? Ich kann da nicht folgen, bin aber wahrscheinlich nur zu dumm, das zu begreifen.

trotzdem ein frohes neues Jahr,

Gruss Birgitt
 
N

Norbert_traumer

@birgit:
hast du genug e-mail speicher, dann schicke ich dir die fotos mal in originalgröße.
 

ctueni

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Hallo,

Ich verwende beide Systeme, wenn auch bei der Digitalen nur in Form einer kleinen Sucherkamera.

Ich finde auch, dass Abzüge von der Digicam unnatürlicher wirken, vor allem mit Personen. Ich habe das Gefühl, dass Digibilder nur optimal am PC Bildschirm kommen.

Den größten Vorteil finde ich, dass die Ergebnisse gleich anschauen kann, und ohne Sorgen um den Materialverbrauch Fotos machen kann. Es ist saupraktisch einfach loszuknipsen und die Datei am PC abzulegen, ohne teure Vergrößerungen, ohne Albenkleben usw.

Aber bei wichtigen Fotos mit Erinnerungswert, die man ohnehin vergrößern läßt, erspart man sich nicht mehr so viel.

Sonst finde ich die Analogtechnik für noch überlegen. Die Digitaltechnik hat einfach zu viele Kinderkrankeheiten. Außerdem sind die D-SLRs einfach noch zu teuer. Um diese Aufpreise kann ich viele Filme kaufen. Und da Digicams noch recht unausgereift sind, sind die Dinger nach 2 Jahren wertlos. Eine Analoge kann man 20 Jahre verwenden und noch immer um einen akzeptablen Preis verkaufen.

Aber ich glaube man wird den Siegeszug der Digitaltechnik nicht aufhalten können. Für die Mehrzahl der Knipser ist es schon gelaufen, die laufen ohnehin jeden Trend hirnlos hinterher. Für Pressefotographen ebenfalls, die brauchen Tempo und nicht Qualität.

Über bleiben engagierte Amateure, Studiofotographen (dann aber mit Mittelformat) und Nostalgiker.
 
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