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Digitale M mit neuen Weitwinklen zur PMA

dirk

CI Gründer
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Mitglied seit
15 Mai 2002
Beiträge
7,234
Hi

ich sitze hier im Internetcafe, da mein Laptop waehrend meines Urlaubs verrueckt speilt
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Natuerlich hat man neben den beruflichen Pflichten nichts besseres zu tun, als in Sachen Fotografie zu surfen
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Habe Geruechte gehoert, dass Leica zur PMA (Februar 2006) die digitale M und neue Weitwinkelobjektive vorstellen sollen. Nichts offizielles, nur Geruechte.Hat irgendjemand mehr Infos?
 
Hallo Dirk.

Das klingt ja seeehr interessant. Ich dachte Leica wollte erst zur Photokina damit erscheinen.
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Na mal sehen, was da auf uns zu kommt.

Gruß Harald.
 
Hallo alle,
ich kenne zwei Gerüchte: Die digitale M soll zur Photokina erscheinen und mangels Vollformatchip gleich mit neuen Weitwinkeln als Geleitschutz auf den Weltmarkt geworfen werden. Dass sie schon eher erscheinen soll, habe ich noch nicht gehört, es wäre aber außerordentlich Leica-untypisch.
Zum anderen habe ich gehört, dass in ganz Europa (EU) im Frühjahr die Produktion von Dia-Projektoren eingesetllt werden soll, u.a. wegen der EU-Bleirichtlinie. In den Geräten ist wohl Blei vernbaut und eine Umkonstruktion sei angesichts der geringen Verkaufszahlen nicht lohnend. Analog ohne das Standbein DIA wäre aber der Tod auf Raten, oder wie seht Ihr das? Ich bin jedenfalls froh, mir als Schnäppchen noch einen Pradovit IR mitsamt Colorplan zugelegt zu haben, Hauptsache, ich bekomme noch lange und bezahlbar Dia-Filme.
Guten Rutsch allen und viel (nicht nur Foto-)Glück im neuen Jahr.
Nils
 
Manchmal zahlt es sich doch aus, auch mal über den Zaun zu blicken.
Im offiziellen Leicaforum wurde berichtet, dass die MD auf der PMA vorgestellt werden soll, präsentiert soll sie dann auf der Photokina werden. Das heisst, dass spätestens im Februar bekannt wird, wie die neue digitale M ausgerüstet ist und was für neue WW-Optiken dazukommen.
Das mit der Einstellung der Produktion der Diaprojektoren scheint eher ein Gerücht zu sein, wenn auch diesmal mit einer recht originellen Erklärung verknüpft. Gerade heute war im offiziellen Leicaforum zu lesen, dass Leica nach wie vor Diaprojektoren herstellen wird, jedoch nicht mehr auf kontinuierlicher Basis, sondern chargenweise. Das scheint mir in Anbetracht des momentanen Marktes eine recht vernünftige Entscheidung zu sein.

Natürlich sind Internetforen meist eher Gerüchteküche denn Informationsquelle, aber in diesem Fall schätze ich, dass es dabei auch einige recht gut informierte Schreiber aus dem näheren Umkreis von Solms hat.

Gruss, und ein frisches neues Jahr !
Tante I.
 
Hallo Tante,
werden die Menschen, die Dia-Projektoren bauen, dann also Saisonarbeiter? Im Frühjahr Spargel stechen, im Sommer Animateure in Urlaubsregionen, und wenn die Tage kürzer werden, werden wieder ein paar Prokjektoren zusammengeschraubt? Spaß beiseite, ich stelle mir das jedenfalls nicht einfach vor, irgendwie muss man die Leute ja auslasten und dazu unterschiedliche Fertigungen verknüpfen und zusammen führen. Hoffen wir mal, dass das klappt.
Ansonsten fand ich es ermutigend, dass das Digitalrückteil für die R sich so gut verkauft, dass man Ausstoß und Kapazitäten erhöht hat und erst dann intensiv Werbung machen will, wenn die Altkunden bedient sind und die Wartezeiten schrumpfen. Vielleicht geht's danach ja auch mit der R9 wieder stärker bergauf.
Viele Neujahrsgrüße,
Nils
 
Hallo Tante,

in einem muss ich dir heftigst widersprechen. Die digitale M-Leica kann nicht MD heißen (höchstens MD-3). Eine Leica MD habe ich nämlich schon längst
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, das ist eine Kamera für Blinde (ohne Sucher), weshalb ich mit dieser Kamera auch so selten fotografiere!
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Gruß, Jochen
 
Dann passt es ja doch !
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Die kommende digitale M soll nämlich Insiderinformationen gemäss die offizielle Kameraempfehlung des schweizerischen Blindenverbandes 2006 erhalten.
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DM wäre aber auch irgendwie ein schräger Name. Wie soll sie denn eigentlich nun wirklich heissen ?

