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Auslieferungstermin DMR

dirk

CI Gründer
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Mitglied seit
15 Mai 2002
Beiträge
7,234
FYI

Gute Nachrichten: Leica hat den Ausliefreungszeitpunkt für das DMR auf der PMA mit April diesen Jahres angegeben. Es hat wie ihr wisst 10MP und soll in den USA 4.495.- USD kosten. Ich tippe auf den gleichen Preis in Euro.
 
Geil....

und hier in der Schweiz soll es 7'850.-- Franken kosten, gemäss meinem Fotohändler.
Wenn ich es also in den USA online kaufe und ordentlich verzolle, kostet es umgerechnet 5'850.-- Franken, inklusive teurem Porto also knapp 6000, was 1850.-- Franken billiger ist.

Kaufe ich es im deutschen Fotoladen zu 4500 Euro, lasse mir die MWSt an der Grenze zurückbezahlen und verzolle das Ding anschliessend ordentlich in der Schweiz, so kostet es umgerechnet 6'495.-- Franken. Ich spare gegenüber dem schweizer Preis immer noch rund 1350 Franken. Und der Weg ist ja nicht so weit...

Davon ausgehend, dass Leica beim USA-Geschäft nicht karitativ vorgeht, frage ich mich, wer sich hier eigentlich derartig unverschämt bereichert ? Wo versickert dieses Geld eigentlich ?

Gruss, Tante I.
 
........er versickert wahrscheinlich in/auf irgendwelchen anonymen Konten in der Schweiz
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gruezi gernot
 
Laut Aussage von Foto Gregor in Köln, kommt das Teilchen erst Mitte Mai!
Z.Zt. u.P.E: 4500 Eus. Abzüglich div. 250 Euro Gutscheine (beim kauf eines Einsteigerpaketes R 9 gibt es zwei) sind es noch 4000 Eus. ... Dann kommt noch der "Foto Gregor-Preisnachlass" ...
...und ich warte, wie auf heißen Kohlen ...
 
FYI :-))





-----Original Message-----
From: Leica Camera Newsletter [mailto:leica-newsletter@leica-camera.com]
Sent: Tuesday, May 10, 2005 3:56 PM
To: undisclosed-recipients
Subject: LEICA DIGITAL-MODUL-R



Sehr geehrte Damen und Herren,

unter folgendem Link (http://www.lfi-online.de/shop/sh_index.php) finden Sie den ersten Testbericht über das LEICA DIGITAL-MODUL-R, den die Zeitschrift Leica Fotografie International auf Grundlage eines Vorserienmodells veröffentlicht. Den Bericht können Sie in der Ausgabe lesen, die in diesen Tagen an die Kioske kommt.

Aus unserer Sicht bestätigen sich in dem Bericht unsere hohen Qualitätsanforderungen an die einzigartige digitale Ergänzung unseres Spiegelreflexsortiments.

Diese hohen Anforderungen, an denen wir im Interesse unserer anspruchsvollen Kunden keine Abstriche machen wollen, zwingen uns aber zu einer erneuten Produktverzögerung. Die Auslieferung von Serienmodellen wird noch nicht im Monat Mai beginnen. Der neue Liefertermin wird Ende Mai kommuniziert.

Unter der Leitung des neuen Vorstandsvorsitzenden der Leica Camera AG, Dr. Josef Spichtig, arbeiten wir mit großem Engagement an der Lösung einzelner letzter Softwareprobleme, die zwar die grundsätzliche Funktion nicht beeinträchtigen, aber zur vollständigen Serienreife noch behoben werden müssen.

Wir bedauern die Verzögerung, vor allem weil wir wissen, dass viele Kunden schon feste Aufträge plaziert haben und händeringend auf das neue Produkt warten. Trotz aller Verzögerungen bitten wir aber unsere Kunden, nicht vorschnell zu reagieren. Wir sind mehr denn je überzeugt, dass sich das Warten auf das Digital-Modul-R lohnt.

