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Farbsättigung

Hallo Karl, Wolfram und Georg!

Dankeschön für die Beispielbilder und die gut verständlichen Erklärungen!

Auch die Nikons haben in der Zwischenzeit meine Fragen sehr detailliert beantwortet und wir haben Fotos zu verschiedenen Detailfragen verglichen. Superspannend auch da, was alles ans Tageslicht kam: http://www.nikoninfo.de/discus/messages/11/147636.html

Meine persönlichen Ergebnisse für die Praxis:
- meine Fuji S3 kann ich in den allermeisten Situationen ruhigen Gewissens ihre Jpegs machen lassen *
- für die Nachbearbeitung sollte man grundsätzlich möglichst ein Programm mit verlustfreier Jpg-Speicherung nutzen, sonst kein Mehrfachspeichern von Jpegs (das wird je nach EBV-Programm schon nach wenigen Speicherungen echt grottig), alternativ: verlustfreies Speichern als (speicherfressendes) tif.
- wenn RAW, dann Bearbeitung nur mit dem möglichst passenden Konverter (für meine Fuji gibt's einen herstellereigenen Konverter)

Harald kommt wohl nicht drumherum, das alles für sein DMR selbst auszuprobieren und verschiedene RAW-Konverter zu vergleichen.
happy.gif


LG
Martina

* zwei Beispiele für die erweiterte Dynamik der Fuji, die RAW-Aufnahmen i.d.R. überflüssig macht:
http://www.pbase.com/wenduine/image/85564497
http://www.nikoninfo.de/discus/messages/6/121440.html#POST59486
 
Zur Ergänzung meiner obigen 4 Bildbeispiele:
Alle 4 Aufnahmen wurden mit dem Apo-Macro-Elmarit-R 2.8/100 unter gleichen Bedingungen kurz hintereinander aus größerer Entfernung ab schwerem Stativ mit Spiegelvorauslösung geschossen. Die Kfz-Kennzeichen-Ausschnitte wurden in Photoshop CS3 bei 400%-Darstellung gemacht. Im DNG-Konverter alle Parameter auf Null.

Bei JPEG-basic sieht man deutlich Artefakte, während die DNG-Datei "sauber" ist. Auch Auflösung und Moirèe lassen bei JPEG-basic sehr zu wünschen übrig. Für Großdrucke unbrauchbar!
 
Hallo Karl, Wolfram, Georg und Martina.

Vielen Dank für Eure Mühe. Ich werde mich in meinem digitalen Leben neu eingewöhnen müssen und einiges ausprobieren, um meinen Weg zu finden.

Allzeit gut Licht und immer noch zufriedene Grüße, Harald.
 
@Martina
Die Entscheidung mit dem RAW-Konverter ist ein guter Punkt. Meines Wissens entscheiden über die Bildqualität die Algorithmen des Konverters allgemein (wobei C1 vielerorts Krönung bezeichnet wird) und die Profilen - wenn vorhanden, mit welcher Qualität/Sorgfalt wurden sie z.B. für die Fuji erstellt? Selbst hier würde ich Vergleiche mit anderen Konvertern machen - ich denke nicht, dass der mitgelieferte immer optimal ist - andere Forenten haben aber sicherlich mehr Erfahrung darin.

@Wolfram Altmann
Vielleicht hast ja Recht, "Irrelevanzreduktion" klingt in meinen Ohren aber auch nicht gerade unwissenschaftlich... ;-)

Ich denke man muss sich mit der Umstellung auf digital auch auf das Verständnis von einigen technischen Details arrangieren - einfach nur die Thesen schlucken halte ich für gefährlich, wenn man vierstellige Beträge für eine Kamera ausgibt...

Aber so ist es - ein DMR ist ein sündhaft teurer Brocken, der aber auch etwas kann - und dieses Können sollte man meiner persönlichen Meinung nach versuchen auszureizen, besonders weil man hier von der unmittelbaren Aufnahme redet, wo im Zweifelsfall ein einzigartiger Moment zerstört wird - bei nachfolgenden Schritten bin ich weitaus weniger pingelig...

Letztlich muss es jeder für sich selbst entscheiden, aber bei all der Fehlinformation und Halbwissen, die im Netz rumschwirrt (ich wurde z.B. von einem IT-Prof. immer auf die in meiner Erläuterung vorkommende Differenzierung zwischen Komp. und Reduktion mit aller Schärfe hingewiesen) halte ich auch mal längere Threads für notwendig.
 
Hallo Georg!

georg lamshöft schrieb am 01. November 2007 - 8:26 Uhr:

'einfach nur die Thesen schlucken halte ich für gefährlich, wenn man vierstellige Beträge für eine Kamera ausgibt... '
Deshalb wollte ich's genauer wissen.
wink.gif


georg lamshöft schrieb am 01. November 2007 - 8:26 Uhr:

'Selbst hier würde ich Vergleiche mit anderen Konvertern machen '
Das haben schon andere vor mir getan, deren Ansprüche und Arbeiten ich recht gut kenne, so dass ich ihrem Urteil vertraue.

georg lamshöft schrieb am 01. November 2007 - 8:26 Uhr:

'die Profilen - wenn vorhanden, mit welcher Qualität/Sorgfalt wurden sie z.B. für die Fuji erstellt? '
Meinst du Individualprofile wie z.B. benutzerdefinierte Tonwertkurven, die man in die Kamera programmiert (kenne ich von Nikon)? Diese Möglichkeit gibt's bei der Fuji nur sehr eingeschränkt. Sie hat wenige Wahlmöglichkeiten für Farbsättigung, Kontrast, Schärfe, Weißabgleich und eben die Fuji-eigene erweiterte Dynamik in 2 Stufen. Individuelle Tonwertkurven reinladen, geht nicht. Ist aber auch unnötig.
In der Praxis nutze ich nur den Weißabgleich und die Automatik für den Fuji Velvia-Effekt inkl. automatischer Dynamik. Da kommt genau das raus, was ich haben will und weshalb ich überhaupt auf diese Kamera umgestiegen war. Warum also kompliziert, wenn's auch einfach geht.

Ich schreib das nicht aus Markenfetischismus oder um euch hier im Leica-Forum mit Fuji-Details zu langweilen
proud.gif
, sondern um meine persönliche Entscheidungsfindung nachvollziehbarer zu machen.

Was ich aus den beiden Diskussionen hier und den durchaus auch kleinteiligen Erklärungen bei den Nikons mitgenommen habe, ist: die Jpeg-RAW-Frage stellt sich für jede Kamera und jeden Anwender neu und lässt sich nicht pauschal und allgemeingültig beantworten. Mit einer anderen Kamera, anderen Verwendungszwecken, einem anderen Zeitmanagement, vielleicht auch anderen Qualitätsansprüchen kann eine völlig andere Lösung als meine der alleinige Königsweg sein.

Karl Schlessmann schrieb am 28. Oktober 2007 - 22:01 Uhr:

' JPEG-basic ... Für Großdrucke unbrauchbar!'
Jpeg basic, ja dann...
wink.gif

Für Großdrucke wird wohl jeder vernünftige Mensch die höchste Auflösung und Bildgröße wählen.
Ich habe 6MP Jpegs aus meiner Nikon auf 50x75 ausbelichten lassen und war sehr zufrieden mit den Ergebnissen (wobei allerdings bei Probeaufträgen verschiedene Bilderdienste extrem unterschiedliche Qualitäten lieferten...).

LG
Martina
 
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