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Voigtländer Vitomaitc I

Hallo Robert,
das mit den Ku


Hallo Robert,
das mit den Kuststoffen & Belastungsgrenze bei 50°C würde ich mal ganz schnell vergessen - das ist völliger Schmarrn - kurzfristig 80°C sind für keinen Kunststoff ein Problem - zumal bei den Kameras älterer Semester eh duroplastische Kunststoffe - die leben auch bei 130°C noch.


Das Fett & die Klebstoffe gasen aus & verändern ihre mechanischen Eigenschaften ganz massiv wenn's warm wird. Gerade bei 'älteren' Fetten sind die flüchtigen Bestandteile schon verdunstet (das geschieht auch bei Raumtemperatur schon!) & machen setzen die Schmierwirkung weiter herab. Also wenn was vergriesgnöddelt ist, dann vorsichtig lösen z.B.mit einer Mischung aus 70% Petroleum & 30% (säurefreiem!) Nähmaschinenöl (z.B. Shell Vitrea 220). Vorsichtig abwischen & die verharzten Schmiermittelreste & den Dreck lösen. Ohne Zerlegen geht das nie, der Dreck muß ja raus - und nicht noch fester werden. Finger weg von den Kriechölen wie Karamba oder WD42, die gehören in den Maschinen & Automobilbau! Danach muß wieder geschmiert werden, wie & womit entzieht sich meiner Kenntnis, an einer Blende z.B. hat ein Schmierfilm garnichts zu suchen, da dieser einer Temperaturabhängigkeit unterliegt & dann bei kalter Witterung die Blende so schwer schließt, das der 'Blendenmotor' das nichtmehr schafft.
Ansonsten würde ich einfach mal die Profis Fragen (Hr Langer, Hr Timann oder einen Uhrmacher vom alten Schlag, ein Verschluß & eine Uhr haben beide ein Hemmwerk, das sich gerne selbst hemmt ;o)
Darf ich (mal wieder) sehr kritisch sein: Mir wäre es sehr recht, denn solche fachlichen Fragen von Profis beantwortet würden & nicht solche gefährlichen Irrtümer verbreitet würden, da stimme ich Klaus zu (der das vielleicht etwas dezenter zum Ausdruck bringt).

BTW: Wie bekämst du die 50°C hin, doch nicht im Backofen, oder? Da können das auch ganz schnell mal 100°C sein ... und nicht zuletzt: 50°C muss eine Kamera abkönnen, oder wieso haben meine 'Schätzchen' so völlig klaglos 2 Jahre Afrika überlebt?

Tilman
 
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Andreas schrieb am 14. Februar 2008 - 16:54 Uhr:

'Ist es eigentlich besser für die Lebensdauer, wenn die Selenzellen länger vor Licht geschützt waren, oder wenn sie öfters auch Licht abbekommen (da habe ich schon beide Meinungen dazu gelesen)?'

In allen Foren in denen ich bisher etwas über die alten Selen-Belichtungsmesser gelesen habe, herrschte die Meinung vor, dass die Selenzellen vor Licht geschützt werden sollten.
Ich selbst habe zwei alte Beli aus den 50er Jahren -einen Actino U und einen Zeiss Ikon IKOPHOT- von einer Werkstatt überprüfen lassen. Bei beiden hatten die Selenzellen nachgelassen und zeigten nicht mehr richtig an - obwohl bei der Lagerung durch das Etui KEIN LICHT auf die Selenzellen gefallen war.
Man muß halt dem Alter Tribut zollen!

Gruß aus Anröchte
Franz
 
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Andreas schrieb am 13. Februar 2008 - 17:23 Uhr:

'Schwiegerpapas Vitomatic IIa ....'

Andreas, noch 'ne Frage zur Vitomatic IIa:

Laut Claus Prochnow (Voigtländer Report 1), gibt es die Vitomatic IIa <font color="ff0000">in vier verschiedenen Ausführungen, um welche handelt es sich denn bei der von Deinem Schwiegervater?

