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Welches AFMakro wäre empfehlenswert

duto

Mitglied
Hallo ihr Nikonianer.

Ich würde mir gerne für meine neu erworbene D70 ein Makroobjektiv zulegen.
So um 100mm.
Es sollte sehr scharf sein und eine gute Fluchtdistanz bieten.
Nikon, Sigma oder Tamron?
Preis spielt erstmal keine Rolle.
Was mich an der Sache noch etwas nervös macht, ist die Sache mit dem Staub auf dem Sensor.
Wenn ich so auf 22 abblende sind erschreckend viele Staubkörner zu sehen.
Und das schon nach 3 Tagen photographieren.
Und da man ja bekanntermaßen bei Makros so erst ab Blende 16 glücklich wird, macht mich das schon leicht nervös?!
Gibt es diesbezüglich praktische Erfahrungswerte?

Grüße, Thomas.
 

simonstucki

Läuft öfters hier vorbei
Hallo

Bei Makros wird man sicher nicht erst mit Blende 16 glücklich. Da kanst du alles nehmen was du willst, mit kleiner Schärfentiefe wird es aber nicht einfacher.

Das 200/4 AF soll sehr gut sein. Es geht bis 1:1 und hat eine Stativschelle und kostet 2.039,00 € (Listenpreis). Wenn du nicht auf wenig Gepäck Wert legst, so ist das bestimmt die beste (und auch teuerste) Lösung.

das zweitunterste:

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Mit freundlichen Grüssen
simon
 

Steffen

Hat seine Zahnbürste bei uns
Hallo Thomas!

Ich benutze an meiner F70 und S2 Pro das Tamron F2,8 90mm Makro. Bin hochzufrieden damit. Es hat mal knapp 1000 DM gekostet. Mittlerweile gibt es eine neuere Version, digital empfohlen, die auch bei dem berüchtigten ColorFoto-Test bei allen Kamera-Typen gute Noten erhalten hat. Auch das 105er Sigma soll nicht schlecht sein, aber damit habe ich keine Erfahrungen. Mir sind an meinem alten Tamron an meiner DSLR noch keine Abbildungsfehler aufgefallen. Bin hochzufrieden!

Gruß Steffen
 

Steffen

Hat seine Zahnbürste bei uns
P.S. Ich benutze den AF nur im Nichtmakro-Bereich. Es hat zwar eine Weile gedauert bis ich's kapiert habe, aber bei Makro-Aufnahmen ist es wesentlich einfacher und exakter manuel zu fokussieren!

Gruß Steffen
 

wolfifest

Aktives Mitglied
Ich benutze an meinen analogen Nikons und der D-70 folgende Makroobjektive: 2,8/50 von Sigma, 2,8/105 von Nikon, ein altes 5,6/180 von Sigma, das ich aufgrund seiner kompakten Bauweise ausschließlich im Unterwassergehäuse einsetze, und seit etwa einem halben Jahr das 3,5/180 von Tamron.
Optisch sind alle 4 Objektive ausgezeichnet, gefühlsmäßig würde ich sagen, dass das neue Tamron 3,5/180 noch um eine Spur schärfer zeichnet als die anderen Optiken. (was sich mit den diversen Testergebnissen in der Fotofachpresse deckt, in denen das Tamron teilweise als das bisher beste je getestete Objektiv abgeschnitten hat.) Was mir noch am Tamron gefällt, und es mich am häufigsten von allen Makros benutzen lässt, ist der große Arbeitsabstand, die einfache Umschaltung auf manuelle Fokussierung durch Verschieben des Fokussierrings, die sehr gute mechanische Verarbeitung (sehr gutes Manaual-fokus-feeling), und die Tatsache, dass es mit ca. 800€ weniger als die Hälfte des Nikon kostet. Ich glaube aber, dass gerade bei Makroobjektiven die jeweiligen Produkte der verschiedenen Hersteller sehr nahe beeinander liegen, sodass man beim Kauf fast nichts falsch machen kann.

Grüße aus Wien
Wolfgang
 

wolfifest

Aktives Mitglied
@Thomas
Ergänzung: Das mit dem Staub auf dem Sensor ist tatsächlich ein massives Problem der digitalen Reflexkameras. (vielleicht mit Ausnahme der Olympus E1, die einen Rüttelmechanismus zum Abschütteln des Staubes vom Sensors verwendet-über die Effektivität dieses Systems habe ich noch nichts gehört) IMHO ist Staub auf dem Sensor tatsächlich sogar das Nr.1-Problem, in der Praxis weitaus schwerwiegender als die hier oft (zu Tode) diskutierten Moire-Effekte, Blooming oder Farbverschiebungen. Als langjähriger Analogfotograf wende ich meinen dort erprobten Workflow selbstverständlich auch auf die Digitalkamera an, und der bedeutet: Objektiv wechseln, was das Motiv braucht und was das Zeug hält. Wenn ich so verfahre, habe ich genau wie Du nach wenigen Tagen (manchmal Stunden) fotografieren jede Menge erkennbare Staubkörnchen auf dem Sensor. Die auch bei Blenden um die 11, manchmal auch 8 durchaus als dunkle Stellen im Bild sichtbar werden. Ich habe mir inzwischen angewöhnt den Sensor alle paar Tage zu putzen. Ich verwende dazu ein Spezialwerkzeug den sogenannten Speck-Grabber (
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) und hochreine Druckluft. Ganz wohl ist mir allerdings bei der Sache nicht, den entgegen den Empfehlungen in der Bedienungsanleitung der D-70 wird bei dem Verfahren der Sensor (vielmehr der Filter vor dem Sensor) mechanisch berührt. Außerdem ist das Ganze eine diffizile und zeitraubende Prozedur. Andererseits kann ich die D-70 ja auch nicht alle 14 Tage zum Nikon-Service bringen. Ebenso möchte ich natürlich nicht auf den wichtigsten Vorteil der digitalen Reflexkamera, den Objektivwechsel verzichten, oder mich da einschränken müssen.
Mich würde sehr interessieren, welche Erfahrungen andere Nikon-User mit diesem Problem gemacht haben.

Grüße aus Wien
Wolfgang
 

duto

Mitglied
Vielen Dank an alle.
Das war ja schon mal extremst informativ.
Hat sich also der erste Eindruck des Forums bestätigt :)

Grüße, Thomas.
 
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