Mit freundlichen Grüßen,
Leica Camera AG

Product Manager Photo

Jean-Jacques Viau
 
Bis zur endgültigen Festlegung des weiteren Vorgehens bei Leica und damit natürlich auch der Fortgang von Produktentwicklungen liegt noch ein wichtiger Termin, nämlich die Aktionärsversammlung am 31.5.05
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Grüsse, Wolfram, schwankend zwischen Befürchtung und Hoffnung
 
............oh nein!!!!!
.......meine EOS 1 DS ist bereits wieder weitervekloppt, nachdem ich die LFI in den haenden hielt
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Hab grade eine Entscheidung für ein Digitales SLR System hinter mir. Leica ist es nicht geworden. Dafür mehrere Gründe, aber vorallem hätte ich gerne einen hervorragenden Service, und den weltweit - und muss auch überall Geräte ausleihen können und schließlich wüsste ich gerne, ob die Firma morgen noch existiert. Das kann ich bei Leica so leider nicht sagen (neben technischen Details, in denen das neue System besser zu mir passt) und - leider! - so bei Rollei auch nicht...

Insofern soll Leica mit dem Rückteil ruhig noch warten. Der Markt, für den das Teil gedacht ist, hat ja Zeit, die meisten Leute, die sich mit diesem System beschäftigen, haben ja eh eben jetzt entdeckt, daß es Farbfilm gibt. ;-)

(Nicht böse sein, meine M's muss man aus meiner erkalteten Hand brechen...und die Leute in diesem Forum sind ausdrücklich mit meiner Meinung NICHT gemeint!!!)

;-)
 
Hallo Michael,

deine Entscheidung nicht für das DMR wird von uns allen akzeptiert, glaube ich. In einem möchte ich dir aber widersprechen: ich glaube, dass die Firma Leica noch lange existieren wird. Ich habe hier im Forum schon einmal erwähnt, dass ich Anfang der 90er Jahre für Leica als Berater mitgearbeitet habe. Auch damals ging es der Firma sauschlecht. Aber durch kluge Sanierungsploitik hat die Firma alle Krisen überlebt. Sicher gibt es schon heute die alte Firma Ernst Leitz Wetzlar GmbH nicht mehr. Aber ist es denn schlimm, wenn sich die Eigentumsverhältnisse einer Firma verschieben? Möglicherweise geschieht das in Zukunft auch wieder einmal...

Leica hat jedenfalls noch Geld, sonst hätte ich nicht noch vor Kurzem von der Firma überraschenderweise eine Erfindervergütung bekommen, über die ich mich natürlich sehr gefreut habe.

Gruß Jochen
 
Hi Jochen,

ich hoffe, Du hast Dir die Erfindervergütung als Deputat auszahlen lassen? ;-)

Nicht falsch verstehen: ich liebe Leica wirklich und ich frage mich, was nun mit meiner R-Ausrüstung passiert, denn aus rationalen Gesichtspunkten brauche ich sie nicht mehr. Die Entscheidung für oder gegen ein System war absolut getrieben von den Anforderungen des Marktes und ich habe mich, Ihr im Forum wisst das alle, vehement gegen digitale System gewehrt, auch wenn ich sie in meiner täglichen Arbeit nicht verhindern konnte. Ein digitales Rückteil benutze ich schon länger und natürlich gehören Scanner usf. längst zu meiner Standardausrüstung.

Was für mich eher erstaunlich war, dass nun wirklich ausgereifte digitale Kleinbildsysteme auf dem Markt sind, die sehr sehr dicht an Mittelfomat herankommen und sich somit für mich auch gleich noch eine zweite Frage stellt: was wird aus meiner geliebten und Trillionen Euro (aber zum Glück abgeschriebenen) Rollei-Ausrüstung. Da ich auch viel Architekturfotografie mache, stellt sich zum Glück die Frage nicht für meine Großformatausrüstung... ;-)...