Grüsse ausm Süden
Tante I.
 
Hallo,
wenn, wie inzwischen auch bei Leica weitgehend eingeräumt, die Zukunft in den Pixeln liegt, was spräche dann eigentlich gegen "M8"? So wie man früher die vollmechanische R6 neben den Automaten R5 und später R7 gestellt hat. Oder man ist so konsequent und nennt sie "D1" bzw. "Leica D", dann stünde sie als quasi neues System neben Leica M, R, C, CL, Digilux und D-lux. Irgendwie wäre es zumindest ganz nett, wenn man an dieser Entscheidung beteiligt wäre, oder? Ich gehöre übrigens zu denen, die mit fast jedem Namen leben können, wenn es damit für Leica bergauf geht und das neue Produkt so gut ist, wie man (wir) es vom roten Punkt erwartet.
Viele Grüße,
Nils
 
Hallo Nils,

ich gebe dir völlig Recht. Das ist so eine Sache mit den Namensgebungen. Ich verstehe bei Canon nicht, warum die Digitalkameras dieser Firma immer noch Eos heißen. Warum hat man mit der (griechischen!) Bezeichnung nicht wie in der Vergangenheit auch Schluss gemacht. Bei Leica verstehe ich nicht - um auf die Bemerkung von Klaus einzugehen - warum man die neue mechanische M-Leica MP bezeichnet hat. Übrigens heißt eine Sonderserie konsequenterwese doch MP 3. Vielleicht klebe ich als Ingenieur und Pädagoge doch zu sehr an Schemen. Aber das heillose Durcheinander bei den Kamerabezeichnungen und Nummerierungen geht mir manchmal ganz schön auf den Geist. Das gilt besonders für Non-Leica-Kameras.

Gruß Jochen
 
Und was ist mit den ominösen Buchstabenkombinationen FG,EM, FE etc.?

Feixenden Gruß Harald.
 
Danke, Klaus, für deine Lektüre. Nun zurück zum Thema Weitwinkelobjektiv für die digitale M. Das ursprüngliche Konzept bei der Entwicklung der digitalen M war die Hoffnung, dass man glaubte, neuartige Chips entwickeln zu können, bei denen auch schräg einfallende Strahlen ein vernünftiges Bild ergeben würden. Damit wären alle gegenwärtigen Objektive für die digitale M brauchbar gewesen. Mir scheint, dass sich diese Hoffnung nicht realisiert hat. Daher ist der für die M verwendete Chip kein Vollformatchip, weil so die schrägen Randstrahlen nicht als Bild festgehalten werden müssen. Weitwinkelobjektive wie das Elmarit-M 2,8/21mm asph kommt gar nicht in Betracht, da hier hier schon mittig schräge Strahlen auftreten. Will man also ein Weitwinkelobjektiv - sagen wir für 21mm - für die M-Leica konstruieren, dann muss ein neues Objektiv angeboten werden, das eine noch stärkere Retrofocuskonstruktion darstellt als es das gegenwärtige Elmarit bereits ist.

Was ich hier geschrieben habe, habe ich nirgendwo gelesen. Das ist nur eine ingenieurmäßige Überlegung von mit. Was haltet ihr davon?

Gruß Jochen
 
Glaskugelmodus AN

Vermutlich wird sich Leica wie alle anderen Firmen auch, stark an der Kostenrechnung orientieren MÜSSEN, und da nun mal ein Crop-Chip billiger zu produzieren ist - es mehr auf den gleichen Waver, der Ausschuß ist geringer, möglicherweise gibt's den Chip ja schon (Entwicklungsstatium) etc. Außerdem lieber recht schnell eine gekropte M als eine FF nie. Und scheinbar sollen grundsätzlich mal alle Optiken verwendbar bleiben, nur eben eine Abrundung nach unten soll erfolgen (übrigens auch FF tauglich).

