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Abzug vom dia

  • Ersteller Ersteller kennedy
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K

kennedy

liebe leica-freunde!
seit 5 oder 6 jahren fotografiere ich mit leica m 6 und diafilm. mit den ergebnissen bin ich voll zufrieden. wenn es aber einmal darum geht, einen schönen abzug vom dia haben zu wollen (20 X 30 cm), erlebe ich immer wieder enttäuschungen! kontraste schwach, farben etwas flau usw. auch mit "digiprint" war nicht die optimale qualität zu erreichen. das dia-original ist stets wesentlich besser. wer kann helfen? kann man mit der heutigen technik keine abbildungsqualität erreichen, die einem druck entspricht?
für einen rat wäre ich sehr dankbar.
 
Hallo Mathias,

ich stand vor 2 Jahren vor der gleichen Entscheidung. Ich habe sogar Testprints in 3 verschiedenen Profilaboren machen lassen. Bei einem Preis von bis zu 78 DM für einen 20x30 Abzug dachte ich, könnte man schon etwas erwarten. Aber leider war die Qualität sehr enttäuschend.

Ich habe mir daraufhin einen Nikon Supercoolscan 4000 und den Epson 1290 Photo Stylus gekauft. Die Prints sind bei korrektem workflow WESENTLICH besser als jedes Ergebnis, daß ich bisher von irgendeinem Labor bekommen habe - egal welches und wie teuer.

Also kann ich Dir nur raten, Dich mit diesem Scanner und einem ähnlichen Printer näher zu beschäftigen. Für Mittelformat (KB und MF zusammen) gibt es auch den gleichen Scanner als 8000er, aber deutlich teurer (3500 Euro statt 1998 Euro)
 
Hallo Mathias,

gleicher Tip wie von Dirk. Einscannen und entweder selber ausdrucken oder den Abzug von der Datei machen lassen. Ich arbeite übringens mit dem Minolta Scan Dual III, der absolut überzeugende Bildqualität für sein Geld bietet.

Zwischen "Fach"-Labor und Drogriebilligausführung für 1,99 ist übrigens kein wirklicher Unterschied mehr festzustellen.

Gruß vom sonnigen Bodensee

Klaus
 
>Lieber Herr Flade! > >Das Problem kann ich nachvollziehen. Seit geraumer Zeit scanne ich mit >einem Nikon Collscan IV das oder die Dias ein, bearbeite Sie behutsam >unter Photoshop LE nach und drucke Sie auf einem Canon 850i auf Canon >Professionell Papier. Und dieses Erbenis kann sich sehen lassen! >Außerdem soll die Farbbeständigkeit der Drucker-Papier-Kombination sehr >gut sein (c't, div. Fotozeitschriften,...). Bis zum DIN A 4 Format geht >das sehr gut. DIN A3 habe ich keine Erfahrung. > >Gruß > > > >Meinolf Stute/Dortmund > >
 
...In den meisten Fällen ist das ersteller Papier mit dem gleichnamigen Drucker die beste KOmbination - vorausgesetzt man benutzt auch das richtige ICC Profile für den Drucker und das Papier im Computer.

Es gibt aber auch spezielle Anforderungen, in denen dann ein bestimmtes Papier für eine bestimmte Anwendung besser ist. Im Prinzip das gleiche Abwägen wie in der guten alten "Chemie-Dunkelkammer".

Bei den Druckern scheint im Moment der Epson Photo Stylus 2100 (in den USA Modell 2200) zu sein. Er deruckt Din A3 und ist besonders gut für s/w Drucke. Farbe ist auch besonders lange haltbar. Einfach eine Suche machen in Google...
 
Wenn ich vom Dia einên Papierabzug haben will, lasse ich ein Ilfochrome (früher Cibachrome) machen. Die Ergebnisse sind besser als mit Digiprint. Eine andere Variante ist auf dem Umweg über das Internegativ (Vom Dia wird ein Negativ erstellt und dieses dann vergrössert).
Ich habe mir aber auch schon 6x6 Dias scannen und auf einem Thermosublimationsdrucker ausdrucken lassen. Für den Scan bezahlte ich 8 CHF und für das Bild auf A4 9 CHF, weil es Express sein musste.

Gruss vom kalten Gürbetal

Hans
 
liebe leica-freunde,
hier eine frage eines unwissenden:
was bedeutet "LFI". muß sicher eine foto-zeitschrift sein. ein näherer hinweis wäre schön. was für eine zeitschrift? welche inhalte? habe mich gerade vom fotoMAGAZIN getrennt und möchte mich neu orientieren.
für einen hinweis bedanke ich mich.
mit freundlichem fotografischen gruß
mathias
 
Liebe Leica-freunde!
Als M6-Hobbyfotograf benutze ich nur diafilme. Kann mir mal jemand erklären, was der genaue Unterschied zwischen normalen und "professional" - Diafilmen ist.? Welche Vorteile hat ein Professional-Film? Oder hat er vielleicht auch Nachteile?
Ich danke euch für einen Hinweis.
Gruß von Mathias aus dem Weserbergland
 
die Prof. Filme bekommen in der Regel ihren Namen durch ihre großen Verpackungseinheiten. Einige behaupten, die Fertigstoleranzen wären geringer, was ich persönlich für Mumpitz halte.

Gruß vom sonnigen Bodensee

Klaus
 
liebe leica-freunde,
nun aber uploads mit den neuen dias. hm?
schaut euch die englische seite an, da ist was los!
gruss
peter
 
Hallo Leute,
hier mal wieder ein kleiner Erfahrungsbericht vom Bildabzug vom Dia. Ich habe nun, (zum Rahmen und Aufhängen) zum ersten Mal drei Dias in 30x45 cm abziehen lassen. Natürlich war meine Hauptsorge, dass dabei die Schärfe auf der Strecke bleibt, oder zumindest nicht mehr so knackig ist. Meine früheren Dias konnte ich eigentlich nur bis 20x30cm abziehen. Nun waren aber die 30x40cm- Abzüge immer noch knackig scharf und wirklich sehenswert.
Jedoch haben die Farben gelitten, die Bilder sind deutlich blasser als die Originale, und bei einem Bild (viel Schwarz, wenig blauer Himmel, es ist das Bild "ecouter et attender" in der Galerie) wurde "falsch" belichtet, dadurch ist der exakt richtig belichtete Hintergrund auf dem Abzug viel zu hell und fast farblos. Dies liegt wohl daran, dass die Maschine den für das gesamte Bild richtigen Durchschnitts-Helligkeitswert ermittelt hat. Schade. Wahrscheinlich muss man einen Nobelabzug in einem Speziallabor machen lassen, aber das wird wohl entsprechend teuer sein.
 
Hallo Nils,

ja das mit den Abzügen ist langsam so eine Sache. Das meiste von "der Stange" ist inzwischen so lausig, dann kann es sogar ich besser einscannen und ausdrucken...

Gruß vom sonnigen Bodensee

Klaus
 
Hallo Klaus,
danke für den kleinen Trost. Ich habe nun jemandem, der beruflich mit Fotoenwicklung und Abzügen zu taun hat, drei meiner Dias mitgegeben, um zu sehen, was draus wird, wenn ein Profi scannt, und evt. auch Abzüge macht. Bei Erfolg setze ich die Ergebnisse in die Testbildgalerie.
Gruß aus dem nassen Remstal,
Nils
 
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