Aber wie auch immer: ich bin kein Schisser, was die Überlebensfähigkeit von Firmen betrifft und ich bin als ehemaliger Nikon-Nutzer (über viele Jahre!) auch SEHR leidensfähig, was die Einführung wirklich nutzbringender Merkmale und das Upgraden von Objektiven betrifft. Da ich aber absolut NEU in ein KB-DSLR System investiere und für mich der "Hybrid"-Gedanke nachrangig ist, konnte ich mich auch frei entscheiden. Ein wichtiger technischer Parameter war für mich, ob es starke Weitwinkelobjektive gibt, die mit dem System funktionieren: Leica bietet da leider nichts, da durch die Brennweitenverlängerung das ganze in eine für mich falsche Richtung abdriftet. Das zweite Thema ist tatsächlich: Support. Das dritte Kriterium ist Arbeitsgeschwindigkeit. Da zumindest zwei Systeme, die ich mir angesehen habe, eine Ethernet Anbindung (und nicht nur müde USB) anbieten, schränkte sich das ganze schon weiter ein. Bei großvolumigen Bilddaten spielt der Unterschied zwischen USB, FireWire und W-LAN/Ethernet durchaus eine große Rolle. Ich halte also das Leica-Rückteil aus GANZ PERSÖNLICHER SICHT für eine Kompromisslösung, die den Anforderungen an meinen Markt nicht gerecht wird, sondern, - leider!- wieder nur den Markt der Lodenmantelträger und einiger Fotografen trifft, die sich "die Entdeckung der Langsamkeit" leisten können.

Sanierungspolitik: Ich kenne durch langjährige Kontakte die kluge Sanierungspolitik bei Rollei und dieses Beispiel stimmt mich nicht eben positiv. Ich glaube persönlich auch nicht, dass Leica vom Markt verschwinden wird, aber wenn man sich im digitalen Markt ansieht, dass es faktisch nur eine Firma gibt, die in der Lage ist, konkurrenzfähige Profiprodukte auf die Beine zu stellen und selbst Nikon ewig vor sich hin wurschtelt, um was Neues zu bringen, dann frage ich mich, wie das im Verhältnis zu diesen Firmen eine Nischenfirma schaffen will. Von Rollei weiss ich zum Beispiel, dass sie kange garkeinen Zugriff auf bestimmte Sensoren oder Chips hatten, weil der Markt leergefegt war oder es irgendwelche Abkommen zwischen den anderen Herstellern gab. Ich halte eine Menge von Imacon, aber Massenhersteller, um den Innovationszyklen standzuhalten, sind sie halt auch keiner...

In diesem Sinne, nur meine Gedanken (unreflektiert!) ;-)

Liebe Grüße aus der M-Fraktion ;-)

Michael
 
Nachtrag: Sorry für das Kuddelmuddel: ein Bug in Firefox für den Mac scheint zu sein, daß er in Abhängigkeit der Uhrzeit und des Wetters das Encoding für Umlaute umstellt. Der Fehler ist jetzt beseitig!

Auf Knien rutschend... ;-)
 
hi michael,

habe mir selbst auch lange gedanken gemacht und vor kurzem auch mal ne profi CANON (EOS 1Ds) intensiv getestet.......die musste jedoch gleich wieder weg, da sie mir einfach nicht gerreicht hat. die mark II scheint da schon besser zu sein.
ich gebe dir irgendwo recht, das das DMR ein kompromiss ist (......den ich auf jedenfall testweise eingehen werde), jedoch was ist schon kein kompromiss im leben. die EOS 1Ds mark II ist zumindest auch einer, da man eben die plastikoptiken nutzen muss. klar gibt es auch die L-optiken die gut sind, jedoch wenn man den 1:1 vergleich macht und man mal die 1,4/35mm-er mal in die hand nimmt, stellt man schnell fest wo der hammer haengt.
sicher waere das DMR mit vollformatchip und 15mio. pixel fuer alle manuellfokusierer nur ein minikompromiss.....aber dem ist leider nicht so.

ich werde auf jedenfall dem DMR ein chance geben und sollte sich dann rausstellen das der kompromiss zu extrem ist, geht eben 75% meiner schoenen R-ausruestung auf den freien markt (......und nur noch die filets bleiben bei mir) und ich gehe den naechsten kompromiss ein.

