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Datensicherung von Bildern

Woodhouses

Bringt häufig das Frühstück mit
Mitglied seit
1 Feb 2009
Beiträge
1,159
Hallo Pentax User,

hoffe hier den richtigen Thread ausgewählt zu haben.

Habe eine plausible Frage:

wie und wo sichert Ihr eure Bilder - im Laufe der Jahre werden es immer mehr - und die Bilder zu löschen, fällt leider mir nicht immer so leicht - .
Ich habe knapp 100 GB an Bilder - meistens jpeg und raw -.

Bin soeben an aufräumen und trenne mich mal von sog. "murks-Pic".

Augenblicklich habe ich meine pic auf 3 HDD (2xintern und 1xextern) und auf diverse DVD "gesichert".

Aber so richtig WOHL fühle ich mich dabei auch.

Auf eure Reaktion freue ich!

Gruss
Alex
 
"Augenblicklich habe ich meine pic auf 3 HDD (2xintern und 1xextern) und auf diverse DVD "gesichert".

Ich denke so machen es die meisten.Die Wahrscheinlichkeit,dass zwei Festplatten (intern und extern) kaputt gehen ist eher unwahrscheinlich.
Löschen würde ich kein Bild.Externe Festplatten sind doch relativ günstig.Ich habe mir eine 1TB Festplatte für etwas über 100 Euro gekauft.
Gruß ricochet
 
Datensicherung ist und bleibt das zentrale Problem der Zukunft. Was bei allem
technischen Aufwand wie Raid-Systemen, Nas-Systemen etc. die oberste
Grundvoraussetzung bleibt ist die "absolute Virenfreiheit", die muß in der gesamten Speicherkette immer gewährleistet sein. Der Rest hängt vom persönlichen Aufwand ab z.B. verwende ich nur scratch-proof-DVD-Rohlinge.
Im Zweifelsfall sollte man für die Datenhaltung ruhig den Kauf eines Zweit-PC
bzw. Notebooks in Betracht ziehen.
 
hi alex

gut daß du die frage gestellt hast,jetzt werde ich mir endlich mal eine externe festplatte kaufen für den anfang,habe darüber gar nie nachgedacht,was wenn.......................... :-(


danke walter
 
private Datensicherung

Da gibt's doch den netten Spruch, "Wenn du deine Daten nicht an mindestens 2 Stellen hast, das hast du sie eigentlich gar nicht!!"
Das hab ich 2x!!! :z04_head_wall: leidvoll erfahren müssen, bis ich daraus Konsequenzen gezogen habe.

Folgende Strategie kommt derzeit bei mir zum Einsatz:

Ich hab in meinem Rechner (kein Laptop) 2 große Festplatten und eine doppelt so große dritte Festplatte. (Achtung Kühlung muss funzen)

- Die 2 großen Festplatten arbeiten im RAID1-Verbund. Das gibt mir die Sicherheit, dass ich störungsfrei weiterarbeiten kann, wenn eine der beiden das Zeitliche segnet oder langsam sektorweise eingeht.

- Die dritte Festplatte dient der automatischen regelmäßigen Deltasicherung mittels Acronis. Davon krieg ich nicht mal viel mit. Nur wenn sie wieder mal voll ist, mach ich halt wieder eine Komplettsicherung. Auch das könnte ich automatisieren. Das Restore der Daten erfolgt übrigens mit ein bootfähigen BartPe-DVD.

- Die wichtigen Daten (email, Raws, Doku,...) werden alle paar Monate zusätzlich auf einer externen Festplatte gesichert. Das erfolgt mit Copy und Paste und einem CopyHandler (Freeware), der mir das mit Defaultbehandlung löst!

- Da mir ja auch die Wohnung abbrennen könnte, die Technik entwendet werden könnte und ich manches ja auch unterwegs benötige, werden wertvollere Ergebnisse noch laufend, anlassgetrieben auf einem verschlüsselten 16GB-Schlüsselanhänger und im Internet gesichert.

Das ganze mag im ersten Moment total überzogen klingen. Für mich ist es derzeit die Lösung, die mich a) fast keine Zeit kostet und b) hoffentlich auch in jedem Erstfall funktioniert.

Das Thema Archivierung scheint mir für die private Anwendung sowieso nicht lösbar. Da muss dann wohl ein Medienwechsel mit all der mühsamen Arbeit erfolgen. (An die Dia-Scannerei möcht ich nicht mehr erinnert werden....)

lg Bernhard
 
Da gibt's doch den netten Spruch, "Wenn du deine Daten nicht an mindestens 2 Stellen hast, das hast du sie eigentlich gar nicht!!"
Das hab ich 2x!!! :z04_head_wall: leidvoll erfahren müssen, bis ich daraus Konsequenzen gezogen habe.

Folgende Strategie kommt derzeit bei mir zum Einsatz:

Ich hab in meinem Rechner (kein Laptop) 2 große Festplatten und eine doppelt so große dritte Festplatte. (Achtung Kühlung muss funzen)

- Die 2 großen Festplatten arbeiten im RAID1-Verbund. Das gibt mir die Sicherheit, dass ich störungsfrei weiterarbeiten kann, wenn eine der beiden das Zeitliche segnet oder langsam sektorweise eingeht.

- Die dritte Festplatte dient der automatischen regelmäßigen Deltasicherung mittels Acronis. Davon krieg ich nicht mal viel mit. Nur wenn sie wieder mal voll ist, mach ich halt wieder eine Komplettsicherung. Auch das könnte ich automatisieren. Das Restore der Daten erfolgt übrigens mit ein bootfähigen BartPe-DVD.