Abgesehen davon, wenn man mal überlegt, die wirklich teuren Teile der M müssen eigentlich bleiben + die Digitalkomponeten, da kommt irgendwie ein Preis raus, bei dem es mir eiskalt den Rücken runterläuft - das Gerücht mit dem 3800 Eur welches im Moment durchs Netz läuft würde ich da viel lieber glauben.... - da sollten alle Intessenten lieber sparen statt schreiben
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Glaskugelmodus AUS

Tedentiell werden wir sie wohl alle an der Photokina begrabeln wollen - und dann wissen wir mehr
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Gruß vom See

Klaus
 
Das sehe ich ähnlich, Jochen.
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. Selbst bei den echten Retrofokuskonstruktionen der DSLRs treten bei FF erhebliche Schwächen zutage. Nicht nur bei der Vignetierung, sondern auch bei Kontrast und Schärfe sowie bei den CAs
Inzwischen sind alle relevanten Objektive von Canon und Nikon daraufhin untersucht worden. Man stellt in d.R. fest, dass die Objektive an Cropkameras recht brauchbar, beim 35mm Film am besten (Überraschung) und bei digitalem FF am schlechtesten wegkommen.
Bleibt abzuwarten, wie sich die M-Objektive am Chip benehmen werden (na ja, eigentlich sind die Chips ja die Bösewichte).

Grüße, Wolfram
 
Deine betriebswirtschaftlichen Bedenken, Klaus, teile ich leider auch. Nicht, dass das ganze wesentlich teurer gegenüber der Analogvariante wird, bei gleichzeitiger Qualitätseinbuße.

Grüße, Wolfram
 
Man arbeitet beständig an der Minimierung der Randstrahlenproblematik. Zu Zeiten der DMR-Neuerscheinung lag die Grenze beim SLR-Auflagemaß und einem ~1,3x Crop, die neuesten DALSA-Sensoren (ich habe es an einer Alpa selbst gesehen) und wohl auch der M-Kodak-Sensor können schon weitaus kürzere Brennweiten vertragen - aber halt nicht in Kombination mit dem nochmals kürzeren Auflagemaß der M.

Sicherlich hätte man mit Warten auf Photokina 2008 (?) sogar beides hinbekommen FF und M, aber der Markt will JETZT Digitalkameras. Schon das DMR ist in Anbetracht der langfristigen Leica-Philosophie auch schon ein auf Drängen der Kunden rausgebrachter Schnellschuss und unvollkommene FF-Lösungen auch keine Lösung für die Leica-Klientel, aller "Prospekt-Vorteile" zum Trotz.

Einkaufspreise beim Sensor dürften da eher zweitrangig sein - ich kenne die Margen von Kodak und Dalsa nicht, aber ein auf Großserien-Technik basierender Sensor kostet auch in der Entwicklung nicht die Welt, welche Größe man am Ende "ausschneidet" ist bei vierstelligen Kamera-Preisen absolut nicht relevant - falls Kodak/Dalsa hier nicht maßlos schröpfen.

Der Preis soll bei rund 4000€ liegen, dies wurde mir versichert - produktionstechnisch spielt die Sensorgröße da eine unbedeutende Rolle, allein der Messsucher dürfte weitaus teurer sein.

Man sollte der M daraus aber keinen Strick drehen, dieses Auflagemaß ist DER Vorteil und nicht ein Nachteil der heutigen Zeit.
Retrofokuskonstruktionen sind keine Lösung, sie kaschieren (wenn überhaupt) nur die Unzulänglichkeiten des Sensors - hier lassen sich schneller Fortschritte machen, während man sich mit "digitaloptimierten" Optiken über viele Jahre rumschlagen müsste.
Eine leichte Retrofokuskonstruktion <28mm gibt es auch beim M-System, wegen dem Beli - allerdings sind die optischen Möglichkeiten im Gegensatz zur SLR völlig andere.

Die M-Optiken der aktuellen Serie sind meines Erachtens die besten überhaupt - der Sensor muss diese Qualität nur nutzen können.
 
Hallo Georg,

wenn die Digital M wirklich bei diesem Preis liegen sollte, dann darf man sich mal ersthaft fragen, was am DMR und auch an der analogen M so teuer ist, wenn letztendlich - klar etwas laienhaft betrachtet, aber vielleicht gar nicht so verkehrt - eine Kombination aus Beiden so "günstig" zu haben sein soll...

Gruß vom See

Klaus
 
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