.........ende der kompromisse waere eben eine:

- digitale vollformatchip M mit 20 mio. pixel
- rauschfreies iso3200 (mit optional einstellbarer koernung.......gradiert)....aber auch iso25
- guter s/w modus (bei CANON schon bei der 350d super) und 10 weitere einstellungen (filmsimulationen)
- leiser carbonverschluss (oder was es da alles gibt) der auch zeiten wie 1/6000............bis hin zu 30sec. und B leise ermoeglicht
- ein austauschbares suchersystem (von 1,50 bis 0,50)......im gehaeuse.........dann waere ja auch ein 180mm drinnen >> wohl am unrealistischsten von allen punkten
- integrierter motor (siehe CONTAX G2)........koennte aber auch als zusatz wie der LEICA motor M sein
- gehaeuseoberflaeche waehlbar (LEICA a la carte)........modulares produktionssystem, was ein optionales finishing in solms ermoeglicht
- umklappbarer monitor wie bei der EPSON D1 (ermoeglicht die digitalitaet zu verbergen und man kann ihm auch mal als monitor fuer extreme aufnahmen nehmen >>> wie bei den knipsen)

........zwar wohl etwas illusorisch in einem M body, aber dann waere es ein wohl zumindest fuer mich kein kompromiss mehr und ich koennte endlich einen haufen ballast abwerfen ;-)

gruss ruediger
 
Hi Ruedi -

es geht in meinem Fall tatsächlich um die EOS-1Ds Mark II, und ich habe sie wirklich ausführlich getestet, weil ich mir eben nicht den Luxus leisten kann, hier eine Fehlentscheidung zu treffen. Ich habe immer wieder mit dem EOS-System fotografiert, aber kommerziell war immer Nikon mein System, bis sich meine Art zu fotografieren und zum Glück auch meine Aufträge geändert haben. Nun hat es sich nochmals geändert und damit auch die Parameter, nach denen eine unemotionale und wirtschaftlich getriebene Entscheidung erfolgen muß. Ich gebe Dir völlig Recht, wenn Du von den Consumer-Linsen von Canon sprichst - aber das selbe gilt für alle Firmen und nur eine Mauerblümchenfirma wie Leica kann sich diesen Qualitätsfetischismus leisten - den ich ja auch schätze, der mir allerdings erstmal keinen Auftrag mehr bringt. Tatsache ist - und das habe ich im Zusammenhang mit dem Motor zur M schon gesagt - daß ich lieber ein "pixeliges" Bild im Kasten habe als einer Agentur oder einem Kunden garkeine Lösung anbieten zu können.

Wenn ichs mir aussuchen könnte, würde ich nur mit der M und einer Fachkamera fotografieren und hoffen, dass mein Assisstent im Labor die natürlich von Hand auf Barytpapier abgezogenen Fine-Art-Prints perfekt ausbelichtet. Und natürlich würden sich alle Agenturen und Gallerien die Hände nach meinen Fine-Art-Prints die Finger abschlecken und dafür horrende Preise zahlen, damit ich mir wieder mehr Assisstenten leisten kann, die meine Großformatkamera (die ich in der idealen Welt natürlich auf MINDESTENS 8 x 10 inch aufgebohrt habe) schleppen. Achja, und in dieser idealen Welt bewegen sich alle Objekte und natürlich auch der Markt im Schneckentempo, damit ich immer genug Zeit habe, den Blattfilm zu wechseln oder mit Hilfe meines rechten Daumens meine M aufzuziehen.

