Ceci nbest pas une pipe

beman

Mitglied
Mal eine Pfeife. Ich habe eine zeitlang diese
Rauchmöbel gesammelt und nun ein paar der
schöneren Stücke fotografiert.

Ausrüstung: Nikon D50, Stativ, versteinerter
Knochen, drei Schreibtischl&en, Transparent-
papier und eine Milchglasscheibe.

Hat jemand eine Idee wie man einen Verlauf
mit Licht hinbekommt?

Danke für Anregungen

Bernd

 

beman

Mitglied
Nikon Nikkor 50/1.8 (5 sek. / f 22) und Sigma 105/2.8 (1/8 sek./f 4.5)

Ich habe ewig rumgeschraubt und dann aufgegeben den verlauf haben zu
wollen. Ich hab dann das Licht so eingestellt, dass ich alle Modelle gut erwische.



Aber mit leichtem Verlauf wäre es noch schöner.

@Klaus
Freut mich, dass Dir das gefällt.

Grüße
Bernd
 

klaus_baum

Läuft öfters hier vorbei
wie man das erzeugt, weiß ich auch nicht, weder hinsichtlich der l&enführung noch hinsichtlich photoshop-tricks.
 

beman

Mitglied
Ein älterer Kollege erzählte von einem Verlauf, den
man wohl - in der Werbung der 70er - einen „englischen
Verlauf“ nannte.

Eine Milchglasscheibe mit entsprechendem Licht sollte
das ermöglichen.

Ich habs leider nicht selbst herausgefunden.

Nu. Gleich wie.

Grüße
Bernd
 

nikodemus

CI-Pate
Hallo,

das ist doch sicher bekannt: Es gibt Verlaufsfilter, in unterschiedlicher Stärke, bei denen der obere Teil grau gefärbt ist, wobei die Graufärbung nach unten zu kontinuierlich abnimmt.

Sie werden oder wurden hauptsächlich in der Landschaftsfotografie eingesetzt, wenn der Himmel für eine ausgewogene Belichtung zu hell ist.

Für solche Filter gibt es zahlreiche Angebote. (Google: "Verlaufsfilter")

Kurt Dieter Solf beschreibt in "Fotografie", Fischer Handbücher Bd. 6034, Fischer Taschenbuch Vlg. Frankfurt/Main, 86.-100. Tausend, Juni 1977, ISBN 3-436-01453-2, S. 300 f., wie man sich einen solchen mit KB-Film leicht selbst herstellen kann. Allerdings ist er für die Frontlinse heutiger Objektive dann meist zu klein. Wer eine Mittelformatkamera hat, kann das aber auch heute noch so machen.

Siehe auch Michael Hennemann: Landschaften, Markt+Technik Vlg., München 2005, ISBN 3-8272-6891-5, S. 27 f. Hier zeigt Hennemann, wie man auf kostensparende Weise einen einfachen, rechteckigen Grauverlaufsfilter mit der Hand vor das Objektiv halten kann.

Grüße, Heinz
 

beman

Mitglied
Mit einem Verlaufsfilter ein Objekt fotografieren. Dann läuft der
Verlauf auch über das Objekt. Das ist nicht das was ich meinte.

Aber danke für den Tipp. Wenn ich herausgefunden habe wie das
geht poste ichs hier zu Info.

Grüße
Bernd
 

nikodemus

CI-Pate
Hallo Bernd,

dann sollte man die von Dir verwendeten drei L&en doch eigentlich so richten können, dass der dunklere Rand des Lichtkegels dorthin gelangt, wo Du es dunkler haben willst.

Das erfordert allerdings ein flexibles "Gerüst", Stativ oder ähnliches für die L&en, denn man müßte sie aus etwa 45 Grad von vorn und seitlich oben so richten, dass der dunklere Kelgelrand für Deine Absichten richtig liegt.

Mit Spotmessung kannst Du dann kontrollieren, ob Dir der Helligkeitsunterschied zwischen den Bildbereichen angemessen erscheint.

Auf diese Weise läßt sich der dunklere Bereich so einrichten, dass er nicht über das ganze Bild waagerecht nach oben zunimmt, wie es bei einem normalen Grauverlaufsfilter der Fall wäre, sondern dass Teile des Hauptmotivs auch weiter oben (Mundstück), wo sonst der Grauverlauf schon stärker einsetzte, etwas mehr Helligkeit erhielten.

Grüße, Heinz
 
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