Gruß aus Anröchte
Franz
 
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Tilman Schwertner schrieb am 15. Februar 2008 - 9:19 Uhr:

'kurzfristig 80°C sind für keinen Kunststoff ein Problem'
ich erwarte ja nicht, dass da hinterher ein geschmolzenes Gehäuse im Backofen liegen würde; da praktisch alle Kunststoffe sich jedoch temperaturabhängig mehr oder weniger stark ausdehnen, würde ich nach wie vor davon abraten, die Kamera wie oben beschrieben in den Backofen zu legen - aber natürlich kann das jeder so halten, wie er es für richtig hält ...

Gruß, Robert
 
@Robert: das sich Kunststoffe

@Robert: das sich Kunststoffe bei Wärme ausdehnen ist schon richtig, doch Metalle tun das auch. Gerade das so gerne eingesetzte Messing & Alu -doch relevant ist hier der Unterschied im thermischen Ausdehnungskoeffizienten (Delta CTE).
Doch sag: Welche Funktionsrelevanten Teile bei einem Klassiker sind aus Kunststoff? (-> u.a. der Grund, warum ich die modernen Knipsen meide wo immer es geht)

Versteh mich richtig: Nicht, das ich die Kamera in den Ofen stecken würde, Doch wenn nicht, dann aus dem richtigen Grund. Und der heißt nicht Kunststoff ....
 
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Tilman Schwertner schrieb am 16. Februar 2008 - 18:29 Uhr:

'@Robert: das sich Kunststoffe bei Wärme ausdehnen ist schon richtig, doch Metalle tun das auch. Gerade das so gerne eingesetzte Messing & Alu -doch relevant ist hier der Unterschied im thermischen Ausdehnungskoeffizienten (Delta CTE).
Doch sag: Welche Funktionsrelevanten Teile bei einem Klassiker sind aus Kunststoff? (-> u.a. der Grund, warum ich die modernen Knipsen meide wo immer es geht)

Versteh mich richtig: Nicht, das ich die Kamera in den Ofen stecken würde, Doch wenn nicht, dann aus dem richtigen Grund. Und der heißt nicht Kunststoff ....'

tja, wo Tilman recht hat...
happy.gif


Nebenbei wäre das aufgrund des vorhandenen Spezialwissen ein Superthema für einen separaten Fred
z04_yes.gif
 
wer Fragen hat soll sie los we

wer Fragen hat soll sie los werden ... so pauschal ist das sehr schwierig, zumal mein Wissenskreis sehr eingeschränkt ist ...

Gruß vom sonnigen Albtrauf

Tilman
 
Hallo,
lustige Diskussion. Wo


Hallo,
lustige Diskussion. Wozu sollte man eine Kamera in den Backofen legen. Ein sonniger Tag am Strand bringt der Kamera doch schnell ähnliche Temperaturen. Habe aber noch nie geört, dass Kameras davon besser werden.
biggrin.gif

Wie bereits gesagt, ein bißchen Bewegung hat noch nie geschadet. Bei schwereren Fällen hilft wohl nur noch die Werkstatt. Vielleicht kann uns da mal ein Fachmann (z.B. der Om-Doktor) noch etwas weiter helfen..

Gruß Uli
 
Hallo Uli,
schön dass du


Hallo Uli,
schön dass du meine Beiträge gelesen hast, scheinst dich mir ja anzuschließen ;o)

Tilman
 
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Tilman Schwertner schrieb am 14. Februar 2008 - 17:47 Uhr:

'Andreas,
Danke für die ausführliche Ausführung - doch die Adapter sind völliger Schrott.
Eine SR44/EPX76 etc passt in das selbe Batteriefach wie eine PX675, soviel zur Mechanik.
Von 1.5 auf 1.35V zu kommen geht schlicht nicht (die E-Techniker mögen mir verzeihen, der Herr Ohm hat's mal vorgerechnet - aber das geht nur bei konstantem Strom, den haben wir hier nicht). Mit einer Diode (Schottky z.B.) geht das genausowenig, da der Strom für den Belichtungsmesser unter 1mA liegt, da gibt es schlicht keinen Halbleiterübergang, der bei den winzigen Strömen einen 'drop' von 0.15V hat.
Und einen 'hyper-ultra-low-drop' Spannungsregler ist somit auch Nobelptreisverdächtig - bleibt nur die Lösung via Ladungspumpe ... haha, vergessen wir's
Also wer noch eine gute Idee hat, evtl sogar einen Schaltplan zur 400SE - sehr gerne '