Nur leben wir leider nicht in einer idealen Welt und deswegen haben solche Anschaffungen bei mir immer ganz handfeste wirtschaftliche Interessen. Die Mark II ist die erste Kamera, die mich vom Ergebnis überzeugt hat und ich kenne die L-Objektive (und nur die sollte man fairerweise mit Leica oder den Highend-Objektiven von Nikon vergleichen) gut genug, um zu wissen, wo deren Grenzen liegen. Ich bin der Auffassung, dass ich mit einer entsprechenden Ausrüstung meinen Ansprüchen entgegenkomme und Aufträge besser abwickeln kann. Die Leica-Lösung ist da für mich leider zu langsam und die Testergebnisse haben mich ehrlich gesagt nicht wirklich überzeugt (nebenbei: gibts ein 10,5mm Summilux?) - das heisst aber nicht, dass ich gegen das DMR bin oder gar gegen Leica, meine persönliche Auffassung ist nur, dass Leica eben das Spiel verloren hat, weil Leica zu spät angefangen hat und - nebenbei - gegen eine ganz andere Gewichtsklasse kämpft. Ich hatte übrigens ein Horrorerlebnis zum Thema AUsfall meiner Ausrüstung in Indien vor ein paar Wochen, wo ich nur durch ein paar begabte Hobbylöter und Bastler meine locker über 20 TEUR teure Rolleiflexausrüstung (ja, mit Ersatzgehäuse und Ersatzakkus!) ans Laufen bringen musste weil Totalausfall einiger Komponenten. Einen Canonservice hingegen gibts an jeder Ecke und zur Not macht man halt analog weiter und kauft sich sone Plastik-EOS, denn die Objektive kann man ja weiterbenutzen. Soviel zum Thema: Deutsche Qualität und Zero-Tolerance-Fertigung!

So, genug damit, wie gesagt, das ist meine persönliche Sicht und ändert auch nichts an meiner Meinung über die Leica-Produkte (hab selber genug Kram rumstehen, wie gesagt) - ich denke halt nur, dass das DMR weder der Messias ist, auf den wir warten, noch dass das DMR Leica retten wird.

Just my 2 cents... ;-)

Grüße auch,

Michael
 
.....da ich aktuell von meiner fotografie nochnicht leben muss, aber ein gewisses vorstellungsvermoegen besitze, kann ich mich in dich hineinversetzen und dir nur recht geben.
LEICA legt nicht die geschwindigkeit ans den tag , den die realitaet heutzutage in der regel im professionellen sektor hat.
amateure haben in der sogesehen viel zeit udn koennen sich LEICA leisten......was profis sich oft nicht leisten koennen.

sollte ich jemals in den bereich profi mich bewegen, muesste ich wohl etwas an emotionen abstreifen und effektiver arbeiten.
.......aktuell habe ich ca. 800 belichtete filme die ich noch nichtmal wirklich gesichtet habe (beim abholen am lichtpult druebergerutscht).......ganz zu schweigen vom scannen. das kann sich nur ein uneffektiver amatuer leisten ;-)
........und alles was in den bereich "job" geht, muss eh sofort verfuegbar sein und ist somit eben digital.

gruss ruediger
 
Ruedi, wenn Du mit der High-Tech-Rakete Rollei - eine 6011 wird wahrscheinlich auch die optimale Autostrecke berechnen und anzeigen - (und nicht mit der SL 66) in das Klima gehst, so ohne Boxenstops, so wundert das nicht, wenn sich Probleme einstellten. Die Reparateure muss man bewundern, denn ein Loetkolben kann einen Chip eigentlichnur verschmelzen...

Im Gegensatz zu Ro hatte Leica bei analog in M und R bis heute immer eine Notzeit, Rollei nicht. Die Linearmotoren der Ro sind wie geschaffen - für das Studio ;-))

Das Wohlgefuehl der mechanischen M oder SL/SL2/R6 stellt sich immer ein, wenn man das Pure wieder in der Hand hat.

Der Digit-Ansatz der R wird das Blatt bei den Profis nicht wenden koennen, den sie haben KEINE R-Systeme, die sie damit beruflich optimiert nutzen koennen. Dass Leica eine zweite, verbesserte Version bringen wird, ist da eine Hoffnung, wenn die Performance stimmt. Preislich liegt ja das Gesamtsystem auf der Waagschale, bei allen Konkurrenten liegt obendrauf noch ein Autofocus, ja sogar eine Fokussierungshilfe bei "alten" linsen am neuen Gehaeuse.

Immer das Beste alle Welten...

