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Die Endstationen eines Bildes: Bildschirm, Print, Projektor, ...

chrischan2

Läuft öfters hier vorbei
Mitglied seit
23 Mrz 2014
Beiträge
375
Liebe Fotofreunde,
mich interessiert, was Ihr mit Euren Fotos macht, wenn diese aufgenommen wurden.

Hier ein paar Fragen zur Anregung:
1. Wieviele Fotos nehmt Ihr auf und wie ist der Prozentsatz derjenigen Fotos, die 'Verwendung' finden, sprich mit denen Ihr mehr anstellt, als 1 x ansehen und abspeichern.
2. Was macht Ihr mit den Bildern
3. Was kostet Euch das pro Bild (inkl. Investitionskosten für Kamera, Rechner, Bildschirm, Scanner, Objektive, hehe)
4. Führt jemand von Euch selbstdiszipliniert ein Protokoll?
Wie gesagt, das soll nur eine Anregung sein, wer nicht rechnen will, muss nicht.

Ich mach mal eine Beispielrechnung für Frage 4. der letzten beiden Monate Nov, Dez (inkl. Extrapolation für Weihnachten):
Handyfotos: ca. 100 Bilder
Anschaffung Handy 250€, erwartete Lebens/Nutzungsdauer: drei Jahre:
Also betragen die Investitionskosen für die beiden Monate 13,89 €, das sind pro Bild 0,14 €. Das viele Bilder auf der SD Karte vergammeln und nicht weiter genutzt werden, beachten wir die Rechnung nicht weiter.

Von den Bildern schicke ich per WhatsApp so 10 pro Monat an Freunde, Omas, ...
Zwei habe ich dann noch hier im Forum 'publiziert', eins noch per Mail an einen Freund geschickt, der kein Whats App will, sind 23, extrapoliert auf den Rest des Dezembers so 35.
Schlage ich die Kosten also nur auf die Bilder, die einer Nachnutzung zugeführt wurden, dann sind das bei Investitionskosten von 13,89 € umgeschlagen auf die zwei Monate, dann sind das knapp 40 Cent.

Ja, man kann die Rechnung natürlich anmeckern, da das Handy auch für andere Zwecke verwendet wird und eine Kamera nicht. Dann wird es mir aber zu kompliziert (anteilige Datensendekosten, ...).

Da ich zur Zeit nicht allzu viel Zeit habe, kann ich die Rechnung noch nicht für meine MF Mamiya C330f angeben, das würde verheerend ausfallen (Investition ca. 260€, bisher 2 Filme á 5 €, 40 Cent pro Blatt Baryt Papier, Chemie, ...)

Ich hoffe auf spannende Beiträge von Euch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Rechnung habe ich ganz schnell erledigt: Freude am Hobby, unbezahlbar!
 
Hallo Chrischan,
die Frage, was mit den Fotos geschieht und wie sie präsentiert werden, finde ich sehr spannend. Bilder von Feiern, Urlauben etc. finden sich bei mir oft in Fotobüchern wieder (bin allerdings einige Urlaube im Rückstand), so manche hängen zu Hause an der Wand, einige sind hier im Forum zu sehen. Einmal hatte ich Gelegenheit, einige Fotos im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung öffentlich auszustellen. Fotos auf dem Fernseher zu betrachten, kommt eher selten vor. Die gute alte Diaschau war ja auch nie wirklich beliebt.
Aber, da bin ich ganz bei Jürgen, ich zähle und ich rechne nicht. Spaß am Hobby ist alles was zählt.

Gruß Uwe
 
Moin Chrischan,
das ist wirklich eine Frage, die zu stellen lohnt. Da bin ich sehr gespannt, wie es bei anderen so ist.

Hier meine Antworten:
1. Wieviele Fotos nehmt Ihr auf und wie ist der Prozentsatz derjenigen Fotos, die 'Verwendung' finden, sprich mit denen Ihr mehr anstellt, als 1 x ansehen und abspeichern.
Ich habe etwa 30% Ausbeute. Der große aussortierte Rest landet irgendwann zwangsläufig in der Rundablage.

2. Was macht Ihr mit den Bildern
Die Bilder, die bleiben dürfen, werden nach und nach aus den RAWs entwickelt und teilweise hier im Forum veröffentlicht. Oft erhalte ich dann noch Anregungen, wie die Bearbeitung zu verbessern ist. Das arbeite ich dann oft ein.
Die besten 13 Bilder schaffen es dann in einen Kalender, dies Jahr habe ich sogar zwei gemacht mit unterschiedlichen Themen.
Aus meinen Jahresprojekten mache ich nach Abschluss dann auch mal ein Fotobuch.

3. Was kostet Euch das pro Bild (inkl. Investitionskosten für Kamera, Rechner, Bildschirm, Scanner, Objektive, hehe)
Das frage ich lieber nicht zu genau nach :D

4. Führt jemand von Euch selbstdiszipliniert ein Protokoll?
Nö.
 
Stimmt, die Frage nach der Präsentation ist mir irgendwie durchgegangen...

Zuerst mal habe ich einen sehr scharfen Filter: die wenigsten Bilder überleben auf meinem Rechner! Entweder müssen die schon sehr gut sein oder für die Familie einen Erinnerungswert haben. Ab diesem Filter geht es zweigeteilt weiter: Familienfotos werden in unterschiedlichen Formen ausgedruckt, meist als lose Bilder und ganz konventionell in ein Album geklebt, seltener als Fotobuch, noch seltener groß an die Wand.

Meine Citylights landen nach diesem Filter (also vielleicht 20 - 50 im Jahr) meist zuerst mal in kleiner Auflösung im Netz. Was gut ankommt wird in 60x90 ausgedruckt und verschenkt, was mir gut gefällt kommt auch mal bei mir an die Wand.
 
Ich gebe Euch recht, das Hobby ist unbezahlbar, das bedeutet trotzdem, das es nicht ganz kostenlos ist. Das Gute an der Sache: je mehr Fotos, desto günstiger pro Bild.
Vielen Dank für die interessanten Beiträge. Man bekommt gleich Lust ein Fotobuch zu entwerfen!
 
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