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4000 dpi mit Nikon Coolscan und die Körnung

werbespezi

Bleibt öfters zum Abendessen
Mitglied seit
2 Okt 2003
Beiträge
1,586
Hallo!
Ich habe mir die ersten 200 Dias einscannen lassen. Mit Coolscan V 4000 dpi und in das tif-Format als Ausgabeergebnis.

Beim Betrachten am Bildschirm ist mir allerdings die extreme Körnigkeit meiner 100 ISO Dias von Agfa und Kodak aufgefallen. Sieht optisch so aus, als wären es 400 oder 800 ISO Filme.

Wurde beim Scan etwas falsch gemacht oder kann ich unter PS 7.0 noch diesbezüglich eine Korrektur vornehmen. Wäre schade, wenn ich die Altdias und -negative wegen dieser Ergebnisse nicht vernünftig speichern könnte.

Alle Tipps werden dankend aufgenommen!
53592.jpg
 
hallo helmut,

ich habe bisher nur erfahrungen mit dem coolscan IV, also dem vorgängermodell.
wichtig ist, um die scans zu beurteilen, zu wissen, welchen bildschirm man benutzt.
ich arbeite mit einem tft-flachbildschirm. da erscheint zum beispiel fotografierte schrift als kaum lesbar, während der ausdruck auf sehr gutem fotopapier, tintenstrahldrucker,
super ist, d.h. die schrift ist dort gut lesbar.

freilich hat das wohl mit dieser groben körnigkeit deines beispielfotos nichts zu tun.

ich benutze parallel zum coolscan den epson 4870: hier hängt korn oder schärfe eindeutig von der schärfe der aufnahme ab. ist die aufnahme unscharf, was man aber bei einem 10x15 abzug nicht sehen würde, erscheint das bild schon bei 50% auf dem bildschirm grobkörnig.
oder noch anders gesagt: beim vergrößern in der dunkelkammer gilt, daß auch bei einem unscharfen negativ das korn scharf abgebildet wird, sofern der vergrößerer scharf gestellt ist.
die frage ist, gilt das auch beim scanner?
 
hier ein beispielfoto ohne plug-in und ohne scharfzeichnen,
aufgenommen mit micro-nikkor 4,0/105.
53602.jpg
 
Hallo Stefan und Klaus,

vielen Dank für Eure Antworten.

Plug-in ist mir bisher nur als zusätzliche Filter bekannt.
Welches Plug-in meint Ihr und sofern es serienmäßig mit PS 7 angeboten wird, wo ist es?

Schon jetzt mein Dank!
 
ach ja, ich arbeite mit einem 21 Zoll Röhrenmonitor EIZO F77S mit 1280x1024 ...
 
hallo helmut,

beim röhrenmonitor dürfte es keinen irritierenden optischen effekt geben wie beim tft-bildschirm. es gibt für dieses optische phänomen einen namen, den ich nicht mehr erinnere. man kann das phänomen beobachten, wenn man diese feinmaschigen, aus miniquadraten bestehenden dralon-gardinen über- bzw. hintereinander hängt und dann gegeneinander bewegt, da kommt es zu überlagerungen von linien.
ähnliches habe ich auf diesem ausschnitt. die jalousien-linien wirken beim bewegen auf dem tft wie gebrochen.
aber das war es nicht eigentlich, was ich sagen wollte. es ging mir zunächst nur um den zusammenhang zwischen bildschirm und schärfeeindruck.
.
meine erfahrung beim scannen von dias ist die: das unschärfen im negativ vom scanner gnadenlos wiedergegeben werden.
die objektive, die ich benutze, schwanken in ihrer qualität. die scans von aufnahmen mit dem 105 micro-nikkor kommen sehr klar, vorausgesetzt, ich habe beim fotografieren nicht im geringsten verwackelt. um dem scanner nicht die schuld zu geben, würde ich einen probefilm machen (kodachrome 64) oder den hier mehrfach erwähnten fuji-film. fotos am besten mit stativ - und dein bestes objektiv. wenn dann der coolscan V immer noch so grobkörnige scans ergibt, dann stimmt etwas mit der justierung nicht.

hier noch mal ein beispielfoto: es ist ein ausschnitt, etwa ein fünftel des negativs. die aufnahme ist bei sonne entstanden, aus der hand, mit dem 64 asa von kodakchrome, und der älteren version eines leica-elmarit 2,8/ 28mm
53612.jpg
 
ps:: zur frage der plug-ins kann ich gar nichts sagen, weil ich nur mit photoshop-elements arbeite,
 
ich habe beim beispiel noiseninja benutzt.
es gibt noch neatimage und helicon, alles denoiser.
ich persönlich bevorzuge ersteres.
 
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