Erfahrungsbericht Pentax 2,8/35mm Ltd:
Ich habe bewußt den Begriff "Erfahrungsbericht" statt "Test" gewählt,weil es meine subjektive Meinung ist und ich nicht mit lustigen,bunten Grafiken und abfotografierten Siemenssternen dienen kann. Im Grunde müßte man auch mehrere Objektive testen,um Serienstreuungen auszuschließen.
Verarbeitung:Exzellent.Das Objektiv ist kompett aus Metall gefertigt (selbst der Objektivdeckel) und ich wüßte nicht was man verbessern könnte.Objektivbeutel wird mitgeliefert.Die Gegenlichtblende ist eingebaut (ausziehbar).
Autofokus:Schnell,aber nicht immer ganz treffsicher.Liegt möglicherweise an meiner K20D.Das Objektiv läßt sich dank seiner Haptik sehr gut manuell fokussieren.
Bildqualität:Vom Makrobereich bis etwa 3m liefert es an der K20D sehr gute Ergebnisse.Ab 3m bis unendlich fällt die Bildqualität ab.Eigentlich nicht verwunderlich,es handelt sich ja um ein Makroobjektiv.
Die Farben werden natürlich wiedergegeben.Chromatische Aberrationen oder Verzeichnungen konnte ich nicht feststellen.
Fazit: Das 2,8/35mm ist ein sehr gutes Objektiv,aber nicht so herausragend wie ich das von einem Limited Objektiv bzw von einer Makro-Festbrennweite,die speziell für 1,5 Crop Kameras gerechnet ist, erwartet hätte.Die schon etwas betagten Pentax Festbrennweiten 1,4/50mm und 2,0/35mm können da locker mithalten.Im Unendlich-Bereich können da gute Zoomobjektive (z.B.Tamron 2,8/28-75mm) mithalten.Wie bereits erwähnt,ist es ein Makroobjektiv und deswegen für den Nahbereich optimiert.
Bei einem Makroobjektiv mit dieser Brennweite (KB=52mm) ist es im 1:1 Bereich leider so,dass man oft das Objekt mit seinem Körper abschattet.Selbst mit Stativ (das im 1:1 Bereich ohnehin Pflicht ist) wirft die Kamera Schatten auf das Motiv.Es ist eine zusätzliche (seitliche) Lichtquelle oder ein Ringblitz notwendig.Eigentlich ein ideales Objektiv für Reproaufnahmen bzw um Münz-,Briefmarken-,o.ä Sammlungen zu fotografieren oder für Makroaufnahmen im Studio mit zusätzlicher Lichtquelle.
Ich wollte ein Universalobjektiv d.h.eine dem Kleinbild entsprechende Normalbrennweite mit Makrofunktion und Spitzenleistung in allen Entfernungsbereichen.Vielleicht eine etwas zu naive Vorstellung.Eine eierlegende Wollmilchsau im Objektivbau gibt es (noch?) nicht.
Wer eine Normalbrennweite sucht,sollte sich mal das Pentax 2,0/35mm anschauen.Sigma bietet zwei lichtstarke Normalbrennweiten (1,8/28mm und 1,4/30mm) an.Die beiden Sigma Objektive habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.
Als Makrobrennweite würde ich eher eine Kleinbild äquivalente Brennweite ab 100mm empfehlen (z.B.Sigma 2,8/70mm = 105mm KB).
Mein Fazit klingt viel schlechter als das Objektiv wirklich ist.Das Pentax 2,8/35mm Ltd ist ein sehr gutes, empfehlenswertes Objektiv.Man sollte sich allerdings im Klaren sein für welchen Einsatzzweck man das Objektiv hauptsächlich verwenden will.
P.S.Dank Neanderthal-56k-Modem ist das Einstellen verwertbarer Testaufnahmen schier unmöglich.
Ich habe bewußt den Begriff "Erfahrungsbericht" statt "Test" gewählt,weil es meine subjektive Meinung ist und ich nicht mit lustigen,bunten Grafiken und abfotografierten Siemenssternen dienen kann. Im Grunde müßte man auch mehrere Objektive testen,um Serienstreuungen auszuschließen.
Verarbeitung:Exzellent.Das Objektiv ist kompett aus Metall gefertigt (selbst der Objektivdeckel) und ich wüßte nicht was man verbessern könnte.Objektivbeutel wird mitgeliefert.Die Gegenlichtblende ist eingebaut (ausziehbar).
Autofokus:Schnell,aber nicht immer ganz treffsicher.Liegt möglicherweise an meiner K20D.Das Objektiv läßt sich dank seiner Haptik sehr gut manuell fokussieren.
Bildqualität:Vom Makrobereich bis etwa 3m liefert es an der K20D sehr gute Ergebnisse.Ab 3m bis unendlich fällt die Bildqualität ab.Eigentlich nicht verwunderlich,es handelt sich ja um ein Makroobjektiv.
Die Farben werden natürlich wiedergegeben.Chromatische Aberrationen oder Verzeichnungen konnte ich nicht feststellen.
Fazit: Das 2,8/35mm ist ein sehr gutes Objektiv,aber nicht so herausragend wie ich das von einem Limited Objektiv bzw von einer Makro-Festbrennweite,die speziell für 1,5 Crop Kameras gerechnet ist, erwartet hätte.Die schon etwas betagten Pentax Festbrennweiten 1,4/50mm und 2,0/35mm können da locker mithalten.Im Unendlich-Bereich können da gute Zoomobjektive (z.B.Tamron 2,8/28-75mm) mithalten.Wie bereits erwähnt,ist es ein Makroobjektiv und deswegen für den Nahbereich optimiert.
Bei einem Makroobjektiv mit dieser Brennweite (KB=52mm) ist es im 1:1 Bereich leider so,dass man oft das Objekt mit seinem Körper abschattet.Selbst mit Stativ (das im 1:1 Bereich ohnehin Pflicht ist) wirft die Kamera Schatten auf das Motiv.Es ist eine zusätzliche (seitliche) Lichtquelle oder ein Ringblitz notwendig.Eigentlich ein ideales Objektiv für Reproaufnahmen bzw um Münz-,Briefmarken-,o.ä Sammlungen zu fotografieren oder für Makroaufnahmen im Studio mit zusätzlicher Lichtquelle.
Ich wollte ein Universalobjektiv d.h.eine dem Kleinbild entsprechende Normalbrennweite mit Makrofunktion und Spitzenleistung in allen Entfernungsbereichen.Vielleicht eine etwas zu naive Vorstellung.Eine eierlegende Wollmilchsau im Objektivbau gibt es (noch?) nicht.
Wer eine Normalbrennweite sucht,sollte sich mal das Pentax 2,0/35mm anschauen.Sigma bietet zwei lichtstarke Normalbrennweiten (1,8/28mm und 1,4/30mm) an.Die beiden Sigma Objektive habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.
Als Makrobrennweite würde ich eher eine Kleinbild äquivalente Brennweite ab 100mm empfehlen (z.B.Sigma 2,8/70mm = 105mm KB).
Mein Fazit klingt viel schlechter als das Objektiv wirklich ist.Das Pentax 2,8/35mm Ltd ist ein sehr gutes, empfehlenswertes Objektiv.Man sollte sich allerdings im Klaren sein für welchen Einsatzzweck man das Objektiv hauptsächlich verwenden will.
P.S.Dank Neanderthal-56k-Modem ist das Einstellen verwertbarer Testaufnahmen schier unmöglich.