Also diese Spannungsregelnden Adapter sind ja aber eigentlich nichts Neues und werden auch von seriösen Firmen vertrieben, u.a. auch z.B. von Minox für die älteren Minox 35 Modelle (und auch 8x11 Minox), die noch Quecksilber batterien brauchten.
Dass diese Adapter Schrott wären oder gar nicht funktionieren könnten, habe ich so auch sonst noch nicht gelesen.
Aber wenn Du sagst, dass das Schrott sei und nicht funktionieren könne? Aber trotzdem hätte ich da gerne auch noch andere Meinungen dazu, besser noch konkrete, prakt. Erfahrungen .........

Andreas
 
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Franz schrieb am 15. Februar 2008 - 17:44 Uhr:

'Andreas, noch 'ne Frage zur Vitomatic IIa:

Laut Claus Prochnow (Voigtländer Report 1), gibt es die Vitomatic IIa in vier verschiedenen Ausführungen, um welche handelt es sich denn bei der von Deinem Schwiegervater?

Gruß aus Anröchte
Franz'

Welche Ausführung?
Halt so, wie hier beschrieben:
http://home.wtnet.de/~ddrescher/hobbys/voigtlaender/vitomatic_g2.html
Also mit dem Color Skopar Objektiv, dem 1/500 Verschluss und den in den Sucher eingespiegelten Messnadel/Kelle ..........

Andreas
 
Hallo,

Frank Timmann hat te


Hallo,

Frank Timmann hat technische Probleme, weshalb er aktuell keine Beiträge selbst ins Forum setzen kann, aber er bat mich seine Antwort hier einzustellen:

Text von Frank zum Thema:

Meine Reparaturen bei " Verharzten Verschluß" bekommen nur
wieder zu richtiger Funktion, wenn der Verschluß völlig zerlegt und gereinigt wird. Der Verschluß ist nicht durch Wärme oder ständige Bewegung wieder zum Leben zurück zu bekommen. Das alte Fett/Oel muß beseitigt werden! Nur der Treiberring,der die Verschlußsectoren antreibt, bekommt ein wenig spezial Oel ( etwa Viskosität 20 ). Alle anderen Teile im Verschluß laufen Fettfrei. In der Regel kommt die "Verharzung" durch das Fett der Focusierung. Das Fett blutet aus, das freigesetzte Öl vagabundiert dann durch die Kamera,und natürlich auch zum Verschluß. Eine Wärmebehandlung ist also nicht das Richtige,denn durch Wärme verteilt sich das Fett/Oel noch mehr.

Gruß
Frank Timmann


Danke an Frank für die fachkundige Information.
Uli
 
Hallo Zusammen,

die Bilder sind ja leider durch den Umzug verloren gegangen, deshalb gibt es jetzt Neue - die Kamera ist immer noch die gleiche ;)

Gruß vom See

Klaus

voigtländer (1 von 5).jpg
  • NIKON CORPORATION - NIKON D3S
  • 24.0-70.0 mm f/2.8
  • 70.0 mm
  • ƒ/18
  • 1/250 sec
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  • Manual exposure
  • -1
  • ISO 100


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  • NIKON CORPORATION - NIKON D3S
  • 24.0-70.0 mm f/2.8
  • 70.0 mm
  • ƒ/18
  • 1/250 sec
  • Pattern
  • Manual exposure
  • -1
  • ISO 100


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  • NIKON CORPORATION - NIKON D3S
  • 24.0-70.0 mm f/2.8
  • 70.0 mm
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  • NIKON CORPORATION - NIKON D3S
  • 24.0-70.0 mm f/2.8
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  • NIKON CORPORATION - NIKON D3S
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  • NIKON CORPORATION - NIKON D3S
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  • 70.0 mm
  • ƒ/18
  • 1/250 sec
  • Pattern
  • Manual exposure
  • -1
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Moin,
ich habe eine Vitomatic I, eine II, eine IIb und eine CL. Leider läuft nur noch die CL, die anderen lassen sich nicht mehr auslösen :(
Gruß Norbert
 
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