Gruesse, G.
 
Zum Thema wohlgefühlte Mechanik kann ich nur sagen:

- Leica M6 (1): geschrottet in München: Verschluß blieb hängen, musste für teuer Geld repariert werden
- SL2 geschrottet in Österreich (wahrlich ein extremer Ort für mechanische Kameras...der Österreichische Dschungel von Vorarlberg): Mechanik Problem
- R4, R4: Totalausfall in München (extremes Bayrisches Klima!) Elektronikausfall UND mechanische Defekte (wirtschaftlicher Totalschaden)
- M6 (2): nach mehreren Versuchen, den Belichtungsmesser und Entfernungsmesser (mehrere Wartungen und Reparaturen in Solms) aufgegeben.

Soviel zum Thema "das Pure in der Hand". Achja, bevor ichs vergesse: Schneider-Kreuznach 72mm Super-Angulon: da blieben die Blendenlamellen hängen.

Hingegen: Nikon F5 (mehrere Gehäuse), F3 (mehrere Gehäuse mit Motor) über Jahre im Einsatz in allen Ecken der Erde: KEINE Reparatur! Das zu diesem Thema!

Übrigens: welche Notzeit hilft Dir denn was, wenn das Gerät versagt? Und mit Löter meinte ich E-Ingenieure...

Giselher: Deinen vorletzten Abschnitt verstehe ich nicht, ich persönlich HABE ein R-System UND trotzdem entscheide ich mich digital für ein anderes...

Gruß,

Michael
 
Hallo Michael,

leider kann ich Dich auch als Amateur verstehen. Als Student hatte ich immer nur einen Body auf Reisen dabei. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass meine Nikon ausfällt. Aber ich wollte immer schon die überragende optische Qualität einer Leica haben. Seit ich mir diesen Wunsch erfüllen konnte, reise ich immer mit Zweitbody, denn leider ist die Pannenstatistik der Autos auch auf Kameras übertragbar. Leica gleicht das mit excellentem Service für Amateure wie mich aus. Bei Autos bin ich aber kompromisslos, denn ich brauche eines, das funktioniert und keines, das ästhetisch ist. Um aber nun auf das DMR zurückzukommen, das erinnert mit an DEC, den ehemals zweitgrößten Computerhersteller der Welt. Als es für DEC eng wurde, wurden strategische Kunden eingeladen, den neuen Alpha-Prozessor zu begutachten und entsprechend auf die Investitionsbereitschaft ihrer Unternehmen einzuwirken. Aber die Markteinführung hat sich verzögert und verzögert. Dann wurde DEC von Compaq übernommen, dann Compaq von HP. Produkt und Mitarbeiter sind mittlerweile im Technikmuseum oder Arbeitsamt..

Ich hatte wohl noch nie zuvor ein emotionales Verhältnis zu einer Hardware, aber Leica hat es geschafft, mir meine M als etwas besonderes zu vermitteln.

Im digitalen Bereich wird es ein Rennen geben, das ein jährliches Upgrade erfordert. Canon hat hier die ganze Prozesskette in der Hand. Also Objektiv, Body, Signalprozessor, Drucker und Beamer. Leica besitzt "nur" einen Vorsprung bei Objektiven. Das ist zu wenig. 10 Megapixel vor fast zwei Jahren hätte Leica das Image von Apple gesichert, aber jetzt bietet Canon mit der 350 ein Großserienplastik an, das weniger kostet, als drei Leica-Polfilter und 80% der Pixel des DMR liefert.

Zehn Mega kann man schönreden und der allgemeine Geschmack orientiert sich an der täglichen Bilderflut. Ich glaube nur ganz Wenige, wie auch ich, erfreuen sich an der Projektion eines Velvia, der leise klickend mit einer M belichtet wurde. Aber die leben nicht vom Verkauf der Bilder.

Für mich ist Leica ein Mythos, der leider zerbrechen kann, wenn meine M7 ausfallen sollte oder man sich bei Leica auf die Innovationszyklen der PC-Welt einlassen will.

Gruß,

Uwe
 
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