- Die wichtigen Daten (email, Raws, Doku,...) werden alle paar Monate zusätzlich auf einer externen Festplatte gesichert. Das erfolgt mit Copy und Paste und einem CopyHandler (Freeware), der mir das mit Defaultbehandlung löst!

- Da mir ja auch die Wohnung abbrennen könnte, die Technik entwendet werden könnte und ich manches ja auch unterwegs benötige, werden wertvollere Ergebnisse noch laufend, anlassgetrieben auf einem verschlüsselten 16GB-Schlüsselanhänger und im Internet gesichert.

Das ganze mag im ersten Moment total überzogen klingen. Für mich ist es derzeit die Lösung, die mich a) fast keine Zeit kostet und b) hoffentlich auch in jedem Erstfall funktioniert.

Das Thema Archivierung scheint mir für die private Anwendung sowieso nicht lösbar. Da muss dann wohl ein Medienwechsel mit all der mühsamen Arbeit erfolgen. (An die Dia-Scannerei möcht ich nicht mehr erinnert werden....)

lg Bernhard
Moin Bernie,
so ein System haben wir auch, 3 Spiegelserver, und das Rechenzentrum mit einem der grössten Rechner der Welt. Die Festplatten werden halbjährlich gewechselt und kommen in den Tresor. Kann nie was passieren, ihr braucht nicht extern brennen! Und nach Weihnachten? Ich suche meine Projektdaten. Mausetot. Alle Systeme zeitgleich abgestürzt. Seitdem gibt es wieder Meterweise Leitzordner, und ich brenne meine Projektdaten. Wir müssen z.T. die Unterlagen 25 Jahre sichern, und da ist mir Papier doch lieber. Angefangen haben wir mit HP Cassetten, dann Floppis, und Disketten, kleinere Baustellen mache ich immer noch auf Diskette, unsere ganz wichtigen Geräte arbeiten immer noch mit DOS, da gibt es keine Abstürze. Das Läuft über Monate. Was man von den Windowsprogrammen nicht behaupten kann.
Es gibt nur ein sicheres Archiv, das mehre tausend Jahre hält, Papier ordentlich aufbewahrt, oder Tontafeln mit Keilschrift. Hat sich ja bewährt, wenn nicht gerade von Dilletanten eine U-Bahn gebaut wird.
Eine EDV- Archiverung wird man man wohl in 10 Jahren schon wegschmeissen können, oder man stellt sich den passenden Rechner mit passender Software klimatisiert in den Keller. Wenn Deine Enkel noch mal die Bilder von Opa sehen möchten.
Gruss Uwe!
 
Moin Bernie,
so ein System haben wir auch, 3 Spiegelserver, und das Rechenzentrum mit einem der grössten Rechner der Welt. Die Festplatten werden halbjährlich gewechselt und kommen in den Tresor. Kann nie was passieren, ihr braucht nicht extern brennen! Und nach Weihnachten? Ich suche meine Projektdaten. Mausetot. Alle Systeme zeitgleich abgestürzt. Seitdem gibt es wieder Meterweise Leitzordner, und ich brenne meine Projektdaten. Wir müssen z.T. die Unterlagen 25 Jahre sichern, und da ist mir Papier doch lieber. Angefangen haben wir mit HP Cassetten, dann Floppis, und Disketten, kleinere Baustellen mache ich immer noch auf Diskette, unsere ganz wichtigen Geräte arbeiten immer noch mit DOS, da gibt es keine Abstürze. Das Läuft über Monate. Was man von den Windowsprogrammen nicht behaupten kann.
Es gibt nur ein sicheres Archiv, das mehre tausend Jahre hält, Papier ordentlich aufbewahrt, oder Tontafeln mit Keilschrift. Hat sich ja bewährt, wenn nicht gerade von Dilletanten eine U-Bahn gebaut wird.
Eine EDV- Archiverung wird man man wohl in 10 Jahren schon wegschmeissen können, oder man stellt sich den passenden Rechner mit passender Software klimatisiert in den Keller. Wenn Deine Enkel noch mal die Bilder von Opa sehen möchten.
Gruss Uwe!
Hallo Uwe!
Da kann ich Deinen Erfahrungen nur zustimmen. :z04_yes:
Bei unseren Projekten müssen (müssten) wir die Daten, Prozesse und die HW auch für 30 Jahre vorhalten und archivieren. Die Realiät sieht dann so aus, dass die Kunden alle paar Jahre einen Technologiewechsel mittragen und somit alte Technologien schrittweise ersetzt werden. Die Natur macht's im Zyklus von Geburt und Tod ja auch so, entwickelt sich weiter bzw. passt sich an. (Das war nicht ironisch gemeint)

Ad Datenverlust: Was bringt's, wenn man brav sichert und es dann im Bedarfsfall nicht schafft alle Daten mit geringstem Verlust rasch zu restorieren. Die Feuerwehr testet und übt den Erstfalll ja auch. Das sollte man ja auch vom EDV-Service verlangen dürfen.

Ad Papier und Tontafel: Bei mir fallen bei manchen Projekten im Jahr ca. 200GB an Dokumenten und Texten an. Ich möchte nicht wissen, wie viele Wälder (bzw. Steinbrücke) zur Produktion der Druckmedien abgeholzt werden müssten bzw. wie hoch dann der Papierstapel werden würde.
Schade ist, dass archivierbare Micromedien noch nicht Einzug in die EDV gefunden hab. Wir sind ja ach so arm... :z04_2171:

lg Bernhard
 
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